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Beiträge von Das Rosilein

    https://www.mz-web.de/dessau-r…en-37186972?dmcid=sm_fb_p

    Das muss eine heftige Attacke gewesen sein, bzgl. der Kosten, die muss doch eigentlich der Hundehalter tragen?

    Empfinde den Artikel verwirrend.


    Einerseits müsste der HH dafür aufkommen, sofern man seiner habhaft werden könnte (kann ja auch ein Streuner gewesen sein), dass irgendwie Anzeige erstattet worden wäre, und sei es gegen Unbekannt, davon steht dort drin nichts (wirklich komischer Artikel).


    Andererseits, wie kann ein Verein sich Tiere halten, wenn ihm die finanziellen Mittel fehlen (oder er sie nicht aufbringen kann), ein Tier fachmedizinisch versorgen zu lassen? Und/oder, wieso ist das Tier nicht versichert? Pferde können sich jederzeit, völlig ohne Hundeangriff so schwer verletzen oder krank werden, dass sie in einer Klinik behandelt werden müssen. Was macht der Verein denn, wenn es bei einer Kolik zu massiven, lebensbedrohlichen Folgeproblemen kommt? Abduschen?

    Das geht stark in die Richtung, die ich meine. Für mich ist das nur eben kein Vermenschlichen. Es ist Bedürfnisbefriedigung ohne wirkliche Rücksicht auf das andere Lebewesen, dessen Anlagen, Persönlichkeit und Potenzial.

    Lt. Wortdefinition schon :ka:

    "vermenschlichen"


    "Vermenschlichen" ist die rationale Handlung, die dem Wunsch nach Bedürfnisbefriedigung (Motivation/Ziel) den Weg ebnet (sofern man es extra für sich umbasteln muss). In dem Du dem Subjekt (oder auch Objekt) menschliche Eigenschaft zuschreibst (anthropomorphisierst) und sein eigentliches Wesen verkennst. Man kann die Eigenschaft gerne auch mit weiteren, angedichteten und tatsächlichen Eigenschaften vermischen. Denn Vermenschlichung wird auch praktiziert gegenüber Gegenständen, wie Maschinen, Statuen. Aber auch in Beziehung mit Religionen oder Naturgewalten.:ka:


    Wieso fällt das für Dich nicht unter vermenschlichen?


    Gerade das ersetzt doch die eigentlichen, tatsächlichen Anlagen, Persönlichkeit und Potential durch umgedeutete menschliche, wie und wo man sie sehen will, damit man es lieb haben kann und/oder meint, es verstanden zu haben sowie Rechtfertigung dafür, wie man es behandelt :ka: Das "Kuscheltier ohne Batterien" ist doch nur ein rhetorische Platzhalter für das, WIE es sich schlimmstenfalls auf das davon betroffene Lebewesen auswirkt, nicht, wie man es sich vorstellt (das ist ja das Problem oder Teil des Problems). Auch wenn man das lebendige Tier wie ein Kuscheltier (Ding) behandelt (na, eher misshandelt), so ist doch nicht Ziel, ihm die tatsächlichen Eigenschaften eines Stofftieres zuzuschreiben.


    Ich verstehe und Vermenschlichen schon das man den Hund versucht als "Mensch" zu betrachten. Ihm also, wie du auch geschrieben hast, Bedürfnisse anzudichten die ein Hund nicht hat. Die manchmal auch Menschen so gar nicht haben (das stimmt natürlich auch), man aber teilweise glaubt das "alle Menschen sie haben".

    Manchmal frage ich mich (und hier im DF mitnichten zum ersten Male), was falsch daran sein soll, Begriffe derart zu verstehen, wie sie offiziell definiert werden (Dein Verständnis des Begriffs deckt sich mit der offiziellen Deutung). Kann mich schon gar nicht mehr erinnern, wie häufig ich hier solche Diskussionen hier schon hatte oder beiwohnen durfte. Das empfinde ich mittlerweile als ermüdend. Genau das, also zu verhindern, dass sich ein jeder seine eigene Definition ausdenkt, sind diese Nachschlage-Werke doch gedacht. Alles andere erschwert die Kommunikation. Seitenweise muss man dann klären, auf welch individuelle, vll. besser gefallende Wortbedeutung man sich einigen soll, damit man sich überhaupt noch verständigen kann. :???:


    Etwas sarkastisch: und morgen definieren wir Kuscheltier. Vll. sollten wir ein DF-Sprachen-Lexikon entwerfen, alle stimmen ab, welche Deutungen jetzt genehm sind.

    Es bezeichnet hier doch niemand einen Hund als Sache!? :???:

    Nicht wir hier.

    Es wurde V.B. unterstellt, dass V.B. das und ähnliches tun würde.

    Man hatte sich auf diesen einen Satz, aus einer Stellungnahme ihres Interviews zu Chico berufen:

    „Mein Hund ist nicht mein Freund. Seit Jahrtausenden werden Hunde zum Bewachen, Jagen und Hüten gezüchtet“, erklärt sie. „Auf einmal sollen sie Kuscheltier sein oder Kinderersatz. Das funktioniert nicht. Wir dürfen Hunde nicht vermenschlichen.“

    Ja, ich finde, den Satz kann man völlig falsch verstehen bzw. wurde m.E. völlig falsch verstanden. Und sicherlich lässt sich viel hinein interpretieren, wie hier im Thread passiert.


    Aber für mich ist es weder Fakt, dass sie mit diesem Satz zwischen "Kuscheltierfraktion" und "Hardlinern" spalten, noch Hunde versachlichen oder gar ausräumen wollte, dass Mensch im Umgang mit seinen Tieren Empathie walten lassen sollte und kann.


    Sondern sie hat damit auf ein Mensch-Hund-Beziehungs-Problem angesprochen (vereinfacht: Vermenschlichung in Form von Projektion auf den Hund), dessen Ergebnis sie häufig genug vor Augen hat (und nicht nur sie).

    ja wird hier im DF ja auch von manchen empfohlen...

    Habe ich noch nie gelesen, dass jemand empfohlen hätte, ein Messer gegen angreifende Hund einzusetzen. Wer empfiehlt den so etwas?

    (Allgemein wird doch zu einem guten Pfefferspray geraten, wenn man sich jemand wirklich genötigt sieht, sich zu bewaffnen).


    An was ich mich erinnere ist lediglich die Unterstellung, dass Foristen, die ein Taschen-Messer bei Wanderungen mit sich führen, es zu Kampfzwecken auch einsetzen würden (jedes Mal aufs Neue, wenn anlässlich eines Messerfalles etwas diskutiert wird). Das ist natürlich Blödsinn, mir persönlich noch nie in den Sinn gekommen. Aber wenn ich Vesper-Verpackungen in der Hand habe oder einen Hund von einer Brombeer-Ranke befreien soll, denke ich sofort daran. :nicken:

    Aber es wird ja niemand gezwungen, mir einen Hund zu überlassen. :) Schon gar keinen bissigen. Und ich kann den Gedankengang von Flauschig da schon verstehen.

    Ja, in einer heilen Welt, in der ich davon ausgehen würden, alles (oder das weitere Vorgehen) würde meinen ethisch-moralischen Vorstellungen entsprechen, würde ich das vermutlich auch so sehen. Natürlich ist keiner gezwungen, ausgerechnet mir den Hund zu überlassen ... das ist ja das Problem.


    Das mag hart oder herzlos klingen, aber mir ging es um die Hunde.

    Wie geht es dann dann um die Hunde, was ist der Vorteil, wenn man es nicht bezahlt, bzw. sich weigert. Das verstehe ich nicht, wie das zum Vorteil des jeweiligen Individuum sich auswirken soll. An TS-Vereine spenden kann man davon doch völlig unabhängig und z.B. regelmässig. Eine einmalige Abgabe, das ist ja dann eine "Investition" für Jahre, das ist doch davon völlig unbenommen. :ka:


    Also ich kann nachvollziehen, dass man selbst nicht bereit ist, etwas zu zahlen (vll. weil man das nicht auch noch belohnen möchte - wobei das für mich persönlich nicht mehr wirklich eine Rolle spielt, wenn es soweit gekommen ist, sprich: darauf kommt es nicht mehr an). Hunde, die angeboten werden, die man aber nicht bezahlen möchte, neigen dazu, zum Wanderpokal zu werden (sofern es jetzt nicht aus dem Bekanntenkreis kommt, hier hat man noch mehr Möglichkeiten, einzuwirken. Erst mal durch viele weitere Hände zu laufen, bis sie dann letztlich doch im TS landen. Wie soll das helfen?

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