Beiträge von SanchoPanza

    Ich denke mein Hund hat einfach nur sowas von die Hosen voll

    Denke ich nicht. Ich könnte mir vorstellen, dass das Territorialverhalten ist. Meine Hood hier, hau ab, alles meins.

    Denke ich auch. Warum sollte er Schiss haben?

    Denke ich nicht. Ich könnte mir vorstellen, dass das Territorialverhalten ist. Meine Hood hier, hau ab, alles meins.

    Also er ist in der Regel auch sehr schreckhaft.

    Liegt eine Tüte vor seinem Futter/Trink Napf die er nicht kennt, tastet er sich recht langsam an.

    Auch habe ich festgestellt das wenn es sich nur um eine Katze handelt dich sich unterm Auto versteckt, steht sein Fell. Sieht recht witzig aus haha.

    Da vermischt du aber einiges mMn. Hochgestelltes Fell KANN Unsicherheit sein, kann aber auch heißen "ich will dich fressen", es kann sich auch beides vermischen. Dann ist Unsicherheit auch noch mal was anderes, als Angst. Der ängstliche Typ geht normal zurück, der unsichere durchaus oft nach vorne.

    Schreckhaft heißt nicht, dass der Hund ängstlich ist. Es heißt, dass er ein dünnes Nervenkostüm hat, was ich schon aufgrund der Beschreibung (dünn, futtermäkelig) vermuten würde. Gemischt mit Territorialverhaltem und einem gewissen Aggressionspotential eine recht explosive Mischung.

    Lass bitte solche Aktionen wie ins Gesicht bellen und danach spielen nicht mehr zu! 1. Hat der Hund daraus gelernt, dass sein Verhalten so ja total in Ordnung ist und 2. Kann es sehr böse ins Auge gehen! Möglicherweise unterwerfen sich auch viele Hunde einfach, weil sie in der Situation sonst kaum eine Chance haben, heil rauszukommen und fiddeln, was dann als Spiel interpretiert wird.

    Vermutlich fehlt einem jungen Hund einer Arbeitsrasse, der fast den ganzen Tag allein Zuhause ist, auch einfach die Auslastung. Radfahren oder Joggen, wenn mit den Gelenken so alles okay ist, baut Stress ab. Rumballern mit Beißwurst kann eher aufdrehen. Suchspiele kannst du ja auch ohne Hundeplatz machen, lastet auch gut aus.

    Flexileine halte ich bei einem leinenaggressiven Hund dieser Größe für gefährlich. Damit kannst du auch dir selbst böse wehtun und hast einfach keinen guten Griff. Würde ich wenn höchstens beim Spaziergang in ruhigen Gebieten nutzen und wenn du sonst nichts in der Hand hast.

    Dann würde ich dir Einzeltraining empfehlen! Bei einem Trainer, der sich mit der Rasse auskennt. Wenn du schreibst, woher du bist, gibt es sicher Empfehlungen.

    In der Zwischenzeit kannst du dich ja mal hier im Forum in das Thema "Zeigen und Benennen " einlesen!

    Da finde ich Balance wichtig. Mal spielt man mit, mal hat man keine Lust.

    Mikesch kommt oft mit Spielzeug an, spiele ich mit ist super, bei "jetzt nicht" geht er wieder.

    Sicher. Ich dachte, das sei selbsterklärend. Das gehört doch zum gemeinschaftlichen Leben dazu, dass auf die Bedürfnisse von möglichst allen ausgewogen eingegangen wird.

    Abschlussritual aufbauen. Zum Beispiel: ihr spielt und tobt mit dem Tau, übt zwischendrin spielerisch "Aus" (---> tauschen) und Freigabe zum weitermachen.

    Irgendwann ist "Aus" dann Wegräumen und Ansage "Feierabend" und es gibt am Platz noch einen Keks/Kauartikel und runterfahren.

    Ja, so würde ich es machen.


    Kann es sein, dass deine vorherigen Hunde einfach ruhigere von ihrem Grundwesen waren? Für mich sieht das ganz normal aus. Halt ein bisschen aufgedreht und man hört, dass er halt die Zähne zu fest zusammenschnappen lässt. Er ist ja aber auch erst 6 Monate alt. Und ganz ehrlich, das mit der Hand so kapiert ein Hund nicht. Das sieht aus, wie eine Spielaufforderung. Hast du das "nein" wirklich mal detailliert und sauber aufgebaut? Das könnte evtl. solchen Missverständnissen entgegenwirken.

    Was ist an anknurren schlimm? Es gibt massenhaft Hunde die z.B. Spielknurren zeigen. Mein Ruede macht z.B. so Geraeusche zur Begruessung

    [Externes Medium: https://youtu.be/005HYztl6-4]

    Der knurrt staendig und bei ihm ist es zu 99% keine Drohung. Knurren als Drohung klingt anders. Erkennen aber nur Leute die den Hund kennen..

