Beiträge von Jimmy Jazz

    So. Jetzt wird es Zeit diesen Fall zum Abschluss zu bringen, damit sich
    Inspecteur le Jazz um den Fall Pandora kümmern kann.

    So langsam wir das bedenklich...

    ...wo ist sie? :???:


    Während sich der Inspecteur fluchend die Zunge an der heissen Schoko-
    lade verbrannte, stand die B. nervös bei dem Getränkewagen und harrte
    der Dinge.
    Das Krankenhaus ging ihr auf den Zeiger.

    -Krankenhaus-Geräusche
    -Krankenhaus-Gerüche

    Sie hasste es. Es machte sie wütend.

    Als plötzlich hinter ihr eine Zimmertüre aufging, drehte sie sich um.

    Ein alter griesgrämig dreinschauender Mann kam heraus.
    Krumme, gelbliche, dürre Beine steckten in Filzpantoffeln
    Eine in Farbe, Form und Alter undeffinierbare Unterhose hing ihm fast an
    den Knien. Ein altes, fleckiges Schlafanzugoberteil vervollständigte die
    Garderobe des Alten.
    Er war unrasiert, ungekämmt und unfzufrieden.

    'Sauladen. Wo bleibt die Scheiss-Schwester mit meiner Hämorhoiden-Salbe...'
    bruddelte er vor sich hin.

    'Hier, Du alter Sack...' entfuhr es der Besserwisserin '...nimm das.'
    Sie schüttete den ganzen Rest der Ratz-O-Lax-Kaffee-Plärre in eine leere
    Tasse und gab sie dem Mann.
    'Bodensatz. Das gibt Tinte auf den Füller. Das macht jung. Ich schwör Dir,
    noch zur Stund' rennst Du wie ein junger Gott. Glaubste nicht?'

    Der alte Mann sah sie verständnislos an.

    -Sie schenkte ihm ein strahlendes Lächeln.

    Er nahm die Tasse und ging unverständliches murmelnd wieder auf sein
    Zimmer.

    'Ja-ha' sagte die B. grimmig zu sich 'Jeden Tag eine gute Tat.'

    Indessen sass der arme Wachtmeister Hans Dampf auf seinem Stuhl und
    machte seinem Namen alle Ehren.
    Er verfluchte den Zwiebelkuchen, dessen Dämpfe nun aus seiner Uniform-
    hose quollen und ihn einhüllten, wie die Smogwolke Mexico-City an einem
    Sommertag. :furz: Sein Gedärm brodelte wie ein Kessel Hexensuppe.

    Oberschwester Lina ging vorüber, witterte und blickte ihn missbilligend an.
    Er bat sie, seinem Kollegen auszurichte, er möge ihn doch kurz ablösen.
    Bitte. Bitte.

    Wie war er erleichtert, als sein Kollege nur eine Minute später im Lauf-
    schritt den Flur entlang kam.

    -Uff!

    Umso entsetzter war er, als Kollege Spitz an ihm vorbeirannte ohne ihn
    eines Blickes zu würdigen und stattdessen hochroten Kopfes in der Toilette
    verschwand.

    Wachtmeister Dampf heulte fast und vor lauter Verzweiflung biss er ein
    Stück von der Zugangsliste ab und kaute hysterisch darauf herum.

    Was war zu tun?
    Sollte er hier sitzen bleiben, würde er explodieren.
    Würde er seinen Platz verlassen und der jungen Frau in dem Kranken-
    zimmer hinter ihm würde etwas passieren, wäre er erledigt...

    In diesem Moment merkte er, dass er würde niessen müssen.
    Das entschied für ihn die Sache.
    Ein Niesser in diesem Zustand und auf diesem Stuhl würde sein persönliches
    Waterloo werden.
    Er hielt sich den Rüssel zu und rannte los, so schnell es sein um Fassung
    kämpfender Schliessmuskel zuliess.

    Er erreichte den Lokus in höchster Not. (Alle Scheisshausfliegen sind bald tot.) :lachtot:

    Geschafft!
    Die Besserwisserin triumphierte.
    Der Stuhl war leer. Der Weg endlich frei.

    'Jetzt kommt die Stunde der Abrechnung meine Süsse.' sagte die B. und
    summte ein Lied vor sich hin, während sie auf das Zimmer der Schrift-
    stellerin zusteuerte: 'Time to say good-bye...'

