Beiträge von LasPatitas

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    Deine Tipps kann ich allesamt nur unterschreiben, LasPatitas. Das erste Buch habe ich übrigens auch.

    Wegen dem Wecken.....bei Schara ist es so, dass es reicht wenn ich morgens einmal an ihr vorbei laufe. Dann dauert es keine 20 sek. und sie hat mich gerochen und steht auf. Sie arbeitet da viel über den Geruchssinn.

    Ja, das macht Ulexa auch. Außer ihre Nase ist unter ihrer Käsepfote :D


    P.S. Nochmal zu den Büchern, hier ist noch ein gutes Buch:


    Das hier scheint doch nicht so gut zu sein:


    Buch über blinde Hunde:

    Ablecken hat nichts mit Dankbarkeit zu tun, bei den beiden scheint es Unsicherheit zu sein.

    Da sie zu zweit sind und du die beiden nur eine Woche hast (und da sowieso nicht viel zu machen ist, in der kurzen Zeit) würde ich sie einfach weitestgehen in Ruhe lassen (nicht ignorieren, aber das nötigste ruhig und nett machen).

    Draußen an der Leine lassen.

    Die Hunde nicht mit einem "Nein" "bestrafen", denn das Wort kennen sie anscheinend nicht und werden es auch nicht so schnell und nicht durch beschriebene Situationen lernen- das einzige was sie lernen, ist Angst vor dir zu haben.

    Das "auf dem Rücken legen" um gestreichelt zu werden und das "auf dem Rücken legen" weil jemand die Hunde anmotzt sind zwei verschiedene Sachen. Das eine hat mit Vetrauen zu tun, das andere mit Angst.

    Den beiden ihre Namen beizubringen wird schwierig werden, weil sie zu zweit sind und beide nicht ihre Namen kennen. Du kannst aber ein Allgemeinwort für beide antrainieren, z.B. "Hundiiiiis koooomt" ich rufe meine einfach mit "Mädels hier"

    Dafür nimmst du kleine weiche Leckies in die Hand, gehst in die Nähe (1-2 m entfernt) gibts das Signal, hockst dich hin und hälst ihnen beiden jeweils ein Lecki hin.
    Wieder entfernen, wieder rufen, hinhocken, belohnen. Bis zu drei Mal wiederholen, dann Pause machen.

    Lieber mehrmals kurz, als einmal ganz lange üben. Immer Momente appassen, wo es wahrscheinlich ist, dass sie sich dir zuwenden. Sollten sie nicht hinkommen, wirf einfach zwei Leckerlie in ihre Richtung.

    Wenn das gut klappt, dann kannst du mal von einem anderen Raum aus rufen.

    Wenn du selber einen Hund hast rufst du dessen Namen, dann das Allgemeinsignal und alle werden belohnt (bei den Hunden von meiner Schwester und meinen Eltern mit meinen zwei Hunden und einer Pfeife hat das nur zwei Mal gebraucht, bis alle sofort angerannt gekommen sind).

    Viel Erfolg!

    Das einzige an Hilfsmitteln für einen tauben Hund ist: Schleppleine (bitte mit Geschirr), Leckerlies und eine klare Körpersprache bzw. Signale des Menschen.

    Sonstige Hilfsmittel wie Vibrationshalsband, Laserpointer sind überflüssig und machen einfach nur abhängig.

    Ulexa lief bis zum zweiten Lebensalter zum "Freilauf" nur an der Schleppi oder in eingezäunten (Hundeauslaufplatz) bzw. weitläufigen überschaubaren Geländen (Hundeauslaufgelände) ohne Leine (bei Felder sollte man aufpassen, da der Hund einen nicht hört und nicht sieht!).

    Wir haben zwei ganz normale Hundeschulen besucht, welche sich in einen tauben Hund hineinversetzen konnten und Tipps geben konnten, wenn etwas nicht geklappt hat.

    Zu dem Thema tauber Hund gibt es Bücher:

    Ich persönlich kenne nur das erste Buch und es hat uns gut gefallen und Tipps gegeben.

    Zu den Kindern: Ich würde ihnen nicht erlauben Signale zu geben, denn am Anfang ist der Hund noch zu unsicher und braucht sehr deutliche, teilsweise übertriebene Signale. Das können Kinder bis zu einem gewissen Alter einfach noch nicht ruhig und klar.

    Das erste "herankomm-Signal" war einfach nur auf dem Boden hocken und schon kommen viele junge Hunde zu einem.

    Das erste "richtige" Signal, war Futter in die Hand nehmen und den Hund aus kurzer Distanz mit Schnappbewegungen der Hand zeigen, dass Futter drin ist und beim herankommen belohnen. Inzwischen ist Winken mit dem Arm für lange Distanzen das Signal zum herankommen.

    Zu dem Anfassen beim schlafen: Kinder sollten den Hund generell auf dem Platz in Ruhe lassen, ob wach oder nicht (und bitte auch Abstand halten). Ich persönlich habe Ulexa von Anfang an, auch im Schlaf angefasst und wach gemacht, dass das nie einfach mal unabsichtlich passiert.

    Bei einem mir unbekannten Hund würde ich es wie folgt machen (bitte wenn die Kinder aus dem Haus sind, sonst machen sie das nach): in 2 Meter Abstand abgewand hinhocken, dem wachen Hund ein kleines Plüschtier in den Korb werfen und den Hund ranlocken und belohnen. Das dann auch beim schlafenden Hund machen. So verknüpft er jede Störung mit etwas angenehmen.

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    meine persönlichen anti-klamotten-haar-regeln:


    - keine fleece klamotten mehr.

    - nie socken zu anderer wäsche. NIE. immer separat waschen (und hinterher in den trockner).

    - nach ner maschine "hundewäsche" eine maschine socken waschen :D .

    + Klamotten Nie auf den Boden legen

    + extra Spülgang (ohne Schleudern) nach dem Waschen von Hundesachen oder Socken durchlaufen lassen, Haare die am Gummi/Glas der Maschine kleben abwischen und Flusensieb sauber machen.

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    (Habe was von H2O2 = Wasserstoffperoxid gehört, aber laut meinen Chemiekenntnissen ist das Zeug hoch ätzend und wird u.a. zum bleichen genutzt.)

    Ganz genau! Finger weg von irgendwelchen Hausmitteln.

    Tierarzt wechseln zu einem mit Notrufnummer.

    Den Hund trainieren nichts vom Boden zu fressen (das klappt auch bei einem Labbi), notfalls mit Schlepp an einen Radius gewöhnen, wo man noch Zugriff hat (eine Klapperdose im Notfall bei Fressversuchen).

    Erbrochenes mit einer Tüte aufsammeln, denn da kann man nachweisen was das war (wichtig wegen weiterer Behandlung, Anzeige, weitere Vorfälle bei anderen Hunden usw).

    Brechmittel bekommt man dann im Notfall beim Tierarzt. Denn der klärt notfalls ab, ob der Hund sich zwangserbrechen darf (wenn Fremdkörper in dem Köder liegen ist das z.B. nicht so gut oder wenn die Aufnahme des Köders schon länger her liegt).