Beiträge von Aladin Silver

    Hallo Zusammen,


    meine Frage ist aktuell eher noch theoretischer Natur, aber ich wollte mir gerne trotzdem schon mal ein paar Anregungen einholen für den Fall der Fälle...


    Ich habe eine kleine Mischlingshündin, 7 1/2 Jahre, die jetzt definitiv seit einem Jahr immer mal wieder Wirbelsäulen-/Rückenprobleme hat, eventuell existieren die Probleme aber auch schon länger.
    Die Probleme treten nur schubweise auf und äußern sich in deutlicher Bewegungseinschränkung und Schmerzen. Momentan haben wir Schub Nummer drei in einem Zeitraum von knapp einem Jahr. Aktuell behandelt meine Tierärztin, die auch eine osteopathische Zusatzausbildung hat, konservativ, d.h. Schmerzmittel, Einrenken, Akkupunktur und Schonung. Damit sind die Probleme bislang immer nach spätestens einer Woche wieder verschwunden.
    Eine genaue Diagnose gibt es nicht. Beim Abtasten reagiert sie positiv im Bereich des Iliosakralgelenks, sprich bei Druck setzt sie sich sofort hin. Die Röntgenuntersuchung war allerdings ohne Befund.


    Ich bin momentan am überlegen, ob ich mir doch noch mal eine Zweitmeinung bei einem Spezialisten im Bereich Wirbelsäule/Rücken einhole und ob ein MRT/CT hier zur Abklärung sinnvoll wäre. Allerdings bin ich da im Moment noch recht unentschlossen. Deswegen meine Frage, gibt es da im Großraum Düsseldorf oder holländisches Grenzgebiet empfehlenswerte Kliniken oder Tierärzte bei denen es Sinn machen würde hinzufahren? Könnt ihr mir da Kliniken/Tierärzte empfehlen?


    Schon ein mal vielen Dank im Voraus!


    Viele Grüße


    Aladin Silver

    So langsam verstehe ich es nicht mehr, aber immerhin habe ich positive Neuigkeiten.
    Ich wollte ja eigentlich heute Morgen direkt zum Tierarzt, aber Nele geht es wieder gut. Sie ist heute Morgen aufgestanden, als wäre nichts gewesen. Das Gangbild sieht für mich wieder völlig in Ordnung aus, sie macht keinen runden Rücken mehr und kann den Kopf problemlos in beide Richtungen bewegen. Auch hat sie zum ersten Mal wieder richtig gefressen. Beim Spaziergang war auch alles super. Wenn man Nele heute sieht, würde man nicht erahnen, dass sie sich die letzten Tage fast gar nicht bewegen konnte.


    Am Montag haben wir ja eh nochmal einen Termin beim Tierarzt, da geht es natürlich trotzdem noch hin. Dann werde ich auch nochmal ansprechen, ob eine weitere Abklärung nicht doch sinnvoll ist. Das Schmerzmittel gebe ich auch erst mal weiter. Ansonsten steht bis Montag auch noch weiter Schonung an und ich freue mich einfach, dass es ihr aktuell wieder gut geht :smile:

    @ JarJarBinks
    Danke auch nochmal für deine Einschätzung. Mir wird das hier langsam auch zu heiß, dafür ist mir die HWS oder auch Wirbelsäule allgemein einfach zu ernst. Wir hätten eigentlich für Montagmorgen nochmal einen Termin, aber ich denke dann wird uns morgen früh unser erster Gang dann doch zum Tierarzt führen...

    Also Fieber hat sie keines, auch kann sie den Kopf zum Boden bewegen. Sie trinkt z.B. auch problemlos aus ihrem Wassernapf, der steht auch auf dem Boden. Den Kopf hält sie schon eher nach unten gesenkt, ich glaube das liegt aber allgemein an ihrer Haltung gerade. Sie steht momentan immer mit leicht rundem/gewölbten Rücken da, dadurch kommt der Kopf dann auch eher nach unten.


    Da es ihr heute immer noch nicht besser geht, werde ich morgen doch nochmal mit ihr zum Tierarzt fahren. Mein Tierarzt hat zum Glück aus samstags Sprechstunde.


