Beiträge von Luna2014

    Hallo Dächsin,


    toll, dass ihr nochmal schreibt! Habe gerade deinen Beitrag gesehen und mich sofort darin wiedergefunden.


    Habe auch eine Terrier-in mit SDU und sie zeigt genau das gleiche Verhalten: Sie geht hin und vordert Streicheleinheiten. Wenn Sie dann gestreichelt wird duckt sie sich, knurrt und würde zuschnappen. Mit Schilddrüsentabletten unterwirft sie sich in der Regel. Das ist aber auch ganz typabhängig. Ich weise die Meisten trotzdem an sie nicht zu streicheln oder beobachte genau. Wenn sie sich duckt, bitte ich nicht weiter zu streicheln und alles ist ok.


    Viel Erfolg weiterhin :)

    Ich habe auch ein Joggingleine und finde es viel entspannter wenn ich die Leine nicht halten muss. Is ja schon anstrengend genug :hust: Ich kann mich viel besser auf meinen Rythmus konzentrieren vor allem falls der der Terrier doch mal ins Ende der Leine rennt wird der Ruck durch den Gummizug schön abgedämpft.


    Von meiner Freundin habe ich mir mal folgende Leine aus dem Fressnapf geliehen
    http://www.fressnapf.de/shop/joggingleine-1
    Ich war damit super zufrieden.


    Über Petobel habe ich mir dann diesen Gurt bestellt
    http://www.petobel.de/d-d-spor…ne-schwarz-dd020110493202
    Vorteilhaft finde ich die Taschen für Schlüssel, Handy oder Leine wenn der Hund mal offline laufen darf. Nachteil: Das Polster ist dicker und man schwitzt mehr als bei dem einfachen Gurt von Fressnapf. Außerdem bin ich zu schlank :D für das Teil. Werde es ändern lassen müssen, damit ich den Gurt enger schnallen kann und er nicht mehr verrutscht.


    Liebe Grüße und viel Spass beim Laufen mit deinem Terrier.


    Luna und Frauchen

    Zitat

    Das auf halber Strecke rumschnüffeln ist in der Regel eine Beschwichtigungsgeste. Achte mal auf dich,
    auf deine Körpersprache auf deine Stimme. Bremst du ihn ungewollt aus.


    Dass er keine Reizangel mag ist eigentlich schade, damit kann so super Impulskontrolle üben.
    Wenn du ihm nicht traust lass das mit der Katze lieber. Wenn die Sache eskaliert hast du sonst
    schnell eine tote Katze.


    Hallo YorkieFan, warum ist es schade, dass der Hund bereits kein Interesse an der Reizangel zeigt? Ist doch super, dass man ihm die Ruhe nicht noch mühselig antrainieren muss! Das fand ich irreführend. :???:


    Dass man die Strafe vom Timing her richtig und dem Charakter des Hundes angemessen einsetzten sollte, habe ich ja geschrieben. Wenn du motzt sobald er abbiegt sollte er das schon kapieren können. Ich persönlich bin kein Fan davon nur mit positiver Bestärkung zu arbeiten. Wenn ich ein Kommando gebe und der Hund befolgt es nicht, muss ich es ja auf irgendeine Art durchsetzten. Natürlich vorausgesetzt der Hund kennt seine Aufgabe und ich gebe das Kommando in einer Situation in der der Hund seinem Trainingsstand entsprechend das Kommando auch efolgen kann. Grenzen und Regeln schaffen Struktur und Sicherheit. Hunde untereinander geben ihren Artgenossen auch unmittelbar positives sowie negatives Feedback. Letztlich muss aber natürlich jeder für sich selbst entscheiden was zu einem selbst und zu seinem Hund passt. :gut:


    Was mir außerdem noch eingefallen ist: sollte dein Hund doch mal wieder ausbüchsen und jagen gehen kannst du ihn bei seiner Wiederkehr vertreiben. Du schliesst ihn eine kurze Weile aus der sozialen Gruppe aus und gehst dann kommentarlos (natürlich mit Hund) Heim. Das soll bei einigen Hunden sehr gut wirken. Vorerst wirst du ihn aber bestenfalls mit Schleppleine trainieren. Nur sollte es dann nochmal vorkommen, wäre dies ein Versuch wert.


    Nachdem Luna gegen Ende letzten Jahres plötzlich serienmäßig ausgebüchst ist, habe ich auch mit intensivem "Anti-Jagd-Traning" begonnen. Sie liess sich nach dieser Serie auch sehr bitten aufs hier zu hören. Vorher war sie immer absolut bei mir und jederzeit abrufbar. Zuerst habe ich angefangen jeden Blickkontakt mit Klicker zu bestätigen. Sie ist eben auch nur noch vorweg gelaufen und war vom Kopf her ganz woanders. Dadurch bin ich auch in ein ständiges Gequatsche verfallen: Hier! dann irgendwann Stopp, weil man will ja nicht so oft Hier! einsetzten und sie brauch ja auch nicht immer gleich zu kommen, aber soll auch nicht vorne an der Schleppleine ziehen wie ne Geistesgestörte. Ich weiss auf jeden Fall wie nervig und frustrierend das ist. Das mit dem Klicker war zum Umgewöhnen für uns beide sehr gut. Irgendwann hab ich dann variabel belohnt und es gab statt nem Keks den Dummy nach hinten geworfen. Wichtig wäre hier auch noch: auch bei der Dummyarbeit sollte man nicht einfach werfen und den Hund hinterherhetzten lassen. Also Hund sitzt, Dummy fliegt, Hund sitzt immernoch und wird dann geschickt. Das ist das gleiche Thema wie die Reizangel. :rollsmile:
    Jetzt lässt sie sich wieder sehr gut abrufen. Nur wenn ich nicht alleine gehe schaltet sie manchmal noch auf Durchzug. Im Wald würde ich mich erstmal noch nicht trauen sie abzuleinen, aber wir sind auf einem ganz guten Weg.
    Vielleicht war für dich ja noch was brauchbares dabei.

    Hallo,


    also ich finde du bist doch schon auf einem ganz guten Weg!


    Erstmal finde ich es gut, dass du dir Gedanken machst wie du sein Jagdtrieb anderweitig befriedigen kannst. Du kannst das Dummy auch super in hohes Grass werfen. Da muss er auch richtig suchen (Nase!) und du kannst ihn trotzdem mit der Schleppleine sichern. Du kannst das Dummy auch unterweg 'verlieren' und ihn dann zum suchen schicken. Du lässt das Dummy auf dem Weg fallen, gehst weiter, rufst ihn "Hier!" und schickst Ihn dann zum Dummy. Wenn er Spass daran hat, wird er bald mehr auf dich achten. Du könntest ja jederzeit das Dummy verlieren.


    Ich finde es super, dass du dich mit dem Video selbst kontrollierst und ich finde auch dass du eindeutig zu viele Kommandos benutzt! Aus seiner Sicht quasselst du ihn ja die ganze Zeit dicht. Warum soll er dann noch auf dich achten? Beschränk dich doch mal auf Hier, Stopp und meinetwegen Raus. Setze die Kommandos dosiert und nur in Situationen in denen die Ablenkung nicht zu groß ist. Du willst ja im wesentlichen "nur", dass er unverzüglich kommt wenn du Ihn rufst, dass er nicht zu weit vor rennt und die Wege nicht verlässt. Wenn das sitzt, brauch er nicht langsam, schau usw.


    Ich glaube nach deinen Erzählungen übrigens auch, dass er schlichtweg trödelt. Wir arbeiten etwas nach Anton Fichtelmeiers Binärsystem. Das Prinzip ist super einfach: befolgt der Hund dein Kommando-super!loben!, tut er dies nicht-motzen! Ist vielleicht etwas laienhaft erklärt. Zuckerbrot und Peitsche eben. Er nennt das grünen und roten Bereich. Das Kind muss halt nen Namen haben. Ich komme damit super klar und für den Hund ist es eine sehr klare, verständliche Art der Kommunikation. Beim Rückruf heisst das konkret: Einmal das Kommando "Hier!", dann kommt der Hundemann auf dich zugedackelt--> Prima!Dann darfst du loben in den höchsten Tönen. In deinem Fall am besten erst wenn er da ist. Kommt er nicht oder bleibt stehen und schnüffelt in aller Ruhe gibt es ein Donnerwetter--> Du motzt was das Zeug hält, rennst Ihm hinterher und wirfst ihm deine (normale kurze) Leine entgegen. Soald er sich umdreht/Blickkontakt aufnimmt/ erschrocken ist, wirst du zauberhaft und rufst in deiner schönsten Engelsstimme nochmal Hier. Wichtig ist, dass du schnell umswitchst. Natürlich muss das Donnerwetter auf den Charakter deines Hundes abgestimmt sein. Bei einem sensiblen Hund reicht ein Motzen, bei meinem Terrier fliegt hin und wieder die Leine. Die Leine wirfst du natürlich nur in Richtung Hund und nicht drauf! (Bevor sich jetzt hier alle Tierschützer berufe fühlen). Es geht darum, dass er einem denkt: was denn nu? und den Moment in der er dir leicht verwirrt nochmal seine Aufmerksamkeit schenkt, flötest du ihn nochmal ganz liebreizend dein Hier entgegen ;o) Du willst, dass er kommt und zwar pronto. Wenn nicht setzt du das durch. Timing ist hier natürlich alles. Ich hoffe ich habe das einigermaßen verständlich erklärt.
    Gut wäre auch wenn du dafür die gleichen Worte nimmst. Bei uns ist das: 'Pfui ist das!' und 'Prima!'


