Beiträge von flying-paws

    Hallo,

    ich hätte Regeln für beide Seiten aufgestellt und durchgesetzt.

    1. Darf keiner meinen Hund manipulieren - außer ich fordere ihn ausdrücklich dazu auf. Das wissen meine Bekannten zu gut, aber auch Fremden wird das schnell klar...

    2. Erlaube ich meinem Hund nicht permanent die Individualdistanz eines Fremden zu unterschreiten. Dass ist nicht nur unerzogen, sondern auch im sozialen Sinn ganz schön frech. Das dulde ich von meinen Hunden nicht.

    3. Wenn mein Hund noch nicht über soviel Grundgehorsam verfügt, dass ich ihn jederzeit aus einer solchen Situation entfernen kann, dann würde ich genau das gezielt für kurze Zeit üben und den Hund ansonsten wegsperren.

    Besuch zu bekommen ist für Hunde alles andere als ein "natürlicher" Zustand, demnach gibt es beim Hund nur einen genetischen Plan (falls noch vorhanden) für solche Eindringlinge und der lautet in der Regel: Vertreiben! Alles andere muss man mit dem Hund üben - das kann der nicht von selbst.

    Viele Grüße
    Corinna

    :freude: Tolle Bilder.

    Mein Lauf mit Chill scheint ja echt übel gewesen zu sein... auf jeden Fall hat davon keiner ein Bild geschossen... vielleicht war ich ja auch gar nicht dabei und habs nur geträumt :gruebel:

    Hallo Walter,

    schade, dass Kai gerade nicht hier ist. Er könnte aus eigener Erfahrung dazu was sagen... ich habe einen solchen Hund noch nicht an den Schafen trainiert, weiß aber, dass solche Hunde schon erfolgreich trainiert wurden.

    Aus der Entfernung ist es schwer zu sagen. Der Hund macht ja hier ganz allein sein Ding. Man müsste ersteinmal herausfinden wie kooperativ er sich tatsächlich mit dem (planvoll handelden) Mensch zeigen würde. Darauf kommt es an... wieviel "will to please" ist vorhanden... usw...

    Da der Hund ja "erst" in diesem Alter damit anfängt, vermute ich ganz stark, dass er seinen Instinkten nun endlich folgen muss (im Sinne von "der Hunger ist zu stark... es ist kurz vor dem Hungerstod"). Da dort niemand kontrolliert, geht er eben einen Schritt zu weit (aus der menschlichen Perspektive, nicht aus seiner eigenen.).

    Viele Grüße
    Corinna

    Der Hund muss hierbei bei dem Gedanken dieser Tat ertappt und kontrolliert werden.

    Eine Ablenkung ist eine kurzfristige "Notfall-Lösung". Das bedeutet, dass der Hund eine andere Aufgabe bekommt - die sich nicht mit dem eigentlichen Interesse des Hundes vereinbaren lässt oder aber man nutzt einen Reiz, der attraktiver ist (bzw. scheint) als das erwünschte. Da der Jagd- bzw. Hüteinstinkt aber zu den genetisch verankerten Dingen gehört, dessen "Hunger" gestillt werden muss, ist dies keine langfristige Lösung - es wird schlichtweg nicht funktionieren.

    Mit Kanalisieren meine ich das Ausleben dieser Instinkte in geregelten Bahnen - also kontrolliert. Dann kann man den Hund auch in der oben genannten Situation kontrollieren - sein "Hunger" auf das Tun wird so ja regelmäßig gestillt.

    Ein Beispiel: Wenn ich mit meinen BCs mal wenig Zeit hatte an den Schafen zu arbeiten, ist es etwas schwieriger sie zu kontrollieren bis ich anfange. Anders, wenn ich viel Zeit hatte und die Tage vorher viel mit ihnen gearbeitet wurde...

    Ist nichts anderes, als wenn man Dich hungrig oder satt vor Dein Lieblingsessen platziert. Essen musst Du irgendwann, nur, wenn Du satt bist, dann stürzt Du Dich nicht kopflos drauf :wink:

    Viele Grüße
    Corinna

    Hallo Ramona,

    klar beweist sie Ausdauer - Du hast sie ja sonst schließlich immer für dieses Verhalten mit dem Ball belohnt!

    Bring Deinem Hund Grenzen bei - auch die Grenze Deine Individualdistanz nicht zu unterschreiten, wenn Du das nicht willst! Und ein Kommando für "aufhören" wäre ganz sinnvoll. Hast Du sowas schonmal geübt?

    Viele Grüße
    Corinna

    Zitat

    Bonjour Bessi,
    ein Hund lernt durch positive Motivation. Du müsste es also schaffen den Hund im "flagrant delit" zu erwische und durch positive Motivation von dem Lamm ablenken. Außerdem lernt der Hund durch Wiederholung. Leichter gesagt als gemacht! Den Hund zu strafen wenn er bereits das Lamm gerissen hat ist zwecklos, die Strafe müsste unmittelbar erfolge.
    Voila,
    Rob

    Das würde Funktionieren, wenn es sich nicht um einen Instinkt handeln würde, also keine Appetenz vorhanden wäre. Hier funktioniert nur striktes Verbieten und einen Kanal für den Instinkt bieten.

    Viele Grüße
    Corinna

    Hallo Tanja,

    Du schriebst doch sie ist ein BC(Mix)? Dann meine ich mit Arbeiten natürlich Hüten.

    Wenn Dein Hund mit Laufleine und Maulkorb Schafe jagen geht, dann bringt er vielleicht keines mehr um, aber er kann sie hetzen, sich mit der Schleppe drin verwickeln usw... und seinem Jagdeifer freien Lauf lassen.

    Was machst Du denn ansonsten mit Deinem Hund so - beschäftigungstechnisch, meine ich...?

    Viele Grüße
    Corinna

    Hallo Tanja,

    warum steht Dein Beitrag in der Rubrik "Hütetraining"? Strebst Du die Hüteausbildung an?

    Wurde schonmal der Hütetrieb getestet?

    Ansonsten: Herzlichen Glückwunsch - Dein Hund hat nun entdeckt wie man seinen Instinkt ausleben kann. Nun ist es allerhöchste Eisenbahn das Ganze zu kontrollieren und in geregelte Bahnen zu leiten. Das heißt: Den Hund sichern und testen, ob er arbeitsfähig ist. Wenn ja, daran weiterarbeiten.

    Wenn der Hund allein auf dem Hof ist bzw. dort entwischt, nützen Dir Schleppe und Maulkorb nichts.

    Viele Grüße
    Corinna

    Zitat

    Einziges Manko: Bei den Leuchties für den kleinen Halsumfang entsteht durch das Material soviel Spannung, dass regelmässig die Gummis am Kontaktteil reissen, es somit undicht wird und auch aufgehen bzw. verloren gehen kann. Es wäre wünschenswert, wenn dahingehend eine Nachbesserung erfolgen könnte.

    Soweit ich weiß, wurde genau an diesem Schwachpunkt im letzten Winter eine Änderung vorgenommen. Die Gummis kann man übrigens auch einzeln nachkaufen...

    Blau ist übrigens das hellste und am besten zu sehende Leuchtie, rot das dunkelste...

    viele Grüße
    Corinna