Beiträge von Juno2013

    von deinen bisherigen Berichten hier im Forum gehe ich aber davon aus, du arbeitest mit Menschen, die mehrfach belastet sind, nichr nur finanziell? Das ist dann natürlich eine letzlich noch größere Tragödie - denn es scheint da ja primär um Menschen zu gehen, die eh schon auf Unterstützung zur Bewältigung des eigenen Alltags angewiesen sind, wenn ich das richtig verstehe?

    Das ist bei den Hundehaltern, von denen ich schrieb, tatsächlich nicht der ausschlaggebende Punkt. Diese Menschen sind einwilligungs- und geschäftsfähig. Das Problem sind hier tatsächlich die Finanzen.

    Man kann da verdammt schnell abrutschen,

    Ja, absolut.
    Ich denke, dass man da ehrlich zu sich selbst sein und sich fragen muss, ob und was man sich im worst case noch leisten kann und wie weit man ins Risiko geht.
    Für meinen Teil bin ich so weit abgesichert, dass ich meine Hunde auch noch versorgen kann, wenn ich meinen Job verlieren würde oder arbeitsunfähig werden würde. Auch dann noch, wenn die KV für die Hunde nicht mehr vorhanden wäre. Ohne diese Sicherheit wären sie hier nicht eingezogen.


    Ich fänd es auch toll, noch einen dritten Hund zu haben und habe schon hart mit mir gekämpft, einen Hund aus den vorgenannten Verhältnissen zu übernehmen. Aber an der Stelle weiß ich eben auch, dass ich mir das nicht mehr leisten kann, wenn es wirklich mal hart auf hart kommt. Ich finde, diese Überlegung und Ehrlichkeit ist man einem Tier schuldig, das keinerlei Mitspracherecht dabei hat, wo es landet.

    Missgönne ich Tierärzten was? Nein. Ich gönne es lediglich allen Menschen, so leben zu können, dass es nicht nur ein Hangeln und Bangen von einem Monat zum nächsten ist.

    Das ist ein frommer Wunsch, der nie Realität werden wird. So bitter das ist.


    Wenn ich die Tiere der Menschen sehe, mit denen ich arbeite, muss ich teilweise sehr hart schlucken und an mich halten und ich habe absolut keine Ahnung, wie insbesondere die Hundehaltung für viele dieser Menschen zukünftig noch finanziert werden soll.

    Auf der einen Seite steht die enorme Bereicherung, die insbesondere Hunde darstellen. Oftmals einziger enger Sozialkontakt, Trostspender, Antriebsmittel, um sich zu bewegen, den Tag zu strukturieren und teilweise auch vierbeiniger Therapeut, der dafür sorgt, dass überhaupt noch etwas läuft.

    Auf der anderen Seite sehe ich z.B. den kleinen Yorkie, der nur noch verfaulte Zähne im Mund und bei jeder Futteraufnahme Schmerzen hat, weil das Geld für eine Zahnsanierung fehlt. Der nicht mehr gucken kann, weil das Fell um die Augen verfilzt ist und nicht mehr richtig Kot absetzen und laufen kann, weil das Fell am Hintern und den Beinen ebenfalls verfilzt ist und das Geld für den Hundefriseur und die Bürsten und Scheren fehlt.

    Oder den Goldie, bei dem das Loch im Auge schon auf Entfernung zu sehen ist. Geld für die OP ist allerdings nicht da und der Hund erduldet die Schmerzen ja auch tapfer.

    Oder der Mischling, der sichtlich humpelt und eine kaputte Hüfte hat, aber die Kohle für eine Behandlung oder Schmerzmittel fehlen leider.


    Das sind Extrembeispiele, aber es ist für mich Alltag. Und so sehr man sich über soziale Ungerechtigkeit auch aufregen kann: die Entscheidung, ein Tier anzuschaffen und zu halten, ohne die finanziellen Möglichkeiten zu haben, es angemessen zu versorgen und ihm ein gutes, schmerzfreies Leben mit ärztlicher Behandlung zu ermöglichen, trifft jeder einzelne für sich selbst. Ebenso, wie jeder dann eben auch für sich in Kauf nimmt, den Eigennutz aus der Haltung eines Hundes über dessen Wohlbefinden zu stellen.

