Beiträge von r.ed101

    Ein Gutes Neues!


    Wir sind kurz vor Mitternacht mit dem Hund und dem kompletten Menschenrudel raus aus der Siedlung, weil unsere Nachbarn Sylvester richtig loslegen. Das war unser erster Jahreswechsel mit Hund. Ein Bekannter geht mit seinem total ängstlichen Hund raus aufs Feld. Bei ihm geht das um einiges besser als mit seinem Hund zuhause.
    Wir haben uns gedacht, wir entgehen etwas der Knallerei und unsere soll keinesfalls das Zuhause mit Angst verbinden.
    Auf einem kleinen Hügel haben wir das Spektakel beobachtet. Unsere Hündin hat die letzten Tage nie auf Böller reagiert. Auch die einzelnen Raketen vor Mitternacht waren ihr wurscht.
    Allerdings sind über uns einige Raketen explodiert. Mit "Beschuß" habe ich natürlich nicht gerechnet. Das Gezische und Gepfeife war dann zuviel. Zwischen Herrchen und Frauchen im Schutz des Rudels liegend ging es einigermaßen. Sie hat zwar gezittert aber gewinselt oder gejault hat sie nicht.
    Erst hatte ich ein furchtbar schlechtes Gewissen. Wir sind neu im Ort und nächstes Mal werden wir noch ein Stück weiter weg gehen.
    Allerdings hat sie sich, nachdem die Raketen alle waren, relativ schnell wieder beruhigt. Auf dem Nachhauseweg konnte man dann zuschauen wie innerhalb von ein paar Minuten aus der hängenden Rute wieder die typische Sichelrute wurde.
    Die Nachzügler-Böller waren unserer Hündin dann wieder wurscht. Heute Vormittag gingen wir dann nochmal zum Hügel um unseren Müll wegzuräumen. Den Ort verbindet unsere Hündin auch nicht mit Angst.
    Gruß

    Hallo!
    Wir haben eine Husky-Mix Hündin aus dem Tierschutz übernommen. Sie war Straßenhund in Griechenland. Anfangs hatten wir ein gewaltiges Jagdproblem, vor allem weil dieser 2 Jahre alte Hund bestimmt schon sein Futter jagend erworben hat. Besonders schlimm sind die vielseitigen Talente unserer Hündin. Fährten verfolgen, Witterung aufnehmen und natürlich Jagen auf Sicht. Die ist Vollprofi! Zum Glück hat sie hier in Deutschland nie ein Tier erwischt und war auch nie lange weg.
    Nach einigem Suchen habe ich dann ein gutes Buch gefunden. "Antijagdtraining - Wie man Hunde vom Jagen abhält". Das soll keine Werbung sein-nur ein Tipp. Das komplette Trainingsprogramm kann ich hier nicht beschreiben.
    Seit einem Jahr trainieren wir jetzt. Grundgehorsam,Orientierungsübungen, Impulskontrolle, Superschlachtruf, Abbruchsignal, Anzeigen von Wild, "Sitz" aus der Entfernung, Alternative Aufgaben u.s.w.
    Unsere Hündin ist nach einem halben Jahr berechenbar geworden und darf jetzt auch im Wald ohne Leine laufen. Allerdings wird sie immer ein jagdlich interessierter Hund bleiben. Konzentriertes Spazierengehen ist Pflicht! Wenn die Anzeichen des "Jagdmodus" übersehen werden , ist der Hund weg.
    Sie zeigt Wild mittlerweile durch Hinsetzen an. Dann muss sie aber ein paar Minuten an die Leine - sonst ist sie weg. Erst Heiligabend ist sie mir durchgestartet - weil ich zu langsam reagiert habe. Mit dem "Superschlachtruf" kam sie aber sofort zurück. Die Grenze ist in der Dämmerung erreicht. Wenn die Sonne untergeht muss sie an die Leine.


    Fazit: Es war furchtbar viel Arbeit!!! Anfangs war es frustrierend!! Aber es hat sich gelohnt. An alle mit jagenden Hunden: Nicht aufgeben!
    Gruß

    Hallo!
    Für meine Husky-Mix-Hündin suche ich neben der Hundeschule noch ein paar Spielkameraden. Wer hat Lust und Laune sich mit uns zu regelmäßigen Gassi-Runden zu treffen?
    Meine Hündin ist eher von der unsicheren Sorte. Verträglich ist sie grundsätzlich mit jedem Hund. Am liebsten sind ihr wilde Jagdspiele. Zukünftige Gassifreunde sollten also von der aktiven Sorte sein.
    Gruß