    Die Schleppleine würde ich, wie die anderen schon gesagt haben, nur zur Sicherung benutzen.


    Den Tipp mit der Reizangel finde ich etwas Banane. Sei froh, dass dein Hund kein Bock hat auf die Reizangel! Du willst ja eben nicht, dass er einem Bewegungsreiz unkontrolliert hinterherhetzt! Wenn die Reizangel, dann damit du das Vorstehen festigen oder ein Abbruchsignal trainieren kannst! Eine Reizangel sollte immer wohl überlegt eingesetzt werden und nicht um den Hund etwas unkontrolliert müde hetzten zu lassen. Was für eine Rasse ist dein Hund denn? Wenn er ein Vorsteher ist, wäre es eine Möglichkeit ihm beizubringen Wildspuren anzuzeigen!


    Überleg dir doch mal ob du deinen Hund auf eine Pfeife trainiren willst. Wir benutzten den Doppelpfiff für "Hier!" und den Triller für "Stopp!"(Abbruchsignal). Der Vorteil der Pfeife ist, dass der durchdringende Ton, der deinen Hund eher im Jagdfieber erreicht als deine Stimme. Außerdem ist der Ton gleichbleibender im Gegensatz zu deiner Stimme.


    Empfehlen kann ich noch das Buch von Pia Gröning! Das ist super strukturiert, verständlich und deckt ganz viele Themen ab.
    Ich hoffe es ist was für dich dabei ;0) Viel Erfolg und berichte mal wie es weiter geht.

    Ich habe auch sponta an ein Welpengitter gedacht. Wenn man das zb. mit Kabelbindern an den Tischbeinen befestigt ist es schonmal stabiler. Vielleicht ist ja das Wolters Welpengehege etwas für dich? Sieht auf jeden Fall auch schön und nicht zu groß aus. Oder viellecht ein Kinder-Laufgitter ?
    Mein persönlicher Favorit wäre auch eher eine Box...

    Hallo zusammen,


    Luna war in dem Alter auch Tapetenfresser. Sie war schon an eine Box gewöhnt und ist dann erstmal in der Box geblieben, wenn sie alleine war. Es ist wichtig, dass sie keinen Erfolg damit haben. Als ich den ersten Versuch startete sie wieder frei alleine zu lassen, hatten wir einen Rückfall. Also haben wir nochmal verlängert. Sie war ca ein halbes Jahr lang in der Box wenn sie alleine bleiben musste. Hunde fühlen sich sicher und geborgen in einer Box wenn sie positiv daran gewöhnt wurden. Heute steht die Box offen, aber Luna liegt immer drin wenn ich nach Hause komme.

    Wichtig ist natürlich, dass der Hund langsam ans Alleinbleiben gewöhnt und ausgelastet ist. Du kannst außerdem ein Kauspielzeug zB einen Kong oder ein Tau da lassen.


    Ich würde mal schauen ob es typische Stellen gibt an denen sie anfängt! Bei Luna war das immer über dem Körbchen. Ich vermute der Kong ist hinters Körbchen gekullert. Daraufhin habe ich ein Brett hinter das Körbchen geklemmt. Stellen die schon angeknabbert sind und dafür prädistinierte Stellen würde ich erstmal zubauen wenn du wieder antestest sie 'frei' allein zu lassen.
    Gerade wenn Sie schon irgendwo einen Anfang gemacht hat verleiten die Fetzen dazu dort weiter zu knabbern.
    Mit irgendwelchen schlecht schmeckenden Anti-Knabbersprays hatte ich keinen Erfolg. Das Geld würde ich mir sparen. Habe mal von Tabasco oder ähnlichem gehört, aber das will ja keiner an der Tapete haben.


    Mir ist außerdem aufgefallen, dass sie immer geknabbert hat wenn ich es vorher mit der Beschäftigung besonders gut gemeint habe. Ich denke es ist gut wenn der Hund schon richtig runtergefahren ist und nicht mehr in Spiellaune, wenn man dann das Haus verlässt.


    Viel Erfolg
    Grüße
    Luna und Luna-Frauchen

    Hey Bob,


    also ich würde auf sämtliches Fiepen nicht eingehen. Versuch es mal mit festen Zeiten: Abends direkt vorm Schlafengehen, morgens sofort nach dem Aufstehen und je nachdem 1-2 mal nachts würde ich ihr die Möglichkeit geben sich zu lösen. Ohne viel Tamm-Tamm: Anziehen, Hund kommentarlos auf den nächsten Grünstreifen getragen, gewartet und zurück in die Box. Wenn du mit ihr redest und noch ne Kuschelrunde einlegst, würde ich an ihrer Stelle auch Theater machen. Sie muss merken, dass Nachts nicht gekuschelt oder gespielt wird. Da ist Schlafenszeit auch für kleine Welpen ;)
    Aller Anfang ist schwer. Kann mich noch gut daran erinnern wie ich mitten in der Nacht im Schlafanzug mit dem Welpen am Grünstreifen stand und Madame mich mit großen Kulleraugen anschaute. Nach einer halben Stunde gab ich auf und im warmen Schlafzimmer angekommen wurde erstmal erleichtert gepullert :D
    Berichte Mal wie es so läuft. Wenn ihr durchhaltet gibt sich das sicher schnell :gut:


    Liebe Grüße,


    Luna und Frauchen

    Liebe Leidensgenossen,


    Luna war heute ca. zum dritten Mal jwd. Die Terrierisin ist 2 und stampft seit einem halben Jahr so einige Baustellen aus dem Boden. Zuvor war sie immer sehr gut abrufbar und wir konnten entspannt im Wald spazieren gehen. Nun wird in vielen Situationen gepöbelt, beim Rückruf erstmal in Ruhe zuende geschnüffelt und natürlich gejagt. :( :


    Ich habe hier mal angefangen zu lesen, aber auf den 200 Seiten konnte ich für mich noch nicht das wesentliche rausfiltern (ich habe aber ach nicht alles gelesen).


    Wir haben bislang versucht:
    -Jagd-Ersatz mit Dummy-Arbeit und Fährten
    -Impulskontrolle an der Reizangel
    -Hier und Stopp zusätzlich mit der Pfeife


    Die Pfeife sitzt nicht richtig. Auf Doppelpfiff kommt sie angeflitzt, aber nur bei nicht zu großer Ablenkung. Stopp funktioniert weder mit Pfeife noch ohne wirklich zuverlässig.


    Irgendwas muss ich falsch machen :hilfe:
    Natürlich hatten wir auch die Schleppleine über längeren Zeitraum dran, aber ich habe den Eindruck, Madame weiss genau wie lang die ist. :muede:


    Vorab: Wir haben am Wochenende wieder eine Einzelstunde bei einer DOGS-Trainerin. Wir sind dort eigentlich wegen einer anderen Baustelle, aber ich werde mal das Jagdproblem auf den Tisch bringen und bin gespannt.


    Vielleicht kann mir trotzdem jemand einen Tipp geben, wie ich ein zuerlässiges Abbruchsignal aufbauen kann und was man außerdem tun sollte!? Sollte ich hier die entsprechende Stelle übersehen haben, seht es mir nach...


    Liebe Grüße,


    Krawall-Luna und Luna-Frauchen

    Hallo,


    ich bin beim googeln auf der Ulv Philipper Seite gelandet und war von den Videos beeindruckt. Nun habe ich mich durch die 15 Seiten heisse Luft geackert und bin gespannt ob 2014 Licht ins Dunkel bringt :???: .


    Meine 2 jährige Parson Hündin ist heute zum dritten Mal auf Jagdausflug gewesen und ich hoffe hier im Forum ein gutes Anti-Jagd-Training zu finden :hilfe: . Gegen negative Bestärkung habe ich grundsätzlich nichts. Es bedeutet letztlich nur einen unangenehmen Reiz zu entfenen sobald das gewünschte Verhalten gezeigt wird. Das stelle ich mir beim Sprühhalband echt fies und gar nicht sanft oder gar gewaltlos vor. Wenn ich allerdings mit seltenem und bedachtem Einsatz nachhaltig zum Ziel käme und meinen Hund davor bewahren würde auf der Jagd vom Auto überfahren oder vom Jäger erschossen zu werden, wäre das für mich das kleinere Übel...


    Jaja hätte, hätte Fahradkette. Jetzt sind wir mal auf Fakten gespannt. :rollsmile:


    Liebe Grüße,


    Luna und Luna-Frauchen