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Beiträge von Lockenwolf

    der Tag hat nur 24 Stunden. 11 Stunden bist du nicht da, sagen wir mal 8 Stunden schlafen 1 Stunde essen und Bad bleiben noch 4 Stunden übrig ohne dass du überhaupt mal entspannt kurz gesessen hast, du hast keine freunde getroffen, kein privates Telefonat geführt oder mal 10 Minuten mit deinem Freund geredet oder gar die Wohnung geputzt oder Rasen gemäht... Ganz ehrlich? Du hast gar keine zeit. Klar übergangsweise kann man das mal 14 tage machen aber danach bist du einfach nru klinisch tot. Lass dann mal noch eine Erkältung dazu kommen oder den Hund krank werden. Das passt leider einfach nicht

    du kannst nicht alles komplett weglassen und runterfahren. Dein Hund ist ein sich entwickelndes Lebewesen. Ein sehr sehr junges Lebewesen. toben und spielen sind total wichtig. genauso wichtig wie nichts tun, fressen und schlafen. Und daneben muss man auch einem Hundekind mitteilen was es darf und wo jetzt wirklich Schluss ist.

    Sie kommt öfter an und will sich zu mir legen, aber ich muss das immer unterbinden, weil sie selbst keine Entscheidungen treffen darf, da der Grat zwischen kuscheln und kontrollieren bei ihr eng ist. Und genau das fällt mir so schwer, dieses "Nein, du darfst jetzt nicht zu mir, erst wenn ich es erlaube und quasi anfordere".

    fragt sie wenn sie hoch will oder hopst sie einfach drauf? Wenn sie fragt dann ladt sie doch einfach ein hoch zu kommen. Du kannst es ja auch deutlicher machen in dem du wenn sie darf einfach eine bestimmte Decke auf das Sofa legst. Ist die Decke da darf sie wenn nicht dann schick sie weg.


    Es ist hart... fühl dich mal gedrückt!

    nein abbrechen ist wenn man eine bereits stattfindende Handlung abbricht und unterbinden ist es wenn man eine Handlung gar nicht erst stattfinden läßt.

    ich verstehe echt nicht wie immer wieder User auf die Idee kommen diese Sucht langsam oder schrittweise ausschleichen zu können. Adrenalin, Cortisol, Serotonin, Dopamin, Noradrenalin, Endorphine, Phenethylamin und Oxytocin werden ausgeschüttet oder werden nicht ausgeschüttet. Da gibt es kein wenig oder viel. Es gibt nur alles oder gar nichts. Und dieses Alles muss dann jedes mal vom Körper abgebaut werden. Das dauert unterschiedlich lange. Teilweise dauert es Wochen. So und nun stelle man sich mal vor man geht einfach damit der Hund nicht so leidet täglich eine größere Runde damit er sich diesen Stress ablaufen kann. Dumm nur dass hier dann wiederum genau diese Hormone ausgeschüttet werden. Theoretisch müsste man diesen Hund mal 3 Wochen ins Koma legen und danach dann die inzwischen konditionierten Stereotypen bearbeiten und wirklich rigoros verhindern damit man da neue Handlungen auf die Festplatte schreiben kann. Aber selbst das wird immer nur oberflächliches Management bleiben. Es wird immer eine Gratwanderung sein aber gesundheitlich wird es dem Hund gut tun nicht unter diesen Drogen leben zu müssen.


    Ich persönlich kenne nur 5 solcher krassen Fälle. Reicht aber auch und bei denen wurde es eben auch so gemacht wie die TE geschrieben hat. Kalter Entzug aber medikamentös unterstützt, stereotype Verhaltensweisen um jeden Umstand verhindert und irgendwann ganz ganz langsam ganz langweilige Sachen gemacht. Nichts regelmäßig, nichts häufig und nichts wiederholt. Auf einer Wiese zu sitzen und nicht ins Glotzen zu kommen kann ein riesen Erfolg sein...

    Was genau macht Ihr denn dann?

    Gar nichts. Ich stehe auf und gehe in wohnzimmer zu ihr und gucke fern oder mache etwas auf laptop und Yuna mache ich wieder auf ihren platz fest. Trainerin meint das ich Yuna wenn ich schlafe nicht anbinden darf oder in box schliessen und deshalb läuft sie halbe nacht in wohnung rum bis ich mit ihr gemeinsam aufstehe und sie festbinde

    kannst du nicht die Schlafzimmertüre zu machen? Meist sind Schlafzimmer recht klein da wäre sie dann auch räumlich begrenzt und vielleicht verschafft es dir eine Stunde mehr Schlaf.

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