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Beiträge von Turbofussel

    Ich trainiere das eben meistens wenn so eine Situation sowieso auftritt. Ich würde dem Hund jetzt auch nicht extra zum Training Stress bereiten.

    Ich schreib ja er trinkt übermäßige Mengen. Er leert seinen ganzen Napf in einem Zug. Deswegen lasse ich ihn dann nur eine normale Menge trinken bevor der Napf erstmal für 1-2 Stunden verschwindet.

    Wenn er so viel trinkt, würde ich aber mal zum Tierarzt gehen, das könnte auch auf ein Problem mit den Nieren hinweisen. Und dann zu rationieren, wäre fatal.

    Wer sich keinen Hund leisten kann, sollte sich auch keinen zulegen. Und nicht dann durch irgendwelche Hintertürchen versuchen, die Kosten an die Allgemeinheit abzudrücken.

    Sorry, da kommt mir echt die Galle hoch, ich glaube, ich muss bei der Krankenkasse einen Hund beantragen - als Beruhigungsmittel.

    Meine alte Dame hat so heftig geblutet, die hätte es gar nicht geschafft, sich alleine sauber zu halten. Bzw. hätte sie 24/7 lecken, schlotzen und schlürfen müssen, was mir dann ab und zu auch einfach mal auf die Nerven ging, wenn ständig solche unappetitlichen Hintergrundgeräusche vorherrschen. Also bekam sie tagsüber ein Höschen an und Slipeinlagen für Damen, Größe XXL, das hat dann sehr gut geholfen. Nachts zog ich ihr nix an, da hab ich geschlafen und nix mitgebekommen.


    Bei meiner jetzigen Hündin würde ich nicht einmal merken, dass sie gerade läufig ist, wenn ich nicht zwei Rüden hätte, die mir das anzeigen. Außerdem ist sie extrem pünktlich, danach kann man den Wecker stellen. Aber Höschen braucht die keine.


    Ich hätte noch nix angeschafft, sondern erst einmal abgewartet, ob du überhaupt eins brauchst.


    Und ja, die Mädels bluten, erst frisches rotes Blut, dann wird es etwas bräunlich transparent (und duftend) und dann hört es wieder auf.


    Und wenn sie wieder läufig ist, geht es wieder von vorne los, jawoll.

    Was du beschreibst, was der Hund nicht kann, ist das fertige Endprodukt. Ihr geht aber als Anfänger hin. Da erwartet noch keiner, dass ihr perfekt seid. Da wird der Hund (normalerweise) kleinschrittig und sauber angelernt. Ein guter Trainer sollte auf die Stärken und Schwächen seiner individuellen Schützlinge eingehen können und jedem Hundeführer entsprechend Hilfestellung geben.

    Du gehst nicht zum ersten Mal zum Mantrailing und bekommst eine zwei km lange Spur an deren Ende ein Schwerverletzter liegt. Da wird erstmal getestet, wie dein Hund überhaupt auf einen Geruch reagiert und wie er auf eine versteckte Person reagiert, die einen Meter neben einem Busch steht. Und darauf wird dann aufgebaut. Also, so kenne ich das zumindest.


    Mit Dummy hab ich keine Erfahrung (außer mit Freiverlorensuche just for fun), aber auch da wirst du vermutlich auch nicht grade auf die hinterm Berg gefallene Ente schicken müssen.


    Ich denke deshalb, beide Sportarten könnten passen. Dummy bietet sich für einen Retriever wohl generell an. Aber Mantrailing ist auch eine schöne Beschäftigung - eine ganz eigene Welt.

    Schau dir doch erst einmal beide Sportarten OHNE Hund an, überlege dir, ob es etwas für dich und deinen Hund wäre, ob dir der Trainer liegt (das ist auch nicht grade unwichtig), welche Leute in der Gruppe sind, frag sie aus und und und...

    An Ende wirst du sicher etwas für dich und deinen Hund finden.

    Ich würde gar nicht auf die Hundewiese gehen. Dein Hund zeigt doch scheinbar, dass er das nicht so dolle findet.

    Biete ihr doch "richtige", qualitativ gute Spaziergänge. Gehe mit ihr irgendwohin, wo ihr zusammen etwas entdecken könnt. Am Bach entlang oder am Waldrand gibt es so viel zu entdecken, das stärkt ihr Selbstvertrauen und ihr lernt euch nebenbei besser kennen.

    Natürlich sollst du dem Hund Grenzen setzen. Aber so, dass er es auch versteht.

    Das, was du als Grenzen setzen machst, dieses Wegstupsen, woraufhin er wieder kommt und grade nochmal reinbeißt, empfindet er als Spiel, das dreht ihn noch mehr auf. Und da es sich inzwischen wohl schon ein wenig ritualisiert hat, kommst du da auch so leicht nicht mehr raus.


    Es ist halt so, wenn man etwas nur nach Anleitung von außen macht, übertrieben gesagt, noch mit Buch in der Hand oder Tablet vor der Nase, à la "Man nehme die rechte Hand und..." dann ist man halt nicht authentisch und damit auch nicht wirklich überzeugend.

    Wenn ich dir sage, dass ich zu meinen Hunden "Lassdas" sage, damit sie mit irgendwas aufhören, bringt dir das nix, mir das nachzuplappern. Du bist anders, dein Hund ist anders, du hast einen anderen Tonfall, dein Hund empfängt anders als meine Hunde...

    Wir können dir hier alle nur Tipps geben. Für dich und deinen Hund passend umsetzen kannst es nur du.

    Ich hatte meinen Hunden ja einen (echt teuren) Hoop zu Weihnachten geschenkt und da ab und zu was damit gemacht. Nachdem wir am Montag im Fun-Training dann mal wieder etwas intensiver an den Hoops trainiert haben, hab ich mir gestern Abend den gekauften Hoop geschnappt, vermessen und anhand dieses Modells kurzerhand zwei Hoops gebaut. Hatte noch was Restmaterial von einem anderen Projekt, aus dem ich eigentlich ein Kakteenbänkchen bauen wollte. Nun sind eben ganz spontan zwei Hoops draus geworden. Wir haben sie auch gleich eingeweiht und die Hunde haben sie gut angenommen. Nun können wir unsere Übungen auch wieder etwas intensivieren, mit dreien kann doch bissel mehr anfangen.

    Naja, ne halbe Stunde ist vielleicht übertrieben, aber bisher war es halt schon so, dass ich länger aufbaue als ich trainiere. Als wir angefangen haben, waren wir zu dritt, da hat es sich durchaus gelohnt, aber die anderen beiden Hund waren nicht sonderlich begeistert und so haben deren Frauchen halt auch schnell die Lust verloren.

    Ich habe es durchgezogen (damals noch mit meiner Jessie und habe es auch mit den anderen angefangen). Da ich aber ziemlich starke Kleber habe, die an den "Ecken" gerne reingesprungen kommen, muss ich einen sorgfältigen Kreis aufstellen, mit Hering in der Mitte und Zirkelschnur. So ein irgendwie halbwegs umflaufbares Gebilde, wie in der einen Ausbildungs-CD, funktionierte bei Jessie überhaupt nicht. Das geht dann halt einfach nicht so schnell, wie husch husch paar Heringe in den Boden gesteckt.


    Zu Flatterband und Pylonen...

    Ich habe bisher auch immer nur mit Flatterband longiert.

    Reine Pylonenkreise muss ich wahrscheinlich auch erstmal langsam aufbauen bzw. "umgewöhnen". Dadurch, dass wir ja einmal die Woche noch im Funtraining sind, werden Pylonen häufig für alles mögliche verwendet. Für Distanzübungen, zum Umrunden, als Wendemarkierungen...

    Aber wenn der Kreis dann mal eine Weile stehen bleiben kann, kann man sich da so nebenher auch langsam rantasten. Dann ist es nicht mehr so was seltenes, einmaliges wie momentan leider.


    Aber Doppelkreis hatte ich auch schon, am Stall, als wir noch viel Platz hatten. Das hat mit Silver phantastisch geklappt. Ich konnte Kreis wechseln, beide Kreise aus einem Kreis heraus longieren, beide Kreise von außerhalb, hat sie alles super gemacht.

    Ob das mittlerweile noch klappt, keine Ahnung. Unsere RB wurde vor zwei oder drei Jahren verkauft und solange waren wir auch nicht mehr am Stall und hatten nicht mehr genug Platz für zwei Kreise.


    Jetzt wurden aber wohl erstmal falsche Zaunteile geliefert und ich muss noch etwas warten bis mein "neues" Gartenstück nutzbar ist. Außerdem muss ich eh erst Gras nachsäen, wurde ja alles vom Bagger verwüstet. Aber unsere Longierzone ist ja auch nicht das Allereiligste und es macht ja auch Spaß zu planen und sich zu überlegen, wie wir wiedereinsteigen. Am besten führe ich mir nochmal die CDs zu Gemüte.

    Wieso möchtest du die Situation nicht deckeln? Wieso ändert das nichts?


    Das ändert sehr wohl etwas, wenn du der Liesel mal klar machst, dass ihr Verhalten unerwünscht ist. Irgendwie musst du ihr das ja mal erklären.

    Oder du nimmst eine links und eine rechts und zwar so kurz, dass die Liesel gar nicht um dich herum kommt, um sich auf die andere zu stürzen. Noch ist die Kleine jung. Es kann sein, dass sie anfängt sich selbst zu wehren, wenn du ihr das nicht abnimmst.

    Ich kannte ein Hündinnen-Gespann, die haben sich in genau solchen Situationen gegenseitig den Frack zerfetzt. Da musste hinterher mindestens eine von beiden genäht werden. Und das mehrmals im Jahr.


    Übrigens kann diese übertriebene "Liebe", das gegenseitige Ablecken und das ständige Aufeinanderhocken auch ein Zeichen dafür sein, dass etwas nicht stimmt. Es könnte nämlich Kontrollverhalten von einer der beiden sein. Immer wenn es extrem überhand nimmt, kann es sein, dass es nicht so ist, wie es zu sein scheint.

    Natürlich kann auch alles ganz toll sein, aber die Tatsache, dass es so abgeht, wenn es stressig wird, macht mich ein wenig stutzig.


    Wie wäre es, wenn du einen Trainer hinzuziehst, der sich die Geschichte unterwegs und zu Hause mal ansieht? Der kann das vor Ort besser beurteilen als wir hier aus der Ferne.

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