Ich schließe mich an: Entspann dich und freu dich doch einfach an allem, was Spaß macht, süß ist, lustig ist, frech ist. Und was du nicht willst, kommunizierst du so, dass der Hund das annimmt.
Ich finde, weniger Kopf und mehr Herz ist fast immer der deutlich bessere Ratgeber. Hund ist nicht Technik. Hund ist Liebe, Bauchgefühl, Beziehung leben. Und in einer Beziehung muss man dem anderen nicht immer alles recht machen. Und in einer Beziehung darf man auch unperfekt sein. Ich behaupte sogar, man muss es, um überhaupt interessant zu sein und ein wertvoller Beziehungspartner.
Ich finde, dass du zwar Stress beschreibst, aber das, was oft beschrieben wird mit 2 Wochen durchheulen und nicht essen und nicht schlafen und so - das ist für mich eher ein Krankheitsbild. Deswegen eben "nicht normal" und durchaus hilfebedürftig, wenn einen der eigene Perfektionsimus so krank macht. Das muss aber jeder selbst für sich entscheiden, die Norm ist es zum Glück nicht, denn am Ende des Tages hat man doch einfach nur nen kleinen Hund bei sich, der die Welt kennen lernen will.
Viel Freude mit dem Kleinen und ich würde dir mal raten: Mach mal nix "extra" an Training, sondern lebe einfach mit dem Welpen. Wenn was nicht passt, wirst du das schon merken und kannst was ändern. Sind ja keine Elektrogeräte, auf die die falsche Software gespielt wird und die deswegen von nun an immer xyz tun werden. Sind auch "nur" soziale Lebewesen, die das lernen, was sie leben und was sie vorgelebt bekommen.