Beiträge von Ninma

    Aha , na ich dachte das wäre logisch das man seinen Hund nicht ins Unterholz lässt :ka: . Ebenso das sie nicht quer durch den Wald hoppeln, egal ob mit oder ohne Leine. Aber danke für die Erklärungen, dann verstehe ich was ihr damit meint, auf den Wegen bleiben.

    Bei uns gibt es auch keinen großen Unterschied zwischen Freilauf und laufen an der Schleppe, auch an der Schleppe sollen sie hören. Auf der anderen Seite können sie alles machen. Spielen, schwimmen, durch den Bach flitzen, Waldagility ist auch alles an der Schleppleine möglich. Derzeit läuft auch Ömi viel an der Schleppe, weil sie demente Momente hat, zeitweise sind wir mit 4 Hunde an der Schleppe unterwegs, alles kein Problem. Ömi an der Leine keine Fremdhundbegegnung, Jungspund schon. Wobei beide unterwegs nicht spielen.

    Ob Borreliose so ein Thema ist kann ich nicht sagen. Meiner Erfahrung nach haben die erkrankten Hund und ihre Halter oft einen langen Leidensweg hinter sich, da die Symptome so vielfältig sind und Tierärzte oft nicht daran denken. Zumindest die Fälle die ich kenne, da wurde erst lange rumgedockert bevor man auf Borreliose kam. Anaplasmose kenne ich 2 Fälle wo die Hunde innerhalb kürzester Zeit verstarben. Leichter haben es Hunde aus dem Mittelmeerraum, weil da die Tierärzte eher mal testen und es rechtzeitig erkannt wird.

    Meine Hunde kennen eher runter vom Weg, Kommando Seite - da wo Wege sind fahren auch Autos. Ansonsten verlassen sie meistens den Weg sowieso nicht, aber das Wild rennt schon auf den Weg. Ich habe keine Ahnung was es denn helfen soll auf dem Weg zu bleiben ? Reh rennt 2 m vor uns über den Weg oder die Hasen spielen fangen. Abgesehen davon das auf einsamen Spazierwegen, die Wege für Hunde nicht erkennbar sind oder überhaupt nicht da sind.
    Unser größtes Problem ist wirklich Wild über das wir quasi stolpern. Auf Entfernung sind beide Hunde inzwischen ruhig und abrufbar.

    Mir hat auch mal ein Tierarzt erzählt das man sie nicht mit der Hand rausdrehen soll, wegen der Infektionsgefahr. Keine Ahnung, ich mache das trotzdem oft, denn wenn ich eine Zecke finde und erst losrenne um eine Zeckenzange zu holen, finde ich die im dicken Fell meiner Hündin nie wieder. Bei meinem kurzhaarigen Rüden ist das etwas anderes.

    Ich habe ja öfters Pflegehundis in dem Alter hier. Klar geben die Althunde Ansagen, aber oft reicht das nicht. Ich finde auch nicht das es ihre Aufgabe ist und gerade meiner Senioren kostet das zu viel Energie.

    Ich greife vorher ein, ich kenne ja meine Hunde und weiß was nervt. Das erste was die Jungspunde lernen müssen ist Ruhe zu halten, im Haus können sie gerne ein wenig mit ihrem Spielzeug alleine dallern, aber ansonsten ist das eine Ruhezone. Sie schauen sich das ganz schnell von den anderen Hunden ab, schlafen die, wird eben geschlafen. Ansonsten trenne ich die Hunde, wenn Jungspund meint aufzudrehen kann er das alleine. Das klappt eigentlich immer sehr gut.

    Ich glaube das Problem ist immer das Geld, schließlich muss all das finanziert werden und wenn kaum vermittelt wird explodieren die Kosten. Bekommt das Tierheim Fördermittel von der Stadt ? Dann könnte man sich an die Stadt oder an die Presse wenden. Ist es privat finanziert würden nur dauerhafte Spender helfen.
    Pflegestelle sind bestimmt sinnvoll, wir arbeiten nur damit. Aber auch der Aufenthalt in einer Pflegestelle muss finanziert werden, gerade Tierarztkosten sind oft heftig.
    Das wichtigste wird also sein Spender und Vereinsmitglieder zu finden. Gleichzeitig sollte man evt. schauen wie man die Vermittlungschancen der Hunde erhöhen kann, Anzeigen, Flyer und Öffentlichkeitsarbeit ist alles. Je länger ein Hund im Tierheim ist desto weniger Chancen hat er auf ein neues Zuhause. Was nicht heisst das man nicht auf die richtige Passung achtet, aber man soll alle Möglichkeiten ausschöpfen.

