Beiträge von Jimina

    Galgos

    Alles an Diagnostik abseits der Bildgebung.

    Da er sowieso chronisch krank ist (Pemphigus), haben wir seine leichten respiratorischen Symptome lange darauf geschoben.

    Im November mussten ihm erst alle Zähne gezogen werden, davon wollten wir uns erstmal erholen.

    Es hat sich jetzt leider signifikant verschlimmert. Er hat jetzt auch bei der Atmung unter normaler Belastung einen Stridor und als sei das nicht alles schlimm genug eine Schwellung über dem Auge im Bereich der Stirnhöhle.

    Montag geht er ins CT und Rhinoskopie.


    Ich drücke dir die Daumen für die richtige Einstellung der Medikamente. Ich habe das bei

    meinem Hund ja auch alles durch und weiß wie schwer das ist .

    Meiner hat auch keine Zähne mehr (Schäferhundmlschling ;)) und bekommt auch wieder angeweichtes Trofu. Richtig kauen kann er natürlich nicht, aber Kong etc. geht ja trotzdem. Wenn es dann noch eingefroren ist dauert es auch lange.

    Wenn ich keine Zeit habe nehme ich auch mal einen gefrorenen Fruchtzwerg ;)

    Ich habe die letzten Tage sehr interessiert hier mitgelesen.


    Casper hatte die letzte Zahnsteinentfernung vor 5-6 Monaten. Seine Backenzähne sind aber schon wieder voll mit Zahnstein. Da er morgen eine Endoskopie bekommt und dort narkotisiert wird, wollte ich den Zahnstein gleich mit entfernen lassen.


    Besteht die Möglichkeit, dass man die Zähne versiegeln lassen kann und falls ja, hat jemand Erfahrungen damit? Nutzt es was bzgl. Zahnstein?

    In der Regel werden die Zähne poliert. Das soll die Anhaftung des Zahnsteins erschweren, ist aber natürlich kein Garant.

    Da hilft nur putzen :D

    Ich merke hier im Thread wie verschiedene UserInnen einfach völlig andere Voraussetzungen haben.

    Ich wohne zB. in der Großstadt, wenn ich hier vor die Tür komme ist was los. Busse, Bahnen, Menschen, Autos, Fahrräder.

    Es ist zwar keine super wilde Ecke, aber schon zentrumsnah.

    Wenn ich mit dem reaktiven Hund eine lange Gassistrecke mit "Seele baumeln" machen möchte, dann muss ich rausfahren. Ich schaffe es aber nicht jeden Tag 2-3h am Stück durch die Natur zu schlendern plus Anfahrtsweg.

    Ich fahre zwar fast jeden Tag raus, aber manchmal gehts auch nicht, und dann reicht eine Runde durch den Kiez hier auch damit die Hunde "ausgelastet" sind.

    Eine 15min Pipirunde kann hier nämlich je nach Uhrzeit richtig anstrengend sein und es gibt viel zu sehen/riechen.


    Würde ich auf dem Dorf wohnen und hätte ich direkt Feld, Wald, See vor der Haustür (ohne Anfahrt mit dem Auto), dann würde ich wohl noch häufiger große Runden drehen, dann würde aber sonst auch nicht viel passieren was die Hunde fordert.

    Meine Hündin wirkt zwar weniger aktiv und ist doppelt so alt wie der Rüde, aber macht viel lieber Strecke. Mit ihr kann man auch jetzt im Seniorenalter noch viele km laufen und sie wird einfach nicht müde.

    Sie läuft aber auch einfach stur vor sich hin, ist kaum jagdlich motiviert und nimmt ihre Umgebung nicht so übertrieben wahr. Wenn sie einmal im Laufmodus ist, wird auch nicht mehr großartig geschnüffelt.


    Dem Rüden würden auch 30min im Wald reichen. Er ist sehr reizoffen, nimmt jeden Geruch und jede Bewegung intensiv wahr, markiert viel usw.

    Wenn dann noch Wild ins Spiel kommt war es früher auch so, dass die Spaziergänge dann keinen Spaß mehr gemacht haben. Ich musste ihn ständig ansprechen usw.

    Mittlerweile ist er da zwar gemäßigter, aber bei langen Touren ist er eher der Typ, der irgendwann neben mir trottet und mich müde anblinzelt weil er durch ist.


    So unterschiedlich ist das eben :ka:

    Ein Dentalröntgen ist nur mit Narkose möglich. Dementsprechend kann man das nur bedingt vorsorglich machen. Wenn der Hund Zahnprobleme hat, und in Narkose gelegt werden muss, dann wird es mit gemacht um zu schauen ob es wirklich nur Zahnstein ist oder mehr betroffen ist.

    Damit meine ich jetzt natürlich nicht etwas Zahnstein am Caninus, sondern die Hunde die richtig was drauf haben, entzündetes Zahnfleisch usw. Manchmal sehen Zähne von außen gut aus und die Wurzeln sind eine Katastrophe.

    Meinem Hund wurden vor kurzem alle Backenzähne (Molare und Prämolare) -übrigens alle "fest"- entfernt. Dafür habe ich um die 1000 Euro gezahlt. Da bin ich noch relativ günstig weggekommen, das Ganze hat 3,5h gedauert.

    Da wurde ein ordentliches Dentalröntgen gemacht, es gab natürlich eine Inhalationsnarkose und richtig gutes Nahtmaterial.

    Ich kenne günstige "Zahnreinigungen" und weiß was da oft passiert. Da wird mit dem Scaler drüber gegangen, Zahn wieder sauber, wackelt nicht, alles schick. Oder Zahn wird gezogen, Wurzel noch drin, gar nicht oder schlampig vernäht.


    Sicher gibt es Hunde bei denen nicht mehr gemacht werden muss, ich möchte nichts unterstellen. Meiner Erfahrung nach sind Zähne nur nach wie vor das Gebiet, auf dem am meisten gepfuscht wird in der Tiermedizin. Ich gehe mit meinen Hunden nur noch zu SpezialistInnen wenn es um die Zähne geht.

    Das hört sich ganz schlimm an :(


    Das erinnert mich ganz stark an die Hündin meiner Eltern.

    Ronja hatte einen Tumor in der Nase.

    das ist auch meine worst case Befürchtung.

    Hatte sie auch dieses „rückwärtsniesen“?

    Ich kenne es von der Schäferhündin meines Ex Freundes nur so, dass sie normal geniest hat. Mit einem Schwall Blut jedes Mal …

    Die Ungewissheit macht mich wahnsinnig, ich würde ihm gern sofort ein Endoskop in die Nase schieben.