Früher war es üblich, dass Wellensittiche einzeln in einem kleinen Käfig gehalten wurden. Die bekamen einen Plastikgefährten oder einen Spiegel. Fand ich schon als Kind nicht gut. Und ich habe jeden Schnipsel aufgesaugt, den ich über Tiere finden konnte. In "fortschrittlichen" Büchern und Broschüren wurde auf das Schwarmwesen der Vögel hingewiesen. War aber trotzdem schwierig, meine Eltern von einem zweiten Wellensittich zu überzeugen. Die wollten das partout nicht und bestanden darauf, dass "einer reicht". Kann ich bis heute nicht nachvollziehen. Schließlich machen zwei auch nicht mehr Arbeit als einer. Im Endeffekt hat mir meine Oma einen zweiten Vogel geschenkt (und sich Ärger mit meiner Mutter eingehandelt). Da hatte ich dann zwei und die durften den ganzen Tag im Zimmer herumfliegen. ![]()
Beiträge von Fenjali
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Ich würd denken, die Leute seien mental beeinträchtigt, wenn sie für die Hundesuche einen Trainer brauchen. Infantilisierung der Gesellschaft - ich weiß nicht, wer diesen Begriff aufgebracht hat, aber er trifft es ziemlich gut.
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Ich habe einen Wandhalter für den Futternapf. Da passen verschiedene Schüsseln aus Metall und Glas rein. Am liebsten nehme ich solche, die nicht speziell für Hunde sind. Als Wassernäpfe dienen solche großen "Oftast"-Schalen von Ikea. Die sind günstig, hygienisch, aus gehärtetem Glas und gehen nicht leicht kaputt. Man kann eine Silikonmatte drunterlegen - außer man hat einen Welpen/Junghund, der die Matte unter dem Napf wegzieht, weil er damit spielen will.

Aber auch ohne Unterlage verrutscht die gefüllte Schale nicht so leicht.
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Ich hätte mir gewünscht, dass erwähnt wird dass man bei einem Pool aufpassen muss, dass der Hund nicht unbeaufsichtigt im Garten ist.
Immerhin haben sie es irgendwie geschafft, dass ihre Kinder nicht vom Wickeltisch gefallen oder im Pool ertrunken sind. Ob sie sich da vorher auch Beratung geholt haben?

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Weil Rütter in erster Linie Medienprofi ist.
Genau. Und Vermarktungsprofi. Hauptsache, die Kasse klingelt. Hundeprofis sind anders, vor allem nicht so marktschreierisch.
In Rütters Anfangsphase hat er den Leuten auf amüsante Weise den Spiegel vorgehalten, denn meistens waren es die Hundemenschen, die ein "Training" brauchten.
Seitdem Rütter sein Verdienstpotential in den Medien erkannt hat, finde ich ihn kaum noch erträglich. Und es gibt Podcastbeiträge und Interviews von ihm, die sind inhaltlich und fachlich unreflektiert und beglegen, dass er völlig ahnungslos ist. Die Art seiner Argumentation ist in diesen Beiträgen so derartig polemisch und aufhetzend, dass ich ihn nicht mehr ernst nehmen kann.
Medienprofi eben und Meister der Selbstvermarktung.
Besonders Hundeanfänger, die seine "Ratschläge" aus Erfahrungsmangel nicht bewerten können, sollten auf den Konsum von Rütter-Sendungen verzichten, denn es besteht das nicht unerhebliche Gefahrenpotential, dass man Rütters Aussagen Glauben schenkt, nur weil er sich als "Hundeprofi" vermarktet.
Ja, sehenswert in diesem Zusammenhang ist auch die Antwort von Dennis Panthen auf Rütters Meinung über Jäger. Da soll Rütter wohl einfach nur polemisch und kenntnisfrei jede Menge Falschinformationen verbreitet haben.
Schlimm finde ich vor allem den Trend, dass Hundeverhalten nur noch als Problem wahrgenommen wird, das es wegzutrainieren gilt. Dazu braucht nur der Rütter vorbeischauen, einmal auf den Knopf drücken und schwupps funktioniert der Hund "perfekt". So denken anscheinend viele, tragen haufenweise Geld zu irgendwelchen Hausfrauen, die auf "Trainer" umgesattelt haben und wundern sich, warum der Hund immernoch ein Hund ist.
Dazu haben Leute wie Rütter maßgeblich beigetragen.
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Ich sehe da einen Hund, der wie scheintot auf dem Sofa liegt und das Gegrabbel der Leute über sich ergehen lässt. Und Rütters Kommentar dazu: "Ein aktiver Hund, mit dem man alles machen kann."

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Weil Rütter wenig Ahnung von klassischer Hundeplatzarbeit hat.
Weil Rütter in erster Linie Medienprofi ist.
hm, ich find's gar nicht schlecht, dass ins Bewusstsein gerufen wird, dass man sich schon vor der Hundeauswahl beraten lassen kann, damit man sich nicht einen unpassenden Hund ins Haus holt.
... und was "unpassend" ist, bestimmt der Rütter.
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Allein schon der Titel. Sagt alles: Hunde haben heutzutage perfekt zu sein (während sich Menschen benehmen wie sie wollen). Dieser "Experten"- und Coaching-Boom geht mir so auf die Nerven.
"Nehmt am besten einen Hund, der in eine Streichholzschachtel passt, der nicht bellt, nicht haart, nicht springt, nicht jagt, nicht rennt, nie krank wird und kein Futter braucht.
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Naja, er hatte ja gemeint, Futtertreiben sei ganz schlimm, weil der Hund dadurch Pöbeln und Bedrängen lernt. Das leuchtete mir nicht so ganz ein.
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Hat gestern jemand die Folge mit dem Riesenschnauzer geguckt?