Beiträge von selina3

    ... - leider liest man da auf vielen Plattformen immer unterschiedliches und das bringt einen in die Unsicherheit, da ihr alle die selbe Meinung habt stärkt es mich, dass ich mit dem "nicht bestrafen" eh das Richtige mach.

    Wo liest man denn in der heutigen Zeit noch so einen Käse???

    Habs letztens auf einer Onlineplattform gelesen und in den Hundegruppen auf Facebook wird sowas auch öfter diskutiert zwischen den Hundehaltern.

    Ich würde daran arbeiten, daß der Hund merkt, daß es von dieser Stelle aus voll blöd ist, direkt heimzulaufen. Überlegt Euch mal etwas, das Ihr an der Stelle tun könnt, sodaß der Hund merkt, es lohnt sich, zu bleiben!

    Vielen Dank für die tollen Ideen! Das werde ich bei der Runde am NM gleich ausprobieren.

    Die Routine könnte vielleicht hier das Problem sein, da es jeden Tag die selbe Runde ist und immer der selbe Ablein-/ Anleinpunkt ist und sie ja "eh schon weiß wo es lang geht".

    Kurze Info - ich habe sie noch NIE bestraft für ihr Verhalten, egal ob körperlich oder ignorieren oder irgendwie, da sie vermutlich zuhause nicht mehr weiß, was sie falsch gemacht hat und es da nichts bringt. Nur falls das so rübergekommen ist. :zipper_mouth_face:


    Aber gut, dass ihr alle die selbe Meinung habt - leider liest man da auf vielen Plattformen immer unterschiedliches und das bringt einen in die Unsicherheit, da ihr alle die selbe Meinung habt stärkt es mich, dass ich mit dem "nicht bestrafen" eh das Richtige mach.

    Im ersten Monat bereits im Freilauf lassen ist schon mutig. Wie lange lebt sie jetzt bei euch?


    Wenn Sie eh ängstlich ist, dann nehmst sie an die Leine und lasst sie nur dort los, wo ihr sicher seid, dass sie nicht aus Angst abhauen kann.

    Sie ist seit November bei uns und wurde den ersten Monat auch nur im Garten frei gelassen, dort haben wir einen Zaun. Bei der Gassiroute haben wir anfangs immer zwischen kurzer Leine (1,5 Meter) und Schleppleine gewechselt damit sie auch den Radius kennenlernt, wie weit sie vor und zurück darf.

    Danke für die Tipps!


    Was sagt ihr zu "Bestrafungen"? Ich habe im Internet schon öfter gelesen, dass Leute den Hund dann mit Schweigen und tagelang nicht Streicheln bestrafen, manche sogar mit einem Klapps auf den Hintern etc., damit der Hund merkt, dass er was falsch gemacht hat.

    Hier bin ich mir aber nicht ganz sicher, wie sinnvoll sowas ist bzw. ob das dann vielleicht gar in die falsche Richtung gehen kann.


    Körperliche Bestrafungen kommen bei mir jedoch absolut gar nicht in frage, das hab ich bei meinem vorigen Hund schon nicht gemacht und auch bei diesem nicht.

    Wir haben seit Mitte November einen Hund (4 Jahre alter Bordercollie-Entlebucher Sennenhundmix namens Laika), der erste Hund von meinem Freund und mein zweiter Hund. Sie ist unser absoluter Traumhund und auch wirklich sehr sehr brav... jedoch haben wir ein Problem.


    Wir gehen zweimal am Tag unsere gewohnte Gassirunde, und das seit Mitte November jeden Tag. Anfangs, so ca. den ersten Monat, hatten wir sie vorwiegend an der Leine, und nur zum Üben der Kommandos im Freilauf. Sie hört auch super auf uns bzw. mich, da sie bei der Vorbesitzerin schon ein super Training hatte (wir hatten es nur gefestigt und geübt, dass sie auch auf uns hört.) Sobald wir ein Kommando geben, führt sie es sofort aus ohne zu zögern und lernt auch wirklich schnell und liebt es auch neue Kommandos zu lernen. Auch im Freilauf oder im Spiel kommt sie auf "Laika, hier!" sofort zurück.


