Hallo zusammen,
in diesem Thread https://www.dogforum.de/ftopic48413.html berichtete ich ja über Dagos Unfall mit der Folge eines Anbruchs des 2. Schwanzwirbels.
Gestern Morgen, als wir aus dem Wald kamen, trafen wir Jacky, die Unfallverursacherin, auf der Straße. Alle Hunde waren angeleint und Dago verhielt sich ganz normal.
Er guckte Jacky zwar etwas schräg von der Seite an und wollte keinen Kontakt, verständlicherweise.
Jedoch abends im Feld sah die Sache ganz anders aus
Die Hunde liefen frei als Jacky mit Herrchen ins Feld kamen. Es war in etwa die Stelle, wo der Unfall passierte.
Dago rannte wie ein aufgescheuchtes Huhn bellend auf Jacky zu, blieb in einem Sicherheitsabstand von ca 3 m vor ihr stehen und meckerte sie an.
Auf mein Hier reagierte er gar nicht, denn er hatte sich wohl so hochgeschaukelt, dass die Ohren dicht waren.
Als er mit der Meckerei fertig war, lief er einen großen Bogen um Jacky herum.
Ich war dann endlich auch angekommen,bestand ersteinmal auf mein HIER, was Dago auch direkt befolgte. Dann leinte ich ihn an und ging, mit Leckerchen bewaffnet, auf Jacky zu.
Meine Überlegung war, Dago soll merken, dass Jacky ihm nicht immer etwas tut.
Wir blieben bei Jacky eine kurze Weile stehen, Dago war auch ganz ruhig und er bekam ein Leckerchen.
War diese Reaktion meinerseits richtig oder hätte ich ihn einfach laufen lassen sollen?
Ich möchte unter allen Umständen vermeiden, dass sich bei Dago dieses Verhalten Jacky gegenüber festsetzt und er jedesmal die Welle macht, wenn wir aufeinander treffen.
Wie würdet Ihr Euch verhalten?