    Inspecteur le Jazz bezahlte seine Schokolade und kaufte sich ein Caretta-
    Fruchteis um sich die Zungenspitze zu kühlen. Dann sah er sich nochmals
    in der Eingangshalle um.
    Nichts Auffälliges.
    Er ging zum Ausgang und spähte über den Parkplatz, die Strasse hinunter,
    nach links, nach rechts... und bemerkte plötzlich Hermann. :kopfklatsch:
    Er sass in einem Auto gegenüber der Klinik.

    Im Citroen seiner Nachbarin. Einer Ente. Der 2CV war Ferarri-Rot lackiert
    und hatte schwarze Punkte, Wimpern an den Scheinwerfern und zwei
    Antennen als 'Fühler' auf dem Dach.

    Ein Automobil gewordener Marienkäfer.

    -So unauffällig wie eine intakte Gehirnzelle im Kopf der Paris H.
    -Getarnt wie ein Mückenschiss in einem Glas Milch.
    -Subtil wie ein Panzer in einem Rosengarten.

    Le Jazz schluchzte kurz auf und ging zurück ins Hospital.

    Er steuerte auf den Fahrstuhl zu. Betrat diesen und drückte auf den Knopf
    der Station 5E.


    Kommt le Jazz rechtzeitig oben an?
    Oder verfährt er sich?
    Wird die B. die Schriftstellerin wachküssen?
    Oder ganz im Gegenteil?
    Wird Hermann von einem Marienkäfer-Männchen belästigt?
    Und sind die 'Ideal-Standard' stabil genug für den ganzen Scheiss?

    ...wir sind nah dran, es zu erfahren.

    sanitäre Grüsse ... Patrick :^^:

    Hallo Hoody,

    ...ist uns auch passiert. Dreifacher Bruch im Hinterlauf.
    Der Hund war zu der Zeit vier Monate alt.

    Er bekam einen 'Splint', eine Art Gehgips aus Lexan.

    Das Teil blieb fünf Wochen dran.
    Danach war das Bein wieder top zusammengewachsen.

    Anschliessend gab's vier Wochen Schonungsverordnung und
    Leinenzwang.

    Der Muskelschwund war schon deutlich. Ausserdem war das
    Bein kürzer. (wg. den Sehnen)
    Der Hund wusste zuerst gar nix richtiges mit dem Bein an-
    zufangen. Hat das Beinchen geschüttelt und reingebissen
    und wollt' gar nit drauf laufen.

    Nach zwei Tagen, hat er es wieder voll benutzt.
    Nach ca. vier Wochen war der Muskelaufbau wieder ok.
    Die Verkürzung verschwand mit der Zeit auch wieder,
    sobald die Sehnen und Bänder wieder flexibel waren.

    Bei einem glatten Bruch sollte das problemlos von statten
    gehen. Gerade beim jungen Hund.

    Sozusagen gar kein Beinbruch. :^^:

    liebe Grüsse ... Patrick

    -und gute Besserung!

    Hallo Dominica,

    ...wir haben letzte Woche Jimmy's K-9 gewaschen.

    Einfach in die Waschmaschine bei 30 Grad.
    (Wegen den Metallteilen, tu es grad' in einen Kissenbezug.)

    Kam raus wie neu und war nach einem Tag trocken.
    Selbst der Abdruck vom Metallring war verschwunden. Astrein!
    Kannst' das Teil aber auch in den Trockner tun. (Wenn Du einen hast.)

    liebe Grüsse ... Patrick :^^:

    Hallo xu_xu, :winken:

    ...ja, es ist wirklich ein besonderes Geschenk und ich
    habe mich sehr darüber gefreut.

    Die Person die dieses schöne Präsent gemacht hat,
    möchte aber nicht genannt werden.
    Dann werde ich mich selbstverständlich auch daran
    halten. ;)

    liebe Grüsse ... Patrick :^^:

    Tja-ha!

    ...so sind sie halt die Omas. :^^:

    Unsere Oma (meine Mutter) ist voll verliebt in unseren Jimmy.
    Und der Lümmel fährt auch voll auf sie ab.
    Wenn sie dann irgendwo sitzt, setzt sich der Jimmy immer mipm
    Rücken zu ihr und fordert sie auf ihn zu Bürsten.

    Sie tut dann immer so, als ob ihr das sehr lästig ist.
    In Wirklichkeit, würde sie aber jeden erschlagen, der es wagen
    würde ihr die Bürste wegzunehmen. :D

    Oma richtet Jimmy mittags auch das Essen.
    Sie gibt aber nur das, was wir ihr zur Zubereitung hin richten.
    Und wenn es mal was vom Tisch gibt, wenn z.B. etwas Fleisch
    übrig bleibt, oder Jimmy beim Geflügelduft versehentlich mal ein
    Nasenloch an die Tischkante hält, dann nur als Leckerli.
    Da wird nichts nachgestopft oder 'fallen gelassen'.

    Und wenn sie Wurstsalat richtet, dann gibt sie ihm immer etwas Fleischwurst.
    Das ist sein Ding und ihr macht das Spass.

    Es bleibt aber alles im Rahmen und es wird nichts ohne Absprache
    gegeben. Schon gar nichts Süsses oder gar Schokolade.

    Anfangs gab es natürlich auch die omaspezifischen Sprüche, weil wir
    ja soo hartherzig sind und der Hund Hungers darbt. :p
    Aber das hat sich gelegt und sie ist jetzt stolz darauf, dass Jimmy
    so eine Modellfigur hat.

    Jedenfalls ist mir das Verhältnis Oma/Jimmy so lieber, als das mit
    der Mutter von Brigitte (andere Oma).
    Die hat Angst vor unserem Jim -warum auch immer- und mag ihn
    nicht anfassen und schon gar nicht füttern.

    Als sie neulich im WZ bei uns sass, ist der Jim auf das Sofa hoch und
    hat ihr ins linke Ohr geschnüffelt.
    Brit und ich waren gerade in der Küche.
    Als wir reinkamen, sass sie da, bocksteif und ganz blass derweil Jimmy
    ihr gerade ins Öhrli prustete.
    Da konnte ich nimmer. :lachtot:

    Stunden später hat sie dann aber wieder mit mir geredet. :sad2:

    Und jetzt schimpft nicht so auf die old Ladies.
    So lange die noch leben, verhungern wenigstens Eure Hund nicht.
    An der Erziehung müsst ihr halt noch bissle arbeiten.

    liebe Grüsse ... Patrick

    'Sie Flegel' zickte der Portier. 'Was fällt ihnen ein!?'

    Le Jazz hielt ihm den Dienstausweis unter die Nase.

    'Allerlei Unschönes, wenn ich nicht gleich ne Antwort bekomme. Wo ist
    Dr. Stein?'

    'Nicht mehr hier. Suspendiert. Schon fast ein Jahr.'

    'Wer weiss näheres? Kein Tratsch. Fakten!'

    'Personalabteilung. Zimmer 104, hier im Erdgeschoss.'

    'Na also. Geht doch!'

    Der Inspecteur polterte ohne anzuklopfen in Zimmer 104.

    'Hallo! Suche Dr. Stein! Wer weiss hier was über ihn?'

    Die Person, die am Fenster an einem Schreibtisch sass, drehte sich zu
    le Jazz um.
    'Ich weiss was. Dr. Stein besass vorzügliche Umgangsformen. Im
    Gegensatz zu ihnen, mein Herr.'

    Le Jazz erstarrte. Was er sah, war einfach perfekt. Genau das, was sich
    ein Austausch-Bulle aus der Normandie schon immer wünschte.
    Ca. Anfang vierzig. Brünette, kurze Haare. Eine neckische, kleine Lese-
    brille auf einer bildhübschen Nase. Grüne Augen, ein spöttischer Mund.

    Sie steckte in einem eleganten Hosenanzug.

    Dass was sich darunter vermuten liess, bescherte dem Inspecteur weiche
    Knie.
    Formen. Runde Formen. Und Beine so lange wie die Seine.

    Dazu ihre Stimme... Diese Stimme. Als ob sie ihre Stimmbänder mit 80er
    Schmirgelpapier abgezogen hätte.

    Dem Inspecteur wurde schwindlig. Er griff nach einem Bürostuhl und
    setzte sich ihr gegenüber.

    'Öhm... excuse moi, Madame. Entschuldigung. Ähmm... Polizei. Ich er-
    mittle in einem Entführungsfall. Böse äh... Sache. Eilig. -Sozusagen.
    Ich hoffe sie nehmen es mir nicht übel... *flöt*
    Die äh... Sache duldet keinen... Dings... öhemm... also Aufschub.
    Das verstehen Sie doch sicher. *tschilpp*
    Ich meine eine Frau ...ups... Dame wie Sie, hat doch sicher Verständnis
    für die Dings... nicht wahr -die Situation, *zwitscher* :pfeif: Frau...
    äh... Frau...

    'Schöne. Marianne Schöne. Und mit wem habe ich das Vergnügen?'

    'Ja... genau. Ich meine mit mir, also Le Jazz. Inspecteur le Jazz von
    der Kriminalpolizei, schöne Frau... ups ich meine Frau Schöne.' *schwitz*

    Die Schöne grinste ihn verschmitzt an und amüsierte sich insgeheim über
    den Inspektor, der in ihrer Gegenwart nervös wurde wie ein Pennäler.

