Beiträge von Ninma

    Natürlich ist es nicht in Ordnung wenn der Mann den Hund bedroht. Aber versetzte Dich doch in seine Lage, da arbeitet er vielleicht den ganzen Nachmittag und dann kommt so ein Hund angehoppelt und macht alles zunichte. Vielleicht ist es nicht das erste Mal, mal Hunde, mal die Kinder. Evt, hat der Mann auch Angst vor Hunden oder hat sich erschrocken, wer weiß das schon. Und dann beleidigst Du ihn auch noch, das hätte wirklich nicht sein müssen. Alles was Du erreicht hast, das der Mann Hundehalter noch furchtbarer findet.
    Natürlich kann sowas passieren, das nächste Mal hole den Hund schnell weg und entschuldige Dich. Und bis Dein Junghund zuverlässig hört lasse ihn nicht mehr von der Leine. Unser Grundstück ist vorne auch nicht eingezäunt und Hundehalter die meinen ihre Hunde auf unseren Hof zu lassen liebe ich über alles. Das geht einfach nicht.

    Eine unserer Hunderunden am See führt an einer Schule vorbei. Anfangs konnten wir uns auf 1 km nicht nähern, sobald er den Lärm vom Schulhof gehört hat. :verzweifelt: Inzwischen stört ihn das nicht mehr. Allerdings wenn wir direkt vorbei gehen und mehrere Kinder an der Schule zu sehen sind wird er panisch und zerrt weg. An einzelne Kinder konnten wir ihn gewöhnen - allerdings generalisiert er leider überhaupt nicht.

    Ändert es denn etwas an der Angst des Hundes wenn er oder das Kind in einem Laufstall sitzen ? Wahrscheinlich nicht.

    Es gibt einfach Hunde die fühlen sich in Anwesenheit von Kindern unwohl - da braucht das Kind nicht mal etwas zu tun.
    Und natürlich gibt es Hunde die nur ein Problem mit Kleinkindern haben, aber es gibt auch die, die grundsätzlich alle Kinder komisch finden. Nicht umsonst passieren die meisten Beissunfälle mit Kindern ab dem 5. Lebensjahr. Spielen, rennen, lärmen, albern und fröhlich sein - all das kann ich keinem Kind verbieten - aber für einen ängstlichen Hund kann das bedrohlich sein. Und nicht alle Hunde gewöhnen sich daran. Und das gilt nicht nur für Hunde die aggressiv werden, ein Hund der sich zurückzieht und still leidet ist genauso furchtbar dran.

    Wasserflasche und verjagen finde ich gefährlich - der Hund wird das Kind dann erst recht doof finden.

    Und auch Bisse von kleinen Hunden können gefährlich werden, die entzünden sich recht schnell. Abgesehen von den Ängsten die dein Kind aussteht. Mache der Dame das klar. Wenn sie ihren Hund liebt wird sie auch die entsprechenden Maßnahmen ergreifen.

    Es gibt nun mal Hunde die in einer Familie mit Kindern nicht gut aufgehoben sind, die ständig gestresst sind und das Leben nicht mehr genießen können. Da gibt es kein falsch gemacht, das ist einfach so. Klar kann man das managen und schauen das Kind und Hund ohne Gefahr miteinander leben. Aber ob der Hund dann glücklich ist ? Ob das Kind, das ständig auf den Hund achten muss, glücklich ist ? Ob die Eltern glücklich sind jede Sekunde zu managen ? Manchmal ist es die bessere Entscheidung ein neues Zuhause zu finden, im Interesse des Tieres.

    Ich selbst habe einen Hund der große Angst vor Kindern hat und wer möchte schon mit jemanden zusammenleben vor dem er panische Angst hat ? Manchmal lässt sich das auch nicht trainieren.

    Ich würde überhaupt nicht versuchen einen fremden Hund zu erziehen, das ist nicht Deine Aufgabe.

    Ich würde nochmal das Gespräch mit der Dame suchen und ihr klar machen das Du sie anzeigen wirst wenn der Hund nicht ab sofort gesichert wird. Ein Hund der fremde Menschen oder gar Kinder anspringt und verfolgt gilt in Deutschland als gefährlicher Hund, auch wenn er so klein ist. Sollte die Dame kein einsehen haben wende Dich ans Ordnungsamt. Ich bin eigentlich nicht dafür jemanden anzuzeigen, aber so wie Du das beschreibst geht es überhaupt nicht. Klar kann das mal passieren, aber dauerhaft wird das eher schlimmer.

    Ich weiß immer noch nicht was Boomerang meint ? Vielleicht schreibst du das nochmal für doofe wie mich richtig auf, bevor jemand das so noch glaubt.

    Deprivationsschäden entstehen wenn der Hund ohne jegliche Umweltreize und menschlichen Kontakt aufwächst. Mein Rüde hat so die ersten 10 Monate seinen Lebens mit seinen Geschwistern verbracht, wenn man den Beitrag liest könnte man meinen das ist perfekt. Wobei ich davon ausgehe Du meinst das Gegenteil ? :???:

    Woher der Welpe hier kommt wissen wir doch überhaupt nicht. Aber ich denke mit Vollzeit und keine festen Betreuungsmöglichkeiten sollte sich niemand einen Hund anschaffen. Warte bis ein Hund in Dein Leben passt, um so schöner wird es dann.

    Lass Dich nicht von Leuten unterkriegen die meinen alles besser zu wissen. Es gibt eben nun mal Hunde die anders sind und es gibt 100 Gründe warum es vernünftiger ist einen Hund an der Leine zu lassen. Das zeigt nur dein Verantwortungsbewusstsein und auch an der Schleppleine kann er Hund einen tollen Spaziergang haben. Allemal besser als Menschen mit leinenlosen Hund wo jeder sein Ding macht und der nur spielen will. Ich sage immer, diese Leute werden auch irgendwann einen Hund bekommen, der nicht so easy ist und ups plötzlich sieht man es von der anderen Seite - hat bisher fast immer gestimmt.

    Faro sieht so fröhlich aus und er macht das richtig toll.

    Kinder sind für uns auch mega schwer und lassen den Herrn in Panik ausbrechen. Wobei er in der Hundegruppe inzwischen gelassener auf Kinder reagiert, die dazu gehören. Wenn wir mal zu Vereinsspaziergängen fahren, so 2 x im Jahr, dann lasse ich ihn meistens mit schleifender Leine laufen. Da interessieren ihn auch die Kinder nicht sehr. Aber er reagiert ja auch manchmal unsicher mit anderen Hunden, da muss ich auf aufpassen das er nicht ins schnelle Spiel kommt. Wobei das total genial ist. Wir treffen uns meist am Strand, 20 Hunde und dann die Menschen dazu . Der Hasenfuß weiß ganz genau wer zur Gruppe gehört, auch wenn er die meisten Menschen nicht kennt. Passanten weicht er aus oder bekommt Angst. Schon ein komischer Hund oder ganz schön klug :D Ich weiß zumindest nicht immer genau wer dazu gehört ....