Beiträge von Hostage

    Letztes Jahr war mir das wichtig, weil ich ja mit ET am 18.12. nicht wusste, wann wie ins Krankenhaus gehen und ob ich überhaupt noch was von Weihnachten Zuhause mitbekomme.

    Das kenne ich. Ich hatte meinen am 19.12.

    Töchterchen war dann aber am 13.12. da und ich hab Weihnachten bei meiner Familie verbringen können.

    Ich bin echt kein Weihnachtsmensch, aber ich liebe dieses Zusammensein mit der Familie an Weihnachten total :herzen1:

    Wir haben keinen Baum. Aber meine Eltern, bei denen wir Weihnachten auch verbringen. Wir werden vormittags hin fahren und dann mit Töchterchen zusammen den Baum schmücken. Als wir ganz klein waren hat meine Oma immer das Wohnzimmer vorbereitet und wir durften nicht rein. Erst nachdem das Glöckchen geklingelt hat.

    Mit Nora möchte ich gerne zusammen schmücken.

    Und wer weiß, vielleicht haben wir nächstes Jahr auch einen eigenen Baum. aber da wir eh komplett Weihnachten unterwegs sind und ich eh eher der Dekofeind bin, sehe ich da bei uns jetzt keinen Sinn drin.

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    "Havapoos erfolgen mit einer Anzahlung von 500EUR
    Der Rest von 3000EUR ist bei Abholung zu leisten.

    Havapoo mix erfolgen mit einer Anzahlung von 400EUR
    Der Rest Betrag von 2500EUR ist bei Abholung zu leisten."


    Aha. Wo ist der Unterschied zwischen einem Havapoo und einem Havapoo Mix? Zumal das Muttertier ja bereits "Havaneser/ Malteser/ Biewer Yorkshire mix" ist.


    Und dafür soll man dann diese Beträge berappen? Ich frage mich immer noch, warum es immer noch Leute gibt, die sowas kaufen.

    Töchterchen konnte hier leider nur eine sehr begrenzte Zeit rückwärts fahren. Seit sie 8 Monate alt war hat sie nämlich angefangen, sich beim Autofahren zu übergeben. Mit 12 Monaten haben wir sie dann vorwärts fahren lassen und seit Kurzem sitzt sie sogar vorne. Anders gehts nicht. Jede einzelne Autofahrt war mit krassem Stress verbunden, selbst die, auf denen nicht gekotzt wurde.


    Oh Gott, wenn ich so drüber nachdenke, was ich hier auf den letzten Seiten geschrieben habe.. Schreibaby, High Need Kind, Schlafstörungen, Kotzen beim Autofahren und schon im kleinsten Kleinkindalter Captain Chaos.... Man könnte meinen, die ist ein totales Horrorkind. Ist sie nicht. Sie ist ein ganz wundervolles, entzückendes Kind mit ein paar mehr oder weniger charmanten Special Effects :lol:


    Bei uns hat sich das mit der Ruhe des Hundes übrigens einfach auch im Laufe der Zeit ergeben. Lena ist ja echt absolut kein Kinderhund und sie ist immer ganz schnell geflüchtet. Inzwischen pennt sie im tiefsten Chaos einfach weiter. Wahrscheinlich hat sie inzwischen auch einfach die Erfahrung gemacht, dass Töchterchen ihr nicht zu nahe kommt.

    Wie ist das eigentlich bei euch mit Transport von Hund, Kind und Kinderwagen?

    Wir haben einen Seat Leon ST FR, also einen Kombi. Und einen mittelgroßen Hund. Bei uns passen Transportbox und Kinderwagen nebeneinander in den Kofferraum. Geht also easy. Für einen Urlaub mit Auto könnte es eng werden. Waren wir aber auch noch nicht alleine (danke, Corona!). Einmal waren wir eine Woche in Ostfriesland. Aber da waren meine Eltern mit ihrem Auto dabei und haben einen Teil unseres Gepäcks mitgenommen.

