Beiträge von aliinaa1309

    Naja andererseits kennt man den anderen Hundehalter nicht. Gehe ich auf eine kurze Morgenrunde die nur 10min geht, dann hole ich auch schonmal mein Handy raus um schon mal ein paar Nachrichten zu verschicken. Das sehen andere und denken sich ihren Teil weil ich noch dazu sehr viel jünger aussehe als ich bin. Noch dazu gehe ich morgens dieselbe Strecke und treffe dieselben Leute, die müssen vermutlich sehr schlecht von mir denken.


    Dabei wissen die wenigsten, dass ich mittags dann raus fahre und ausgiebige Spaziergänge mache wo ich einfach die Natur genieße. Oder Wanderungen etc


    Andere Hundehalter zu beurteilen aus kurzen Sequenzen aus deren leben ist einfach falsch in meinen Augen.

    Wobei ich sagen muss, dass gerade in letzter Zeit auf insta vieele Bully und Mops Halter (auch Scottish Fold aber das sind ja Katzen) mittlerweile Posts machen, in denen sie aufklären über ihre eigenen Fehler und über die Rasse. Viele positionieren sich klar gegen die Zucht bzw. sagen jedenfalls, dass sie diese Rasse nicht weiter unterstützen/kaufen werden.


    Zu sagen, es darf nun keiner mehr Bilder von seinen Bullys posten, egal wo sie her kommen, finde ich aber schade. Zumal man ja immer in die Bildbeschreibung einen kleinen Disclaimer packen kann, dass es sich um eine Qualzucht handelt. @goldiandsimba zum Beispiel klärt auch ganz toll auf, mit den eigenen Möpsen.

    „Werbung“ für diese Rassen wird ja allein schon beim Gassi gehen gemacht.


    Zu sagen, man solle sich halt privat stellen damit keiner einen beleidigt ist die Verschiebung von Verantwortung. Ja Qualzuchten sind schrecklich. Dennoch kein Grund herablassend und respektlos gegenüber dem Halter zu sein. Man kann kritisieren, aber mobben ist egal bei wem unangebracht. Wenn jemand gerne öffentlich Dinge posten will, soll der das tun können ohne direkt gemobbt zu werden.


    Wichtig finde ich es dahingehend, seine Qualzucht nicht bei Kooperationsanfragen anzubieten. Damit würde man ja wirklich aktiv Werbung machen, aber viele Instaprofile distanzieren sich auch davon mittlerweile.


    Ich finde bei Insta wird zu viel schwarz/Weiß gesehen. Von Profilen die nicht aufklären distanziere ich mich, davon wird einem auf Dauer auch nicht mehr so viel gezeigt. Man kann im Notfall auch melden und kritisieren.

    Auch alle „Influencer“ über einen Kamm zu scheren finde ich schade, manche Menschen haben einfach daran Spaß den Alltag mit Hund zu zeigen. Zumal man gerade in Deutschland mit Haustieren wirklich wenig Geld dadurch verdient.


    Auch über die blaue Fellfarbe wird aufgeklärt, über doodle sehe ich auch immer mehr Posts, Nacktkatzen etc. Manchmal ist man zu sehr in seiner eigenen Bubble gefangen, als dass man auch postive Posts sieht.

    Beim Mix aus Staff und Frenchie hast Du zusätzlich noch das Thema, dass die Auflagen gelten. Und Du mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit einen triebigen Hund hast, der Artgenossen überflüssig findet, Katzen und Wild gerne fressen würde und diesen Wunschvorstellungen auch mit viel Durchsetzungsfreude nachgeht.


    Wer das in handlicher möchte, wird ja eigentlich gleich zum Staff Bull oder meinetwegen zum Paterdale greifen. Tolle Hunde übrigens - aber nicht das, was die hauptsächliche Zielgruppe für den Frenchie eigentlich sucht, denke ich.

    ja genau das meinte ich. Im schlimmsten falle hast du den Staff in nem Körper der keinen Kilometer laufen kann ohne umzukippen.


    Wenn der Frenchie von sich aus optisch so aussehen würde und eben ein Frenchie ist dann hätte ich Hoffnung für die Rasse, so ist es aber utopisch.

