Beiträge von Hummel

    Danke Hummel Ich glaube besser kann man es nicht formulieren. Tägliche Duschen wären für Jumi die Hölle und das ist eben nicht das gleiche wie mal eben ne Tablette rein oder Augentropfen wo ich sage "da muss sie halt durch".

    Es stresst uns beide extrem und der Stress wiederum öffnet ja der Allergie auch wieder Tür und Tor...

    Ich warte nun noch die nächste Läufigkeit ab um auf jeden Fall den Hormonhaushalt ausschließen zu können, denn die nächste Läufigkeit sollte in die Winterperiode fallen, also nicht in den Hauptallergiezeitraum.

    Ist halt so müßig, wenn man extra schon Allergiefutter füttert um die Nahrung ausschließen zu können und dann von wem anders liest, dessen Hund auf das Futter reagiert hat, wobei ja das ANallergenic nochmal anders ist als das HYPOallergenic...

    Mähhhh... alles doof :headbash:

    Ja, das Anallergenic ist das Futter, auf das ein Hund quasi nicht allergisch reagieren kann.

    Was dennoch sein kann ist ne Unverträglichkeit. Aber eine Unverträglichkeit funktioniert auch ganz anders als ne Allergie.

    Ich habe das Nicht-Jagen verbockt :muede: Die Anzeichen habe ich zwar gesehen, bin aber scheinbar nicht richtig damit umgegangen, denn jetzt springt der Hund auf so ziemlich alles an und will hinterher. Igel, Katzen, Vögel, Hasen, sogar auf Äpfel, die an uns vorbeirollen. Ich habe noch etwas Hoffnung, dass wir rasch einen Fuß reinbekommen, wenn wir die allgemeine Aufregung wieder besser geregelt bekommen - das Hinterherwollen hat nämlich auch erst begonnen, seit er draußen so schnell abgelenkt ist und hochfährt. Ich kriege da aber derzeit keinen Fuß rein, drinnen ist alles gut, kaum sind wir draußen, macht er dicht. Vielleicht ist es doch eher ein Ding aus der Aufregung heraus und wir bekommen das mit der Aufregung wieder in den Griff :???:

    Schau mal auf daheim, auf daheim wenn was Besonderes ist, aufs Losgehen, ... weißt schon. Irgendwo da wirste den Fehler im System haben... ;)

    Danke Hummel

    Wenn es eine Umweltallergie ist, dann wird es dir auch helfen, den Hund nach JEDEM Gassi abzuduschen (klares Wasser) oder schwimmen zu lassen, dass alle Pollen und Co rausgespült sind und die Haut nicht weiter reizen.

    Du weißt schon was ich für einen Hund habe oder?? :lachtot::lachtot::lachtot:

    Puhhhh... also letztes Jahr haben wir sie immer mit einem Mikrofasertuch abgewischt nach dem Gassi... Das hatte keinen wahnsinnigen Effekt.

    Bezüglich so einem Anzug schaue ich mal für die nächste Saison :gut:

    Ich weiß dog-face-w-sunglasses:D

    Bei meinem Pepe war es einfach, das war ein 7 Kilo Terrier. Der hatte ein Geschirr an und den hab ich am Ende des Spaziergangs, ob er wollte oder nicht, zwei drei Bahnen am Bootssteg schwimmen lassen und das hat ihm gut getan. Ist natürlich mit so einem Hund einfacher als mit nem Riesenbaby. xD

    Bei Zack war das schon schwieriger und seine Allergie aber auch so stark, dass die "helfenden" Maßnahmen nicht ausreichten.

    Wenn du merkst, dass du dem nicht Herr wirst (weil natürlich auch Allergene aspiriert werden, dagegen hilft kein Anzug und kein Giftködernetz um den Fang...), würde ich euch vorschlagen euch nicht zu lange rumzuschlagen und Apoquel oder Cytopoint zu nehmen.

    Ja, man will Medis bei jungen Hunden vermeiden und so weiter - kann ich mehr als verstehen - aber ich kenn so viele Hunde mittlerweile die wirklich problemlos und ohne eine einzige Nebenwirkung ALT werden unter Apoquel, mein Hund der ebenso zufrieden damit ist und einfach ein normaler Hund der nicht aussieht wie der Mann vom Mond oder täglich Duschen (Was er hasst) - nehmt euch nicht die Lebensqualität und macht euch nicht den Dauerstress und Druck - das nimmt euch mehr, als das Medikament.

    Spätestens seit ich den zweiten Allergiker habe, weiß ich für mich: es gibt gute Medis (lebenslang Cortison wäre auch für mich nur der allerletzte Ausweg bei massiven Problemen, aber das brauchts heutzutage fast nie mehr zum Glück) und die nutzen wir, damit das Leben täglich und dauernd Spaß macht.