    Ich habe heute Mittag auch durch Zufall herausgefunden, dass der Schmerz wohl eher Richtung Schulter sitzt. Die Wärmeflasche hatte ihr wohl ganz gut getan und da hatte ich ihr nochmal eine neue gemacht. Nele hatte in der Zwischenzeit aber ihre Position verändert und lag jetzt quasi im Platz. Ich habe die Wärmeflasche dann vorsichtig an ihre linke Seite angelehnt, da fing sie sofort wieder an zu schreien. Ich habe sie daraufhin dann nochmal abgetastet und es scheint da einen Punkt zu geben, auf den sie sehr heftig reagiert. Der Punkt ist allerdings nicht im Nackenberiech, wie ich bislang vermutet habe, sondern seitlicher an der Schulter. Aber schon recht weit oben, quasi oberes Ende der linken Schulter. Mit der linken Pfote hat sie gestern ja auch direkt gehumpelt. Allerdings meinte meine Tierärztin, dass das durchaus sein kann, dass sich HWS Beschwerden bis in die Schulter oder ins Bein ziehen...

    @ Cattlefan
    Vielen Dank für deine Tipps. Ich habe direkt mal ne Wärmeflasche fertig gemacht, das schein ihr auch gut zu tun.
    Beim Tierarzt ist sie im Bereich der HWS gequaddelt worden und hat ein Schmerzmittel gespritzt bekommen, welches weis ich leider nicht. Mitbekommen habe ich aber Metacam. Das hat sie sonst auch immer bekommen und bislang hat das immer gut gewirkt und wurde auch gut vertragen.


    So, dann noch ein kurzer Zwischenbericht:
    Die Nacht war soweit ruhig, allerdings merkt man schon, dass Nele stark in ihrer Bewegung eingeschränkt ist. Sie ist die ganze Zeit in ihrem Korb liegen geblieben und wenn sie versucht sich auf die andere Seite zu drehen, sieht das schon recht kompliziert aus.
    Heute morgen ist mir auch aufgefallen, dass sie eine sehr starke Rechtsneigung hat. D.h. wenn sie vor mir steht oder sitzt, schaut sie nach rechts, selten mal grade und nie nach links. Im Liegen rollt sie sich auch nach rechts ein. Als wir heute morgen kurz draußen waren, kam ein Jogger von hinten links. Anstatt einfach nach links zu schauen, hat sie ne halbe Drehung nach rechts gemacht.
    Das war beim Tierarzt gestern noch nicht so. Da hatte sie zwar mit der linken Pfote Probleme, aber die Bewegungseinschränkung vom Kopf war auf beiden Seiten gleich. Heute geht links fast gar nicht, dafür rechts viel weiter als gestern.


    Im Haus habe ich bislang noch nicht das Gefühl, dass es besser geworden ist, beim Spaziergang heute morgen allerdings schon. Gestern sind wir nur zweimal kurz raus zur nächsten Wiese, das ging auch nur im seehr langsamen Schritt und machen wollte sie auch erst nicht. Heute morgen trabte sie an der Leine neben mir her und hat auch ziemlich blöd geguckt, als es schon wieder zurückging.
    Ich werde jetzt erst mal abwarten und weiter berichten...

    @ mittendrin
    Danke auch für deine Einschätzung. Das ist eigentlich auch genau das, was mir die Tierärztin heute gesagt hat. Dass es erstmal 2-3Tage schlimmer werden kann. Aber selbst wenn es dann besser wird, habe ich ein ungutes Gefühl, wenn ich nicht weis was da ist.


    @ asterix99
    In die Richtung gingen meine Gedanken auch. Gerade weil da jetzt schon ein paar mal was war.


    Ich denke, ich werde jetzt erstmal die Nacht abwarten und schauen wie es ihr morgen geht. Wenn es in den nächsten Tagen besser wird, werde ich bis Montag warten, ansonsten geht es vorher nochmal zum Tierarzt.
    Montag werde ich sonst auch auf jeden Fall ansprechen, dass ich das gerne abgeklärt hätte und weitere Diagnostik möchte.

    Hallo Superpferd, danke für deine Einschätzung :-)


    Das Problem ist leider, dass ich auch eher übervorsichtig bin und schonmal schnell Panik schiebe. Dazu kommt, dass mein Hund eher ein Sensibelchen ist und schnell mal aus ner Mücke nen Elefanten macht. Alles in allem sind wir beide da keine gute Kombination...
    Ich bin schon lange bei meiner jetzigen Tierärztin und sie hat mir schon oft empfohlen einfach mal abzuwarten, bislang war es auch immer der richtige Rat. Dieses Mal bin ich halt so unsicher, weil Nele schlecht läuft und Bewegungseinschränkungen hat.
    Jetzt kommt dann noch das Wochenende und ich überlege, ob ich da morgen jetzt noch riesig was lostrete oder nicht doch einfach bis Montag warte...