    Alle meine Hunde knurren mich im Spiel an und ich wuesste nicht, was da ein Problem sein sollte..

    Hat mein Hund auch gemacht, wenn er "kasperig" drauf war. Raufen ist (nicht nur unter Hunden) soziales Spiel.

    Stell doch mal ein Video ein, vielleicht kann man es dann besser beurteilen.

    Bezüglich des "nicht drauf eingehen": Ich brächte das nicht über mich, ein Lebewesen, dass auf mich zukommt, permanent wegzuschicken. Wozu soll das gut sein? Ich halte das für total überholt.

    Ist er nicht vielleicht einfach aufgewacht und wollte Action? Also war das vielleicht nicht einfach eine ganz normale Spielaufforderung? Ich hab hier zwei fast gleichaltrige Junghunde sitzen, die haben haben das als Welpen genauso ganz oft gemacht, und es ist jetzt noch oft ihre erste Amtshandlung nach dem Aufwachen, sich erstmal gegenseitig ganz ausgiebig zu beißen/beknabbern

    Vielleicht magst du mal schreiben, wie du damit umgegangen bist? Vielleicht hilft das.

    Also wenn es kein Program mehr gibt, kann ich keinen Hund mehr kriegen. Das war meine Rettung. Ich bin richtig traumatisiert davon. Ich muss allerdings gestehen, dass ich nur einmal ein Spoton genommen habe, weil mein Hund eh krank war und darauf komisch reagiert hat. Aber Shampoo, Glee, Umgebungsspray, Fogger...alles im Einsatz gewesen. Program hat dem ein Ende gesetzt.

    Schale mit Wasser füllen, etwas Spüli rein und in die Mitte eine brennende Kerze. Flöhe reagieren auf Wärme und springen in Richtung der Wärmequelle. Entweder ersaufen sie im Wasser ( wegen Spüle keine Oberflächenspannung ) oder Pffft direkt in der Flamme.

    Hat das bei dir schon mal funktioniert? Ich hab das vor Jahren versucht, da sind die Flöhe hier Samba getanzt - aber in der Schale ist keiner gelandet. :ka:

    Hat bei mir auch nicht funktioniert. Wenn der Hund Flöhe hat, würde ich stark davon ausgehen, dass die Wohnung voll ist.

    Ich glaube, der Knackpunkt ist, dass man meist nach dem ein Mittel die Wirkung verliert denkt "oh man, schon wieder Flöhe", dabei sind es " immer noch Flöhe" in der Wohnung.

    Ich fand es auch nicht so hilfreich zu sagen“ das ist Überforderung und Stress“. Ok dann hat die Userin eine Diagnose aber was macht sie dann damit?

    Ganz ehrlich? Wenn jemand die Diagnose Stress hört und dann keinen blassen Schimmer hat was er damit anfangen soll, dann sollte derjenige stark darüber nachdenken ob er geeignet ist sich um ein abhängiges Lebewesen zu kümmern.

    Ich meine, die langfristige Problemlösung muss man nicht alleine stemmen können. Aber die "erste Hilfe-Maßnahme", nämlich stressige Situation beenden, so weit sollte man ganz alleine denken können.

    Kommt drauf an, inwiefern man bereit ist zu lernen und auch sein Weltbild zu ändern und zu erweitern!

    Mir persönlich fällt es leicht, mich in so einen Hund hineinzuversetzen, weil ich selbst hochsensibel und sehr reizempfänglich bin, mich vieles stresst, was andere gar nicht wahrnehmen und ich sehr lange brauche zur Erholung. Wenn man sowas erzählt, denken viele, die sowas nicht kennen, man stelle sich an, würde nur Aufmerksamkeit wollen und das könne ja gar nicht sein o.ä.. So ein Denken kann ich mir auch einem Hund gegenüber gut vorstellen.

    Die Stresssignale von meinem eigenen Hund habe ich allerdings zuerst nicht gut erkannt. Das musste ich auch lernen, dass z.B. weit zurückgezogene Mundwinkel meist kein Lachen, sondern ein Stressgesicht sind und woran man sonst noch erkennt, dass es gerade grenzwertig ist (hüpfen, rammeln, buddeln und was es da sonst noch so gibt). Wenn man das mal raushat, ist das aber meistens schon vor dem Punkt, wo der Hund in Übersprungshandlungen kippt. Aber dann kommt halt noch der Punkt, wo man sich fragen muss, inwiefern man bereit ist, sich auf einen hochsensiblen und reizempänglichen Hund einzustellen und die Rahmenbedingungen passen(d gemacht werden können/wollen).

    Nächstes ist dann Vertrauensaufbau zu machen, so dass man dem Hund auch wirklich helfen kann und er auch um Hilfe bittet, wenn er sie braucht.