    'Was wollen sie den genau wissen Inspektor, hmm?'

    'Wissen? Ich? Ach so, ja! Wegen Dr. Stein. Jetzt wo Sie's sagen...
    Wo finde ich ihn, und warum ist er nicht mehr hier beschäftigt?'

    'Nun, er war plastischer Chirurg hier im Hause. Nach einem gravierenden
    Kunstfehler wurde er entlassen. Es stellte sich heraus, dass er während
    der OP alkoholisiert gewesen war.'

    'Was hat er verbrochen?'

    'Doppel-D statt Bauchstraffung.'

    'Au weia!'

    'Kann man so sagen.'

    'Und wo ist er jetzt?'

    'Auf dem Zentralfriedhof. In der Sensenmann-Allee.'

    'Wie das?'

    'Anscheinend hatte er die halbe Nacht mit einer Frau in der Prosektur
    verbracht. Volles Programm. Dann hat er völlig kaputt und besoffen
    operiert. Nachher kam alles raus. Seine Frau hat ihn verlassen.
    Da hat er mit des Seilers Tochter Hochzeit gemacht.'

    'Hat was...?'

    'Aufgehängt. Am Hals. Dann tot. Keine Luft.'

    'Merde. Und jetzt?'

    'Na immer noch tot.'

    'Nein, ich frage mich wie es jetzt weitergehen soll. Meine schöne Spur.
    Futsch. Perdü.
    Ach ja, kennen Sie diese Frau?'

    Le Jazz zeigte ihr ein Foto der B.

    'Na klar. Das war die Frau mit der Stein...'

    'Vielen Dank Frau Schöne. Ich werde auf Sie ...ääh zurückkommen.
    Ciao, bis dann.'

    'Tschüss Inspektor', rief sie ihm nach und schmunzelte wieder. :^^:

    Der Inspecteur sah sich in der Halle um. Nichts auffälliges.
    Er setzte sich in die Cafeteria und bestellte eine heisse Schokolade.
    'Kleine Pause kann nicht schaden' dachte er bei sich.
    Danach würde er mal auf der 5E nach der Schriftstellerin sehen.

    Unterdessen beobachtete die B. wie sich die Befindlichkeit der beiden
    Wachtmeister so entwickelt.
    Sie hatte den richtigen Riecher gehabt.
    Hatte sich ausrechnen können, dass der bescheuerte Inspektor die
    Schriftstellerin bewachen lassen würde.
    Und dazu noch von zwei Blödmanngehilfen.

    Sie wusste was da zu tun war.
    Bald würden sie reif sein.
    Ratz-O-Lax hatte noch nie versagt.
    Lange könnte es nicht mehr dauern.


    Was wird passieren?
    Und wem zuerst?
    Schmeckt die heisse Schokolade?
    Auch ohne Ratz-O-Lax?
    Hat le Jazz Chancen bei der Schöne?
    Oder triumphiert zum Schluss die B.

    Bald werden wir es wissen.

    schokoladige Grüsse ... Patrick (der Pandora ganz vermisst :/ )

    Zitat

    Besser hätte ich es auch nicht sagen können. Genau meine Meinung! :2thumbs:

    LG Meli

    Da gebe ich Euch vollkommen Recht.

    Darum unterstütze ich aus tiefster Überzeugung diese Orga:

    http://www.archenoah-kreta.com/

    Man sollte das aber wirklich nur tun, wenn man von der Richtigkeit und
    der Ehrlichkeit einer Tierschutz-Orga überzeugt ist.
    Überzeugt durch eigene Erfahrung und Recherche.

    Im Zweifelsfall ist daher ein örtliches Tierheim oder Schutzprojekt immer
    die richtige Adresse.

    Meinen Respekt, dass Du als Schülerin mit begrenzten finanziellen Mitteln
    etwas tun möchtest. :respekt:

    liebe Grüsse ... Patrick :^^:

    Zitat

    ...und das ist eben nur silke. ;)

    Ja, die Silke ist kreativ, geschickt, einfach sensationell. :2thumbs:

    Werde dieser Tage etwas von ihr erhalten, das ich als ein Geschenk für
    Frauchen und Herrchen von Jimmy's Schwester bestellt habe.
    Das werde ich hier natürlich auch zeigen.

    Aber... das Büchlein fein ist nicht von Silkelein. :^^:

    schelmische Grüsse ... Patrick :D