    Nun zu unserem Problem. Wir sind mit ihr Gassi gegangen, und so ca. 150 Meter von unserer Haustüre entfernt fängt sie ins Laufen an und hört nicht auf unsere Kommandos und "schaltet" mehr oder weniger ab. Und das immer bei der selben Stelle. Wir haben da auch alles probiert, rufen, pfeifen und auch die Hundepfeife, auf die sie normalerweise immer hört. Sie hat diese 150 Meter aber keinen direkten Blickkontakt zu uns, da dazwischen noch viele Kurven, Häuser und auch eine Straße ist (wenig befahren - so ca. 10 Autos pro Tag) sind. Das Ganze ist uns schon drei Mal passiert. Bei den ersten beiden Mal ist sie immer nach ca. 25 Meter stehen geblieben und hat geschaut, ob wir eh noch da sind, hat kurz gewartet und ist dann weiter gelaufen. Jedoch ist sie gestern einfach durchgelaufen und da hat sie sich auch nicht umgedreht und geschaut.


    Sie läuft auch nicht wo anders hin oder nimmt Umwege - wir finden sie dann immer vor unserer Haustüre, wo sie darauf wartet, dass wir sie rein lassen und sobald wir auf unserem Grundstück sind, folgt sie auch wieder super und führt alle Befehle aus. Das Problem sind die 150 Meter davor...


    Was man auch anmerken muss - sie ist ein Angsthase und auf laute bzw. neue Geräusche empfindlich und ist in neuen Situationen nervös, wie zb. der erste Besuch im Büro oder das erste Überqueren der Straße. Sobald die Situation oder das Geräusch bekannt ist, ist es aber alles kein Problem. Ich glaube aber, dass sie so ist, weil sie vorher in einer unbewohnten Gegend gewohnt hat, und nie wirklich wo anders war als auf dem Grundstück der Besitzerin und dann natürlich auch nicht mit solchen Sachen konfrontiert wurde.


    Bei diesen drei Situationen war die Runde aber super und es gab vorher keine Probleme und auch kein lautes Geräusch das der Auslöser sein kann oder eine ungewohnte Sache. Sie wird von uns auch artgerecht ausgelastet und ist auch sonst ein gesunder und aufgeweckter Hund.


    Unser TA hat letztens angemerkt, dass sie sehr sensibel und emotional ist, und sie auch eine große Bindung zu uns hat und uns schon vollkommen vertraut.


    Wie könnten wir hier handeln bzw. habt ihr Tipps? :hear_no_evil_monkey:

    Scheinschwangerschaft oder sowas ist auch ausgeschlossen?

    Vielen Dank für den Tipp, hab den auch gleich ausprobiert! Sie hat da nirgends drüber geschleckt oder ähnliches, auch trotz öfterem absuchen und abtasten.


    Das mit der Scheinschwangerschaft muss ich mir noch genauer anschauen, da sie tatsächlich momentan sehr oft die Zitzen abschleckt und sehr anhänglich ist und kuscheln will. Jedoch weiß ich nicht, wie das da trotz der Kastration ist, da ist trotzdem eine Scheinschwangerschaft möglich oder?

    Was ich persönlich machen würde, einfach zu meiner eigenen Sicherheit und für mein Gefühl: Geld investieren um mir persönlich einen Überblick über den gesundheitlichen Zustand zu verschaffen.


    P.S.: Den Ball würde ich sicherheitshalber auch weglassen - sie vermisst ihn nicht, und lernt andere, sinnvolle Beschäftigung bei und mit euch.

    Vielen Dank für die lieben Tipps, ich werde dann auch morgen gleich beim Doktor anrufen und einen Termin ausmachen!😊

    Zu deiner Frage: Ich würde den Hund gut beobachten. Läuft er locker in allen Gangarten? Springt er über ein kleines Hindernis, einen Bach oder so? Kaut er auch zähe Sachen ohne Probleme? Hat er beim Aufstehen und Hinlegen Probleme?

    Wenn das alles passt und er gern auf deine Trainingsangebote (Futterbeutel und co) eingeht, würde ich ihn weiter in Ruhe ankommen lassen und dem Ballspielen nicht nachtrauern…

    Ich hab sie bis jetzt immer beobachtet im Garten oder beim Spazieren - sie geht gerade und humpelt nicht oder ähnliches, das Einzige was mir augefallen ist ist, dass sie immer einen kleinen ‚Linksdrall‘ hat an der Leine, der ist aber ohne Leine komplett weg und sie läuft brav neben mir.

    Das Springen über Bäche etc. haben wir noch nicht probiert - das werd ich mir heute gleich anschauen! Aufstehen und hinlegen auch alles Top. Sie frisst auch harte bzw. zähe Sachen sehr gut und kaut da gerne drauf rum und hat (finde ich) noch sehr scharfe und gute Zähne, also kein Belag oder ähnliches.👍🏻


    Vielen Dank für den Tipp, ich werd dann glaube ich wirklich den Ball in den Kasten räumen und vergessen🥰