Das hört sich eher nach Frust denn nach Trennungsangst an.
Kann sein, verstehe ich aber trotzdem nicht, weil ihm ja sonst auch egal ist, wo ich bin.
Das hört sich eher nach Frust denn nach Trennungsangst an.
Kann sein, verstehe ich aber trotzdem nicht, weil ihm ja sonst auch egal ist, wo ich bin.
Ich war noch nie irgendwo wo ich das hätte riskieren wollen oder können.
Das war eingezäuntes Gelände. In freier Wildbahn würde ich mich das auch nicht trauen, da würde er wegrennen.
Aber: Wenn ich ihn anbinde und ein paar Meter von ihm weggehe, flippt er aus, springt in die Leine und bellt dann sogar mal. Da sind Spielsachen und andere Reize plötzlich nebensächlich. Wundert mich, denn so ein Ausrasten kenne ich nur von Hunden, die auch sonst ein Problem mit Trennung haben und auch Panik kriegen würden, wenn man sich versteckt.
Wieso Kinderbett? Nehmt doch einfach ein normales Bett bzw. eine normale Matratze, evtl. mit Inkontinenzauflage und darüber dann ein normales Laken und die Hundedecke.
Was machen eure Hunde, wenn ihr euch unterwegs versteckt?
Meiner so: "Hmhm, wo isse denn? Na egal, erstmal mein Spielzeug in Sicherheit bringen." Rennt zum Spielzeug, läuft mit dem Spielzeug rum und guckt weiter. "Hm, Frauchen ist weg. Naja, egal." Kaut auf dem Spielzeug. Nach einer Weile läuft er nochmal los und guckt sich um. Schnüffelt an einem Gegenstand, den ich in der Hand hatte. Läuft weiter. Ist in der Nähe, sieht mich aber nicht, obwohl ich hinter einem Holzstapel hervorgucke. Spreche ihn an und er so: "Ok, da isse. Dann brauch ich ja nicht weiter gucken und kann mich in Ruhe meinem Spielzeug widmen." ![]()
Aber da könnte trotzdem noch ein Effekt mit reinspielen, den ich nur aus der Theorie kenne: Der Korrumpierungseffekt.
Die Theorie besagt, dass eine ursprünglich intrinsische Motivation durch etwas von außen (z.B. eine Belohnung) untergraben wird und dadurch abnimmt.
Sprich: Wenn der Hund etwas aus eigener Motivation gerne macht (z.B. buddeln), verliert er zunehmend das Interesse, wenn man das von außen belohnt.
Ich lasse das jetzt mal so stehen. Habe ehrlicherweise unsere Hunde nie dafür belohnt, dass sie den Garten umgraben ;-)
Halte ich auch für sehr gewagt.
Kann mir auch nicht vorstellen, dass mein Hund weniger Interesse an fremden Hunden hätte, wenn ich den Blick und das Leinezerren belohnen würde.
Ich habe es einmal geschaut und weiß nur noch, dass ich dachte: Hm, da würde ich mit meinem (damals Welpen) nicht weit kommen.
Kam mir sehr seicht vor. Aber kann ja sein, dass die anderen Folgen interessanter sind.
Helikoptermuttianteil
Der stirbt mEn recht schnell bei Maliwelpen
An einem Nervenzusammenbruch oder einem Herzinfarkt.
Mir als Helikopterhundemutti wäre das lieber als wenn der Hund alles frisst und vor lauter "will to play" bei fremden Hunden am Watschenbaum rüttelt. ![]()
Meine Hündin war nicht bellfreudig, aber neigte zum Leinenpöbeln. Das konnte ich unterbrechen, aber auch wieder auslösen.
Also wenn ich wusste, sie wird jetzt gleich bellen, habe ich entweder gesagt: "bleib ruhig" und dann gelobt, wenn sie ruhig blieb. Oder "sag wuff" und dann das Bellen gelobt mit "du hast ja sooo recht." ![]()
Dann hab ich ein paar mal das Angucken der Katze stumpf gemarkert und konnte quasi zusehen, wie das Interesse für Katzen dahingeschmolzen ist..
Wie muss man sich das vorstellen? Er guckt die Katze an, du lobst und er verliert das Interesse?
kastrierte Hündin
Da hast du schon die mögliche Ursache.
Der Wegfall des Östrogen kann so ein Tröpfeln verursachen.
Wenn das nur ein paar Tröpfchen sind, würde ich mir überlegen, ob man deswegen die Nebenwirkungen von Medikamenten in kauf nehmen will.