    Die Entscheidung, Tierleid für den eigenen Vorteil billigend in Kauf zu nehmen, trifft ja auch jeder von uns, sobald er Billigfleisch in den Einkaufswagen wirft, weil er das Recht auf das tägliche Schnitzel über das Wohl der Tiere stellt.


    Das kann man richtig böse, gemein und ungerecht finden, ändern aber nichts am Ergebnis, dass das Tier menschlichen Egoismus ausbaden muss.

    Wir suchen lediglich eine Möglichkeit theoretisch ein paar Tage Abendessen zu kochen ohne Strom.

    Du könntest auch mal nach einer Wonderbag schauen.

    Nannte sich früher Kochsack und mit ein wenig Geschick kann man die Teile auch selbst nähen. Schnittmuster gibt es gratis im Netz.


    Du erhitzt das Essen bis zum Siedepunkt im Topf, stellst letzteren dann in den Kochsack und dort gart das Essen dann fertig.

    Damit kannst Du den Verbrauch an Brennstoff in Notfällen deutlich reduzieren.

    Was habt ihr denn so daheim?

    Wir haben "Campingkram". Einen Gaskocher mit zwei Platten im Koffer (eine Kartusche reicht für ca. 15 - 20 Kochdurchgänge á 1l), einen kleinen Esbit- Kocher mit Brennstoff und ein paar Kilo Grillkohle + Grill. Fondueset und einen heißen Stein mit Spirtus/ Brennpaste gibt es auch noch.


    Wenn es um einen Stromausfall geht, wären Nudeln nicht das Lebensmittel meiner Wahl, weil der Verbrauch von Brennstoff mir zu hoch wäre. Um Nudeln für 4 Personen zu kochen kommst Du mit einer Gaskartusche nicht weit.

    Ist allerdings auch immer die Frage, mit welchem Ziel Du planst. Ich persönlich rechne nicht mit wochenlangen Stromausfällen, sondern bevorrate nach wie vor, weil ich bei großer Einkaufsunlust und wenig Zeit gerne flexibel und gut kochen und backen will.


    Wenn Du wirklich für einen langen Stromausfall Vorräte anlegen willst, wären Konserven/ Eingewecktes oder Instantgerichte die bessere Wahl. Die kannst Du schnell erhitzen oder zur Not kalt essen.

    Bei mir ist Eddy durchaus auch so, Menschen mit Behinderung findet er tendenziell auch deutlich sympathischer als „Normale“.

    Liegt wohl daran, dass gerade Menschen mit sprachlichen/ kognitiven Einschränkungen oftmals mehr auf Körpersprache setzen und gegenüber dem Hund die Hemmschwelle des Andersseins wegfällt, sodass sie oft offener und zugewandter sind.

    Eddy09
    Mit Frau Hund (JRT) war ich über die Malteser regelmäßig in einer Demenzgruppe im Einsatz.
    Sie ist sehr menschenbezogen und extrem sensibel. Sie hat ihre Arbeit unglaublich gut gemacht, sehr stark auf Stimmungen reagiert und sie aufgefangen oder ausgeglichen.

    Die Anzeige von Tabletten im Raum hat absolut zuverlässig geklappt, da konnte ich mich blind auf sie verlassen.

    Wenn sie keine Lust mehr hatte oder es ihr zu viel wurde, hat sie den Raum verlassen. Dass sie da nicht alles gegeben hat, um zu gefallen, sondern ihren Terrierkopf durchgesetzt und Ruhe eingefordert hat, fand ich sehr positiv. Die Arbeit ist ja irre anstrengend für die Hunde.


    Aufgehört haben wir nur, weil sie irgendwann Rückenprobleme bekommen hat und ich ihr das nicht mehr zumuten wollte.