    Ich drücke Euch die Daumen das ihr eine Lösung findet.

    Super mutiger Faro :applaus:

    Heute sind wir an der Schule vorbei, ich denke noch, super wie entspannt der Maverick trotz des Pausenlärms ist. Als wir direkt am Schulhof waren kommt anscheinend die ganze Schule raus :fear: Wer denkt auch daran das die Kids schon 12.15 Schulschluss haben. Leider ist die Schule in einer Sackgasse und an einem See, also durften wir uns in den Schulstrom einreihen , bis wir am Auto waren. Wobei er es bis auf Leinezerren und kreiseln recht gut gemacht hat.

    Ach wie hatten heute wieder eine sche........... Begegnung. 2 Häuser weiter wohnt wohl jemand , ich schreibe wohl, weil man den nie sieht, den Hund hört man gelegentlich im Haus, aber ich habe den noch nie Gassi gehen sehen ( aber gut, vielleicht fahren sie ja weg). Die einzigsten Momente wo ich die sehe wenn Beagle vom Hof stürzt und hinter uns her rennt. Die Olle schreiend hinterher "willst du dich beissen lassen, kommen her und ab usw ". Ich habe ihr schon mal versucht zu sagen das Maverick kein Problem mit anderen Hunden hat, aber schon vor Frauen die schreien wie Furien. Heute war es mal wieder so weit, nur das sie seit letztem Sommer noch einen Dogo haben. Der stürzt sich mitten auf der Straße auf Ömi , Beagle hinterher, Frau wie immer brüllend ... Autos kamen ... herrlich. Maverick am knurren und bellen, Dogo merkt das Ninie ein Mädchen ist, lässt von ihr ab und versucht zu Maverick zu kommen, das hat Ömi verhindert. Die Frau brüllt weiter und ich versuche nur zu verhindern das die Rüden zusammenkommen. Irgendwann hauen Beagle und Dogo ab, Frau weiter brüllend, Dogo will zu uns zurück, wurde aber von einem Auto gestoppt. Sorry für die Olle, die hat echt einen Schuss weg. Glaubt mal nicht das die ein Wort sagt, die kuckt nicht mal zurück, schreit nur weiter die Hunde an. Ich glaube nicht das die Ömi verletzt ist, zumindest konnte ich nichts finden.

    Für die Ömi ist das nicht so schlimm, die verkraftet sowas gut. Aber der Maverick dachte wieder er sollte vom Menschen umgebracht werden - was soll er auch denken wenn so eine "Furie" ankommt. Naja und mit Hunden ist er eh gerade unsicherer, ganz toll. Das ist doch ätzend. Leider ist es hier üblich das Hunde strommern bzw unbeaufsichtig rumlaufen, das kann ich nicht ändern. Im Grunde komme ich auch damit klar und verscheuche die einfach. Aber wenn dann die Menschen dazu kommen und ihre Hunde fangen wollen. :verzweifelt:

    Oh Gott , mir ist ja schon viel passiert, aber das nun doch nicht :shocked: Sei stolz auf Deine Maus.

    Ehrlich gesagt, wenn ich wüsste welche Schule das ist, würde ich da mal vorsprechen. Hat eine Bekannte mal in einer ähnlichen Situation gemacht und es stellte sich heraus das die Lehrer sich überhaupt nicht bewusst waren, das sie den Kindern nahezu respektlosen freches Verhalten beigebracht haben. Insgesamt endete das positiv und man entschuldigte sich.

    Rammeln ist fast immer Stress ... die Lösung ist herauszufinden warum er es tut.

    Ich habe nur kastrierte Hunde hier, ohne jegliche Nebenwirkungen - aber vor Stressrammeln schützt das nicht ;)