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Beiträge von Cindychill

    Bestimmt nicht, ist ja kein Listenhund...

    Ja.

    Aber es geht ja ums wilde Vermehren, was manche meinen, damit verhindern zu können. Ich frage mich wie.


    Nun hat Rüde xy VDH-Papiere, eine nette Familie, die aber eigentlich nur einen Hund wollen. Also zb auch kein Röntgen mit 1 Jahr oder andere Untersuchungen, die vielleicht für diese Rasse sinnvoll wären.

    Hund ist von eingetragenem Züchter, also wird er nicht kastriert, weil ja kein Mix etc. Dann lassen diese Leute ihren VDH-Rüden mit 1,5 Jahren aber doch mal draufhopsen auf eine andere VDH-Hündin, die auch nicht kastriert ist. Untersucht wurde keiner, vielleicht hat einer von beiden ja einen "Fehler", weswegen er nicht weiter vererben sollte, aber macht ja nix, ist ja kein Mix.


    Im Grunde, wenn man die Vermehrerei verhindern will, müßte ja alles mit Eintritt der Geschlechtsreife kastriert werden :shocked:

    Werden dann Besitzer von Edelhunden, die mit Papieren geboren werden, irgendwie einen besonderen Nachweis erbringen müssen, daß sie auf ihren unkastrierten Hund besser aufpassen können als Besitzer von Mixen:denker:


    Dann gehts noch weiter. Also der Import. Hm, Tierschutzhunde dürfen dann nicht mehr importiert werden? Oder was darf überhaupt noch rein, wenn es angeblich um Tierschutz und gegen Vermehrerei geht? Wer soll das kontrollieren? Sollen unkontrolliert geborene Hunde oder Hunde von Massenzüchtern als Konsequenz dann alle getötet werden?


    Was für ein Szenario. Daß man dann ja nicht mal mehr - in einer Demokratie - die Wahlmöglichkeit hätte, welche Rasse oder Mix man nimmt. Weil Mixe wären ja ausgerottet. Man würde dennoch auch einen gesunden Genpol vernichten, nur weil man der Überzeugung ist, eine bestimmte Organisation "hätte es drauf" und alle anderen nicht? Ich bin sicher, irgendwann wird man in der Rassezucht noch froh sein, daß es Mixe gibt, um vielleicht noch das ein oder andere in ihren Rassen zu retten. Oder sie werden selbst Mixe kreieren, um ihre Rasse zu retten.



    Es gäbe dann zb auch keine Schlittenhunde mehr, vermutlich auch manche Hütehunde nicht mehr.


    Aber hauptsache, manche können mal völlig unbedacht gegen alles Leben, das einem persönlich nicht in den Kram passt, wettern und es gleichzeitig vernichten. :shocked:

    Ab die Dinger bei Mixen, Qualzuchten, listis und Hunden ohne Papiere.....

    Und keine Importe von Hunden außer zur Verbesserung des Genpols bei Rassehunden.

    das ist extrem kurzsichtig. Und warum sollten nur noch Hunde mit (FCI?)Papieren dann intakt rumlaufen dürfen? Müssen dann alle Besitzer dieser edlen Geschöpfe auch züchten? Oder wird Dein edler Rassehund mit einem Jahr dann auch kastriert, weil er nicht zur Zucht taugt und somit nichts mehr wert ist?

    Das könnte glatt von Peta stammen. Alles kastrieren, denn Haustiere sollen nach manchen ja eh aussterben.


    Was manche hier fordern und unterstützen, finde ich ziemlich abartig.

    Brauchen Hunde Kontakt zu anderen Hunden?


    Wie sollten diese Kontakte aussehen?

    ja ich finde, Hunde brauchen die Möglichkeit zu Kontakt zu anderen Hunden und ich bin auch der Meinung, daß ich mich als Mensch nicht immer einzumischen brauche. Damit meine ich nicht, daß ich bei einer Rauferei zusehe bzw es soweit kommen lasse, aber ich finde wichtig, daß ein Hund alle Komponenten seiner Sprache/Mimik etc. lernen können sollte. Denn nur dann wird ein Hund auch nicht wegen jedem Pfurz sofort eskalieren.

    Kommt natürlich immer auf den Hund drauf an etc.


    Chilly spielt eigentlich sehr selten mit anderen Hunden, er flirtet lieber mit den Damen und Bonnie ist allgemein total verspielt und spielt auch mit anderen Hunden

    Ich hab die 1 gewählt. Deswegen habe ich auch in der Regel immer zwei Hunde, weil sie sich ganz einfach unendlich viel geben. Vorausgesetzt, sie harmonieren, worauf ich achte bei der Auswahl.

    Zusätzlich haben sie mehrmals die Woche Möglichkeiten zu Kontakt zu Artgenossen, Chilly nimmt das je nach Laune war, Bonnie ist gierig nach Hundekontakten und kann sich bei bekannten Hunden auch total freuen :)

    Wieso kommt gefühlt alles "familiäre"/Bauernhof-/ähnliches Hundefutter aus Bayern? :denker:

    Total OT, aber da ich in letzter Zeit viel recherchiere ist mir der Satz "wird hergestellt (in einem Familienbetrieb) (mit langer Tradition)(..) in Bayern" schon einige Male aufgefallen..

    ich denke schon, daß es hier bei uns Bayern noch mehr kleinere Bauern gibt mit Kühen auf den Weiden und kleinen Betrieben.

    Es ist ein völlig natürlicher Vorgang und es ist der Mensch, der daraus ein Drama macht. Nicht das Tier.

    Das Drama wird dann draus, wenn der Mensch den natürlichen Vorgang nicht haben möchte und das was Mensch einfach dann "na ist nur eine Sache der Erziehung" ganz einfach unterdrückt, notfalls mit Gewalt oder daß dem Rüden dann komplett alles verboten wird, um ihn noch irgendwie zu kontrollieren und auch Gewichtsabnahme, Heulen etc dann halt einfach "Natur" ist.

    Allein der Aufwand, das zu kontrollieren? Und was ist ein seriöser Züchter im Unterschied zum Vermehrer? Was macht den VDH-Züchter denn realistisch bei vielen Rassen dann tatsächlich angeblich besser?

    Der VDH-Mops darf dann fröhlich weiter vermehrt werden, der Versuch eines Retro-Mopses außerhalb des VDHs nicht?


    Wie sieht das mit Arbeitsrassen aus, die tw gar nicht vom FCI anerkannt sind? Verbotene Vermehrerei? Wer bitte soll denn sowas entscheiden?

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