    Toll an Terriern ist, dass sie klein, weiß und ziemliche Clowns sind. Ebenso, dass sie Grenzen setzen, wenn es ihnen reicht.


    Ich denke, dass es mit Terriern funktionieren kann, aber auch sehr stark auf den individuellen Hund ankommt.

    Ich finde, dass das Zusammenleben mit Hunden eine Lebenseinstellung ist.

    Wenn Du Spaß daran hast, morgens früh aufzustehen und bei Wind und Wetter zu laufen, ist es keine Belastung, sondern eine Bereicherung, wenn Dein Hund mit Dir unterwegs ist.

    Wenn Du eine Verbindung zu Deinem Tier hast, willst Du, dass es ihm gut geht und es ist kein großer Verzicht, Deinen Tag um die Bedürfnisse des Hundes zu strukturieren. Klar, manchmal nervt es, aber Du weißt dann, wofür Du es tust.

    Wenn es Dir Spaß macht, Dich auf ein anderes Lebewesen einzulassen, von und mit ihm zu lernen und die Welt zusammen mit ihm zu entdecken, wird weder die Erziehung, noch ein Hundeurlaub eine Belastung sein.


    Wenn Du kein "Hundemensch" bist, wird die Verantwortung für Dich ein Klotz am Bein sein und Verzicht bedeuten.

    Für mich ist das Leben mit Hund keine Einengung. Ich war seit meiner Kindheit nie ohne Hund und möchte einen Vierbeiner an meiner Seite nicht missen.

    oder auch ein Augeninnendruckmessgerät - da kommt Einiges an Kosten zusammen.

    Die gibt es hier nur in Kliniken. Für Tierärzte rentieren sich die Geräte nicht, weil sie die Kosten nicht umlegen können.


    Und das ist auch ein Punkt, den man bedenken sollte: wenn es sich für einen Tierarzt nicht lohnt, eine oder seine Dienstleistung anzubieten, entstehen Versorgungslücken. Entweder bietet er dann Teilleistungen nicht mehr an (wie z.B. Augenuntersuchungen) und überweist an die nächste Klinik, oder er gibt seine Praxis ganz auf. Hier haben in den letzten Jahren einige Tierärzte in sozial schwächeren Gebieten aufgegeben, weil sich die Praxis schlichtweg nicht mehr rentiert hat.

    Muss man jetzt einen Stammbaum zu seinem Tier mitbringen und den Nachweis, ob man Eigentum hat oder Miete zahlt :omg: ?

    Vielleicht ist es an dieser Stelle mal ganz sinnvoll, sich damit auseinanderzusetzen, wie Preise (z.B. im Dienstleistungsbereich) kalkuliert werden.

    Das, was bei den Tierärzten jetzt öffentlich diskutiert wird, ist Grundlage jeder Preisbildung.


    Ein Teil sind natürlich die Kosten, die der Selbstständige zu tragen hat. Dazu gehört u.a. die Miete, die er bezahlt (und nicht die Miete des Kunden) und z.B. auch die örtlichen Verhältnisse. Teil der örtlichen Verhältnisse können z.B. die Gehälter der Mitarbeiter sein. Die sind in München höher als in Klein Lottersdorf und müssen natürlich über die Preise abgedeckt sein. Die Tierärzte arbeiten ja nicht aus reiner Menschenfreundlichkeit, sondern um neben der Deckung ihrer Kosten einen Gewinn zu erzielen, von dem sie leben. Ebenso sind Waren und Dienstleistungen in München häufig teurer als in Klein Lottersdorf, weil auch die Verkäufer und Dienstleister ihre Kosten (wie Miete und Gehälter) umlegen müssen, bevor sie an einen Tierarzt liefern.


