Ich schrieb ja "immer mal".
Und da ein Wolf auch nicht täglich ein Tier frisst und ein Hund kein Wolf ist, ist das ohnehin nicht so der richtige Vergleich. ![]()
Ich schrieb ja "immer mal".
Und da ein Wolf auch nicht täglich ein Tier frisst und ein Hund kein Wolf ist, ist das ohnehin nicht so der richtige Vergleich. ![]()
Ich habs nachgeschlagen. Es geht um Trypsin Inhibitoren (Trypsin Hemmer) - ist in rohem Eiweiss (und auch pflanzlichen Produkten wie rohem Soja) enthalten und beeinträchtigt ungekocht die Proteinverdauung. Gekocht kein Problem mehr. Hier auf die Schnelle in englisch:
Trypsin ist ein Enzym welches für die Eiweissverdauung gebraucht wird.
Ok, beeinträchtigt. Aber das klingt nicht so, als sei das ein Problem.Und erst recht nicht, wenn das immer mal dabei ist. Wäre auch komisch, hatte Hunde, die zT viel rohes Ei hatten und die hatten weder ein Bemuskelungsproblem, noch sonstwas was von Eiweiss"mangel" stammen könnte. Zumal rohes Ei auch eine total natürliche Beute ist - im Vergleich zu Rindfleisch zB.
Alles anzeigenAlles anzeigen220€ für Blutabnahme, Versand und 7 Blutwerte
Und morgen muss ich dennoch nochmal hin, da es zu wenig Blut war und noch etwas nachgezapft werden muss (der Collie freut sich, er liebt ja TA.. nicht), immerhin 4free
Überraschungsbox
paar Leckerli
2 Halsbänder, 1 Leine
Physio
pix?
Ist noch nicht angekommen. Bilder gibts dann wenn das passiert ist und meine Bekannte das fotografiert hat (bin nicht so der Foto-Profi)
Jetzt in unserem Foto Thread!
Alles anzeigenNormalerweise dauern Unsicherheitsphasen nur sehr kurz. Ein, zwei, fünf Tage, dann ists vorbei.
War sie vorher also ein total gechillter Hund, der unaufgeregt durchs Leben gestiefelt ist? Oder war sie vorher schon oft aufgeregt, "neugierig", "frech"?
Habe irgendwann mal im www gelesen, dass diese Unsicherheitsphasen mehrere Wochen dauern können
die erste Unsicherheitsphase die ich aktiv mitbekommen habe am Anfang des Zahnwechsels dauerte einige Wochen (hier wurden hauptsächlich gruslige Objekte angebellt), dann gab es eine gute Phase, wo ihr selbstbewusstsein stieg und jetzt werden seit ein paar Wochen wieder Objekte und jetzt auch Lebewesen angebellt. Vorgestern hat sie Maulwurfshügel angebellt, die am Tag zuvor noch nicht da waren
Ich hab nochmal intensiv darüber nachgedacht, wie sie vom Wesen her grundsätzlich ist. Also in ihrer Brust schlagen zwei Herzen. Mit uns ihrer Familie ist sie selbstbewusst, manchmal im Spiel auch frech.
Sie ist grundsätzlich sehr neugierig. Wenn es darum geht, irgendetwas zu erklimmen, wo drunter durchzukrabbeln über etwas zu balanzieren, da ist sie vorn dabei und geht da ganz forsch voran.
Bei fremden Menschen wollte sie von anfang an immer hin, begrüßen mit Anspringen (kann auch fiddeln sein, dass kann ich in Menschensituationen schlecht einschätzten). Jetzt findet sie "komische" Menschen manchmal gruslig (Frau mit Schirm, Man der hinkt).
Bei fremden Hunden war sie anfangs sehr schüchtern, hat aber so mit 11 oder 12 Wochen angefangen hinzuziehen an der Leine (auch hier bin ich nicht sicher ob es nur fiddeln war). Ihr Selbstbewusstein gegenüber fremden Hunden stieg (seit sie einen Hundesitter hat, der auch Hunde hat), jetzt quasi wieder ein Rückschritt bei Fremdhunden. Außer wir treffen ihre Rasse, da freut sie sich richtig. Anfangs als sie noch kleiner war, war sie auch hier schüchtern. Erst am Wochenende haben wir wieder zwei ihrer Rasse getroffen, dass lief toll. Erst gespielt (ich konnte kein Fiddeln feststellen), dann unaufgeregt zusammen spazieren gegangen.
Beim Spaziergang treffen wir leider so gut wie nie gleichwertige Spielpartner für Sie. Bei Fremdhundsichtung nehm ich sie immer an die Leine. Zu 80 % Retriever unterwegs, die ihr zu groß sind und zuviel Bumbs haben. Dann noch jede Menge anderer zu großer Hunde, oder kleinere Giftzwerge (Verzeihung möchte niemand auf den Schlips treten), die sie ankläffen. Mir ist auch eine Situation wieder eingefallen, von vor einer Woche, wo wir das letzte mal im Dorf spazieren waren (vor unserem erneuten Versuch im Dorf), da wurde sie von zwei Seiten angekläfft von einem kleinen weißen Wuschel auf der einen Straßenseite und einem Terrier auf der anderen Straßenseite. Ärgerliche Situation, hat sich natürlich sehr erschrocken. Ich glaube das wirkt jetzt noch nach hier im Dorf.
Ach ja und draußen war sie von Anfang an eher aufgeregt unterwegs.
Sollte ich doch eine Hundeschule mit ihr besuchen, um ihr Selbstbewusstsein gegenüber anderen Hunden zu stärken?
