Beiträge von Fir green

    Danke. Eine unserer Hündinnen leidet nämlich auch sehr unter Reiseübelkeit (auch wenn es bereits etwas besser geworden ist). Wenn die Tablette aber dazu führen würde, dass der Hund danach schläfrig ist, brauch ich dann genau so wenig in Erwägung ziehen, zu einer Prüfung zu fahren. :D

    Vielleicht probieren wir die mal aus.

    Danke.

    Da steht "wirken sie [...] sedierend" - merkst Du davon etwas, dass der Hund nach Einnahme länger "schläfrig", müde, "langsam" ist/wirkt oder ist sein Verhalten nach der Fahrt vollkommen normal?

    Wie heißen die denn, dann kann ich das mit meinem TA abklären. Sky ist MDR1 +/- muss also immer etwas aufpassen

    Kasper ist auch MDR +/-. Die hier: https://www.shop-apotheke.com/…_Ads/74668102481/07372118


    Unsere TÄ hat als Dosis 4-8mg pro Kilo gesagt. Max. 3-mal täglich. Wir haben jetzt mit der 4mg Dosierung angefangen. Er hat also 1 Tablette bekommen und er hat vorhin nur wenig gespeichelt und gar nicht gekotzt

    Gibst Du die unmittelbar vor der Fahrt?

    Da hast Du nun einmal auch ein ganz, ganz breites von - bis. Wir haben alleine vier AL-Labradore und Temperament und Trieb sind da vollkommen unterschiedlich ausgeprägt (die anderen Retriever lass ich da jetzt völlig außen vor). Glee ist das sehr gemächlich, ihre Tochter hat schon ganz schön Feuer und wenn Du mal sehen willst, was "zu viel" Trieb ist, dann zeige ich Dir Guinness...

    Also ist Feuer = Trieb?

    Für mich nicht. Sonst hätte mein Balou auch Trieb.

    Was verstehst Du in dem Kontext unter "Trieb" wenn nicht absolute Passion, Leidenschaft, Arbeiten bis zum Umfallen, für Beute alles stehen und liegen lassen...?

    Wenn ein Wurf unseren Erwartungen entspricht, eigenen sich die Welpen/Hunde später hervorragend als Familienhund - alles andere darf auch gar nicht das Ziel in unserer Gesellschaft sein.
    Gleichwohl ist unser Zuchtziel nicht "Familienhund" - sondern andersherum: die hervorragende Eignung als Familienhund ist ein Produkt der Selektion auf die übrigen rassetypischen Eigenschaften der Retriever, auch als Jagdhund.

    Ich finde ja auch den Begriff „triebig“ beim Retriever merkwürdig. Also ehrlich. Balou liebt die Dummyarbeit und hat das alles in den Genen mitgebracht. Seine Verwandtschaft wird auch zu einem größeren Teil gearbeitet. Ich wurde von Retrievermenschen bewundernd gefragt, aus welcher Zucht er ist, als er mal ein bisschen apportiert hat. Weil er eben so sehr Bock hat. Und das obwohl er in seinem sonstigen Verhalten sehr gewöhnungsbedürftig war. Dennoch ist er nicht triebig

    Da hast Du nun einmal auch ein ganz, ganz breites von - bis. Wir haben alleine vier AL-Labradore und Temperament und Trieb sind da vollkommen unterschiedlich ausgeprägt (die anderen Retriever lass ich da jetzt völlig außen vor). Glee ist das sehr gemächlich, ihre Tochter hat schon ganz schön Feuer und wenn Du mal sehen willst, was "zu viel" Trieb ist, dann zeige ich Dir Guinness...

    Ich bin hier eher zufällig reingestolpert und habe auch nur den Schluss mal quergelesen, möchte aber auch kurz ein paar Worte dazu abgeben:

    Es ist absurd, den Hunden eine Welt kreieren zu wollen, welche sie weder in der Natur so vorfinden würden, geschweige denn, in welcher wir selbst so leben.

    Das Leben ist geprägt von richtig und falsch, von Erfolg und Misserfolg, von Freude und Trauer, von Erholung und Stress (positiv wie negativ), Freiheit und Grenzen und unangenehmen Situationen, aus den man lernt.

    Ich bin zu 100% davon überzeugt, dass Hunde Führung wollen, dass sie wissen wollen, wo sie stehen und dass ein Hund mit angemessenen(!) Korrekturen "glücklicher" sind, als wenn man sie einzig und allein shaped o.ä.. "Strafe" hat in der Hundeausbildung - sei es im Sport oder Alltag - nichts verloren, weil Hunde den strafgedanken nicht verstehen können. Korrektur sehr wohl. Korrektur bedeutet aber: punktuell, getimed, angemessen, unemotional.

    Natürlich hilft es, sich da mal ein Stück weit mit Lerntheorie auseinander gesetzt zu haben, den Unterschied zwischen klassischer und operanter Konditionierung oder positiver "Strafe" (wie gesagt, unpassender Begriff in dem Kontext) und negativer Belohnung zu kennen.

    Und ich sehe da auch kein Problem mit leistungsorientiertem Hundesport. Ich stelle die These auf, dass das Gros der Hunde entweder völlig verblödet ODER überbespaßt wird. Ein fokussierter Hundesport ist da für mich der Mittelweg. Der Hund weiß, was sein "Job" ist, hat eine klare Aufgabe und ist m.E. dadurch zufriedener, wenn Input und Output im rechten Verhältnis stehen... auch eine Parallele zu uns Menschen.

    Du kannst alles, was Du im normalen Dummytraining machst, genau so mit dem Futterbeutel machen: Markierung, Memories, Freiverlorensuche, Einweisen...

    Das Trainingsbuch von Norma Zvolsky könnte Dir da vielleicht Anregungen geben. Vielleicht auch einzelne Videos auf youtube.