Beiträge von Vereni

    Danke für eure Antworten.


    Das ist mein Problem: der eine sagt so, der andere so.
    Superpferd, kannst du mir sagen, woher du das weißt, dass die Wirkung bis zu 4 Wochen andauern kann?
    Kannst du mir diese Wirkweise erklären? Der Hund nimmt das Gift auf, es entfaltet seine Wirkung und dann wird es doch wieder ausgeschieden? Wie kann es 4 Wochen im Körper bleiben? Oder wie ist das zu verstehen?

    Vielen Dank für deine Antwort!
    Oh, die Symptome kamen also sehr schnel und heftig.. ist es denn klar, dass es Rattengift war? Wurde das getestet?


    Naja, vorstellen kann ich mir so einiges.. wenn ich höre, dass Rattengift nach 48 Stunden seine Wirkung voll entfalten kann und das so bis 5 Tage andauern kann..


    Nein, es wurde kein Blutbild gemacht. Der Arzt sagte, er könne eines machen, bei welchem herauskommt, dass alles gut ist und zwei Tage später (bspw.) käme bei einem Blutbild heraus, dass irgendwas anders ist.. Er sagte, das wäre erst einmal unnötig bzw. er würde das bei seinem eigenen Hund auch nicht machen, wenn es ihm ansonsten gut gehen würde.


    Habt ihr denn schon mal mitbekommen, dass es Tage (oder vielleicht sogar Wochen) dauert bis Vergiftungssymptome auftauchen?
    Ich kann mir gar nicht vorstellen, dass es - wenn es einem Hund tagelang gut geht - er plötzlich solche Symptome zeigt.. Da frage ich mich, was das Gift bis dahin so macht...?

    Hallo ihr Lieben,


    nun war ich schon richtig lange nicht mehr angemeldet.. :verzweifelt: Und nun habe ich eine Sache auf dem Herzen und hoffe auf eure Unterstützung... :tropf:


    Ich erzähle einfach kurz, vielleicht hat ja jemand kurz Zeit für mich / uns..:
    Am Freitag hat unsere Hündin in unserem Wäldchen irgendwas gefressen. Ich habe mich umgedreht und sah nur, dass sie etwas in der Schnauze hatte, einmal drauf kaute und es dann schnell herunterschluckte als ich auf sie zugestürmt kam.. Ich habe also nicht gesehen was das war, geschweige denn Reste in ihrer Schnute gefunden..
    Jedenfalls haben wir dann dort alles abgesucht, um zu schauen, was ansonsten noch so in der Gegend rumliegt, aber nichts auffälliges gefunden.. Nach einigen Überlegungen haben wir uns dann dazu entschlossen, in die Tierklinik zu fahren.. Zu groß war (bzw ist) die Angst, dass sie etwas vergiftetes oder sonst wie absichtlich ausgelegtes gefressen haben könnte. Sie ist absolut kein Hund, der alles direkt frisst. Einmal habe ich bisher erlebt, dass sie etwas draußen aufgenommen hat und das war rohes liegen gebliebens Grillfleisch aus einer Plastikverpackung direkt bei Grillplätzen.. Alleine das macht mich schon sehr stutzig..
    In der Tierklinik wurde ihr Magen geröntgt, auf den Bildern konnten keine Teile festgestellt werden, weshalb ihr dann eine Spritze gegeben wurde, damit sie sich übergibt. Das tat sie dann auch zwei mal, es kam allerdings nur ein wenig ihres Mittagessens heraus, ansonsten bis auf Magen-irgendwas nichts..
    Dann wurden wir nach Hause geschickt mit der Aufgabe, ihr Sauerkraut zur Bindung von Fremdkörpern (auf den Röntgenbildern kann man bspw. keine Glassplitter erkennen) und Kohletabletten zur Bindung von jeglichen Giftstoffen zu geben.
    Am nächsten Morgen hatte sie dann Blut an ihrem Kot, der Kot war allerdings fest. Mit dem Haufen im Gepäck sind wir dann wieder zur Klinik. Das Blut war da mittlerweile dunkel geworden, es war also wirklich Blut. Diese Probe wurde am Montag zur Untersuchung verschickt, gerade eben hatten sie noch kein Ergebnis bekommen.
    Da der Tierarztbesuch am Abend zuvor sehr heftig war und sie während des Röntgens ihre Analdrüse entleerte vor lauter Angst und zudem ja noch "Brechmittel" bekommen hatte, können wir uns aber auch gut vorstellen, dass daher auch eventuell das Blut stammen könnte.. Aber wer weiß..
    Nunja, seitdem ist alles wie immer.. Sie bekommt Sauerkraut und Kohletabletten, hat guten Stuhl (der aufgrund der Kohle ja auch etwas dunkler ist) und verhält sich ansonsten auch unauffällig.
    Jetzt habe ich gelesen und so sagte es auch die Tierklinik, dass Rattengift erst nach einiger Zeit seine Wirkung entfaltet. Daher sollen wir darauf achten, ob sich an ihrem Bauch (vor allem da, wo wenig Haare sind) rote stecknadelkopfgroße rote Punkte bilden, das würde auf innere Blutungen hinweisen.. Wie eine Irre kontrolliere ich das permanent.. Alleine lassen wir sie seitdem sowieso nicht.