    Und natürlich spielt auch der Wert des Tieres eine Rolle. Dazu braucht es keinen Stammbaum, sondern die Einschätzung des Tierarztes. Der Wert spielt für die Haftpflicht des Tierarztes eine Rolle. Je teurer die Tiere, die ein Arzt behandelt, desto höher ist die Prämie, die der Tierarzt bezahlen muss. Ganz einfach, weil die Versicherung im Schadensfall mehr bezahlen muss.

    Wenn das Rassetier (z.B. Katze, Hund) eines Besitzers aufgrund eines Behandlungsfehlers stirbt, will der den Preis für eine Rassekatze oder einen Rassehund und nicht den für einen Mischling. Ebenso wird der Besitzer eines Pferdes mehr Geld fordern als der eines Hamsters, womit die Prämie bei der Versicherung für ein Pferd auch höher ist als die für einen Hamster. Da geht es nicht um die Wertigkeit von Leben, sondern schlicht und ergreifend um die Weitergabe von Kosten, die der Tierarzt tragen muss, um überhaupt arbeiten zu können. Und dazu braucht er aus gutem Grund eine Versicherung.


    Dieses Schema ist in jedem Dienstleistungsbereich so. Je höher das Haftungsrisiko und je höher die Kosten, die ein Betrieb dafür aufbringen muss, dass er überhaupt arbeiten kann, und desto höher die Preise.

    Hier ist Finn, das Mink-Krokodil

    ich fresse gern Torte und davon gern viel


    ich bin ein Fennek aus Afrika

    mein Name ist Veronika


    Das Zwergnilpferd mit Namen Schmumpf

    lebt in einem großen Sumpf


    Ich bin Tom, der Löwe, und hab ne Mähne

    wenn dein Papa sägt, dann fallen die Späne


    Ich bin das Lama namens Jan

    und wenn du mich ärgerst, spuck ich dich an.


    Ich bin ein Esel, hab lange Ohren

    mit Namen Johanna wurd ich geboren


    ich bin die Elsa,

    ein frechlicher Hund,

    mein Herz ist riesig

    nur nicht mehr gesund

    (der ist mir voll wichtig und so unrund! Aber ich krieg's nicht hin.)


    Ich heiße Alma und ich bin schwarz-weiß

    ich mach täglich Pipi und manchmal auch Scheiß.


    Bolle mein Name, erinnerst du dich?

    Und hast du vielleicht noch ein Möhrchen für mich?


    Ich bin ein Schaf und esse viel Gras

    mein Name ist Dörte und blöken macht Spaß!


    Ich heiße Ernie und gehör' zu den Ziegen

    ich lieb klettern und hasse liegen


    Ich bin Karla der Ameisenbär,

    ich muss dir sagen, es weihnachtet sehr


    ich heiße Güney, der Bär der tags schlief

    Als Waschbär bin ich nachtaktiv


    Ich heiße Fred, ein Rotfuchs bin ich,

    so klug wie man sagt bin ich nicht.


    Eine Katze bin ich, geboren als Kater

    mein Name war Boris und jetzt ist er Martha


    ich bin sehr stark, ich bin ein Gorilla

    ich lebe im Kongo und heiße Ludmilla


    ich bin ein Seehund und lebe im Meer

    ich esse gern Fische, mein Name ist Claire


    Pinguine können nicht fliegen

    und wenn zwei von ihnen ein Baby kriegen

    wärmt Papa Pingu das Pinguin Kind

    wodurch die Mama etwas Freizeit gewinnt


    Der Dachs namens Leni wohnt in einem Bau

    versteckt tief im Wald, ich weiß das genau


    Ich bin die Schildkröte und heiße Caruso

    ich mag Wasser und Sonne - und was magst du so?


    Kaninchen leben niemals allein

    auch Schnuffi hier nicht, es würde traurig sein.


    Ich bin ein Schwein, nenn mich doch Fritzel

    ich bin dein Freund - und sicher kein Schnitzel


    Ich bin ein Uhu mit Namen Klaus

    tief in der Nacht fress' ich manchmal ne Maus


    Ich esse so gern Bambus, denn ich bin ein Panda

    ich lebe in China und heiße Miranda