Beiträge von eiram

    @Anna02

    Habe hier schon einmal den Vorschlag gelesen mit dem Hund gemeinsam walken zu gehen- mit Zuggeschirr. Da kann sich dein Hund auch artgerecht auspowern und würde deinem Interesse, nicht zu joggen/radeln, entsprechen. Dein Hund ist jetzt noch zu jung um lange Strecken mit Zug auf der Leine zu laufen, aber du könntest ihr jetzt schon die Kommandos dafür beibringen. Z.B. das Line Out- das heißt dass dein Hund sich für den Start vorbereitet und die Leine strafft und auf dein „go“ zum Starten wartet. Das baut man auf, indem man mehrere Meter vor dem Hund eine Futterschale platziert und ihn dann hinlaufen lässt (youtube verschifft Abhilfe bei anschaulicher Erklärung). Links und rechts baust du auf, indem du einfach entsprechendes Kommando beim Abbiegen an Wegegabelungen sagst.

    Bei dem Geschirr ist darauf zu achten dass es ein spezielles Zuggeschirr mit schrägen Gurtstreben an der Seite ist. Handelt es sich um ein reguläres Geschirr so rutscht der Brustteil bei Zug nach oben und drückt auf die Luftröhre.

    Ich kenne keinen Rüde in dem Alter der NICHT sehr schwierig in ist. Ob man zu viel macht oder nicht mal außen vorgelassen…

    Bevor man diese drastischen Maßnahmen ergreift würde ich mal noch ein Jahr abwarten und könnte dann immer noch einen Kastra-Chip testen, wenn man den Eindruck hat der Hund leidet…

    Ich kann nur empfehlen die Anforderungen dem Alter anzupassen. Einfach mal mit dem Leinenführigkeitsthema pausieren und warten bis die Hirnlapazitäten wieder verfügbar sind :)

    Führt nur zu Frust auf biegen und brechen da etwas durchsetzen zu wollen.

    Zurimor Schlussendlich geht es darum dass der Hund entspannt an der Leine Fremdhunden begegnet. Wenn deine Methode für deinen Hund gut klappt und angenehm ist, dann ist’s ja gut. Und wenn alle Beteiligten damit einverstanden sind.

    Ich würde es aber nicht als generelle Empfehlung nehmen, aus mehrfach genannten Gründen der Vorschreiber.

    Zurimor muss ich dir leider widersprechen. Ich finde es gerade bei unsicheren Hunden ein Fehler, ihnen wahllos Kontakte aufzudrängen und sie nicht zu beschützen. Wenn mein Hund keinen Kontakt zu anderen möchte, der andere Hund aber aufdringlich ist, kann das schnell mal umspringen in „Angriff ist die beste Verteidigung“.

    Die meisten Hund die ich kenne dürfen wahllos an andere Hunde ran, und allesamt sind an der Leine absolute Bestien bei Hundebegegnungen.

    Ich kenne also mehr Negativ, als Positivbeispiele.


    Gute Hundebegegnungen sind für mich souveräne, ältere, höfliche Hunde die jungen Hunden zeigen, dass so ein Kontakt ganz ruhig ablaufen kann. Davon dürfen es gerne mehr sein.


    Und zu deinem Beispiel des augenscheinlich, freundlichen Hundes der dir begegnet ist. Meine Hündin sieht auch verdammt freundlich bei Sichtung anderer Hunde aus. Schwanz wedeln, Ohren aufgestellt. Dann wir beschnüffelt, es kommt ein erstarren (letztes Signal) und dann giftet sie los.

    Ein augenscheinlich freundlicher Hund muss das nicht sein.

    Natürlich ist es nicht die Lösung den Hund vorbeizuschleifen… Aber das ist nun wieder eine andere Sache

    Hmmm okay. Ich habe es bisher auch nie als Problem angesehen. Nur gestern war so eine blöde Situation im Restaurant, wo es nur einen, engen Ausgang gab mit Fremdhund. Das einzige was ich hab machen können war sie auf der abgewandten Seite zu führen. Leider hat sie trotzdem geknurrt und geballt. Ist halt nicht so schön in der Öffentlichkeit und hat mich zum Grübeln gebracht ob ich das ganze falsch einschätze. Ich bin froh über das Feedback von euch.

    Was ich daraus mitnehme ist es ihr früher zu helfen, sollte ich bei einem Hundekumpel feststellen dass es „kurz davor“ ist. Hätte ich das in der Vergangenheit öfters gemacht, hätte sie wahrscheinlich auch im Restaurant mehr darauf vertraut, dass ich ihr den Hund fern halte. Nun gut…

    Danke euch allen!

    Hallo! Würde mich über eure Winschätzung zu folgender Thematik freuen und auch gerne Tipps hören:

    Meine Hündin ist nun 2 Jahre alt. Seit einem Monat bemerke ich ein deutlich negatives Verhalten ggü. Artgenossen. Ich habe es erst auf die Läufigkeit (vor 2 Monaten) geschoben, bin mir da aber nichtmehr so sicher.

    Hundeegegnungen haben wir im Welpen- und Junghundealter wie folgt aufgebaut: Ausgewichen, abgesetzt , klick für blick, ggf. einen Schritt vor den Hund gemacht und die Aufmerksamkeit zu bekommen. Dasselbe dann irgendwann im Vorbeilaufen an Fremdhunden. Sie hat feste Hundekumpels und Hundebegegnungen laufen nicht wahllos.

    Problem: Auch bei ihren Hundekumpels, schnüffeln die an ihrem Hintern oder machen etwas dass sie nicht mag, knurrt sie. Kommt keine Reaktion schnappt sie. An sich finde ich das eine klare Kommunikation ihrerseits, sehe das aber nicht so gerne. Gerät sie da mal an den falschen Hund, kann da eine ernsthafte Beisserei daraus entstehen.

    Am Hundestrand z.B. war sie im Freilauf, und kam ein anderer Hund neu an den Strand hat sie nichtmal den Kopf nach ihm umgedreht. Kein Interesse (oder Unsicher?) ggü. Artgenossen.

    Seit der Läufigkeit sind Hundebegegnungen auch nichtmehr so leicht wie davor. Oft piept sie und stellt das Fell und ist aufgeregt. Die Begegnungen gestalte ich wie zuvor auch.

    Würde mich freuen Tipps zu hören wie ich ihr in der Situation die Spannung nehmen kann. Oder ob ich die Situation falsch einschätze und das ein inakzeptables Verhalten von ihr ist.

    Ach ja, rennen andere Hund los, bellt sie und probiert zu regulieren. Ich schätze sie ggü. anderen Hunden sehr auf dicke Hose ein.

    Danke vorab!

    Es gibt kein Grund dass dein Hund Menschen „hallo zu sagen hat“. Mit jedem Mal wo dein Hund diese Erfahrung macht, festigt sich das Verhalten. Also einfach mal diese Kontaktaufnahme unterbinden. Sich zwischen Fremdperson und Hund stellen und körpersprachlich zu verstehen gehen dass man die Situation regelt. Ggf. Abstand vergrößern. Man kann auch beim Vorbeilaufen den Moment vor dem Passieren der Person markieren, wenn der Hund sich völlig passiv verhält, und mit Leckerlie bestätigen. Dem Hund also vermitteln dass keine Reaktion seiner Seite das gewünschte Verhalten ist.

    @Splitterherz Na in etwa gehen die Aussagen doch alle in die gleiche Richtung - gebe deinem Hund genug Auslastung, aber die richtige. D.h. Raum der mal nicht reglementiert ist. Einfach ab in den Wald oder auf die Wiese wo sonst niemand ist und den Hund selber entscheiden lassen ob er rennen möchte, schnüffeln oder sonst was.

    Deiner Schilderung nach, hast du dir aber auch bei eurem 2h Spaziergang von deinem Hund erhofft dass er sich hinlegt bzw hast es eingefordert? Und damit hast du nun auch wieder reglementiert...


    Ich war früher ganz genauso verkopft wie du. Eine Sache geht falsch und schon springt das Kopfkino an, dass man den ADHS Hund und zukünftigen Problemhund schlechthin haben wird. Ich wünschte ich könnte die Zeit zurück spulen und hätte einfach die Zeit damals genossen und wäre souveräner gewesen. Schlussendlich ist es so, dass wenn du nicht gerade deinen Hund an der Leine durch die Großstadt zerrst, jeden Tag zig Übungen machst oder stundenlang Bälle wirfst, er ganz von alleine erwachsen und ruhig wird.


    Atme mal tief durch und glaube einfach mal an dich dass du es schaffst. Gehe mit deinem Hund in die Natur und sorge auch dafür dass DU Genuss am draussen sein hast.


    Wenn du dir unsicher bist was zuviel ist, kannst du es doch einfach so machen: Überlege wieviele Kommandos du auf dem Spaziergang geben musstest. Je mehr es waren, desto anstrengender war es auch für deinen Hund. Ein entspannter Spaziergang für meinen Hund enthält genau zwei Kommandos: hopp aus dem Auto und hopp ins Auto. Wenn du deinem Hund diese Art von Bewegung bietest, musst du dir denke ich keine Sorgen machen zu viel zu machen.

    Und nicht vergessen - schlussendlich hast du einen jungen Hund, die haben halt auch Flausen im Kopf. Würde dein Hund 22 Stunden schlafend in der Ecke liegen, hättest du ein Thema eröffnet in dem du dich um die Gesundheit deines Hundes sorgst :headbash:

    Jorja ich hab Halsband und Zuggeschirr dran. Zu Beginn „aufwärmen“ am Halsband und lösen. Action ist wenn es auf das Zuggeschirr umgeschnallt wird.

    Während dem Laufen mehrmals zwischen Halsband und Geschirr umzuschnallen stresst bei uns nur und wird glaub auch nicht verstanden. Wir haben aber auch ein Kommando für angeleint am Zuggeschirr- kein Zug.


    Am Ende des Laufs ziehe ich das Geschirr auch aus. So versteht sie ganz klar dass dann Pause angesagt ist. Dann darf auch wieder ausgiebig geschnüffelt und markiert werden :sweet: