Beiträge von Ninma

    Ich weiß auch nicht warum man fragt, wenn einen andere Meinungen nicht interessieren bzw man sich lustig macht. Ich finde das sehr traurig. Ich finde hier haben sich viele Leute Gedanken macht, das ist doch toll. Ich glaube die meisten haben hier nichts gegen eine Fremdbetreuung ... aber DU hast gefragt. Und wenn das für viele nicht in Frage kommt, ist das doch ok - heißt ja nicht das sie es schlecht finden, sondern das ist nur das persönliche empfinden.

    Es ist schon wichtig zu planen und zu schauen ob ein Hund in sein Leben passt. Aber meiner Erfahrung nach kommt es sowieso immer anders als man denkt.
    Wenn es ein Welpe sein soll würde ich schauen das die Betreuungszeiten in den ersten Wochen 3 Stunden nicht überschreiten und der Hund dort nicht Gassi geht. Dann habt Ihr noch genügend Einfluss auf die Entwicklung des Hundes und auch noch ein wenig Zeit mit ihm , die Welpenzeit ist so schnell vorbei. Wie schon erwähnt schlafen Welpen mindestens 20 Stunden und das wichtigste was er lernen muss ist Ruhe und Entspannung. Meine erwachsenen Hunde spielen überhaupt nicht mit den Pflegewelpen, das ist auch gut und wichtig.

    Alles Gute für Euch und den zukünftigen Begleiter.

    Der Hund ist gerade einmal 3 Tage da, bis sie angekommen ist kann es 3 Monate oder länger dauern. Die Situationen die ihr beschreibt sind klassische Beisssituationen in denen sich ein Hund bedrängt fühlt und zubeisst.

    Ich würde sie erst einige Tage in Ruhe lassen und alles gemächlich angehen lassen. Der Hund ist total gestresst und braucht Ruhe. Kleine ruhige Spaziergänge in einer ruhigen Gegend, wenn sie Körperkontakt von alleine sucht ok, sie aber nicht bedrängen. Hausleine dran, damit ihr nicht nach ihr greifen müsst. Es wird sicher 2 Wochen dauern bis sie von ihrem Stresspegel runter kommt. Ein guter, positiv arbeitender, Trainer ist eine gute Idee. Das wird schon werden.

    Ich denke das kann man schwer einschätzen. Du kennst die Leute doch kaum und weisst nicht was sie sonst mit dem Hund machen. So manchen Hunden im Plattenbau geht es besser als Hunden auf dem Land. Ich lebe auf dem Dort, hier bellt eigentlich immer ein Hund..... Nachbars Hündin gerne morgens um 4. Dazu gibt es viele Hunde die kaum aus dem Garten kommen und nie ins Haus. Ob das so besser ist als ein Hund in der Stadt, der ja mindestens 3 x am Tag rauskommt. Zerrende bellende Hunde treffe ich auf dem Land zuhauf. Die Leute sehen mich eher komisch an das ich täglich mit meinen Hunden lange Runden drehe.

    Ich habe ein Jahr in der Stadt gelebt, der Lärm war für mich unerträglich und alle paar Minuten die Straßenbahn. Hier auf dem Land stört mich weder Hundegebell, noch das das morgentliche Gänsegeschnatter, noch die Schafe. Die Kühe manchmal schon, aber ändern kann ich das nicht. Unser Nachbar sägt gerne morgens um 7 Holz, wenn man Spädienst hatte schon nervig. So hat jeder seins ;)

    Ich kann schon verstehen das Du verärgert bist. Man kann sowas natürlich ansprechen, besser als mit vorwürfen zu kommen wäre es einfach dazulegen wie Du Dich fühlst und das allgemein zu halten. Z.B. Ich arbeite in Spätschicht und schlafe deswegen länger .... oder ich habe das Gefühl der Hund wird geärgert und bellt deswegen recht viel. Wenn man mit Vorwürfen kommt oder Vorschlägen fühlt man sich schnell angegriffen und geht auf Abwehr - das ist normales menschliches Verhalten . Die Argumente hören sich auch eher so an als ob der Hund nicht alleine bleiben kann und er aus purer Not mitgenommen wird. Ich drücke Euch die Daumen das ihr eine Lösung findet.

    Wenn die Betreuung Geld dafür nimmt müsste sie auch eine Versicherung abschließen. Ich weiß überhaupt nicht ob sie auch eine Genehmigung vom Vetamt braucht und den §11 ? Da bin ich jetzt überfragt.
    Bei mir hat ein Urlaubshund auch einmal ein Zimmer verwüstet, das hat leider keine Versicherung bezahlt. Ich war in dem Moment Halter und Schäden in der eigenen Wohnung sind nicht mitversichert, das war bitter. Wenn meine Pflegehunde hier etwas anrichten bezahlt das auch keine Haftpflicht, das nehme ich bei einem Tierschutzhund in Kauf :)

    Ansonsten kann das wirklich alles funktionieren. Ich habe einmal einen Junghund für einige Tage in Fremdbetreuung geben müssen und das war alles andere als gut für den Hund, deshalb käme das für mich nicht in Frage. Aber wie schon geschrieben, wenn man sehr viel Zeit investiert und Abstriche macht .... dann mal los, ab an den Hund.