    Ich weiß ja wie es ist: Man sorgt sich, man überlegt, man testet, man wägt ab, man fragt sich ob man sich was einbildet, man traut sich, sich zu freuen um am nächsten Tag zu checken: nee, wars doch nicht so richtig. Der Hund juckt sich oder ist unwohl. Alles so dauerhaft. Das geht an die Nerven. Wie viel einem das nimmt merkt man, wenn es plötzlich keine Probleme mehr gibt, der Hund fit und fidel ist und vor Kraft strotzt und gut aussieht.

    Du könntest auch mal probieren, sie an diesen Stellen mit Kernseife zu waschen, wenn ihr duschen sowieso gut tut :) Hat mir unser TA letztens empfohlen, als der Pudelbär diesbezüglich ein paar Probleme hatte.

    Ich habe aktuell ein Allergikershampoo, danach war es 2 Tage deutlich besser und ging dann wieder los.. Ich kann aber ja nicht alle zwei Tage den Hund duschen.. :ka:

    Man weiß halt irgendwann nicht mehr wo man noch ansetzen soll :headbash: Deshalb finde ich es immer so interessant hier zu lesen was bei anderen geholfen hat. Kernseife werde ich auch nochmal testen...

    Ich hatte ja schon einen Allergiker (Nahrungsmittel, Futtermilben und Kontaktallergien) und den habe ich nach jedem Gassi abgeduscht mit klarem Wasser - ja das geht und das tut dem Hund nix Schlechtes. 1x die Woche mit dem Allergieshampoo höchstens, eher alle 2.

    Der Anzug war super - ich nutze ihn diese Saison allerdings gar nicht mehr, weil wir mit Apoquel so gut eingestellt sind.

    Wenn es eine Umweltallergie ist, dann wird es dir auch helfen, den Hund nach JEDEM Gassi abzuduschen (klares Wasser) oder schwimmen zu lassen, dass alle Pollen und Co rausgespült sind und die Haut nicht weiter reizen.

    Den Anzug habe ich maßanfertigen lassen bei http://www.amro-design.de und miamaus2013 hatte mir großartiger Weise Stoff einer Ekzemerdecke für Pferde dafür zur Verfügung gestellt, damit der Mantel auch im Sommer nicht warm ist.

    Das ist das Problem, wenn man alles über Futtererwartung macht.

    Man baut: eine Erwartungshaltung auf. Das führt zu Frust (und wenn der Hund gelernt hat, mit dem Frust umzugehen, hält sich dennoch die Erwartungshaltung und das verhindert Entspannung).

    Ich würd das ganz einfach machen: Es ist Schicht im Schacht für frustiges Rummeckern. Deutlich, klar, keine Option.

    Dann wird er Ruhe geben und entspannen.

    Er kann ja wenn dir das wichtig ist fürs Reinhüpfen was bekommen (meine Welpen haben fürs "ins Auto hüpfen" auch die ersten Monate was bekommen. Wenn dann aber Gemecker käme, weil es nicht weiterhin was gibt, gäb es ne Ansage. Und dann ist auch gut. Du willst, dass da Ruhe herrscht, es ist Ruhe, die Welt ist in Ordnung (und nein, ich lob dann nicht die Ruhe, da steck ich ja schon wieder Aufregung in den Hund).

    Noch mal eine kurze Zwischenfrage zur Schnüffelproblematik: Was haltet ihr von Schnüffelspielen? Gute Ersatzbefriedigung oder eher kontraproduktiv bei so exzessiven Schnüfflern?

    Jedes klare Spiel - sprich: Du startest das Einstiegsritual, die Regeln stehen fest und du beendest das und dann ist auch Ende (und du kannst das dem Hund vermitteln), ist etwas Gutes und ist in jedem Fall eine hervorragendes Hobby, wenn der Hund die Tätigkeit mag.

    Kann man die Regeln nicht aufstellen, den Hund danach nicht abstellen, macht es keinen Sinn und ist kontraproduktiv.

    Wenn du gut im clickern bist, kannst du ohne viel Sorgen, bei Fehlern was falsch zu machen, auch dem Hund beibringen, sehr schalldichte Kopfhöhrer zu tragen.

    Das geht immer. Ich kenn ein paar Hunde, die wahlweise das oder so Ohrpfropfen tragen als Trick beigebracht bekommen haben.

    Wenn der Hund deine Nähe annimmt bei Panik - ehrlich - ich würde mich ruhig aber Geborgenheit gebend dazu legen.

    Ja, man kann an Geräuschangst arbeiten.

    Es dauert nur sehr lange und es erfordert großes Wissen um Gegenkonditionierung und da einen akribisch angepassten Aufbau. Damit es immer unterschwellig oder exakt schwellig bleibt. Longieren und Lutschtube haben sich schon als sehr hilfreich erwiesen.

    Aber es gibt leider mMn sehr wenig Trainer, die dazu eine wirklich gute Anleitung geben können - UND - es dauert eben. Geh mal von einem guten Jahr aus bei häufigem, kleinschrittigem und angepassten Training. Für 2020/2021 ist es jetzt schon zu spät.

    Also ich kenn einige Aussies, die nicht gerade von der "höflich und sanft"-Variante sind.