    Heute habe ich im Internet einen Mix aus Staff und Frenchie gesehen und muss sagen, dass der Hund tatsächlich aussah wie ein gesunder Frenchie. Also der Körperbau passte (wobei bei so nem Mix ja dennoch vermutlich nicht gegeben ist, dass keine Bandscheibenprobleme auftauchen) gut zu einander und die Nase war ganz normal lang. Also nicht mal lang für einen Frenchie sondern wirklich lang. Er war ein wenig größer und grober aber körperlich passte es. Keine einzige Hautfalte! Das erste mal, dass ich einen „Frenchie“ niedlich fand. Und da sieht man mal, dass der Hund auch mit richtiger Nase sein charakteristisches Aussehen haben kann.


    Aber ich vermute bei solchen Mixen besteht ganz grundsätzlich die Gefahr von kleine Nase und Charakter mit Pfeffer. Diese Disskussionen gibts ja auch bei Jackie/Frenchie und Mops/Beagle. Auch las ich häufig, dass eine optisch lange Nase nicht unbedingt bedeutet, dass der Hund nicht dennoch Atemproblem haben kann. Die blaue Farbe in beiden Rassen könnte ja auch zu Problemen führen.


    Wirklich schade, dass der Hund so zu Grunde gezüchtet wurde. Vor allem, da die Nase ja nicht das einzige Problem ist.

    Was ich mich im Bezug dazu aber auch Frage: Es gibt zwar mehr Welpen aber nicht unbedingt mehr Tierschutzhunde. Also wenn es ja so schwierig teilweise ist an einen Welpen bzw Hund zu kommen, weshalb wenden sich denn manche nicht an Tierschutzvereine? Theoretisch kann man ja auch von dort Welpen bekommen und an sich sehr viel günstiger. Jetzt mal aus der Sicht dieser Menschen gedacht :denker:

    Ich denke weil es eine grundsätzliche Entscheidung ist, ob man einen Hund vom VDH Züchter will oder einen TSO Hund.

    Das ist natürlich klar aber da Frage ich mich schon, wieso so viele Leute lieber irgendwelche Designermixe kaufen als Welpen aus dem Tierschutz. Also ich finds voll okay wenn man seinen Hund lieber vom Züchter will, jedoch scheinen die ganzen Leute bei mir im Dorf eher so, dass es Hauptsache ein Hund sein soll. Ich denke da jetzt nicht an vernünftige Hundehalter, die schon ihre Rasse oder so gefunden haben, sondern eben jetzt von den Corona Hunden.


    Edit: Das TS- Hunde höhere Anforderungen haben, habe ich nicht bedacht. Habe auch viel von unseriösen TS gehört, die blauäugig jeden Hund Hauptsache vermitteln egal ob’s passt oder nicht. Aber stimmt schon, es ist einfacher einen Vermehrerhund zu kaufen.

    Was ich mich im Bezug dazu aber auch Frage: Es gibt zwar mehr Welpen aber nicht unbedingt mehr Tierschutzhunde. Also wenn es ja so schwierig teilweise ist an einen Welpen bzw Hund zu kommen, weshalb wenden sich denn manche nicht an Tierschutzvereine? Theoretisch kann man ja auch von dort Welpen bekommen und an sich sehr viel günstiger. Jetzt mal aus der Sicht dieser Menschen gedacht :denker:

    Stimmt, ist auch okay. Doch gibt es in einer funktionierenden Gesellschaft ja trotzdem einen Konsens. Nur weil Mord vielleicht bei irgendwelchen Individuen moralisch okay ist, heißt es nicht das es gesamtgesellschaftlich akzeptabel ist. Insgesamt wollte ich aber eher darauf eingehen, dass „es ist in der Natur eben so“ kein Argument sein kann, dafür aktiv „überschüssige“ Welpen zu töten/entsorgen/sterben zu lassen. Gerade weil Hundezucht an sich schon nicht natürlich ist und jegliche Handlung in der Zucht bewusst von Menschen gesteuert wird, oftmals gegen die Natur. Aber Natur bedeutet eben nicht immer gut oder sinnvoll. Störe mich einfach nur an diesem Argument was in wirklich vielen Diskussionen so benutzt wird.


