Beiträge von Estandia

    Also was den Joggern ja häufig gegen den Strich geht ist ANHALTEN. Viele wissen einfach nicht (Radfahrer einbegriffen), dass man einfach nur den Reiz unterbrechen muss, damit der Hund einem nicht mehr hinterherläuft oder eben anspringt. Wenn der Joggerin ein Hund am Hacken hängt, einfach ruhig stehenbleiben und den Kopf vom Hund abwenden. Hilfreich ist, wenn das Timing stimmt, wenn der Hund zum Anspringen ansetzt, einen kleinen Schritt nach hinten machen, so dass der Hund ins Leere springt. Das braucht Mut und Übung und Beherrschung - aber ich finde toll, dass sich die Joggerin (wahrscheinlich zwangläufig) damit auseinandersetzt und daran (mit einem Hund und dir) arbeiten will!! :gut:

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    -Und dann kommen ja noch die monatlichen Kosten für das Futter. Die Züchterin barft und aller Wahrscheinlichkeit nach wollen wir das auch weiter führen (ich will mich da nur noch etwas besser reinlesen, als Vegetarier kenn ich mich mit Fleisch so garnicht aus und ich hab ehrlich gesagt auch Angst, etwas falsch zu machen und dass beim Hund dann irgendwelche Mangelerscheinungen auftreten :ill: .)

    Ich hatte dieselben Bedenken wie du und hab mir erstmal Literatur beschafft. Wäre auch ein wichtiger Punkt. Ich habe an die 50 Hundebücher. Vor allem über Spiel und Spaß, Erziehungsmethoden etc. Dazu ein Haufen DVDs. Das ging alles auch ganz schön ins Geld :ugly:
    Jedenfalls habe ich mir von einer Ernährungsberaterin einen Barf-Plan erstellen lassen, einmalig 60 EUR, die später einen Senioren-Plan erstellt und bei der ich die spezifischen Zusätze, etwa alle 6 Monate, kaufe. Fleisch beziehe ich vorrangig vom Tierhotel, große Auswahl, moderate Preise :gut:

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    Da sind wir doch wieder bei der Verantwortung, die auch jeder Käufer tragen muss. Solange Nachfrage nach diesen Hunden besteht, wird es sie genauso geben.

    Dennoch sollte doch ein GUTER Züchter aus EIGENANTRIEB die Rasse verbessern, oder? Ich bin immer geschockt, welche Übertreibungen beim VDH bewusst in Kauf genommen und gefördert werden. Wer sich auf die Fahnen schreibt, er züchtet aus Liebhaberei, sollte doch eigentlich NICHT nach der Mode gehen, selbst wenn die Nachfrage das Angebot übersteigt. :/

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    Allerdings hasse ich es, wenn dann meine her halten sollen, damit Wuffi lernt, nicht in andere Hunde reinzubrettern...
    Wenn ich vorwarne, dass beide nicht unbedingt nett sein werden und den Spruch höre "ach, dann lernt Wauzi, nicht zu jedem Hund hinzurennen" und ich dann blocken darf, was das Zeug hält, dann krieg ich die Krise und dann schimpf ich auch mal :roll:


    Wobei diese Aussage sowieso völlig daneben ist. Nur weil EINER maßregelt, lernt der Unerzogene nicht, dass automatisch alle Hunde so sind und er sich zurücknehmen muss. Dass lernt der Hund ja nur durch viele, viele verschiedene Hunde und Situationen. Da hätt ich wahrscheinlich "schonmal mit dem Lernverhalten auseinander gesetzt?" gefragt :ugly:

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    Wie macht ihr das? Wenn euch jemand so auf die Palme bringt? Zählt ihr dann bis drei und atmet tief durch?


    Würd ich gern. Aber ich bin dann schon sehr lange auf 180. Vor allem weil man ja selbst nicht schuld ist (im günstigsten Fall). Am nächsten Tag hab ich so ein Ärgernis aber schon vergessen :roll:


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    Was ist mit Rücksichtnahme und mit dem Respekt dem anderen gegenüber?
    Wenn ihr dem dann wieder begegnet und es wieder zu einer Konfrontation kommt, wie verhaltet ihr euch dann?


    Wenn ich wirklich "blöde" Leute wiedererkenne und wiedertreffe, dann vermeide ich auf Teufel komm raus ein Aufeinandertreffen. Andernfalls verhalte ich mich so ignorierend (und schweigend) wie möglich. Derjenige soll SEHEN, dass ich keinen Wert auf ihn und sein Verhalten lege. Mir geht's nicht darum, rumzumeckern und den jeweils anderen in (für mich) ärgerliche Situationen zu bringen. Ich persönlich möchte keinen Ärger und aufregen will ich mich schon gar nicht. Das ist es echt nicht wert. Da mach ich viel lieber mit meinem Hund lustige Übungen und hab Spaß :D Wer sich als HH wie ein "Elefant im Porzellanladen" verhält, so meine Hoffnung, der wird schon an den "Richtigen" geraten, der auch einen bleibenden Eindruck hinterlässt :pfeif:

    Kathrin, ich kann dir nur raten deine Pepps genau anzuschauen, ob sie gehen will oder ob sie noch (etwas) kämpfen möchte. Wenn es gar nicht mehr geht, würde ich den Wunsch nach "sie geht daheim über die Brücke" zurückstellen und die Situation beim TA so "wohnungnah" wie möglich gestalten. Aber auf Teufel komm raus sie noch 2 Wochen am "seidenen Faden" zu lassen, könnte ich nicht :(
    Sie ist dir von all deinen Chaoten am wichtigsten. Da finde ich es wichtig gerade sie ohne Stress, ohne noch längeres Leiden, in einem Moment der Klarheit und nicht völliger Aufgabe gehen zu lassen. Wichtig ist, dass DU bei ihr bist, um dich (nicht zwischen Tür und Angel) zu verabschieden.

    schnieeeef

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    Das Erstaunliche aber ist: von sich aus hätte diese Züchterin NICHT aufgehört mit diesem Hund zu züchten.


    Es ist auch erstaunlich WIE LANGE es dauert bis an Epi erkrankte Welpen in entsprechende Datenbanken eingetragen werden. Und es ist unglaublich, sich dafür noch von anderen (HH und Züchtern) bedrohen lassen zu müssen, dass man den Rassehund nicht trotzdem decken lässt und man den Züchter ja nur schlecht machen will und es sei gar keine Epilepsie. So geschehen bei einer Freundin :/