Beiträge von Ninma

    Meine Hunde fahren täglich Auto, also haben sie damit nicht so das Problem. Problematisch ist nur das mein Rüde sich kaum hinlegt, aber das kann ich nicht ändern. Deswegen versuchen wir längere Fahrten, von mehr als 5 Stunden zu vermeiden. 450 km würden wir wohl einfach durchfahren. Das machen wir öfters im Jahr, teilweise am gleich Tag die Strecke zurück. Autobahnraststätten machen für die Hunde keinen Sinn und extra von der Autobahn runter bringt zu viel Zeitverlust.

    Was meinst Du damit das die Hunde Nachts gut schlafen ? Wenn ein Hund hier nachts nicht gut schläft ist er krank und dann würde ich wahrscheinlich nicht fahren.

    Ich glaube das Problem ist das unsere Hunde heute in einer ganz anderen Welt leben. Dazu die Umwelt die von uns verlangt das unsere Hunde "funktionieren ", was bei uns einen gewissen Erwartungsdruck auslöst.
    Bei meiner Hündin aus meiner Kindheit war egal ob sie erzogen war, sie sollte treu in der Familie sein und gut. Das sie andere Hunde nicht mochte interessierte keinen und das sie Fremde manchmal doof fand wurde als normal angesehen . Meine nächste Hündin führte ein ganz anderes Leben und meine jetzigen Hunde schon wieder ein völlig anders. Trotzdem erziehe ich gerne positiv, versuche sie zu verstehen und ihnen das zu geben was sie brauchen.

    Was ich aber gemerkt habe. Bei meinen Pflegehunden ist mir Erziehung nicht so wichtig, sie sollen das Leben kennenlernen und ein paar Grundregeln damit wir zusammen leben können. Trotzdem lernen sie und zwar schneller als jeder Hund um dessen Erziehung ich mich bemüht habe. Unser sein ist leichter, wenn ich meine Ansprüche runterschraube und einfach das nehme was ich bekomme. Ich versuche das auch auf meine eigenen Hunde zu übertragen , mal schauen ob mir das gelingt :smile:

    Ach schön hat Faro das gemacht :bindafür:

    Ich kann jetzt zwar nicht sagen das der Maverick beim trailen oder arbeiten alles ausblendet, aber er springt trotzdem oft über seinen Schatten. Wenn beim arbeiten etwas passiert was ihm Angst macht erstarrt er meist , reagiert schon ängstlich , aber er versucht nicht zu flüchten. Man sieht ihm seinen Zwiespalt förmlich an, er hat Angst möchte aber seinen Job erledigen. Vor und zurück, allen Mut zusammengenommen und weiter. Und dann ist er total stolz .

    Heute war er gut drauf. Wir waren in einer Hundetruppe unterwegs, er kannte zwar 2 der Hunde und deren Menschen flüchtig, aber der Rest war fremd. Zwar lief er fast immer neben mir, hat sie aber doch mal vor getraut. Das lag aber mehr daran das er Angst hatte das die rassende Bande Junghunde ihn umrennen würde, die waren ihm zu wild. Er hat sogar überlebt als ein Zug über eine Brücke fuhr unter der wir standen, obwohl er vor Schreck fast in den Fluss gefallen wäre .

    Sowas passiert und Deine Maus hat einfach überreagiert. Ich versuche solche Streitereien immer sofort positiv aufzulösen in dem wir angeleint noch eine Runde zusammen gehen. Aber das war hier nicht möglich.

    Ich würde einfach weiter mit genügend Abstand mit den angeleinten Hunden spazieren gehen. Dabei locker bleiben und nichts erzwingen. Auch so ein Leinengassi ohne Kontakt kann toll sein, seid fröhlich und entspannt, dann werden es die Hunde auch. Das wird bestimmt wieder. Nach Deiner Beschreibung hört es sich nicht nach einer echten Beisserei an, sondern nach Zickerei, wo sie die andere blöd erwischt hat. Die Chancen stehen gut.

    Ich würde beim nächsten Hund wohl eine Op Versicherung abschließen, meine jetzigen Hunde sind zu alt.
    Wenn ich 100 Euro pro Monate zahle komme ich in 12 Hundejahren auf 14.400 Euro die ich an die Versicherung zahle.

    Für Ömi zahlen wir auch 20 Euro im Monat aufs Hundesparbuch, heißt wir sind jetzt bei ca. 3.300 Euro in 14 Jahren. Bis auf impfen, 3-4 Hotspot Behandlung, Zahnsanierung, Alterscheck war sie immer gesund. Letztes Jahr 400 Euro OP Entfernung einiger Fettgeschwüre - wobei das eine OP Versicherung wahrscheinlich auch nicht bezahlt hätte. Der Jungspund wird von ihrem Konto mitbehandelt ;) Bis jetzt hatten ich immer viel Glück mit meinen Hunden, ich hoffe das bleibt so. Selbst als meine letzte Hündin in ihren letzten 6 Monaten 250 Euro Tierarztkosten im Monat hatte, hätte sich auf 13 Jahre gerechnet eine Versicherung nicht gelohnt.

    Aber heute gibt es viel mehr Möglichkeiten als noch vor einigen Jahren, deshalb OP Versicherung Ja.

    Die Namen meiner Hunde sagen schon alles aus.

    Ninie heißt kleines Mädchen und sie wäre auf der einen Seite eine richtige Tussi, die immer gut aussieht, alles besser weiß und alles im Griff haben will. Sie ist gerne gut angezogen , promeniert gerne und zieht alle Blicke auf sich. Sie zieht mit ihrem Freundesclan um die Häuser, natürlich gibt sie den Ton an und wenn ihr einer begegnet der unter ihrer Würde ist wird der angezickt. Auf der anderen Seite ist sie klug und intelligent, ein Arbeitstier, die sich im Erfolg sonnt und gut verdient. Sie hat zwar Personal, aber ist doch der kluge Kopf ohne die es nicht geht. Vielleicht wäre sie eine erfolgreiche Anwältin in New York.

    Maverick ist ein einsamer Cowboy. Er reitet durch die Prärie, immer misstrauisch und fluchtbereit. Er ist ein exzellenter Reiter, der zwar hart arbeiten kann, aber nur wenn es nötig ist und sonst gerne einsam am Lagerfeuer sitzt. Er wäre aber auch ein ganz charmanter Herzensbrecher, dem die Frauen reihenweise hinterherlaufen ... und der Typ merkt es nicht mal.

    Naja zum Glück darf ich meine eigenen Hunde entscheiden lassen was sie im Haus und Garten machen, weil sie unkompliziert sind. Aber ich habe schon mehr als einen Fremdhund hier gehabt die dann die Budde zerlegt oder den Garten umgepflügt hätten, auf dem Tisch sitzen ist auch sehr beliebt, wenn mein Motto wäre sie selbst entscheiden zu lassen. Einschränken muss ich die Hunde immer, auch wenn ich es nur über Worte regele.

    Fast alle Hunde hier im Dogforum führen ein Luxusleben. Und man kann es niemanden recht machen , irgendwas ist immer schlimm oder falsch.
    Es kommt doch immer auf den Hund an. Für den einen Hund ist es Quälerei ihn alleine zu lassen, für den anderen Hund ok, für den einen Hund das Leben in der Stadt tierschutzrelevant, für den anderen super, der eine lebt gerne als Einzelhund, der andere braucht einen Kumpel, einer läuft ohne Leine, der andere mit, einer hat Garten oder nicht. Ich gehe mal davon aus, fast alle Hunde hier sind glücklich.

    Box für das Stubenreinheitstraining finde ich auch unnütz, aufpassen muss man sowieso und rausgehen auch. Das ist reine Fleißarbeit und auch so auch 2 - 4 Wochen erledigt. Ja und ich weiß es gibt auch andere Hunde.

    Meine Hunde dürfen ihre Plätze auch wählen. Wir haben im ganzen Haus Teppich, kühle Fliesen kann ich leider nicht bieten, ich hoffe das ist nicht schlimm. Im Moment ist es leider so das mein Rüde auf dem Sofaplatz von meiner Hündin liegt und der arme alte Hund auf dem Fussboden - mmmh also ganz ohne mein zutun liegt sie gerade nicht da wo sie möchte, schnarcht aber trotzdem zufrieden.
    Meine Hunde sind nämlich klug und regen sich über solche Sachen nicht auf.

    Ich möchte dir Mut machen .... lass der Maus Zeit und Ruhe, das ist alles was sie braucht. Mein Rüde hat anfangs auch geschrien wenn er fremde Menschen gesehen hat, er hat nicht nur unter sich gepinkelt, sondern Analdrüsen entleert und Kot abgesetzt - das gerne auf mir. Mir hat er zwar schnell vertraut, aber bis ihn der Rest der Familie unbefangen begegnen konnte hat es sicher 2 Jahre gebraucht. Er ist ein wundervoller Hund, wenn man sich auf ihn einlassen kann und wir sind sehr glücklich zusammen.

    Wie lange ist die Maus jetzt da ? Sie lässt sich ja anscheinend von Menschen streicheln, das ist doch wunderbar, ein echter Angsthund tut das nicht. Ich denke das es einen Auslöser für das Verhalten gibt. Holt Euch einen Hundetrainer, der Euch entsprechende Tipps gibt.