Manchmal brauchen die auch einfach was Zeit.
Beiträge von Hummel
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Ich finde es überhaupt nicht schlimm, ein intaktes Paar zu halten - daher würde ich in jedem Fall einen Welpen nehmen.
Ich erlebe das auch in meinem gesamten Bekanntenkreis als echt undramatisch. Dramatisch les ich immer nur online.
Aber: Müsst ihr natürlich selbst wissen und entscheiden. Solange man dem Rüden unmissverständlich klar macht, dass er die Hündin in Ruhe lässt - und ihr das ebenso, kann man eigentlich bis auf die Stehtage echt entspannt sein - und für die paar Tage ists kein Drama hier, dass nachts einer in seiner Box pennt.
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Er bellt fast ununterbrochen, wenn er nicht das bekommt was er will (Essen, Spielen, Streicheln).
So Kläffer ham wir im Tierheim auch immer wieder. Unsre Trainerin sagt, das Bellen soll man unkommentiert aussitzen, jegliche Zuwendung (auch Negative) dabei sei falsch. Belohnt wird er, wenn er irgendwann mal die Klappe hält, mit dem was er wollte. Beispiel: Hund will raus und kläfft. Trainerin wartet bis er still ist (und wenns 3 Stunden dauert) und macht dann die Tür auf.
Das heißt, sie hat tage- und wochenlang Zeit alles auszusitzen und baut ansonsten über diese Zeit ihr Leben um die Hunde herum, bis die kooperativer sind von selbst? Oder wie macht sie das? Oder ist das Tierheim sehr ruhig geworden, weil das sehr erfolgreich ist?
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Naja, Respekt verdienen... Mein Ziel wäre jetzt eher, sein Vertrauen zu gewinnen...
Für mich hängen Vertrauen und Respekt untrennbar zusammen.
Und wenn ein Hund nach mir hackt und mich mit Bellen terrorisiert, dann hat er definitiv keinen Respekt.
Und ja, Respekt einfordern ist das allererste was ich mach, wenn ein Hund zu mir kommt.
Evtl gibts unterschiedliche Definitionen von "Respekt einfordern" oder worauf dieser Respekt sich bezieht. Bei Hunden bezieht er sich auf Führungskompetenz. Und wenn ich jemanden für seine Führungskompetenz respektiere, vertrau ich ihm (solang er mich nicht ins offene Messer rennen lässt natürlich).
Ich würde der TS auch raten: Maulkorbtraining, Hausleine und einen versierten Trainer nach Hause kommen lassen.
Training im Verein oder einer Hundeschule im Kurs wird da wenig bringen. Da ist in meinen Augen die Rasse völlig wurscht, ein guter Trainer kann Hunde lesen.
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Ich kenn fast nur Weiße, die absolut wesensschwach sind, dafür aber ziemlich nett mit Hunden und ehrlich gesagt der Prototyp eines Begleithundes, wenn man mit Hysterie umgehen kann.
Zwischen Mali und Prototyp eines Begleithundes gibt es aber auch noch Nuancen. Keine Sorge, den Titel "Arbeitsmaschine" trägt weiterhin der Mali und das wollte hier niemand zum Ausdruck bringen.
Ich finde es immer schade, wenn Rassebeschreibungen von Leuten, die die Rasse tatsächlich besitzen in Fragen gestellt werden, weil man von außen einen anderen Eindruck hat. Würden das andere mit dem Mali machen, würde hier die Hütte brennen.
Ich erinnere nur zu gerne daran, dass mir mit "aller Freizeit auf dem Hundeplatz" der WSS ans Herz gelegt wurde. Von sehr vielen hier. Wie sollte die Empfehlung zu Stande kommen, wenn er nicht gerne arbeitet?
Und wenn es eine Bundessiegerprüfung für Maltester im IGP 1-3 gibt, dann können wir noch einmal darüber reden.
(https://www.rws-ev.info/) Um den zweiten Eintrag auf der Seite geht es.
Gerne arbeiten hat nichts damit zu tun, ein guter Familienhund zu sein. Ich verstehe nicht, wo das herkommt.
Natürlich sind Einschätzungen von Rassehaltern gut und wichtig, aber oft sind die auch in der Relation verschoben. Das merkt man dann, wenn man mit sehr vielen Rassen zu tun hat, sowohl im Alltag als auch im Sport. Was der eine für "krass" hält, ist in der Gesamtwertung eigentlich oft völlig im Durchschnitt.
Ich will keineswegs da ein Problem runterspielen, wenn der Mensch seinen Hund für schwierig hält, nehm ich das für den Menschen selbst sehr ernst. Aber wenn die Beschreibung dann gleich klingt, als sei der Hund ein ernster Arbeiter, obwohl er ein reizoffener, meist eher nervlich angekratzter Hund mit viel will to please ist, aber nicht sehr viel Herz und Mut, dann ist das etwas, wo man schon geneigt ist, etwas zu sagen. Der Hund kann ja im Hundesport trotzdem total viel Spaß machen und das auch lustig 3-4-5x in der Woche mitmachen. Da betrifft die Beschreibung einfach andere Bereiche.
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Ich rufe mal @Dreamy92 , molchior27, Marabea, LL0rd, sie haben Weiße Schweizer:-) .. und Süßkirsche natürlich
Dankeschön. Ich habe jetzt alles nachgelesen gelesen. Der Thread explodiert ja nahezu.
Aber ganz ehrlich sehe ich den Schweizer SH nicht auf der Kuschelcouch. Am liebsten bei Wind und Wetter wachend im Garten.
Dabei mutig, selbstsicher, intelligent, ganz fein kommunizierend. Kein Hund für die nette Hundewiesenrunde.
Ewiges Ball spielen oder ähnliches geht nicht. Die drehen durch anstatt dabei Freude zu haben. Viele Menschen merken es nur nicht. Für unsere ist Ball hetzen Stress. Dafür brenne sie für richtige Arbeit, THS, Apportieren, Mantrailing,...je nach Linie. Viele Geschwister unserer Weißen sind Blindenführhunde geworden.
Auch ist der Jagdtrieb nicht zu unterschätzen.
Ich kenne aber auch Weiße die ich nicht geschenkt haben möchte, schissig, absolut unfähig zu arbeiten. Auf die Linie achten.
Mit unserer Weißen wechselt niemand ernsthaft die Straßenseite. Die Leute sind eher interessiert. Bei der DSH (LZ) sieht das ganz anders aus obwohl sie kleiner Und leichter ist.
Zum HZ DSH kann ich nicht viel sagen. Ich kannte/kenne nur etwa zwei Hand voll. Mir gefallen sie meistens optisch nicht und beim Arbeiten muss man sie eher treiben. Die die ich kenne haben weniger Schutz- und Wachtrieb als unsere Weiße.
Ich kenn fast nur Weiße, die absolut wesensschwach sind, dafür aber ziemlich nett mit Hunden und ehrlich gesagt der Prototyp eines Begleithundes, wenn man mit Hysterie umgehen kann. Die Attribute "Mutig, selbstsicher" "brennen für richtige Arbeit" und "bei Wind und Wetter wachend" treffen auf die locker 30 Weißen Schweizer Schäferhunde, die aktuell in meiner Umgebung sind und die, die es waren allesamt nicht zu.
Entweder holen sich quer durch Deutschland alle die falschen Linien, oder diese knallharten, nervenfesten Arbeitsmaschinen sind die Ausnahme. Ich denke, da eher an die Ausnahme, sonst würden Menschen, die Hunde als Einsatzmittel brauchen, vermutlich mehr auf Weiße zurückgreifen, als auf LZ DSH und Malinois.
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Lass doch dieses Pedigree sein, sowas sollte man keinem Hund füttern, zumal es so viele bessere Fertigfutter gibt.:/
Gib doch erst mal einige Tage Schonkost, und dann versuchst du ein anderes Trockenfutter, ich habe dir ja schon mal eine Marke genannt.
Das lässt sie doch schon lang weg, hat sie geschrieben.
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Wobei mich interessieren würde, in HH von sehr futterfixierten Hunden eigentlich auch Mal in das Stadium kommen, wo sie ohne (Super)Leckerlis spazieren gehen?
Zugegebenermaßen hab ich meist kein Futter dabei.
Auch keinen Ball oder andere Beute.
Mit Welpen mach ich viel mit Futter, aber so brauch ich es nicht. Den Rückruf nutz ich fast nie - eher ne Ansprache die bedeutet "Lass das, an was du da grad denkst, bleiben". Reicht mir meist. Und irgendein nettes Geräusch und eine einladende Geste bringt die Hunde zu mir und dann freu ich mich drüber.
Irgendwie hat sich der Rückruf darauf reduziert und es ist recht einfach - wer den nicht befolgt, bekommt nen Anschiss. Da bin ich relativ pragmatisch.
Manchmal hab ich Futter dabei, dann streu ich das mal in die Wiese und freu mich, wenn sie suchen oder ich schnippe es weg und freu mich wenn sie fangen.
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Was bei Hilde eher die "ewige Jugend" war - wo ich sie eigentlich erst mit 4 Jahren nicht mehr als Junghund beschrieben hätte, ist bei Zack das Gegenteil. Der ist gute 2 Jahre und ich finde, dass er (außer dass er natürlich Energie hat), eigentlich gar nicht mehr junghundig ist.
Er hat immer noch ein bombenfestes Nervenkostüm, er ist mit gar nichts unsicher - er hat einen ziemlich starken Willen. Er kann so ziemlich alles aushalten in Seelenruhe (meine mentale Präsenz vorausgesetzt, aber das braucht er immer). Für mich alles das, was den Junghund vom ausgewachsenen unterscheidet.
Was nicht klappt ist schlicht mein Versäumnis

Ich bleib trotzdem nochwas hier - ist mir aber gerade mal so aufgefallen.
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Hey! Herzlich Willkommen!
Trau dich einfach und mach den anderen Menschen SEHR deutlich, dass sie euch in Ruhe lassen sollen. Das werden sie tun, wenn du da sehr klar und deutlich bist. Da kann dein Hundebaby nichts für und ihr müsst euch den Stress nicht geben.
Es ist auch wichtig zu lernen, dass man eben nicht zu Menschen hin muss, sondern völlig in Ruhe bei dir bleiben kann (Lutschtube ist super für sowas) und keiner was von ihr will.
Das ist einer der Situationen wo meiner Meinung nach der Welpen wirklich die Kompromisslosigkeit des Menschen mit anderen Menschen braucht.
Komischerweise ist das für niemanden einen Problem, wenn der eigene Hund große Angst hat oder beißt. Aber "nur weil sie ihn süß finden", da tun sich viele schwerer mit, da mal ne Grenze nach außen zu setzen. Dabei ist es da auch extrem wichtig.
Ihr schafft das schon!