Beiträge von crunchyzwieback

    ... und noch zum Kratzen: Socken an den Pfoten machen sich auch gut. Ordentlich fest geklebt. Geht halt nur für ein paar Tage aber vielleicht reicht das, um die Haut zu beruhigen.


    Meine Maßnahmen bei Hotspots sind immer: ausrasieren, reinigen, Socken an die Füße geklebt (je nachdem, mit welchen er kratzen kann) und Manuka Honig auf die Stellen. - Das erste Mal war ich allerdings vorsichtshalber beim Tierarzt. Jetzt kenne ich es ja.

    Wir waren am Samstag zuletzt baden. In kleinere stehende Gewässer lasse ich die Hunde schon länger nicht mehr rein aber am Wochenende sind wir an einen großen See gefahren, die dem ich selbst auch gerne schwimme. Nachdem wir uns dort ein paar Stunden am Vormittag aufgehalten hatten ging es mit nassem Hund noch weiter einen Freund besuchen sodass wir erst am späten Nachmittag zuhause ankamen. Hund war immer noch leicht nass und je später es an dem Tag wurde, desto mehr fing er an zu stinken und zwar richtig schlimm. Wie wenn ein Verband vor dem Verbandswechsel nass geworden ist. Besser kann ichs nicht beschreiben. Ich habe ihn erst mal gründlich gebürstet


    Er neigt eh zu Hotspots und am nächsten Morgen ging auch die Kratzerei schon los. Der Geruch war kaum besser geworden. Also ging es direkt nach der Morgenrunde in die Badewanne und was da runter kam war echt der Wahnsinn. An den Rändern der Badewanne stand am Ende gelb-brauner Schaum. Ich bin mir sicher, dass da schon richtig was auf der Haut gearbeitet hat. Zum Glück sind wir um Schlimmeres drum herum gekommen.


    Ich wollte damit nur sagen: Verlasst euch da auch auf eure Nase. Der See hat nicht schlimm gerochen oder so. Vereinzelt konnte man Algen sehen. Viele lebende Fische... Natürlich sollte ein Hund ohnehin nicht so lange nass bleiben. Er trocknet eigentlich sehr schnell aber war halt nicht mehr ausreichend lange dafür in Bewegung. Der Geruch war aber alles andere als normal und ich bin froh, gleich vorgebeugt zu haben.

    Ich schließe mich Lina&Tommy an. Tetrazykline+Nikotinsäureamid kann auf jeden Fall noch versucht werden bevor man zu Immunsupressiva greift. Mich irritiert ein bißchen, dass Cortison nicht angeschlagen haben soll. Wie hoch war es denn dosiert? Bei Autoimmunerkrankungen setzt man sehr sehr hoch an.


    Ich habe dieses Frühjahr nach 3 Jahren Behandlung meinen Rüden wegen eines Lupus Erythematodes einschläfern lassen. Es waren vor allem die Nebenwirkungen des Cortison, die uns dahin geführt haben aber ohne ging es eben auch nicht.


    Ein Versuch wäre außerdem Apoquel. Das ist für Autoimmunerkrankungen zwar nicht zugelassen, wirkt aber bei manchen Patienten, was die Haut betrifft rotzdem


    Was Immunsupressiva angeht, sind wir ungefähr 1 Jahr lang mit Atopica gut gefahren. Er brauchte es allerdings täglich. Es ließ sich nicht reduzieren. Außerdem haben wir Azathioprin versucht. Das ist ein Mittel aus der Humanmedizin, dass bei Organtransplantationen eingesetzt wird, damit sie nicht wieder abgestoßen werden. Das muss allerdings strengstens überwacht werden. Bei meinem Hund hat es innerhalb einer Woche die Blutwerte komplett zerschossen. Praktisch keine Thrombozyten mehr. Andere vertragen es wohl besser.


