Beiträge von Hummel

    Also ich bin mir sicher, dass das Problem noch zu regeln ist. Im Zweifel such dir einen guten Trainer. Sie braucht Grenzen und zwar so, dass sie es wirklich annimmt. Heißt: Das was sie getan hat UND IM KOPF HATTE, ist nicht mehr im Kopf.

    Du hattest gefragt, wie das gehen soll - genau so, als würde sie etwas "tun".

    Ich wünsch euch viel Erfolg und bin mit der richtigen Anleitung auch positiv, dass sie das Jagen und Katzen-Einschränken und so weiter dauerhaft einstellen kann.

    Bin mir sehr sicher, dass er den ohne den Riemen problemlos abstreifen kann.

    Und: Wovor soll der Korb schützen? Fressen? Weil das wird nicht funktionieren, dem reicht das obere offene Gitter vor der Nase, um den Kartoffelstampfer draus zu machen. Sein Fang ist zu klein.

    Ist noch nicht angekommen. Bilder gibts dann wenn das passiert ist und meine Bekannte das fotografiert hat (bin nicht so der Foto-Profi)dog-face-w-sunglassesgrinning-dog-face-w-smiling-eyes

    Ich seh es genau so: kein Glotzen, kein Anspannen, etc. Nur mir wäre egal, wo der Hund wäre. Wenn räumliche Verwaltung beim Jagdproblem helfen würde, wären Hunde an der Leine ja auch grundsätzlich entspannter und das stimmt fast nie. Die kann auch direkt neben der Katze sein / nur sie soll sich nicht interessieren.

    Und: das sollte nicht das einzige sein, was du regelst und für sie entscheidest. Wenn du sie alle Kleinigkeiten im Alltag entscheiden lässt, worüber sie sich aufregt (völlig egal was, auch indoor), wird sie dir das für sowas Wichtiges wie Katze nicht glauben. Oder du musst halt immer heftiger werden.

    Wird nicht gemacht heißt wird nicht gemacht.

    Solange du da bist ;)

    Mir ist Deckeln generell deshalb zu heikel.Und in meiner Beziehung mit Hunden spielt das Grundbuch keine Rolle.

    Jagen halte ich übrigens in dem Fall gar nicht für die wahrscheinlichste Motivation, hört sich mehr nach Konkurrenz und Ressourcen an.

    Nein, nicht, solange ich da bin, sondern immer. Da ist Ruhe, egal, wer da ist.

    Da wo die Hunde das angenommen haben, ist Frieden. Und das war in mehreren Haushalten, mehreren Hunden, mehreren Katzen.

    Wenn man Grenzen setzt und dem Hund damit vermittelt, dass es ihn nicht aufregt (das ist nämlich der Unterschied), regt es ihn auch nicht auf, wenn man nicht da ist.

    Aber ich weiß, die meisten Menschen "hauen drauf, um ein Verhalten zu unterbinden". Das kann sicherliche gut nach hinten losgehen, vor allem, wenn man es so falsch macht, dass man nur die für den Hund wichtigen Situationen so interveniert. Dann kann das nicht klappen.

    Motivation ist nie egal. Und Freunde lassen sich nicht vorschreiben.

    Wenn man das macht, geht die Stichelei und das Mobben los- oder eben auch weiter, das ist wie bei Kindern. Spätestens, wenn der Besitzer nicht da ist.

    Ich würde mehr die Konkurrenz herausnehmen, beide belohnen usw. Weiter Frust aufbauen verschärft die Situation.

    Also solange der Hund nicht den Mietvertrag unterschrieben hat, oder im Grundbuch steht, ist das mein Haus. Da bestimme ich, wer da lebt und wer Freund ist und wie die Spielregeln sind.

    Ich finde durchaus, dass Motivation ab und an völlig egal ist. Wird nicht gemacht heißt wird nicht gemacht. Wenn mein Hund das kennt, stellt er es ohnehin nicht infrage - und er frustriert deswegen nicht. Natürlich muss er es auch von alltäglichen Dingen kennen.

    Ich sprech aus mehrfacher Erfahrung mit Hunden und Katzen und genau so fuktionierts. Wenn ich hergehe und versuche mit Futter und Liebe allen Tieren zu zeigen, dass wir uns liebhaben und nichts tun, dann wird das bei jedem Hund, der einigermaßen beutetriebig ist, nicht funktionieren. Jagen ist nämlich selbstbelohnend.

    Jagen verbiete ich übrigens auch. Wild sind auch Freunde - und zwar meine. dog-face-w-sunglasses

    Verbieten, abstellen und durchsetzen. Und zwar völlig wurscht, was ihre Motivation dazu ist. Die muss man nicht kennen.

    Katzen sind Freunde und Freunde werden nicht gegängelt. Ende aus.

    Da müsste sie dann mal auf was verzichten und das nachhaltig. Eine andere Lösung sehe ich nicht. Wegsperren macht keinen Sinn, weil das nichts an ihrer Motivation ändert und sie maximal frustig wird und das noch mehr will. Sie muss akzeptieren, dass du das verbietest.

    Umsetzung? So, dass sie es versteht. Ziemlich pragmatisch und einfach. Und da gibts auch nicht ein "ist schon etwas besser geworden". Es gibt nur ein: Sie lässt die Katzen in Ruhe oder sie lässt es nicht.

    Wäre mein Weg aus Erfahrung.