    Ich denke schon das kann super funktionieren, kommt eben auf die Betreuung an, das kann man schlecht einschätzen.

    Ich denke eher daran das der Hund ( vor allem ein Welpe ) , mit dem Programm überfordert wäre. Ihr geht vorher und hinterher Gassi . Dann lebt er in einer Familie ( was toll ist ) und wird dort die normalen Aktivitäten mitmachen. Ist die Familie dazu bereit den Tagesablauf welpengerecht zu gestalten ? Wenn ich Pflegewelpen hier habe, verändert das unseren Tagesablauf um einiges und meine Hunde finden das nicht immer prickelnd. Dazu muss der Hund erzogen werden und Ihr müsst Euch in allem einig sein - sind die Leute bereit dazu und ziehen mit Euch an einem Strang ?

    Ich kenne einige Fälle wo das super läuft :
    - meine Hunde sind, wenn ich nicht da bin, bei meiner Mutter. Das sind max 5-6 Stunden. Sie geht aber nicht spazieren, noch erzieht sie die Hunde, lässt sie nur in den Garten. Das finde ich optimal, weil es trotzdem voll und ganz meine Hunde sind. Wobei ich das mit Vollzeitjob nicht schaffen würde, aber das bin ich;)

    - Bekannte haben so eine Art Dogsharing. Hund geht tagsüber zu einer Familie, lebt dort ganz normal den Alltag. Abends holt Frauchen ihn ab , Hund ist müde und genießt die Kuschelstunden, Spaziergänge gibt es nur in der Tagesfamilie. Freitag bis Sonntag ist es ganz ihr Hund. Klappt mit diesem Hund bestens.

    - Fall 3 - Betreuung wurde, wie bei Euch, lange vorab organisiert. Nettes Ehepaar, was Hunde liebt. Nach genau 4 Wochen wurde denen das zu anstrengend und Frauchen hatte ein großes Problem.

    Insgesamt wenn es bei Euch nur um 3 Stunden geht, sehe ich überhaupt kein Problem. Da bleibt der Hund Zuhause, für den Notfall, falls ihr ganztags weg seid, habt ihr die Betreuung und gut. Kommt immer darauf an. Um was für eine Rasse geht es eigentlich ? Sorry wenn ich das überlesen habe, aber ich denke das ist nicht unwichtig.

    Ich finde auch das es langsam wieder Mau wird. Und aus den Eiern habe ich jetzt 2 x Enton bekommen , was soll ich damit ?
    Ich laufe gerade mit Amonitas , aber 5 km für ein Bonbon ist ganz schön viel, fehlen noch 16.

    Ich lief als 13 jährige auch mit einer unverträglichen Schäferhündin durch die Gegend. Wenn ich heute darüber nachdenke ..... oh Gott Oh Gott. Ich frage was sich meine Eltern dabei gedacht haben :D . Ist zwar immer alles gut gegangen, aber ich glaube als Kind denkt man nicht darüber nach.

    Ich persönlich gebe meine Hunde überhaupt keinen Fremden mit, aber das liegt eher an den Hunden. Wenn ich unterwegs Kind und Hund alleine treffe gehe ich diesen grundsätzlich aus dem Weg, weil mir das zu heikel ist. Was nicht heißt das ich denke das ein Kind nicht toll mit einem Hund umgehen kann, im Gegenteil.

    Ich würde bei meiner Versicherung anfragen ob das versichert ist. Und bei der Gemeinde wie es dort geregelt ist, wer einen großen Hund führen darf. Dann bist Du auf der sicheren Seite.

    Meine 14 jährige Ömi geht in die normalen Gruppen mit, das Training kann ich ja selbst auf ihre Bedürfnisse anpassen. Mein Rüde macht an sich die Übung und Ömi macht eine kurze Runde mit. Beim Mantrailing liebt sie es einfach mitzulaufen - sie greift nur ein wenn der Kerl sich zu blöd anstellt :D

    Beim Hoopern dreht Ömi zu sehr auf und rennt alles um, dafür ist die alte Dame zu temperamentvoll. Aber das ist gut für "normale" ältere Hunde geeignet. Sie liebt es einfach dabei zu sein, was wir machen ist egal. So lange kann sie sich eh nicht mehr konzentrieren, da finde ich es gut mit 2 Hunden zu arbeiten.