Beiträge von rednaxela90

    Hallo


    Unsere Emma ist jetzt in der Pubertät, was sich wirklich auffällig nur an der Leine bemerkbar macht:


    - Im Freilauf hört sie sehr gut, wir müssen sie zwar ein, zwei mal öfter rufen bis sie zu uns kommt, das macht sie aber. Sei es "komm" um sich in unserer Nähe aufzuhalten, oder "hier" um zu uns zu kommen und auch bei uns zu bleiben.


    - Zuhause gibt es eigentlich Null Probleme. Das Einzige auffällige ist, dass sie (was eigentlich praktisch ist) an die Wohnungstür geht und bellt wenn sie ihr Geschäft erledigen muss. Manchmal sind da aber für eine fast 9 Monate alte Hündin, unserer Meinung nach, sehr kurze Zeitfenster dazwischen. Emma kann gut alleine bleiben und macht kein Pipi in die Wohnung, wenn wir aber zuhause sind geht sie mindestens alle 2 - 2,5 Stunden zur Tür. Gibt es da Tipps, um ihr ein längeres Aushalten "beizubringen"? Ignorieren haben wir versucht, ich kann mir aber gut vorstellen, dass die NachbarInnen das nicht so toll finden, weil sie dann meistens einfach nicht aufhört zu bellen.


    - Die Leinenführigkeit ist ein großes Thema welches wir, um ehrlich zu sein, in der letzten Zeit leider ein wenig vernachlässigt haben. Vorab: wir haben uns schon für einen Kurs in der Hundeschule angemeldet und haben wieder angefangen es intensiver zu üben. Wenn Emma überholt, drehe ich um oder schneide ihr den Weg ab. Ich komme gerade wieder aus dem Park, anfangs war sie sichtlich genervt und hat gezogen, dann lief es eine Zeit lang echt gut, wir konnten fast eine komplette Runde an der lockeren, kurzen Leine laufen ohne dass sie mich überholt hat. Kurz bevor wir den Park verlassen hatten drehte sie plötzlich komplett auf nachdem ich noch einmal die Richtung gewechselt hatte. Sie bellte und versuchte sich aus dem Halsband zu ziehen, was natürlich nicht funktioniert hat. Ich bin dagegen mit einem bestimmten "Schluss" vorgegangen und habe versucht, dass sie Kommandos ausführt, die sie kennt (Sitz, Schau,...). Dann ging es einigermaßen. Kurz vor unserem Zuhause ging es dann richtig los, ich hatte die Leine gerade nur kurz gehalten, sie zog so fest, dass sie an der langen Leine war, bellte, knurrte, sprang an mir hoch und wollte in meine Hand knappen (es war sehr locker, ich würde behaupten, dass sie nicht böswillig in meine Hand beissen wollte), vor dem Haus wollte sie losrennen, zog ihren Kopf durch Pfützen und ließ sich überhaupt nicht beruhigen. Zu dem Zeitpunkt war ich einfach überfordert. Vor der Haustür war sie ruhig, hat sich, wie meistens, hingesetzt und ist ruhig und nach mir durch die Tür. Wie gehe ich in einer solchen Situation denn um? Werde ich lauter oder regt das den Hund noch mehr auf? Uns wurde mal eine Schüttelbox bzw. ein Schlüssel in der Hundeschule empfohlen, aber um ehrlich zu sein weiß ich nicht genau was ich davon halten soll dem Hund mit Angst etwas abzugewöhnen. Ausprobiert habe ich es trotzdem, es hat sie noch mehr aufgewühlt.


    Ich muss dazu sagen, dass wir heute keine große Freilaufrunde machen konnten, da heute morgen Handwerker in unserer Wohnung waren und wir dann arbeiten mussten. Darüberhinaus bin ich der Meinung, dass sie auch lernen muss ein wenig Toleranz aufzubauen und mit weniger Auslastung an einem Tag mal zurechtkommen sollte, oder ist das eine falsche Vorstellung?


    Ich bedanke mich im Voraus für Tipps!


    Alex

    Hallo


    Wir gehen mit Emma immer am Osthafen oder auch am Kaninchenberg spazieren, wenn wir meone Eltern besuchen auch mal im Wald in Elversberg.

    Kürzere Runden gehen wir direkt bei uns ich Echelmeyerpark.


    Wo gibt es denn noch schöne Routen in Saarbrücken (Umgebung) auf denen die Hunde frei laufen können?


    Liebe Grüße

    Alex

    Zugeschlagen würd ich das (noch) nicht nennen. Sie vergisst ab und an mal ihren Namen, und was wir wollen wenn wir "komm" oder "hier" rufen ;) Und alles ist draussen noch interessanter als es vorher sowieso schon war.


    Wir haben jetzt auch endlich einen Platz in den nächsten Workshops - Rückruftraining und Leinenführigkeit, das sind momentan die größten Baustellen. Fuß geht sie nur, wenn sie nicht allzu abgelenkt von Gerüchen ist. Zurück kommt sie am liebsten, wenn sie Freilauf hat, was ich ein wenig seltsam finde.

    Das ist natürlich auch eine Möglichkeit. Wie geschrieben, die nächste Kur soll sie wegen dem relativ starken Befall in 3 Wochen bekommen, in 4 Wochen muss die nächste Kotprobe abgeben werden. Die Ärztin hat empfohlen, dass wenn diese gut ausfällt, alle 3 Monate eine Wurmkur durchgeführt werden soll.

    Also, die Runde an sich ist nicht super lang. Ich denke, wenn wir sie ohne Hund laufen würden so 25 Minuten. Hier trifft sie aber viele Hunde mit denen sie spielen kann. Von einer Auslastungsspirale habe ich noch nicht gehört, was können mögliche Anzeichen sein?


    Kannst du deinen zweiten Punkt mal genauer erläutern? In der Hundeschule haben wir beispielsweise auch schon trainiert, dass der Hund sitzen bleibt und wir uns einige Schritte entfernen (oder auch ein paar Schritte mehr ;) ) um sie dann zu rufen. Macht das "bringen" so einen riesen UnterschieD?

    flying-paws - Emma wird jetzt 7 Monate alt. Meinst du mit Beschäftigung Auslastung? Die Runde ist sehr wichtig, sonst merkt man richtig, dass sie nicht genug Auslauf hatte. Und sorry, vielleicht habe ich mich ein wenig falsch ausgedrückt. Er ein "Bringspiel" bei dem wir einen Stoffknoten werfen, sie soll nicht direkt mit rennen sondern auf das Kommando warten und ihn dann bringen. Das schafft ja Bewegung und Kopfarbeit.


    Ich glaube auch, dass sie es sehr gut weggesteckt hat. Wie betont, wir sind lange keine erfahrenen Hundehalter, es ist unser erster Hund und wir wollen versuchen alles richtig zu machen.


    Gina23 Ja, wir haben ein Auto, der Osthafen ist auch schon ca. 10 Minuten entfernt. Irgendwie plagt mich aber auch mein Gewissen, wenn wir jetzt ein paar Wochen lang im Wald nur an der Leine gehen.


    Lysaya Danke! Genau, das hat mir die Ärztin auch gesagt, und momentan sind die Kothaufen von Emma ja eventuell auch ansteckend. Das ist doppelt blöd, weil sie durch die Würmer ziemlich weichen Stuhlgang hat, der ganz schön rumschmiert wenn wir die Häufchen aufsammeln. Stimmt, die Schleppleine ist da glaube ich eine gute Idee! Und natürlich, abtrainieren ist auch eine Option.

    Da einige Menschen hier doch ganz nett waren, ein kurzes Update:


    Wie bereits geschrieben, hatten wir eh den Kot von Emma untersuchen lassen. Was keine Überraschung war: sie hat einen starken Wurmbefall. Die Wurmkur hat sie schon hinter sich, in drei Wochen soll sie die nächste bekommen, dieses mal ein anderes Präparat, welches sich teilweise mit der Wirkung mit dem bereits Verabreichten deckt, aber auch andere Wurmarten bekämpft.


    Sie ist nach wie vor sehr aktiv, ihr Verhalten hat sich nicht geändert, sie frisst, spielt, hat Stuhlgang.


    Wir wollen laut Tierärztin jetzt darauf achten, dass sie nicht mehr weiterhin an Kothaufen anderer Hunde (oder allgemein an Kothaufen) schnüffelt. Wir gehen jeden Tag eine große Runde am Osthafen und das ohne Leine. Das wird also schwierig zu kontrollieren, wir erlauben ihr dort einen recht freien Lauf. Angeleint funktioniert ein Spaziergang dort nur schwierig, da wirklich viele Hunde anzutreffen sind. Habt ihr Tipps, wie wir Emma trotzdem genug (freien) Auslauf bieten können? Meine spontane Idee war es, sie mit Wurfspielen im Garten zu beschäftigen, alternativ würde ich mit ihr joggen gehen, was allerdings noch nicht so gut funktioniert, da sie es als Spielaufforderung sieht.

    Wahnsinn, dass hier gemutmaßt wird, ich könnte mir den Arztbesuch nicht leisten oder ich wolle mir die Notdienstgebühr sparen.

    Ich hab den Thread eigentlich gestartet um zu erfahren, wie wir uns rund um den Tierarztbesuch Zuhause verhalten sollen.

    Eben habe ich wieder in der Klinik angerufen und sitze jetzt auch im Wartezimmer, da ich es nicht mit meinem Gewissen vereinbaren konntr, obwohl es laut dem Arzt kein Problem gewesen wäre zu warten.

    Die Würmer habe ich entsorgt und konnte sie leider nicht mitnehmen.