Beiträge von SanchoPanza

    Ich drücke euch die Daumen!

    Naja Benni bekommt Librela, Schmerzmittel, Herzabletten, Schilddrüsentabletten, Spezialfutter wegen kaputter Niere, Antibiotika, dreierlei Augentropfen und hat trotzdem Schmerzen (er humpelt, er robbt über den Boden und fiept wenn ich was in die Augen mache, er zittert manchmal, er frisst teilweise im Liegen weil die Kraft fehlt). Wenn ich die Herzabletten weg lassen würde, würde es wohl recht schnell zu Ende gehen. Ähnlich mit dem Spezialfutter. Ohne Schmerzmittel könnte er wohl gar nicht mehr laufen.

    Das sind also irgendwie schon alles lebensverlängernde Maßnahmen, ohne die er schon lange nicht mehr hier

    Da hast du natürlich leider auch irgendwie Recht. Echt schwierig. :pleading_face:

    Dass das Essen eingestellt wird und die Atmung sich verändert, ist normal beim Sterben, auch bei Menschen, das hat nichts mit Verhungern und auch nicht unbedingt mit Ersticken zu tun. Meine ich jetzt aber allgemein. Bei euch Dirkita , mag es eine andere Situation sein und ist auch nicht einfach, wenn man immer Angst vorm nächsten Anfall hat.

    Beaglebine Um all das zu 100% auszuschließen, müsste man den Hund einschläfern, wenn er gesund ist und das macht doch auch keinen Sinn. Es gibt glaube ich für so einen Entscheidung kaum einen perfekten Zeitpunkt.

    Ja, genau das sind unsere Gedanken. Am Leben erhalten, weil er schon noch gute Zeiten hat (gerade das Gassi eben lief super) oder gehen lassen.

    Ich finde am "Leben erhalten" ist nicht gleich "nicht einschläfern lassen" und "gehen lassen" ist auch nicht "einschläfern lassen". Ersteres wären für mich lebenserhaltende Maßnahmen, ohne die der Hund sterben würde. Zweiteres wäre, den Hund sterben lassen, wenn er sowieso soweit ist.Also eben keine Lebenserhaltenden Maßnahmen.

    Letztlich sehen wir Benni natürlich nicht und im Endeffekt muss es jeder selbst entscheiden. Aber ich finde dich nicht egoistisch.

    Den Hunden ist es ja ohnehin egal.

    Wieso meinst du das?

    Also wenn ich die Entscheidung hätte zwischen Rabauke und eher ängstlich, wrde ich Letzteres nehmen. Wenn ich die Entscheidung hätte zwischen Rabauke und einem wirklichen Angsthund, würde ich Ersteres nehmen. Aber ehrlich gesagt, fände ich beides nicht optimal und würde mir einen Hund suchen, wo alles soweit passt.

    Ein ängstlicher Hund wäre mir glaube ich dennoch tendenziell lieber, als ein Hund, der nach vorn geht.

    Ich habe mich letztlich auch gegen einen Diagnose- und Therapiemarathon entschieden. Zumal Sancho das letzte Röntgen übelst wehgetan hat. Narkose hätte er keine mehr überlebt.

    Es hätte ja auch nichts mehr geändert. Dann lieber noch ein paar mehr oder weniger unbeschwerte Tage, statt ein paar mehr voller Stress und Hetze. So traurig es auch sowieso alles letztendlich ist.