Beiträge von Lucy_Lou

    Ist das gefährlich? Wie eine Vorrednerin sagte nur deshalb nicht, weil das Arschgeigenpaar nie auf einen Hund trifft, der sich das nicht gefallen lässt. Mit normaler Hundekommunikation hat das nicht das Geringste zu tun.

    :gott:

    Recht des Stärkeren und normalerweise geht man nur mit sehr netten Hunden auf so Flächen... Die stecken dann halt zurück, wenn so 2 Ego-Protze kommen (Hund wie Mensch).

    Selbst meine Joey täte das aber genau nicht (zurück stecken) und die ist an sich sehr sozial, aber die hält gegen... Ich meide so Zonen wie die Pest!! Mit den Shelties gleich 3x...
    Enya hätte Gift gesprüht und die ignoriert normalerweise so ziemlich alles

    Ich hab keine Ahnung, wie man das noch wohlwollend kommentieren kann, wenn da ein Hund alles aufmischt, sofern der andere Hund kuscht, prima... der sollte mal auf sich selbst treffen.

    Ich fahre keinen Platz mehr an, wo ich für die Hunde extra zahlen muss

    Gibt's sowas echt noch?

    :see_no_evil_monkey: Alle Plätze (Stellplätze natürlich ausgenommen) wo wir bisher waren mussten wir für den Hund zahlen.

    Ja, die gibt es. Wobei ich durchaus Plätze anfahre, wo man pro Hund max. 3€ zahlt (wovon einer ACSI eh mit drin ist). Ich sehe nicht ein, für die Hunde mehr als für alles andere zu zahlen, einfach nur, weil sie anwesend sind. Glücklichweise gibt es in vielen Ländern Alternativen. Oder eben CPs auf denen Hunde nichts kosten. Wir waren nun gerade eine Woche in Kroatien, da darf man nicht Freistehen und klassische SPs gibt es nicht. Auf rund der Hälfte der Plätze haben wir nichts für die Hunde bezahlt und beim Rest bekamen wir (bis auf einen) Megenrabatt xD . In Slowenien hatten wir nur Plätze, auf denen Hunde ok waren (ohne Kosten) und nun in Nord-Italien sind eh SPs en masse, da sind Hunde kein Ding.

    Mit 4 Hunden schaut man da sicher noch mal anders, auf der anderen Seite sind wir völlig autark und nutzen Strom nicht mal, wenn es im ACSI eh im Preis drin ist (und gehen nur auf Campingplätze, falls vorgeschrieben).

    Hundefreundlich heißt für mich wohl am ehesten: 4 Hunde sind erlaubt und kosten kein Vermögen. Mehr verlange ich da nicht. (Und bitte nicht "familienfreundlich", auf Kinder ausgelegt, da kann man mich mit jagen |) )

    Aktuell stehen wir auf einer Passhöhe. Ausblick und Wandermöglichkeiten ersetzt kein CP...

    Der Hund hat doch vorher ohne Probleme im Zwinger gelebt.

    Ja, Lebewesen sind sehr anpassungsfähig, überleben halt. Erst recht, wenn sie eine weitaus angenehmere Alternative gar nicht kennen. Der Hund zeigt doch ganz klar, dass das Leben im Zwinger für ihn genau nicht "gut" ist.

    Ich sehe ehrlich auch nicht das Problem in einem kleinen Bereich im Haus für den Hund. Muss ja keiner sein, den der Mann normalerweise betritt. Wenn Mann sich da eh nicht aufhält, ist es doch reine Prinzipienreiterei von ihm. Wenn es ihm egal ist, dass der Hund leidet, nun ja...

    Kann sie denn generell ein Abwenden (bei unwichtigeren Reizen)? Ich geh ja fast nur über automatische Umorientierung.
    Was triggert deinen Hund an Fremdhunden? Ist sie belohnbar in solchen Momenten? Stört es dich, wenn dein Hund alternativ zu dir kommt?

    Da ist aber auch jeder Hund anders. Grisu fand Welpen (und eigentlich so ziemlich jeden Hund) fürchterlich und überflüssig und die ersten Wochen (bis Monate) war ich da nur am managen, an zusammen mal ein par Momente alleine lassen, nicht zu denken. Dennoch sind insgesamt 5 Welpen in den Jahren zu ihm eingezogen, geht, wenn man will und sehr gut anleitet, brauch ich aber auch nicht zwingend noch mal :roll: . Irgendwann ging es dann auch mit ihm immer.

    Joey dagegen ist immer sofort so "Nanny", kümmert sich, ist total nett, lässt Welpen eher viel zu viel durchgehen.
    Lucy war dagegen entspannt-desinteressiert und dann im erziehenden Auftrag unterwegs, ihr konnte ich da aber immer vertrauen.
    Smilla findet Welpen sehr doof, ist aber rückwärts orientiert dabei, bzw. droht nur (also nicht so viel Management nötig, wie es bei Grisu war).
    Peaches und Enya sind ja in sehr kurzem Abstand eingezogen, die fanden sich eh gut. Ich schätze, nun erwachsen würde Peaches ähnlich wie Smilla reagieren, aber bei Enya wäre ich auch ehrlich gespannt :denker:

    Wie auch immer, erwachsen haben sie dann immer friedlich zusammen gelebt. Mehr oder weniger viel Management zu Beginn ist aber sicher relativ normal.

    Hier sind in meinem Erwachsenenalter bislang 7 Welpen eingezogen und ich glaub, jeder hat nach und nach Kommandos immer später gelernt. Gerade so Sitz/Platz/Fuß/Pfote-Zeug...

    Wichtig ist mir vor allem Vertrauen in mich, Spaß an der Interaktion mit mir und ein gegenseitig (!) respektvoller Umgang. Daneben viel Humor. Und schau, was der Welpe wann leisten kann. Dann steht man sich halt vorwärts beim ersten Ausflug in belebterer Umgebung, da lass ich schauen und schnüffeln und überschütt ihn dann nicht noch mit Leinenführigkeitsübungen oder sonstigen Kommandos. Und ganz wichtig: Spaß an Zusammenarbeit. Das kann man wunderbar über Spiel aufbauen. Dazu setze ich persönlich auf Rückorientierung bei "Reizen". Erspart (fast) den Rückruf. Hätte ich gerne schon beim ersten Welpen drauf gesetzt.
    Auch bin ich immer mehr weg von "Welpengruppen" und sehr viel sorgsamer in der Kontaktauswahl mit Fremdhunden geworden. Und defintiv sehr viel gelassener im Alltag =)

    Mein ultimtiver Tipp wäre: höre nicht auf Erziehungsratgeber, was der Welpe wann können sollte und vergleicht euch da nicht mit anderen.

    Und geduldig und ruhig bleiben im Umgang. Ist ein Zwerg, der erst ein paar Wochen auf der Welt ist. Zeit geben. Ich persönlich entdecke ja gerne mit einem Welpen die Welt, was der alles spannend und manchmal auch beunruhigend findet oder lustig und bespielbar. Einfach auf seine Welt einlassen und die Welpenzeit genießen.

    "Nee, nee, wir gehen schon zusammen spazieren, aber er ist gerade mit Ziehen dran. Wir wechseln uns ab."

    Der ist gut xD .

    Falls ich mal mit Enya drauf angesprochen werde (ihre Leinenführigkeit ist ja auch... ausbaufähig :hust: ), antworte ich gerne, dass das spazieren gehen so viel einfacher ist, vor allem bergauf. Da wir hier sehr hügelig wohnen, kam da meist ein Grinsen zurück.

    Ich ärgere mich aber auch höchst selten mal über Kommentare. Ich mein, unsere Baustellen kenn ich selbst und kann an sich mit allen gut leben. Wenn jemand meint das kommentieren zu müssen :ka: . So lange meine Hunde denjenigen nicht belästigen, kann kann er das sehen, wie er will...

    Ich züchte ja selber nicht, aber hier war es sehr unterschiedlich gefühlt, es sind ja schon einige Züchterwelpen eingezogen. Gleich war so ziemlich: Kennenlernen, quatschen, gerne eine Runde zusammen spazieren gehen, man tauscht sich aus. Oder Kuchen essen, Hunde knuddeln, man unterhält sich halt.

    Manche Züchter wollten unbedingt meine bereits vorhandenen Hunde dabei kennen lernen, andere wollten auf keinen Fall, dass ich sie mitbringe. Mir ist das egal. Hab ich einen "schwierigeren" Hund, sag ich das halt.

    Manche Züchter hatten recht konkrete Vorstellungen und Fragen, bei anderen war es wirklich nur ein netter Plausch. Damals vor Grisu hat uns z.B. ein Aussie-Züchter im Telefonat abgelehnt, weil wir keine Kinder haben. Da ist ja dann keine Zeit für den Hund, denn mit Kindern ist immer ein Elternteil Zuhause. Ok, gut...

    Wir haben selbst mal einen Züchter vorab besucht, bei dem völliges Chaos war und der gefühlt alles verpaart hat, was nicht bei 3 auf den Bäumen war (klang im Telefonat noch anders, aber vor Ort :ugly: , war auch eine VDH-Zucht).
    Daneben haben wir schon sehr relaxte Züchter erlebt (Peaches Züchter z.B., die Welpen hatten einen riesen Abenteuerspielplatz ("Natur-Garten") und waren überhaupt mit allem mega entspannt!! ) und andere Züchter, die extrem viel durchgeplant hatten und sehr viel hinterfragt haben.

    Züchter sind halt auch nur Menschen :ka: . Ich selbst wäre ein sehr ...nun... ich würde mich als Züchter nicht mögen :pfeif: . Ich würde vermutlich ellenlange Excel-Dateien über jeden Interessenten anlegen und genauestens das Für und Wider abwägen, bloß um dann die Hälfte der Welpen zu behalten |) .