    Jetzt hat mir meine Nachbarin erzählt, dass sich die Symptome für den Zerfall der inneren Organe teilweise ja auch erst nach 2-3 Wochen zeigen könnten.
    Ich bin nun völlig überfordert.. Eigentlich dachte ich, dass wenn eine Woche vorbei wäre, hätten wir es gut überstanden und die Gefahr wäre gebannt..


    Könnt ihr mir da ein wenig von eurem Wissen / Erfahrungen o.ä. berichten?
    Was kann ich tun? Worauf muss ich achten?


    Vielen vielen Dank & liebe Grüße!!

    Ich nehme einfach mal an (bei uns ist es ja auch so), das Sitting ist nicht als Beschäftigung angemeldet, sprich die Beschäftigung findet ja eigentlich als Schwarzarbeit statt.
    Wenn es tatsächlich so ist, wäre es meiner Meinung nach sowieso für beide Seiten besser, es gar nicht erst zu einer gerichtlichen Auseinandersetzung kommen zu lassen.
    Was aber natürlich nicht heißt, dass man sie nicht mal ordentlich zusammenfalten könnte! Das Video würde ich ihr notfalls auch als Beweis zeigen; anzeigen wird sie dich deswegen bestimmt nicht aus o.g. Grund..


    Naja.. das Verhalten von deiner Nachbarin ist einfach das allerallerletzte, da fehlen mir echt die Worte!
    Tut mir furchtbar leid, dass sie dein Vertrauen so missbraucht hast.
    Hast du denn vielleicht die Möglichkeit, während der Arbeit nach Hause zu fahren und mit dem Vierbeiner eine Runde zu drehen?

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    Kein Unterton. Einfach die Frage, ob Du wirklich das haben möchtest, was Du dann übst ;)


    Dann ist ja alles gut! :gut:



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    leider wieder mal ein Beispiel der negativen Wirkungen von welpengruppen.
    ich würde nicht mit Futterbeutel arbeiten . leine , ruhig vorbeigehen, stimme. möglichst ruhig. futter ist dann der Höhepunkt daheim.


    Ja, allerdings. Mein Vater hat erzählt, dass sie dann im wahrsten Sinne des Wortes auf einander losgelassen wurden, dann ging die Lutzi richtig ab und die Hunde konnte natürlich nachher kaum mehr voneinander getrennt werden, weil ja noch keiner auf ein "hierher" oder so etwas hörte.. Er hat dem ja Gott sei Dank dann ein Ende bereitet.
    Das Vorbeilaufen mit Leine klappt bei meinem Vater relativ gut; nur bei meiner Stiefmutter und -Schwester überhaupt nicht. Im Freilauf ist es dann insgesamt eine Katastrophe.



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    Ich denke, der Haken an der Konstellation junger und erwachsener Hund ist, dass alle Hundebesitzer immer denken, dass Sozialverhalten nur geübt wird, wenn Hunde spielen. Und viele erwachsene Hunde spielen halt nicht. Sie maßregeln einen jungen Hund vielleicht sogar, wenn er sie zum Spielen auffordern will. Eine in meinen Augen viel wertvollere Erfahrung als dauernd auf willige Spielkumpels zu treffen. Denn DAS ist Kommunikation lernen. Es ist wichtig für einen jungen Hund zu lernen, auf welche Signale hin man sich besser zurücknimmt. Das ist es, was Konflikte im zukünftigen Leben verhindert.


    Ja, ich fände es auch toll, wenn sie mehr Kontakt zu erwachsenen Hunden hätte. Unsere Hündin und sie treffen ja manchmal aufeinander; da hat unsere sie permanent versucht zu maßregeln als sie immer wieder auf sie zugerannt kam - nur hat die Kleine sich davon überhaupt nicht beeindrucken lassen.
    Mein Vater möchte allerdings vorerst keinen Kontakt mit anderen erwachsenen Hunden ohne Leine, da er befürchtet, dass ein erwachsener Hund mal eines Tages nicht so mild ist wie unsere Zena, sondern zubeißt.
    Sie gehen nun in eine andere Hundeschule: da soll sie ruhigeres Verhalten lernen, wenn andere Hunde in der Nähe sind - allerdings mit Leine.
    Ist das nicht ein Teufelskreis? Je weniger man sie jetzt von der Leine lässt, desto geiler findet sie es dann doch, wenn sie denn mal von der Leine zu anderen Hunden darf... oder??? :verzweifelt:

