Beiträge von Fenjali

    Früher war es üblich, dass Wellensittiche einzeln in einem kleinen Käfig gehalten wurden. Die bekamen einen Plastikgefährten oder einen Spiegel. Fand ich schon als Kind nicht gut. Und ich habe jeden Schnipsel aufgesaugt, den ich über Tiere finden konnte. In "fortschrittlichen" Büchern und Broschüren wurde auf das Schwarmwesen der Vögel hingewiesen. War aber trotzdem schwierig, meine Eltern von einem zweiten Wellensittich zu überzeugen. Die wollten das partout nicht und bestanden darauf, dass "einer reicht". Kann ich bis heute nicht nachvollziehen. Schließlich machen zwei auch nicht mehr Arbeit als einer. Im Endeffekt hat mir meine Oma einen zweiten Vogel geschenkt (und sich Ärger mit meiner Mutter eingehandelt). Da hatte ich dann zwei und die durften den ganzen Tag im Zimmer herumfliegen. :smile:

    Ich habe einen Wandhalter für den Futternapf. Da passen verschiedene Schüsseln aus Metall und Glas rein. Am liebsten nehme ich solche, die nicht speziell für Hunde sind. Als Wassernäpfe dienen solche großen "Oftast"-Schalen von Ikea. Die sind günstig, hygienisch, aus gehärtetem Glas und gehen nicht leicht kaputt. Man kann eine Silikonmatte drunterlegen - außer man hat einen Welpen/Junghund, der die Matte unter dem Napf wegzieht, weil er damit spielen will. :lol:

    Aber auch ohne Unterlage verrutscht die gefüllte Schale nicht so leicht.

    Ja, sehenswert in diesem Zusammenhang ist auch die Antwort von Dennis Panthen auf Rütters Meinung über Jäger. Da soll Rütter wohl einfach nur polemisch und kenntnisfrei jede Menge Falschinformationen verbreitet haben.

    Schlimm finde ich vor allem den Trend, dass Hundeverhalten nur noch als Problem wahrgenommen wird, das es wegzutrainieren gilt. Dazu braucht nur der Rütter vorbeischauen, einmal auf den Knopf drücken und schwupps funktioniert der Hund "perfekt". So denken anscheinend viele, tragen haufenweise Geld zu irgendwelchen Hausfrauen, die auf "Trainer" umgesattelt haben und wundern sich, warum der Hund immernoch ein Hund ist.

    Dazu haben Leute wie Rütter maßgeblich beigetragen.

    Allein schon der Titel. Sagt alles: Hunde haben heutzutage perfekt zu sein (während sich Menschen benehmen wie sie wollen). Dieser "Experten"- und Coaching-Boom geht mir so auf die Nerven.

    "Nehmt am besten einen Hund, der in eine Streichholzschachtel passt, der nicht bellt, nicht haart, nicht springt, nicht jagt, nicht rennt, nie krank wird und kein Futter braucht. :fear: "