Beiträge von Ninma

    Naja bei uns damals war die Kursgebühr für den BH-Kurs höher als ein Jahresmitgliedsbeitrag. Eintreten wäre also billiger gewesen, aber ich wollte einfach ausprobieren ob ich oder meine Hündin für Hundesport geeignet sind. Die meisten sind erst nach der BH Prüfung Vereinsmitglied geworden, hatten wir auch vor. Leider hat sich herausgestellt das meine Hündin für Agility nicht gesund genug war und für Schutzhundesport war sie lt Ausbilder zu lieb. Und just for fun trainieren war nicht erwünscht, Turnierpflicht.

    Da scheint sich in den letzten Jahren ja vieles zum negativen verändert zu haben. Ich fand die Kurse für Nichtvereinsmitglieder immer toll.

    Wie kommt Ihr bei 30 cm auf etwas Schäferhundartiges ?

    Ich denke das Hunde solche Mangelernährung gut weckstecken . Soweit er einen gesunden Eindruck macht sehe ich da kein Problem. Ihr könnt ja fragen ob ihr zusammen zum Tierarzt gehen könnt - die Kosten solltet ihr dann übernehmen.

    Ich würde auch schauen das ich eine schöne Beschäftigung finde. Mein Rüde war anfangs auch zu nichts motivieren, gefressen hat er kaum etwas, Leckerlies draußen niemals, spielen ... nö. Er wirkte jetzt auch nicht unzufrieden, wahrscheinlich brauchte er damals auch die Ruhe. Da ich aber eine Bordermaus dazu habe, die für alles zu haben ist, habe ich Beschäftigung einfach mit angeboten. Es hat lange gedauert, aber irgendwann hat er es zaghaft versucht. Wenn er nicht wollte/konnte , war auch gut. Aber das Angebot gab es immer. Heute macht er begeistert mit und liebt vor allem Nasenarbeit. Das war ein Prozess von Jahren, aber es hat sich ausgezahlt.
    Das muss nichts großes sein, ein Leckerlie suchen oder Hand anstubsen - das ist so leicht und die meisten Hunde lieben es. In Angststituationen nutze ich beides gerne.

    Ja die Mädels in der Praxis geben sich echt Mühe. Wird dann gemacht mit dem Mauli. Wir brauchen ihn eigentlich nur zum Tierarzt und das auch erst seit dem letzten Jahr, wo der Herr meinte wir wollen ihn umbringen. Vorher war er völlig unproblematisch. Wir nehmen den Mauli so einmal die Woche mit auf dem Spaziergang, das es normal für ihn wird, einfach nur zum üben. Das klappt recht gut. Heute ist er echt gut drauf.

    Kommt immer darauf an wie man das sieht. Meinen würde ich schon als leinenführig bezeichnen, aber in Panik-Angstsituationen erwarte ich das nicht. Da will er halt weg und ist überfordert, das könnte ich nur verbessern wenn ich die Angst nehme - aber da es Dinge gibt die er nicht lernen kann .... Das mit dem Stresspinkeln kenne ich auch, im städtischen Bereich kommt sofort Dünnpfiff dazu. Unser letzter Versuch durch eine Fussgängerzone zu huschen endete damit das ich verzweifelt versuchte den Dünnpfiff vom Pflaster zu kratzen.
    Also ich bin schon konsequent in Punkto Leinenführigkeit wenn er einfach nur irgendwo markieren will oder zu einer Schnupperstelle - das erarbeite ich wie mit jedem anderen Hund. In Angstsituationen lasse ich ihn ziehen, da merkt er eh nichts.

    Meistens gehören die Tierchen ja doch jemanden. Bei uns gibt es eine Kastrationspflicht für Freigänger. Also würde ich den örtlichen Tierschutzverein informieren und nachfragen was man tun kann. Oder wie schon genannt als Fundtier abgeben.

    Ich finde es gut wenn man sich Gedanken macht. Leider gibt es noch zu viele unkastrierte Katzen und was meint Ihr was mit dem Nachwuchs passiert. Komischerweise haben die Katzen ja immer keine Junge .... wer es glaubt .........

    Gibt es beim SV das Augsburger Modell nicht mehr ? Wir haben damals ohne Vereinszugehörigkeit einen Kurs belegt und zum Abschluss mit die BH gemacht. Bei der Prüfung waren sowohl Vereinsmitglieder als auch welche ohne, da wurde kein Unterschied gemacht.

    Ist aber schon etliche Jahre her. Fand ich super. Hinterher sind trotzdem viele in den Verein eingetreten um eine Sporthundkarriere zu starten.

    Ja ich weiß das ich ihm den Mauli vorher aufsetzen sollte. Aber vielleicht kennt ihr das , manchmal sagt der Verstand so musst du das machen ... aber aus irgendwelchen Gründen macht man es doch nicht. Er freut sich halt so über die Mädels in der Praxis und ich glaube das ist für mich eine so große Belohnung für all die Arbeit mit ihm, das ich es immer wieder falsch mache. Ich gelobe Besserung. Wir müssen die Woche nochmal hin und die Blutwerte von Ömi abholen, dann nehme ich ihn einfach so mit. Übrigens unter Schmerzmitteln ist er richtig gut drauf. Ich werde nochmal schauen was ich selbst gegen seine Verspannungen machen kann. Rotlicht steht auf der Liste. Danke Euch. Ist toll das man sich hier sowas mal von der Seele schreiben kann.

    Ja ich denke auch mit Zwang kommt man da nicht weiter. Mein Rüde zumindest macht in Paniksituationen total dicht, im besten Fall lernt er dann nichts´, im schlechtesten Fall verknüpft er die Situation negativ. Klar muss man manchmal einfach durch , um wegzukommen ... aber das fördert das Vertrauen überhaupt nicht.
    Ich würde versuchen da weiter ohne Erwartungen ranzugehen. Im Haus Dinge zu üben und sie dann nach draußen zu übertragen ist eine gute Idee. Wählt übersichtliche Wege auf dem Land, am besten irgendwo im Nichts. Und alles ganz easy, immer mit guter Laune und versucht Spaß miteinander zu haben. Solange er in der Pampa nicht entspannt, bringt es nichts in belebten Gegenden zu agieren.
    Ich weiß das ist schwer, aber man braucht als Mensch selbst einen freien Kopf, damit Hund entspannen kann.