    Genau darum geht es doch hier allen, oder?

    Das hatte ich nicht so verstanden. Ich hab da schon sehr viel Verurteilung rausgelesen. Ist ja auch eine menschliche Reaktion darauf, dass jemand sagt, er hätte sein Kind geschlagen. Ich verstehe vollkommen, dass die empathische Leistung, sowas als unmittelbare und unwillkürliche Reaktion auf einen Schmerzreiz zu verstehen, nahezu unmöglich ist. Was hier, so glaube ich, gestern von einigen verwechselt wurde, ist das Verständnis dafür, wie es zu derartigen Reaktionen kommen konnte und das Gutheißen von Gewalt gegen Kinder.

    Deswegen möchte ich an dieser Stelle nochmal abschließend (für mich) klarstellen: Ich bin absolut gegen Gewalt in Familien in jeglicher Form. Ich habe in einem Frauenhaus gearbeitet und arbeite jetzt in einer Intensiveinrichtung für Mutter und Kind. Intensiver betreut als uns gibt es nicht. Man kann sich also vorstellen, dass ich täglich mit diesem Thema hautnah konfrontiert bin. Daher kann ich durchaus vielleicht einige Dinge eher nachvollziehen als jemand anders hier. Ich selbst hatte noch nie den Impuls, meinem Kind Gewalt anzutun. Obwohl mein Kind ein Schreikind (ich sage eher High Need Baby) war (übrigens nicht nur ein paar Wochen sondern das komplette erste Jahr!), Schlafstörungen hat und ich eine postpartale Depression. Ich war also wirklich im kompletten Ausnahmezustand und quasi 1,5 Jahre lang kurz davor, dass mein Körper einfach den Geist aufgibt. Ich hatte sowas nie. Ich kann allerdings aus dieser Situation absolut nachvollziehen, wie die Nerven einem durchbrennen können, dass es zu diesen Reaktionen kommt. Die Frage ist dann, wie man damit umgeht und welche Verantwortung man für sich selbst und sein Kind übernimmt.

    Mein erster Hund war ein Schäferhundmischling. Total unkorrekt vom Bauernhof. Hatte HD und wurde 2x operiert. Mit fast 17 Jahren hat der Tierarzt uns nahegelegt, keine weitere Operation mehr zu versuchen, da es schon unwahrscheinlich war, dass er die Narkose überlebt und wenn er das tut, wie er den Heilungsprozess übersteht.


    Fast 17 Jahre für einen Hinterhof-Schäfi find ich heute noch erstaunlich! :herzen1:

    Es gibt genug Menschen, die darin eine Rechtfertigung sehen. Es gibt auch genug Eltern, die selbst als Kind geschlagen wurden und daher einfach keinen anderen Umgang kennen. Sehr beliebter Satz ist ja "Mir hat es auch nicht geschadet"


    Sobald sich jemand denkt: Ich will zuschlagen


    Ist das kein Impuls mehr. Es gibt Zeit, um zu reflektieren und eine andere Lösung zu finden. Genau diese Lösung muss aber bei manchen erst von außen angeboten werden.

    Brauchste mir nicht sagen. Diese Menschen sind mein Beruf |) :D


    Ich denke, am Ende sind wir hier uns alle einig.

    Ich wollte nur Verständnis dafür schaffen, dass Menschen in Extremsituationen nicht mehr rational und bedacht reagieren und sämtliches theoretisches Wissen, jede Beratung, jede Aufklärung nicht mehr greift. Aber ich verstehe, dass das schwierig nachzuvollziehen ist, wenn man so etwas nicht unmittelbar durchlebt hat.

    Womit ich Gewalt gegen Kinder auf keinen Fall rechtfertigen und schon gar nicht gutheißen möchte.

    Sonst würde ich diesen Beruf nicht ausüben.