    Würde unsere Moral nach „ist halt Natur“ laufen, dann wären wir noch in der Steinzeit.

    da haben wir schon den gravierenden Unterschied zwischen uns. Ich würde es nicht Mord nennen einen ohne Hilfe nicht lebensfähigen Welpen nicht zu päppeln. Und ich glaube fest daran, dass die Mutter es besser weiß als wir..... der Instinkt einer nicht degenerierten Mutter ist unbezahlbar

    Ich habe mich da unverständlich ausgedrückt, sorry. Meinte Mord im allgemeinen gar nicht auf Hunde bezogen.


    Bei deinem Beispiel gäbe es ein Lebewesen was damn womöglich vom sterben retten kann. Da sollte man schon sehr abwägen, ob das wirklich nötig ist es sterben zu lassen. Ich streite das nicht prinzipiell ab. Aber es geht einfach darum, dass eine Hündin in Menschenhand sich nicht natürlich verhält. Allein die Art Hund haben wir als Menschen domestiziert. Ob man sich dann aus der Verantwortung zieht sobald es einen schwächeren Welpen gibt, muss man schauen ob’s wirklich nötig ist.

    und „der Natur ihren Lauf lassen“ ist ziemlich gegensätzlich zu unseren Moralvorstellungen.

    deine und meine Moralvorstellungen müssen nicht übereinstimmen

    Stimmt, ist auch okay. Doch gibt es in einer funktionierenden Gesellschaft ja trotzdem einen Konsens. Nur weil Mord vielleicht bei irgendwelchen Individuen moralisch okay ist, heißt es nicht das es gesamtgesellschaftlich akzeptabel ist. Insgesamt wollte ich aber eher darauf eingehen, dass „es ist in der Natur eben so“ kein Argument sein kann, dafür aktiv „überschüssige“ Welpen zu töten/entsorgen/sterben zu lassen. Gerade weil Hundezucht an sich schon nicht natürlich ist und jegliche Handlung in der Zucht bewusst von Menschen gesteuert wird, oftmals gegen die Natur. Aber Natur bedeutet eben nicht immer gut oder sinnvoll. Störe mich einfach nur an diesem Argument was in wirklich vielen Diskussionen so benutzt wird.


    Würde unsere Moral nach „ist halt Natur“ laufen, dann wären wir noch in der Steinzeit.

    aliinaa1309 bei ebay sind Welpen-, Deckanzeigen und Wurfanzeigen inzwischen verboten. Nur noch für Welpen über 12 Wochen, das muss man ankreuzen.

    Die Welpen, die jetzt noch drin stehen, sind allesamt auf den Bildern erheblich jünger (schätze so 6 wochen meistens, also kurz vor Abgabe) und werden "natürlich erst mit 12 Wochen" abgegeben.


    Der Rest der Produzenten ist zu den anderen Tierverkaufsportalen abgewandert. Die sind voll von Welpen.

    okay das erklärt einiges. Aber dennoch sind mehr private Abgaben von jungen Hunden zu finden, was ja irgendwo auch logisch ist wenn sich total viele Menschen unüberlegt Hunde anschaffen.

    Nachdem mittlerweile auch die Schwemme an neuen Hunden bei uns angekommen ist, habe ich mal aus Interesse die Kleinanzeigen durchforstet.


    Früher gab es immer SEHR viele Welpen von „Züchtern“ oder aber echten Züchtern und immer auch Hunde aus dem Auslandstierschutz. Vereinzelt auch Privatabgaben.


    Nun gibt es viel weniger Welpen (dafür um so teurer- Labrador Welpen für 4,500€ oha) und dafür um so mehr Privatabgaben. Überdurchschnittlich viele Malis und Schäferartiges. Insgesamt werden manche teilweise für 50-100€ abgegeben, da haben es einige wohl sehr eilig. Aber tatsächlich sind es fast nur noch Privatabgaben und das finde ich erschreckend. Nicht alle sind sehr jung aber ich glaube viele sehen den Lockdown gerade als Chance die Hunde loszuwerden.


    Erklären kann ich mir das durchaus einerseits weil ich denke, dass viele Menschen finanzielle Stützen verlieren und andererseits aber auch durch Überforderung oder plötzlich doch kein Homeoffice mehr und und und.