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    habt ihr die Möglichkeit in eine Freilaufgruppe mit gut sozialisierten erwachsenen Hunden zu gehen? Bei Newton hat das extrem geholfen. Wie er respektvoll auf erwachsene Hunde zugeht, lernt er weder von einem anderen Welpen, noch von dir, noch von deinem Vater. Das lernt er nur von einem gut sozialisierten erwachsenen Hund. Das mit dem Futterbeutel ist nett, verschiebt das Problem aber nur. Früher oder später wird er es lernen müssen, wie man sich so ordentlich verhält als Hund.


    Danke für deine Antwort. Unsere Hündin musste ja bereits einige Zusammentreffen mit dem neuen Hund meines Vaters mitmachen, die für sie doch sehr anstrengend waren, da sie den Junghund ( ;) ) immer in Schach halten musste..
    Den Vorschlag, sich an eine Gruppe mit gut sozialisierten erwachsenen Hunden anzuschließen, werde ich ihm mal machen, vielleicht können wir dann zusammen mit beiden Hunden gehen.



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    Ich würde dem Jungdhund (Welpenzeit ist schon vorbei) erst mal ausschließlich Kontakte zu erwachsenen Hunden ermöglichen. Auf keinen Fall sollte sollte sie in einer Jundhundgruppe weiter dieses Verhalten lernen..


    Genau, die Gruppe besuchen sie schon ein Weilchen nicht mehr. Leider haben sie die Auswirkungen zu spät realisiert.



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    Heißt, Du möchtest, dass sie weiterhin in hohe Erregung verfällt, wenn sie andere Hunde sichtet?


    Den Unterton finde ich recht unangebracht. Ich hatte eine Idee, wie man das Problem eventuell in den Griff bekommen könnte und habe nach euren Erfahrungen gefragt. Dass ich natürlich nicht möchte, dass man dauerhaft mit einem Futterbeutel durch die Gegend rennt und der Hund sich ständig dadurch pusht, ist hoffentlich klar. Mein Fehler; ich hätte den Ansatz weiter durchdenken müssen, entschuldige bitte.

    Guten Abend,


    mein Vater hat nun auch wieder einen Hund: einen Welpen im Alter von knapp 6 Monaten, eine mittelgroße bis große Mischlingsdame. Zu Beginn waren sie mit ihr in einer Welpenschule, in der alle Welpen meistens nur herumgetollt sind und sie sich immer mit allen gerauft hat.
    Trifft sie nun auf andere Hunde, stürmt sie wie verrückt auf diese zu und bedrängt sie penetrant, damit sie mit ihr spielen. Der meist ältere Hund reagiert zumeist nicht positiv und wehrt sich dagegen. Sie zeigt sich davon allerdings völlig unbeeindruckt und rennt weiter hinterher und springt an ihm hoch.
    Das ganze artet dann völlig aus, sodass nur noch mein Vater als einzige Autoritätsperson sie zurückpfeifen kann, allerdings mit sehr harschen Worten.


    Meine Frage an euch: wie baut man es auf, dass sie den richtigen Umgang mit anderen Hunden lernt?


    Mein Plan war wie folgt: ich würde sie an den Futterbeutel gewöhnen und den ganz toll aufbauen, sodass sie ausflippt, sobald sie ihn sieht. Wenn sie dann an der Leine auf weitere Entfernung auf andere Hunde trifft, würde ich den Futterbeutel langsam ins Spiel bringen, also sie sich hinsetzen lassen o.ä. und dann ganz toll mit dem Beutel belohnen. Dann den Hund immer näher kommen lassen, mit dem Ziel, dass sie eigentlich nur Augen für den Beutel hat. Ist das richtig gedacht, oder hakt der Plan? ;)


    Mein Vater kennt nur die härtere Schule, notfalls gibt es auch mal einen "Stoß" in die Seite. :hilfe:
    Daher muss ich ihm einen alternativen wasserdichten Plan präsentieren, damit er sich möglicherweise darauf einlässt. :hust:


    Danke euch schonmal!

    Heute habe ich wohl besonders gut gekocht, denn heute hat sie alles ohne großes vorheriges Schnuppern sofort verschlungen.. :D


    Es gab:
    Rinderleber
    Putenbrust
    Brei aus Süßkartoffel, Kartoffel und Zucchini
    Petersilie
    Knochenmehl
    Leinöl


    Morgen kann ich auch mal ein Foto beisteuern, mir fällt es immer erst ein, wenn der Napf schon leer geputzt ist.. :roll: