Beiträge von Hummel

    Und ich würde einen versierten Trainer zu euch nach Hause holen (nicht solche Kurse in Hundeschulen). Klar, Tierarzt macht Sinn, denn Steine zB haben auch junge Hunde schon mal die Einfluss aufs Löseverhalten haben. Und wie ihr das ohne medizinische Ausbildung und Gerätschaft und Labor ausschließen könnt, das kann ich mir nicht erklären.

    Aber - für mich klingt es, als sei er draußen zu gestresst um sich zu lösen. Würde erklären, warum er nachts durchhält, da ist er entspannt. Hab ich Stress, steigt der Harndrang - aber LÖSEN (kommt von loslassen, entspannen) kann manch ein junger Hund, je nachdem wie er gehalten wird, sich draußen nicht, weil alles "so aufregend" ist.

    BARF ist für mich am vertretbarsten (Tierschutz) und in dem Verhältnis günstigsten. (Weidetiere, Wild aus guter Quelle). Außerdem verträgts der Hund am besten, darum kam ich überhaupt erst dazu. Irgendwie mag ich sogar das zusammenschnibbeln und abpacken.

    Ansonsten gibts auch immer mal was vom Teller, bin da nicht sklavisch im Verbot "ungesunder" Lebensmittel. Mal Nudel mit Soße, Pizza oder Wurst dürfen schon sein als Snack.

    Betteln stört mich nicht, sie macht es sehr charmant und nervt dabei nicht.

    Für alle, die Tierschutz technisch gern ein gutes Gewissen haben, aber FeFu geben wollen: Demeter hat ordentliches Hundefutter mit guten Analysewerten. Und da ist jede Zutat Demeter Qualität. Ich kann das total verstehen, das Ansinnen.

    Hallo! Ich hab auch mal eine Frage. & zwar ist Sky jetzt 19,5 Wochen.. also nicht mal 5 Monate & hebt jetzt schon ab und an sein Bein. Außerdem blendet er mich draußen manchmal total aus. :fear:

    Er kann doch noch gar nicht in die Pubertät kommen, oder?

    Bobby hat mit 15 Wochen das erste Mal sein Beinchen gehoben ... |) Jetzt mit 5 Monaten ist er auch nur am Schnüffeln, oft total unaufmerksam und testet fleißig Grenzen aus. Ich würde sagen, das ist ein erster Pubertätsschub. :ka:

    Ich hab jetzt gelesen, dass so frühreife Hunde häufig dominanter sind bzw. werden. Meint ihr, da ist was dran?

    Es gibt keine dominanten Hunde. Weil Dominanz keine Charaktereigenschaft ist. Das ist ein ganz alter Irrglaube, der schonsehr lange widerlegt ist.

    Meist werden Hunde so beschrieben, die einfach unerzogen sind. Weil sie dann nicht auf ihren Besitzer achten und machen, was sie wollen. Das ist aber ein Erziehungsproblem.

    Und bzgl des Dauerschnüffelns: Ja. Definitiv würd ich das unterbinden. Egal, was dir erzählt wurde, dass die Eltern beide kein Interesse haben und so weiter - jagen (und da gehört dieses "sich wegschnüffeln in die eigene Welt" dazu) ist selbstbelohnend. Heißt: Egal, ob er das genetisch verankert hat oder nicht, er wird es machen, weil es ihm einen großen Hormonausstoß gibt, mit dem er sich großartig gut fühlt. Den wird er wieder suchen und wieder. Und DAS zu regulieren ist deutlich schwieriger - zumal dann auch Vertrauen verloren geht - als ihm jetzt klar zu machen, dass er nicht einfach sich wegschnüffelt oder starrt auf Spaziergängen.

    Also ich erlebe ja nun echt viele Hunde und den meisten tut es explizit GUT, wenn Getreide im Futter ist.

    Mais hat nur einen tendentiellen Faktor - er kann dem Hund besonders gut tun oder er kann ihn negativ beeinflussen, das hängt davon ab, ob der Hund ein Problem mit dem Serotoninspiegel hat. Wenn der ausgeglichen ist, hat Mais keinen Einfluss - auch wenn er gern wie das Böse in Tüten beschrieben wird. Aber wenn man Menschen fragt, die sich damit auskennen, bekommt man eine sehr differenzierte Meinung zu hören, die auch wissenschaftlich belegt ist.

    Fazit: Getreide würde ich persönlich beibehalten, Mais ggf vorsorglich mal weglassen. Aber in erster Linie würde ich das Ganze mal erzieherisch angehen. Der Hund sollte in dir eine stabile Führungskraft sehen, der er vertraut, die aber auch ganz klar die Leitplanken vorgibt und damit die Grenzen markiert. Wenn ein Hund oft unsicher ist, braucht er in erster Linie einen Sozialpartner der ihm gibt, was er braucht und nicht eine Ernährungsveränderung. Die kann je nachdem unterstützend wirken, mehr nicht.

    Am besten suchst du dir nen guten Trainer, denn du hattest ja schon früher auch von Problemen geschrieben, wenn ich mich recht erinnere, da dürfte was in eurem Zusammenspiel fehlen für den Hund.

    Super. :smile:

    Also... wenn ich das letzte Mal um 18 Uhr esse, dann kann ich gegen 10 Uhr frühstücken.

    Ich bräuchte aber unbedingt vorher einen Kaffee. Gegen 7 Uhr.

    Den mag ich leider tatsächlich nur mit Milch und Zucker. Man soll sich ja auf schwarzen Kaffee mit max. einem Minischluck Milch beschränken.... so habe ich es zumindest gelesen.

    Wenn ich mich darüber hinwegsetze und 1 TL Zucker zu mir nehme bevor die 16 Std rum sind - welche Auswirkungen hätte das auf den positiven Effekt des Fastens? Wäre das wohl arg schlimm?

    Ja wäre es. Denn dein Insulinspiegel wird in die Höhe gejagt. Und das noch mit leeren KH, heißt, danach Absturz. Gerade Zucker ist echt nicht sinnvoll. Vielleicht magst du ja Tee statt Kaffee?

    Meine beiden laufen häufig Pass, auch wenn sie entspannt sind (Hilde mehr als Zack), wenn sie müde sind... gesund sind sie - Physio, Osteo und Tierarzt haben draufgeschaut.

    Wenn Moro entspannt vor sich hin schnüffelt, geht er Schritt.

    Im ganz entspannten Zustand ist es hier wechselhaft. Meist werden dann die "korrekten" Gänge benutzt - also Schritt oder Trab, ab und an aber auch der Kamelgang.