Beiträge von Ninma

    Für mich hängt das nicht von der Größe/Gewicht ab. Es kommt immer darauf an wie der fremde Hund auf uns zustürmt. Wenn er eindeutig in Rauflust ankommt gerate ich in Panik, egal ob ich Chi oder Schäfi dabei habe. Wobei ich bei den Kleinhund die Chance habe ihn auf den Arm zu nehmen, ein größerer Hund ist diesen schutzlos ausgeliefert.

    Ich selbst habe größere Hunde, hatte aber schon oft Kleinhunde, auch Chi, in Pflege. Die Kleinen sind in der Regel sehr viel robuster als meine Großen. Bisher gab es da noch nie Probleme.

    Die Hoffnung das sie in dem Alter stubenrein ist kann ich Euch sofort nehmen. In dem Alter sind es kleine Pissnelken und sie kennen es nicht anders als da zu machen wo sie gehen und stehen. Genauso wie sie über Tische und Bänke gehen. Ihr dürft sie also sowieso nicht aus den Augen lassen und auch auf die Pads müsst ihr trainieren. Dann könnt ihr auch gleich raus gehen. Die ersten 2 Wochen werden extrem anstrengend, aber auch zuckersüß :)

    Niemand macht alles richtig, auch keiner hier im Forum ... sonst wären wir alle nicht hier ;) Es läuft etwas falsch und die gut gemeinten Ratschläge sind nicht böse gemeint, wir machen uns alle Sorgen.
    Für den Hund hat sich die Welt verändert, warum und wieso er so reagiert das gilt es herauszufinden. Trainerin ist gut. Tierärzte sind selten sehr erfahren mit Verhaltensproblemen, das müssen sie auch nicht. Manchmal machen kleine Veränderungen viel aus. Ich finde es toll das ihr dran bleibt :bindafür:

    Ich wäre froh wenn meine Hunde gerne Karotten und Äpfel essen würden, da machst Du alles richtig.

    (Und die Bemerkung von Kattarina mit den "kaputten Tieren " habe ich mal überlesen, das ist nicht nett. )

    Hier läuft das auch problemlos. Eigene Hunde werden in ca. 2 m Abstand gefüttert (Pflegehunde allerdings getrennt, das ist mir zu anstrengend :D).

    In der Anfangszeit immer ein Auge drauf haben und jeden Versuch zu klauen unterbinden. Das haben hier alle Hunde schnell gelernt, so daß auch ohne Aufsicht gefüttert werden kann. Am Ende wird der Napf des anderen ausgeschleckt, das ist aber auch erlaubt.

    Etwas mehr muss ich bei Kauartikeln aufpassen. Nicht weil es während des knabberns Stress gibt, sondern wenn einer nicht auffuttert und den Rest versteckt oder im Garten vergräbt. Das würde dann wohl Gezicke geben, das brauche ich nicht.

    Nein nicht jeder Hund kann alles lernen. Die allermeisten Hunde lernen aber 3-4 Stunden alleine zu bleiben, da gibt es nur wenige Ausnahmen.

    Das ein Hund aktiv ist heißt nicht das er nicht alleine bleiben kann. Meine Hündin ist ein echter Wirbelwind und sehr temperamentvoll, sie gehört aber zu den Hunden die von Anfang an super alleine bleiben konnte. Wenn ich so darüber nachdenke hatten von meinen Pflegehunden die eher ruhigen Hunde das größte Probleme mit dem alleine bleiben, das mag aber Zufall sein.

    Pinscher sind tolle Hunde, temperamentvoll, aktiv, mutig und für jeden Spaß zu haben. Aber der Name Pinscher kommt von pinch = was zwicken, kneifen bedeutet, das war ursprünglich seine Aufgabe.

    Wie schon geschrieben, der Hund steht unter massiven Stress, was normal ist, sie braucht Zeit um sich einzuleben und Ruhe. Und natürlich findet sie den Maulkorb blöd, normalerweise gewöhnt man den Hund langsam daran - aber zu eurer Sicherheit bleibt euch im Moment nichts übrig. Aber der Maulkorb löst nicht das Problem, sondern Ihr müsst Euren Umgang ändern.

    Zu den Vorfällen kann man schwer etwas sagen, ohne sie zu sehen. Vielleicht hat sie sich durch frontales auf sie zugehen bedroht gefühlt - sie kennt euch ja nicht und kann Euch nicht einschätzen.
    Situation 2 - darf nicht passieren. Wieso war sie nicht angeleint, wenn ein fremder Mensch kommt ?
    Situation 2 - unterm Tisch hat sie nichts zu suchen. Sie braucht einen festen Platz, wo sie auch in Ruhe gelassen wird. Ich kann gut verstehen das sie sich von einer Fussbewegung bedroht fühlt, das ist nicht selten. Kleiner Hund und großer Fuss, der scheinbar nach ihr tritt.

    Wie sieht denn Euer Tagesablauf aus ? Bekommt der Hund genug Ruhezeiten ?

    Ich kann Euch gut verstehen und es überhaupt nicht toll wenn ein Hund beisst. Versucht Ruhe und Struktur in Euer Leben zu bringen und holt Euch einen Trainer, am besten noch diese Woche. Ein Forum ist nicht der richtige Ort dafür.

    Kann ich nur von abraten, das macht es dem Hund nur schwer. Ich habe oft Pflegewelpen in dem Alter hier, wenn man fleißig ist lernen sie es sehr schnell. Anfangs alle 2 Stunden raus, in den ersten Tagen meistens auch einmal nachts. Die meisten Wuffel schlafen dann aber schnell durch, morgens als erstes raus und dann die Zeiten ausdehnen. Stubenreinheit ist einfach Fleißarbeit. Man darf die Racker eh keine Sekunde aus den Augen lassen, da sie alles gebrauchen können und nur Unsinn im Kopp haben :D Viel Spaß.

    Ach Mensch ..... wir waren doch alle mal 16 oder ? Da darf man unentschlossen, unsicher sein und es ist doch toll das man sich Gedanken macht.

    Ich habe auch mit 12 meinen ersten Hund bekommen. Und meine Eltern haben auch vom ersten Tag an gesagt ... kümmere Dich oder er kommt weg, Du wolltest den Hund. Als ich mit 17 in die Ausbildung ging änderte sich meine Leben und die Prioritäten . Ich konnte den Hund nicht mitnehmen. Nein und er kam nicht weg, sondern meine Eltern haben sich gekümmert bis ich mit der Ausbildung fertig war.
    Sprich doch einfach mal mit Deinen Eltern über Deine Sorgen.

    Und meine Hunde bekommen im Winter auch oft nur eine große Gassirunde, die dauert dann halt 2 -3 Stunden. Ich sehe da keinen Unterschied ob ich diese Zeit auf einen oder drei Spaziergänge aufteile.

    Meine erste Hündin war eine Schäferhündin, damals war mir die Größe egal. Als Zweithündin einzog sollte sie eigentlich genauso groß werden, aber sie ist einfach nicht mehr gewachsen :D Heute bin ich darüber froh, mit 50 cm und 14 kg finde ich sie optimal und sie ist trotz ihren hohen Alters noch sehr agil. Meine Schäferhündin hatte am Ende Probleme, ich musste sie ins Auto heben und unsere 5 Stufen tragen - da können 30 kg zum Albtraum werden.
    Mein Rüde war eigentlich mit 65 cm angekündigt, er war dann doch nur 58 cm und wiegt nur 18 kg - perfekt. Ich habe einen großen Hund, den ich super tragen kann.

    Heisst mir wäre für zukünftige Hunde das Gewicht wichtiger als die Größe. Unter 20 kg, damit ich sie tragen kann.

    Ja das glaube ich Michi ... aber das liegt ja nicht an Eurem Training. Kann an den Medis liegen oder weil Hund sich krank fühlt und unsicherer wird. Vielleicht hängen seinen ganzen Probleme auch mit seinem Gesundheitszustand zusammen ?

    Wenn er sich besser fühlt und du auch wird das wieder werden, er hat es ja nicht vergessen.