    Ich überlege momentan auch, da mal ne gesamte Rückendiagnostik machen zu lassen, auch wenn die Probleme in den nächsten Tagen verschwinden sollten.
    Wir hatten vor ca. 2Jahren mal so ne blöde Situation, dass ihr ein junger, ungestümer Labbi von hinten in den Rücken gekracht ist. Nele hat damals aufgejunkt, sich auf den Labbi gestürzt und stand dann Zähnefletschend über dem. Da habe ich mir schon gedacht, der muss die richtig blöd erwischt haben (sie ist sonst gar nicht der Hau drauf Typ). Da sie danach allerdings keine Auffälligkeiten zeigte, war ich auch nicht beim Tierarzt.
    Ca. ein halbes Jahr später humpelte sie vorne. Tierarzt sagte damals, das kommt von der HWS. Mit Schonung und Schmerzmitteln, war das nach einigen Tagen weg. Wenige Monate später konnte sie sich plötzlich nicht mehr hinlegen bzw. hat sich erst vorne und dann hinten hingelegt. Da war es wohl das Iliosakralgelenk. Wieder Schonung etc. und nach ein paar Tagen war wieder alles gut. Beim letzten Impfen war sie da allerdings auch druckempfindlich. Und jetzt dann noch die Situation von heute...

    Hallo Zusammen,
    mein Hund Nele (kleiner Mischling, 6 Jahre) hat seit heute Morgen akute Probleme mit der Halswirbelsäule. Da ich damit Gott sei Dank noch keine Erfahrung habe, wollte ich hier mal um Rat fragen.

    Kurz zur Situation:
    Ich bin heute Morgen mit ihr raus und nach ca. 20m fing sie an zu schreien und hat sich auf den Rücken gelegt. Als sie dann wieder aufgestanden ist, hat sie die linke Vorderpfote weggestreckt. Ich bin dann noch ein kurzes Stück mit ihr gegangen, da hat sie die Pfote wieder aufgesetzt, aber deutlich gehumpelt.
    Wir sind dann direkt zu meiner Tierärztin, diese konnte allerdings an der Pfote nichts feststellen und hatte sofort die HWS im Verdacht. Da wir in einer Gemeinschaftspraxis sind, hat sie noch eine zweite Tierärztin hinzugezogen, die noch die Zusatzqualifikation Osteopathie hat. Die hat Nele einmal gründlich auf links gedreht. Ergebnis: Schmerzen im HWS Bereich, starke Bewegungseinschränkung (kann den Kopf nicht weit nach links/rechts drehen) und zusätzlich auch schmerzempfindlich beim Iliosakralgelenk. Sie hat Nele dann noch “eingerenkt“, gequaddelt und was gegen die Schmerzen gespritzt. Sie hat gesagt, dass es erstmal nach der Behandlung auch schlimmer werden könnte und es 2-3 Tage dauern kann bis es besser wird. Jetzt ist erstmal absolute Schonung angesagt und Montag sollen wir wieder kommen.
    Trotzdem bin ich etwas unsicher, wenn ich mir Nele so ansehe. Nele hat sich soeben versucht am Ohr zu kratzen, kommt aber mit der Pfote nicht dran. Trinken wollte sie aus nem Blumenkübel, dafür muss sie den Kopf schief legen, das ging nicht. Und mehr als kurze Pipi-Runden ist definitiv nicht drin...

    Meint ihr da reicht abwarten und schonen aus oder sollten wir da noch weitere Diagnostik planen? Muss dazusagen, dass sie schon zwei Mal Rückenprobleme hatte, allerdings ohne wirkliche Diagnose. Situationen waren ähnlich wie heute, nur nicht ganz so schlimm und die Beschwerden sind nach ein paar Tagen Schonung immer wieder weggegangen. Dieses Mal hat sie zum ersten Mal deutliche Bewegungseinschränkung, hab deswegen etwas Angst jetzt einfach bis Montag zu warten…


    Schon mal vielen Dank für euren Rat!

    Also wir fahren immer in den Nordseepark. Ist zwar ein Ferienpark (http://www.ferienhauserandernordsee.de/) aber ohne "Animation", also nur Häuser und am Eingang ne Information und ein kleiner Supermarkt.
    Der Strand ist fußläufig erreichbar und selbst in der Hauptsaison ist es dort nie wirklich voll.
    Hier mal ein kleiner Eindruck, das war im Juli 2012: