Beiträge von Ninma

    Ich rede auch viel mit meinen Hund und sie verstehen jedes Wort :D Dazu habe ich doch Hunde, damit ich jemanden zulabbern kann, der keine Widerworte gibt.

    Die Hunde wissen genau was einfach Gelabber ist oder wann es ein Kommando gibt, sie sind ja klug.

    Hier geht es sogar so weit das wir die Hundesprache übersetzen und dann als Sprachrohr für die Hunde agieren . Gibt ja Leute die nutzen so Übersetzungsprogramme für Hunde, das haben wir nicht nötig. Jeder Mensch labbert was der Hund gerade sagt und so entsteht ein schönes Gespräch unter den Hunden, vom Mensch simultan übersetzt. Ganz schon bekloppt :shocked:

    Ihr müsst in einem Abstand trainieren wo er noch ansprechbar ist und seien es 100 m. Wenn er erstmal liegt oder in der Leine hängt könnt ihr die Situation nur managen , das ist aber kein Training.
    Trainingsansätze gibt es viele , übt generell die Ansprechbarkeit, trainiert ein Umorientierungssignal oder arbeitet über zeigen und benennen, Geschirrgriff, absitzen lassen usw usw. Viele Hundeschulen bieten auch Begegnungskurse an, die sind meiner Erfahrung nach sehr hilfreich.

    So ganz verstehe ich das Problem nicht, es wird Dein Hund sein und was die Nachbarn sagen ist doch egal.

    Dafür muss man auch nicht in Kanada leben , in Deutschland gibt es ebenso unterschiedliche Lebensweisen mit Hund. Vor 10 Jahren wurde ich hier auf dem Land noch für eine Spinnerin gehalten, 2 große Hunde die im Haus leben, verrückt. Dann tragen sie Geschirr, müssen an der Leine gehen und besuchen eine Hundeschule, man nimmt sie sogar mit in Urlaub. Wer hat sowas schon gehört. Ja und, es war mir doch egal, was meine Nachbarn denken. Heute ist zwar schon vieles anders, aber das große Hunde nicht ins Haus dürfen oder im Zwinger leben ist hier auch nicht ungewöhnlich. Wir haben Freunde und Hundekumpels außerhalb dieses Dorfes gefunden. Ob nun ein Hund kastriert ist wäre ja auch deine Sache. Hier werden meine Hund komisch angesehen weil sie kastriert sind, ist aber besser so bei den vielen unkastrierten Stromern hier.

    Ich kann aber auch verstehen wenn man das nicht kann, dann solltet ihr auf einen Hund verzichten, statt ein unglückliches Leben mit ihm zu führen.

    Die Rassen sind doch sehr unterschiedlich.
    Aussies kenne ich, im Gegensatz zu vielen hier, nur mit Artgenossen sehr verträgliche Hunde, mit fremden Menschen sind sie aber reserviert und Kinder sind nicht so ihrs. Als familienfreundlich und offen würde ich sie nicht bezeichnen. Zudem haben viele einen heftigen Jagdtrieb.

    Appenzeller sind recht bellfreudig, bei Fremden ist er misstrauisch. In der Familie aber toll, wenig Jagdtrieb. Allerdings können sie schon recht dickköpfig sein.

    Flat sind halt Jagdhunde. Wuseliger und Arbeitsfreudiger als z.B. ein Goldi. Sonst könnte er aber gut passen. Ich finde ja die Flats sieht man viel zu selten.

    Ich glaube wenn man einen der Tut nix hat kann man sich das einfach nicht vorstellen und denkt die angeleinten Hunde sind böse . Ich war früher auch so ein der tut nix halter, das gebe ich zu. Aber man lernt ja auch dazu. Ich denke das wird die Threaderstellerin auch.
    Mein erstes Erlebnis, wo ich mir mal Gedanken gemacht habe : Meine der Tut nix Hündin war frisch operiert und ein großer Hund springt ihr spielerisch auf den Rücken, so dass die Naht aufplatzt.
    Dann kam meine Hündin die verträglich ist, aber keine stürmischen Hunde mag und um mehr Höflichkeit bittet.
    Später mein Rüde, der kein Problem mit anderen Hunden hat - dafür ein Problem mit fremden Menschen. Und was meint Ihr wie er sich fühlt wenn ein Hund ankommt (was theoretisch nicht schlimm ist ) und der schreiende brüllende wütende Hundebesitzer hinterher, der völlig unkontrolliert um uns rumtanzt und versucht seinen Hund zu fangen. Man kann natürlich sagen, es ist nichts passiert. Aber was meinst Du was mit meinem Hund passiert ? Der eine bekommt immer mehr Angst vor Menschen. Und ein Hund mit Hundeproblemen bekommt immer mehr ein Problem mit Hunden. Solche Situationen können einen im Training monatelang zurückwerfen. Es ist also jede Menge passiert.

    Süßer Fratz .

    Ich hatte auch mal eine Pflegehündin die Panik im Garten hatte, keine Ahnung warum. Im Garten rannte sie nur panisch im Kreis und es hat bestimmt 3 Monate gedauert bis ich sie im Garten mal anfassen konnte. Im Haus und auf Spaziergängen hat sie viel schneller Fortschritte gemacht. Man steckt halt nicht drin was in den kleinen Köpfchen so vorgeht.

    In Deinem Eingangsbeitrag schreibst du aber

    "Das heißt Entschuldigung" nur ich wusste nicht wofür ich mich hätte entschuldigen müssen?!


    Natürlich passiert das mit Sicherheit jedem mal, aber ein kurzes Entschuldigung tut keinem weh. Aber wenn du das sonst machst ist alles gut.
    Wer weiß wie oft es dem Herren am Tag schon passiert ist, das andere Hunde auf ihn zugelaufen kamen. Und das heisst nicht das die Hunde bissig sind. Es gibt viele Gründe warum ein Hund angeleint ist. Er kann frisch operiert sein, eine läufige Hündin, krank, alt, ängstlich, unsicher oder er möchte einfach keinen Kontakt.

    Ich war gestern auch am Strand mit meinen beiden Hunden. Meine waren angeleint, ich habe eine alte 14. jährige Hündin dabei und einen sehr ängstlichen Rüden. Herr Labrador kam mit Carracho angeflitzt und nicht abrufbar. Ich konnte ihn ausbremsen, denn Ömi mag das nicht mehr so und mein Rüde lag schon vor Angst auf dem Boden. Im Grunde war das kein Problem, aber ein nettes Wort von dem Labbi Besitzern hätte mich schon gefreut. Aber man erntet nur böse Blicke weile man seine Hunde angeleint hat. Und wenn dir das auf einem Spaziergang 5 x passiert kann man schon genervt sein. Ich persönlich halte einfach meinen Mund, aber schön ist das nicht.

    Hake es einfach ab und arbeite daran das dein Hund sich abrufen lässt. Das kann ja auch sehr gefährlich werden, wenn er mal den falschen Hund trifft. Und mit Pech findet dein Hund andere Hunde dann auch nicht mehr nett.