Beiträge von UkuleleGirl23

    Kurzes Update, falls sich jemand in Zukunft dieselbe Frage stellt:


    Es klappt wunderbar.

    Wir befinden uns mittlerweile fast ein Jahr nach Whippet;

    Es hat geholfen, den Welpen zu Beginn des Sommers zu bekommen, zumal die Katzen viel Zeit draußen verbringen und dem Hund aus dem Weg gehen konnten.


    Anfangs hat die Katzen bereits das bloße Klappern der Hundepfoten auf dem Fußboden im Nebenzimmer nervös gemacht. Wir haben dafür gesorgt, dass sie ein eigenes Zimmer (mit Hunde/Katzen-Gitter in der Tür) bekommen, um sich zurückziehen und in Ruhe fressen und schlafen zu können.


    Ich will nicht beschönigen, die Anfangsphase war mühsam: Katzen laufen vor dem Hund davon, Hund will selbstverständlich nachlaufen und spielen. Die ersten Monate waren wir nur mit Hund an der langen Leine im Garten, um ein Hetzen verhindern zu können. Das hat auch die Katzen beruhigt, die sich dadurch immer wieder in seine Nähe getraut haben, natürlich mit ausreichend Abstand.


    Es hat gut 3-4 Monate gedauert, bis man eine erste Gewöhnung an den Hund erkennen könnte. Dafür ging es dann recht rasch: Sobald Hund geschlafen hat, fühlten sich die Katzen auch in unmittelbarer Nähe wohl, sodass sie sogar alle im selben Raum (tagsüber wie nachts) geschlafen haben.


    Auch das Hundealter spielt eine große Rolle: ein tappsiger Welpe ist unheimlich, ein ungestümer Junghund "bedrohlich" und ein rotzfrecher Teenie jedenfalls nervig aus Sicht unserer Katzen.


    Klar, es ist gar nicht so selten passiert, dass uns eine Unaufmerksamkeit unterlaufen ist: im Hof wird heute noch ab und zu nachgelaufen, wenn eine Katze durchflitzt, aber in 90% der Fälle hebt Hund nicht einmal den Kopf. Also auch hier ist eine Gewöhnung schwer zu übersehen.

    Monatelang gab es Aufforderungsgebell gegenüber den Katzen, aber sie wollten partout nicht mitspielen - konnte Hund lang nicht begreifen!

    Heute weckt Hund nicht einmal mehr direktes Miauen neben seinem Ohr - alles verliert mit der Zeit seinen Reiz, man muss es nur aussitzen können.


    Mittlerweile habe ich keine Bedenken mehr, alle frei im Hof herumstreunern zu lassen. Sie gehen sich aus dem Weg, jeder macht sein Ding.

    Sollte es einer Katze aber doch zu bunt werden, dann zeigt sie es auch - und Hund versteht (und macht ne Fliege).


    Vorgestern ist es sogar zum ersten Mal passiert, dass eine Katze geschlafen hat - sodass sich Hund unbemerkt dazukuscheln konnte. Es wurde sogar der Schnurrmotor angeworfen, somit haben es beide genossen.


    Daher: Kommt Zeit, kommt Ruhe. Anfangs ist es vielleicht eine aufwendige Aufgabe, alle Nervensägen unter einen Hut zu bringen, aber es lohnt sich. Die anfängliche Vorsicht ist notwendig, aber vieles regelt sich auch mit verstrichener Zeit.


    Heute gibt es nur mehr alltägliches Sekkieren: wenn mal wieder eine Katze extra unter Beobachtung aus dem Hundeschüsserl trinkt, oder eine Hundnase in einen Katzenpo schnuppern will, dann kommt es einem manchmal fast so vor, als wär es immer so gewesen.

    Alles Liebe und vielen Dank an jeden, der an dieser Entscheidung mitgewirkt hat!


    Wie ises damit?

    Wir ham das in nem Flur von 1,2m und das hält Bombenfest

    Wir haben jetzt zwei Exemplare von diesen Gittern gekauft! Es wurde jeweils derselbe Türabschnitt geliefert mit den passenden (den jeweiligen Größen entsprechenden) Zusatz-Gitterabschnitten. Sie sind extrem robust und stabil, lassen sich auch leicht öffnen und schließen, also wir sind sehr zufrieden! Das war ein toller Vorschlag grinning-dog-face


    Die Kleine ist so winzig, dass sie locker durch die Katzenklappe schlüpfen könnte, zumal wir sie sogar offen stehen lassen (die Katzen sind ansonsten nicht fähig ein- und auszugehen eyerolling-dog-face), aber wir haben es ihr zwei-, dreimal verboten und das respektiert sie (noch). In ein paar Wochen ist sie dann sowieso zu groß.