Nein, ich denke, du solltest ihr etwas mehr Halt und Führung geben, dass sie sich gar nicht aufregen muss.
Das klingt nämlich danach, dass sie allein das nicht packt und dann eben in sinnloses Bellen und sich Reinsteigern kippt. Da du da nicht das tust, was sie in dem Moment braucht, fühlt sie von dir keine Hilfe und ist sich somit sicher, dass ihr Weg, der richtige ist. Damit kann sich das nicht ändern und egal, was die Ursache ist - Verhalten wird auch gelernt dadurch, dass es gelebt ist.
Also egal, ob es eine Unsicherheitsphase oder (nur ein BEISPIEL) ne SDU wäre - wenn sie das zu lange lebt, wirds nicht von selbst weggehen.
Ich vemute stark, du brauchst keine Hundeschule mit Kursen oder so, sondern einen Trainer, der auf euren Alltag schaut und dich anleitet, wie du ihr da Halt und Stütze bist, dass sie sich eben nicht aufregen muss. Dann sollte das fix gegessen sein.
Ich meine, das rohe Eiweiss behindert die Proteinverdauung - so wurde es uns beigebracht. Darum ideal als weiches Ei. Oder trennen und mit dem Eiweiss ein Omelett machen. Ab und zu ein rohes macht sicher wenig aus - aber bei regelmässiger Fütterung war mir das weiche Ei lieber.
Wo kommt das denn her?
Dass das Avidin im rohen Ei die Biotinaufnahme aus dem Eigelb hemmt - ja. Das wäre ein Argument fürs Kochen (wobei das auch nur dann nötig ist, wenn sonst zu wenig Biotin dabei ist). Aber wieso sollte Protein (weil nix anderes ist Eiweiss) die Proteinverdauung behindern? Das macht keinen Sinn.
Wir stecken ja gerade immer noch in einer Unsicherheitsphase. Die letzte Woche war ich mir ihr nicht mehr im Dorf spazieren, da es mir zu unangenehm ist, wenn sie dort was ankläfft. Wir waren in Feld und Wiese spazieren und ich konnte sie tatsächlich mit einem vorher auftrainiertem Fuß an Hunden vorbeiführen, ohne das diese angekläfft wurden (mit Leckerlie in der Hand, der Hand folgt sie beim Fußlaufen). Einen ganz freundlichen alten Hund haben wir getroffen, da hab ich sie von der Leine gemacht und sie haben freundlich und ruhig interagiert, da der alte Hund kein Interesse an Spiel hatte, hat sie ihn nicht so interessant gefunden. Am Wochenende waren mit mit zwei weiteren Hunden zusammen gemensam spazieren und auch da gab es kein gekläffe. Daher dachte ich, ich probiere es heute wieder im Dorf, gehe los und nach 100 Metern kläfft sie los wie blöd, ich konnte nicht mal einen Auslöser ausmachen
bin dann wieder heim gegangen. Ich gebs zu in bin schwer genervt von dem gekläffe und ich hoffe so sehr, dass sich dass wieder gibt, weil ich nicht so recht eine Idee habe, wie ich das im Dorf trainieren soll, da ich dort gekläffe vermeiden will um keine Ärger mit den Anwohnern zu bekommen.
Normalerweise dauern Unsicherheitsphasen nur sehr kurz. Ein, zwei, fünf Tage, dann ists vorbei.
War sie vorher also ein total gechillter Hund, der unaufgeregt durchs Leben gestiefelt ist? Oder war sie vorher schon oft aufgeregt, "neugierig", "frech"?
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Es gibt viele Hunde, die mit "Beschwichtigungssignalen" manipulieren. Und zwar besser als jeder oscargekrönte Schauspieler.
Ist das böse, hinterhältig und gemein? Nein. Das ist einfach schlau. Manchmal kommt es aus wirklich Unsicherheiten, wo der Hund gelernt hat, dass ihm das Ruhe vor dem verschafft, was ihn besorgt und wird einfach - ganz schlau - auf andere Gelegenheiten ebenso angewandt. Manchmal reichen kleine Fehlinterpretationen in denen das gelernt wurde, trotz "guter Kindheit" völlig aus.
Hunde, die um zu manipulieren, nach vorn gehen, gelten schnell als "böse" und "da musst du dich durchsetzen". Die mit dem Rückwärtsgang sind da deutlich effektiver.
Eine Schwalbe macht noch keinen Sommer und 1,2,3 Beschwichtigungssignale machen noch keinen unsicheren Hund.
Wichtig ist was davor war und was danach ist und - währenddessen - wie die Augen sind. Oftmal nämlich sehr klar und ruhig, weder panikartig geweitete Pupillen, noch nadelspitzenkleine...
Auch auf die Gefahr hin, dass ich geteert und gefedert werde: Ich finde, ein Hund muss unbedingt gut hecheln können. Ich finde allerdings nicht, dass er den Fang zwingend genauso weit aufmachen können muss, wie ohne. Den Fang gut öffnen, dass die Zunge gut belüftet wird, ja. Aber ich hab für Zack auch nen Korb, damit kann er den Fang nicht ganz so weit öffnen wie normal, aber er kann ihn gut weit öffnen - kommen wir bzw kommt Zack super gut mit klar.
Meine Flexis werden so 2-3x im Jahr rausgeholt. Schleppleinen mag ich gar nicht.
Bei mir ist es eigentlich genau so: Entweder die Hunde laufen an einer kurzen Leine oder frei. Meist frei.