Ich kenne tatsächlich auch einige, die total quer „barfen“ und wo ich sicher bin, dass das nicht bedarfsdeckend ist oder eben teils Überschüsse ergibt Oder schlicht zuwenig Fett gefüttert wird. Null KH macht für mich eh auch keinen Sinn. Ich halte sowieso nichts von Extremen - Vespa darf also auch mal irgendwelche Resten knuspern o.Ä. Ich kann mir aber schon nicht vorstellen, wie beim klassischen, „korrekten“ 30/70 Barf eine Hypervitaminose entstehen sollte. Gibts da wirklich dokumentierte Fälle?
Ich kann auch gern mal testen lassen - wäre auf jeden Fall interessant für die Diskussion hier. Der Hund wird seit 1.5 Jahren mit dem Leberanteil ernährt.
Ich denk halt, wir beim Menschen auch ist es individuell was vertragen wird. Ich kenne Leute, die wurden mit LowCarb wieder gesund und haben Energie ohne Ende. Ich z.B. Kann damit nicht, brauche ein Mindestmass an KH. Je nach Darmflora und Enzymlage ist man auch ein anderer Verwerter. Dass es DIE Ernährung für alle Hunde (oder Menschen) gibt, glaub ich nicht. Grundsätzlich finde ich aber schon, dass es erstrebenswert ist, viel naturbelassenes zu füttern und Zusätze nur da, wo es anders nicht geht (eben z.B. Wenn Innereien nicht vertragen werden.) M/Z empfiehlt ein Mineralpulver zur Frischfütterung. Warum?
Ich glaub auch nicht, dass Vespa schon den perfekten Plan hat und bin für Ideen offen. Sie ist immer noch tendenziell gern übersäuert (hat aber gebessert) und ab und zu ist mir der Kot zu weich - wobei das wohl eher mit dem EZH zu tun hat. Auf der anderen Seite hat der Hund NULL Blähungen und wenn sie mal furzt, ist es geruchsloses Gas. Das kann ich von den mir bekannten Trofuhunden nicht behaupten, da überbieten sich die Besitzer mit Gruselgeschichten.
Dass der Hund kein Wolf ist, ist mir klar. Aber da ich auch beim Menschen sehe, dass die KH lastige Ernährung einen Haufen Probleme machen kann, frag ich mich schon, was dann ZU weit von naturgemäss weg ist. Kein Allesfresser frisst in der Natur 50% Weizen.