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Beiträge von Turbofussel

    Die meisten Hunde, die ich kenne, steigen nicht ganz selbstständig zur Seitentür ein.

    Viele stellen nur die Vorderpfoten drauf und die HH helfen dem Hintern nach.

    Meine alte Aussi-Hündin fuhr im alten Auto ne zeitlang auf dem Rücksitz mit, die sprang selbst rein. Die war aber auch nicht sooo groß. Bei den größeren Hunden, die nicht ganz alleine einsteigen, hab ich manchmal das Gefühl, dass sie sich nicht so recht trauen, schwungvoll zu springen, weil ihnen vielleicht die Öffnung zu klein ist und sie die Landung vielleicht nicht richtig abschätzen können.

    Ist nur mein persönlicher Eindruck und wie gesagt, da viele meiner Bekannten, ihren Hunden beim Einsteigen helfen, ist das vielleicht kein Grund, sich allzu viele Sorgen zu machen.

    2. Ja, stell dir vor, ich habe eine wankelmütige Seele, folge keinen Ideologien, achte den Rat von Menschen, die mir wohlgesinnt im echten Leben begegnen und wäge diesen gegen Rat von Menschen ab, die nur diese Texte lesen können.

    Manchmal ist der Rat von Menschen, die nur Texte lesen können viel besser und gesünder, weil es nämlich so ist, dass sie an einem PC sitzen und versuchen, einer anderen Person zu helfen, die sie gar nicht kennen und über deren Bericht/Erzählung sie sich Gedanken machten. Das bräuchten sie ja gar nicht.


    Menschen, die man unterwegs trifft, machen sich nicht unbedingt extra Gedanken. Denen ist unterwegs vielleicht einfach nur langweilig und sie suchen sich Unterhaltung - und das kann dann eben ein HH sein, der ihrer Meinung nach ihren wertvollen Rat braucht. Ob dieser Rat dann wirklich wertvoll ist oder ob sie nur eine These ausprobieren wollen, die sie selbst vom Hörensagen kennen...? Ich weiß es nicht und es ist mir auch egal.


    Hundeführer A kam deiner Erzählung nach bei diesem Spaziergang auf jeden Fall auf seine Kosten. Du nicht, denn du warst dir anscheinend unsicher (so liest es sich jedenfalls), ob das wirklich so ne gute Idee war, die der hatte. Und eigentlich wolltest du das nicht.


    Ich - und wirklich nur ich allein ganz persönlich - versaue mir da lieber den Kontakt zu irgendwelchen Fremdhundehaltern, die sich an mir und meinen Hunden ausprobieren wollen, indem ich ihnen eine Abfuhr erteile, als dass ich meinem Hund und mir das Leben unnötig schwer mache, indem ich irgendwelche Ratschläge befolge, von denen ich nicht überzeugt bin.


    Wenn man meint, vielleicht es ja gar nicht so verkehrt, was A da gerade predigt, würde ich mir den Tipp gegebenenfalls merken und versuchen, weitere Infos zu dieser These zu sammeln und erst, wenn sie fundiert belegt ist, würde ich mit meinem Hund experimentieren.

    Aber wie gesagt, so würde nur ich das machen.

    Die Züchter, die ich kenne und mit denen ich bisher zu tun hatte, sind eigentlich nie sonderlich erpicht, wenn man sich für einen Welpen interessiert, wenn der Wurf bereits gefallen ist.

    Dann haben die in der Regel anderes zu tun, als Interessenten zu bespaßen.

    Meine Kontakte zu Züchtern erfolgten alle bereits im Vorfeld, wenn eine Wurfplanung in der Luft lag. Dann haben die Züchter auch noch Zeit, sich mit den Interessenten zu befassen. Ich war beispielsweise einen ganzen Nachmittag bei der Züchterin meiner jetzigen Aussi-Hündin. Meine ältere Aussi-Dame war dabei und tobte mit deren Hund durch den Garten...


    Wenn der Wurf fällt, haben die meisten (guten und begehrten) Züchter schon längst ihre Interessentenliste fertig. Da kommen neue Leute höchstens gelegen, wenn dann doch mal noch einer abspringt.