    Das Gitter im Wohnzimmer halten wir meist samt Katzenklappe geschlossen, einfach um zwei kontrollierbare Bereiche zu schaffen. Es klappt sehr gut, auch wenn die Gitter vielleicht nicht unbedingt notwendig gewesen wären, bin ich froh sie zu haben, einfach um im Ernstfall auch mal "dicht" zu machen.

    Danke für euren Input!

    Liebe Grüße

    Nochmals danke für die Denkanstöße!


    Ich werde bis zum Einzug noch gut drüber nachdenken, wie wir das schlussendlich regeln.

    Eventuell besteht ja sogar die Möglichkeit, eine Katzenklappe in den Abstellraum einzubauen; vielleicht sogar eine zweite, die raus ins Freie führt. In diesem Raum könnte dann alles Katzenartige stehen und sichtgeschützt wäre es auch.


    Trotzdem denke ich, dass wir in der Wohnzimmertür ein Gitter aufstellen werden, einfach um dem Welpen anfangs nicht 200 m2 zur Verfügung zu lassen.

    Türen schließen möchte ich der Katzen wegen nicht, sind sie auch nicht gewohnt und beschweren sich dann ständig weary-dog-face


    Wahrscheinlich braucht es einfach ein bisschen Zeit, bis sich alles eingespielt hat und eine gewisse Gewöhnung vorhanden ist - dann wird eh alles von alleine laufen.

    Bis dahin hab ich aber ein Auge drauf, versuche die Situation auch aktiv entspannt zu halten, ohne einen davon zu viel zu beschränken. Es soll jedem Tierchen gegenüber fair bleiben, das haben sie alle verdient!


    Danke liebes Forum!

    @SabethFaber Vielen Dank für den Vorschlag, sowas war mir noch gar nicht untergekommen! Bisher war ich der Ansicht, dass es solche Absperrungen nur als Gitter gibt!


    @l'eau erhöhte Zonen haben wir, dort liegen sie ohnehin schon (Kratzbäume, Fensterbänke, Tische,...). Aber ein Raum muss irgendwie abgesichert werden, allein weil dort Futter und Katzenklo stehen soll und sie sicher nicht erfreut sind, beim Geschäft plötzlich von einem Welpen sekkiert zu werden smiling-dog-face-w-open-mouth-closed-eyes

    Oder meint ihr, man soll das ebenfalls irgendwie erhöht hinstellen (würde etwas Bastelei erfordern) und auf Gitter gänzlich verzichten?

    Ich bin ein derartiger Neuling, mir sind alle Vorschläge recht grinning-dog-face


    Der Welpe kommt aus einer kleinen österreichischen Zucht ganz in unserer Nähe. Ein kleines Mädel wird's, zuckersüß. Mit Juli ist sie 10 Wochen alt und kann einziehen - bin schon so gespannt, wie sich die Lage schlussendlich ergibt.


    Vielen Dank aber euch allen für euren Input!

    Stimmt, ein Whippetwelpe passt am Anfang durch so ein Loch, er ist ja selbst kaum größer als die Katzen, das war mir natürlich bewusst! Solange bleiben bestimmte Türen samt Loch "versperrt", den Welpen muss ich ja ohnehin (allein zwecks Stubenreinheit) auf immer nur ein paar Räume auf einmal beschränken, um ihn im Blick zu haben. Die Katzen sind im Sommer sowieso viel draußen, sodass sich eine gewisse Abschirmung vom Hund sowieso leicht einrichten lässt, und wahrscheinlich ist ihnen in erster Zeit ein direkter Kontakt zum Welpen sowieso nicht genehm.


    Es geht eher um die Zeit danach, also Junghundalter - und größe, damit sich die Katzen nach einiger Gewöhnungszeit einfach frei in der Wohnung bewegen, der Hund aber nur dort wo ich (und wahrscheinlich die Katzen) ihn haben wollen.


    Zumindest eine unserer Miezen ist so faul und ungelenk, dass ein Gitter ohne Loch für sie ebenfalls eine Absperrung wäre - und das ist ja gerade nicht der Sinn, deshalb ist Loch quasi unumgänglich...


    Nicht falsch verstehen, am Anfang bedarf es so und so eines gewissen Handlings; die Gitter sollen zur Entspannung der Situation beitragen - iSv wenn ich die Katzen bei der Tür hereinlasse, soll nicht plötzlich ein Welpen angeschossen kommen und sie verschrecken.

    Die Türen selbst schließen möchte ich lieber nicht.

    Hallo liebes Forum!


    Bis unser Whippetwelpe einzieht, will ich mir noch Hundegitter für ein paar Türen im Haus besorgen, um den Katzen etwas Raum ohne Hund zu geben (deshalb brauchen wir auch dringend solche kleinen Katzentürchen). Das Gitter soll keine absolute Barriere sein, aber halt doch ein optisches und einstweiliges Hindernis (bis er gelernt hat, dass er die Grenzen auch ohne respektieren muss shushing-dog-face)


    Die meisten Türen halten sich im Standardrahmen (ca. 95 cm), aber ins Wohnzimmer führt eine Flügeltür mit 1,20 m Maß - gibt es so große Gitter überhaupt? Und dann noch Katzen-kompatibel? Im Internet hab ich bisher kein passendes gefunden, auch in den umliegenden Geschäften führen sie diese Größenverhältnisse nicht mehr.


    Wenn eine Hälfte der Tür geschlossen ist, kommt man ungefähr auf 70 cm Breite, aber es ist dann eine ziemlich wackelige Angelegenheit, die einem stürmischen Junghund wahrscheinlich nicht Standhalten kann.


    Hat von euch jemand so breite Türen und Gitter? Schlimmstenfalls muss man sich selbst was basteln....auch dafür wären Tipps willkommen!


    Danke schon mal und liebe Grüße

    Es ist wirklich ein schmaler juristischer Grat, wenn's um Tiere geht.


    Aber ich denke auch, dass selbst die Justiz hier versucht, Tierpfändungen zu vermeiden, vor allem Hunde, zu denen doch ohnehin eine unsagbar intensive Bindung besteht.


    Pfändungen bei Pferden sind mitunter häufiger, das mag aber auch an ihrem meist sehr hohen Verkaufswert liegen.


    Sollte es dennoch zu einer Pfändung und einem geplanten Verkauf kommen, was ich nicht hoffe, besteht denn die Möglichkeit, dass du selbst den Hund erwirbst?

    Unsere Katzen hätten der Idee nach auch nachts reinkommen sollen, im Sommer natürlich keine Chance :pfeif:


    Im Winter holen wir sie auch wenn möglich rein, aber es gäbe bei uns im Hof auch genügend Nischen, in denen sie Schutz suchen können. Meist lockt der Hunger sowieso abends in Haus!


    Trotzdem haben wir aufgrund übertriebener Abenteuerlust über den Winter die ein oder andere Schnupfnase (dann müssen sie überhaupt drinnen bleiben).
    Über Erfrierungen hab ich mir noch nie wirklich Gedanken gemacht - ich vertraue da stark auf ihre natürlichen Instinkte, was sie aushalten und was nicht. Zumindest nach einer bibbernden Nacht draußen kommen sie nur allzu gerne wieder rein und bleiben's auch die nächste Nacht xD

    Welche Hintergründe meinst Du? Ich glaube die Orgas geben selber wenig Infos raus- damit der Deal die Hunde zu übernehmen weiterhin Bestand hat. Es gibt wohl klassische Laborzwingerhaltung, die sehr steril läuft, als auch Hunde, die Gassi gehen dürfen bzw. auf Spielwiesen können.

    Meine Unwissenheit ist mir fast peinlich. :tropf:
    Aber das mit der Verschwiegenheit als Sicherheitsgrund leuchtet mir voll ein! Weiß man denn im Einzelfall, aus welchem Land die Hunde kommen?
    Und was macht gerade Beagle zu derart beliebten Versuchsobjekten, dass sogar mein Lari-Fari-Buch das in einer drei Sätze langen Beschreibung erwähnt?


    (Gott sei Dank gibt es Leute wie euch, die diesen Hunden dann ein schönes Zuhause geben.)

    Eure Beagle sind wirklich schön anzuschauen! Wusste gar nicht, wie hübsch und athletisch diese Hunde sein können-Leider gibt es bei uns in der Umgebung scheinbar nur welche, die ein bisschen viel zu viel zu fressen kriegen :emoticons_look:


    Eigentlich bin ich aber eher über die Tatsache gestolpert, dass es hier so viele HH mit ehemaligen Laborbeaglen gibt. SOgar in meinem Hunde-Rassen-Büchlein, das wirklich sehr beschränkt ist, wird dieser Aspekt angeschnitten. Ich war sehr schockiert. Offensichtlich war mir nicht bewusst, wie viele Tierversuche trotz aller Schutzgesetze dennoch durchgeführt werden. Kennt sich jemand mit den ganzen Hintergründen aus? Im Internet findet man (Gott sei Dank) viele Hilfsorganisationen, die aber ebenfalls nichts darüber sagen (können?).