    Hast du schon lokale Therapien versucht? Bei den Pfoten empfiehlt sich vielleicht Clorexyderm Shampoo gegen Pilze und Bakterien. Das gibt es auch als Tücher. Ansonsten können auch Cortison Sprays hilfreich sein oder Tacrolimus Salbe (die darf erst angewendet werden, wenn Cortison nicht mehr wirkt).


    Bist du bei einem Tierarzt in Behandlung, der auf Dermatologie spezialisiert ist? Ich würde auch Naturheilverfahren zumindest unterstützend in Betracht ziehen. Möglich, dass in dem jungen Alter noch einmal das Immunsystem umgekrempelt werden kann.


    Rein interessenhalber: Stand der Ausbruch der Krankheit in Zusammenhang mit einer Impfung oder sonstiger Medikamente?

    Ich habe gerade selbst zu dem Thema recherchiert, weil meine Hündin Probleme (keine Abzesse) mit den Analdrüsen hat. Wenn du über Globuli nach denkst, habe ich folgendes gefunden, was helfen soll: Aesculus D3 (3x5 Globuli hat eine Dame ihrer Goldi Hündin gegeben). Keine Ahnung, obs hilft aber ich wollte es auf alle Fälle bei meiner mal ausprobieren.

    RedPaula: Entschuldigung, dann habe ich dich wohl falsch verstanden. Ich kann mir noch eine andere Möglichkeit vorstellen, wie dein Beitrag gemeint war, spekuliere aber besser nicht weiter, wenn du das als so anmaßend und unverschämt verstehst.


    Trotzdem wurde die TS hier immer wieder als bequem hingestellt, weil sie sich der Box als Hilfsmittel (für den Hund) bedient. So war es von ihr gedacht, das hat sie erläutert. Ob die Box für ihren Hund Sinn macht, sei dahingestellt. Sich aber grundsätzlich dagegen auszusprechen halte ich für unrealistisch.

    RedPaula: Das finde ich echt unfair. (Ja, wahrscheinlich schreibt jetzt jemand, der Hund würde unfair behandelt. Selbst wenn das viele so sehen, ist das kein Grund mit Menschen so umzugehen.) Dass es so nicht funktionieren kann wie bisher hat die TS verstanden und sich deswegen hier gemeldet.


    Es ist ja auch in Ordnung, dass hier nur wenige Leute gute Erfahrungen mit Boxen gemacht haben. Die positiven Seiten wurden hier aber auch erläutert, soweit ich gelesen habe. Ob das für diesen Hund zutrifft ist noch unklar. Deswegen jemanden so hinzustellen, als würde sie ihren Hund misshandeln und ihn in möglichst unangenehme Situationen bringen wollen (das ist mit Keller wohl gemeint) geht doch echt am Thema vorbei.

    Für mich klingt es so, als hätte dein Hund gar nicht unbedingt Stress mit dem Alleinebleiben sondern mit dem Verlassenwerden. Ich würde als erstes daran arbeiten, dass er in einer anderen Stimmung ist, wenn ihr geht. Wenn er da schon auf dem Boden kratzt, hat er da schon den Stress. Also alles nochmal üben, Box offen lassen, Box zu machen, Haustür auf, Haustür zu, in der Box kuscheln, Schlüssel in die Hand enhmen, ... alle Varianten, bis er stressfrei ist und dann erstmal nur kurz alleine lassen und weiterhin viedeoüberwachen.


    Es gibt übrigens viele Hunde, denen es in einer Box leichter fällt alleine zu bleiben. Meine Hunde bleiben schon immer im Auto besser allein, also auch auf eng begrenztem Raum, als in der Wohnung. Ich habe es auch nicht so verstanden, dass die TS den Hund da "bequem" rein sperrt und fertig. Sie hat sich ja durchaus Gedanken dazu gemacht.


    Was ich tatsächlich nicht verstehe, ist die Trennung der Hunde. Ein Verlust ist immer schwer, auch für Hunde. Daran wirst du nichts ändern können, schon gar nicht durch räumliche Trennung. Die sagt ja nichts über die Bindung zu den Hunden unter einander.