    Also Tipp: schau auf der Züchterhomepage nach Wurplanungen/Deckanzeigen. Oder erkundige dich einfach bei denen, die für dich in Frage kommen. Ich kenne mich in der Golden-Szene nicht so aus, aber beim Aussi schauen viele Interessenten schon drauf, mit welchen Linien/Vererbern ein Züchter züchtet. Da fallen je nach Vorlieben dann eh schon einige raus oder stehen beim Interessenten weiter hinten auf der Liste. Und auf einen Hund aus guter Zucht muss man eben manchmal auch warten.

    Was mich an der ganzen Sache etwas irritiert....


    Du hast schon viele verschiedene Rassen kennengelernt und keine ist dir so hängengeblieben, dass du dir denkst, DIE muss ich mal genauer unter die Lupe nehmen.

    Im Gegenteil, alle die du kennengelernt hast, haben dich abgetörnt.

    Du hast viele Rassen kennengelernt und musst dir nun hier eine Rasseempfehlung holen, mit der du Hundetrainerin werden willst - um im Idealfall Blindenhunde auszubilden. Hut ab!


    Ich habe auch schon viele Rassen kennenlernen dürfen. Und ja, auch ich habe meine Favoriten und solche, die ich selbst nicht halten möchte oder mir nicht zutraue.

    Trotzdem freue ich mich, wenn ich diese Hunde treffe und mag sie. Viele Dinge, die mich persönlich stören, fällt den Haltern gar nicht auf, weil denen wieder andere Dinge wichtig sind. Die sind glücklich mit denen, wie sie sind. Und damit ist doch die Welt in Ordnung.

    Wahrscheinlich denken auch genauso viele, sie wollten meine Rasselbande nicht geschenkt haben... gut so, denn ich denke überhaupt dran, meine Herzblätter zu verschenken!


    Und ja, wenn du Hundetrainerin bist, kommen genau solche Leute mit solchen Hunden zu dir,. Unperfekte Menschen mit unperfekten Hunden, die vielleicht schon was falsch gemacht oder womöglich schon so einiges total vergeigt haben. Du sollst es dann richten, oder besser ihnen dabei helfen, ein kleines Licht ans Ende des Tunnels zu bringen.

    Und genau diese Gespanne magst du nicht? Uiuiui, wenn die das merken, kannst du ganz bald wieder den Laden zumachen, sowas spricht sich rum.

    Als Hundetrainerin sollte man Hunde an sich mögen, egal ob sie perfekt sind oder nicht. Man sollte für alle offen sein und vor allen Dingen in jedem Hund das Positive und Fördernswerte sehen., sonst braucht man gar nicht erst anzufangen.


    Aber wir können hier lang spekulieren...

    Ich schlag dir vor, du schaffst dir deinen Traumhund an und bestehst mit ihm die BH-Prüfung.

    Ich wünsche dir viel Erfolg!

    Also er klebt eigentlich immer an seinen Targets, da ich die anderen drei die er hat auch nicht als Hilfe für eine weitere Übung sondern als "Endziel" aufgebaut habe.

    Ich hab da mal gelernt, dass man da den Click oder je nachdem wie man bestätigt, das ein wenig nach vorn zieht.

    Also Hund läuft aufs Target zu, kurz vorm ankommen klicken/bestätigen, damit er merkt, dass es eher um die Richtung geht und weniger um das Ding selbst.

    Außerdem wird das Objekt selbst etwas aus dem Fokus gerückt, wenn man verschiedene Modelle verwendet und diese abwechselt. Hier gibt's verschiedene Bodentargets und mir ist in der Regel immer nur die Richtung wichtig.

    Wen ich mal tatsächliches Andocken brauche, muss ich das immer erst mal wieder kurz auffrischen. Ist mir aber lieber so herum.


    Viel Spaß weiterhin.

    Freude haben kann ein Hund erst mit euch, wenn er euch kennenlernen und ein wenig Vertrauen aufbauen durfte.

    Und grad das verbaut ihr euch ganz gewaltig mit euren Experimenten.


    Seid bissel geduldiger und lasst die arme Kleine doch erstmal in Ruhe ankommen, dann wird das alles ganz von alleine und ohne solche Verrenkungen wir "nur draußen füttern".

    Erstmal muss der Hund Beständigkeit und Konstanz lernen und das lernt er damit genau nicht.

    Fühlt sich dein Hund in deinem Dunstkreis denn wohl?


    Wenn sie im Garten neben dir kackt, bzw. wenn du sie dabei erwischst gibt's Schelte, wenn sie zieht, wirst du (in ihren Augen) seltsam. Kann es sein, dass sie weg will?


    Ich tippe drauf, dass ihr mit den Leckerlis nicht belohnt, sondern bestochen habt, das ist dann die Folge, dass ohne gar nix mehr geht. Wenn man richtig belohnt, wird's in der Regel auch besser, vorausgesetzt, der Hund mag die Leckerchen, die man anbietet.

    ein Glück darf das jeder selbst entscheiden. Für mich kommt das durchaus drauf an. Und meines Wissens reden wir ja gerade nicht von einem Durchfallhund oder einem Hund mit Blasenentzündung. Das sind dann andere Voraussetzungen.

    Ich glaube, darüber unterhalten wir uns dann mal, wenn ihr euren Riesengarten habt.


    Wenn du deine Riesenfläche gemäht hast, das Bänkchen gestrichen, die Himbeeren geerntet und eingekocht hast und fünfmal auf'm Speicher und im Keller nach den verflixten Einkochgummis gesucht hast.... bist du gottfroh, wenn der Hund schnell inne Ecke kacken kann und du eben nicht nochmal mit ihm um den Block musst...

    Ein Glück kann jeder das selbst entscheiden!

    Das finde ich toll zusammengefasst!


    Mir ist auch aufgefallen, alle gewerblichen Hundetrainer oder Leute mit Hundeschulen (mit denen ich bisher zu tun hatte, bzw. näher oder vom Hörensagen kenne) haben nicht den Berufswunsch "Hundetrainer" geäußert, sondern sind da im Laufe ihres Lebens "irgendwie" reingerutscht. Sei es, dass sie selbst einen Problemhund hatten und sie sich da reingekniet haben, sei es, dass sie mal im Verein anfingen und es mehr und mehr wurde, oder dass aus der Betreuung eines Nachbarhundes mehr und mehr wurde...


    So einen direkten Schulabgänger, der nach dem Schulabschluss Hundetrainer wurde, kenn ich gar nicht.

    Wüsste ich auch nicht, ob ich zu so jemandem gehen würde.

    Aber vielleicht macht das die neue Generation inzwischen anders.

    wir werden in einem Jahr ein Grundstück mit 1800qm haben und was ich garantiert NICHT will, ist das der Hund dann in den Garten macht. Egal ob groß oder klein. Für mich geht das gar nicht, ich liebe es barfuß zu gehen und das könnte ich nicht mehr unbeschwert, wenn ich nicht wüsste ob der Hund da hingemacht hat oder nicht. Das einzige, was ich mir vorstellen kann ist das er dann ganz oben in den Winkel macht. Das ist etwas, was ich nie verstehen kann das die Hunde in den eigenen Garten machen dürfen. Aber gut, das entscheidet ein Glück noch jeder für sich selbst :D

    Bis zu einem gewissen Grad kann man es schon steuern. Meine Hunde wissen zum Beispiel, dass alles was bepflanzt ist, also höher bewachsen ist, tabu ist. Da hab ich sie von Anfang an immer raus zitiert und da gehen sie auch nicht mehr rein.

    Das Gemüsegärtchen hab ich außerdem noch mit nem kleinen Hasendrahtzäunchen eingezäunt, um ganz sicherzugehen. Damit es hübsch aussieht, hab ich nen Streifen Blumenmischung entlang gesät. Man kann solche Barrieren und so auch nett gestalten, wenn einem der Garten gehört und man eh niemanden fragen muss. Muss nicht alles wie eingezäunt und abgesperrt aussehen.

    Und außerdem sind meine Hunde nie ohne mich draußen. Wenn ich reingehe, gehen immer alle mit.


    Ja, und irgendwo müssen sie ja auch hinmachen dürfen. Bei uns ist das eben die Grasfläche in der Mitte. Das ist eh unser "Hundeplatz", wo sie rennen, toben, spielen und wir auch mal ein wenig trainieren oder neues ausprobieren. Da geh ich einfach regelmäßig drüber und sammle ab. Ich weiß nicht, wo da das Problem liegen soll. Ist quasi auch ne Art "definierter Raum", den sie haben, nur halt nicht soooo winzig, dass sie sich naserümpfend ihr Geschäft verkneifen müssen.

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