Beiträge von Freddy.

    Wichtig ist, dass die Katzen erhöhte Plätze haben zum Flüchten und dass der Hund strikt lernt ihnen nicht hinterherrennen zu dürfen. Eine Hausleine kann dabei helfen.



    Evtl kann man ihnen einen Raum per Türgitter zuweisen und nicht eine komplette Etage. Dann können sie sich dadurch beschnüffeln und nochmal "neu" kennenlernen. Nur so als Ideen, da gibt's sicher erfahrenere User was das angeht.

    Ja es ist auf jeden Fall eine große Belastung.

    Die Katzen haben hier unten jede Menge Fluchtorte, wir haben das wirklich schon stark vorbereitet. Hatten auch eine Decke und die Klamotten mit Geruch, nach dem ersten Besuch mitgebracht und viel dazu gelesen.

    Man findet aber das meiste dazu, dass die Katzen furchtbar territorial sind und den Hund nicht mögen.

    Bei uns war das genau umgekehrt. Als wir Freddy nach Hause gebracht haben, war er kleiner als unser Kater, hat überhaupt nichts gemacht, sondern sich einfach hingelegt und der Kater hat ein Mal gefaucht und ist danach nicht mehr ins Wohnzimmer gekommen. Unser zweiter Kater ist sowieso ein großer Angsthase, aber verbringt eh die meiste Zeit oben, deshalb ging es uns erstmal um den anderen.

    Wir haben ein Babygitter an der Tür zum Flur unten. Dort steht auch das Futter der Katzen, damit sie den Hund eben wenigstens ab und an mal sehen und riechen. Sie gehen hier auch immer mal and Gitter und riechen sich gegenseitig, gehen aber sofort wieder weg.

    Der Hund jagt die Katzen hier drinnen nicht, ist aber doch interessiert an ihnen, vor allem wenn sie wegrennen. Das können wir nicht so oft trainieren, wie wir wollen, da die Katzen sich eben nicht viel blicken lassen.


    Sie sind überhaupt nicht territorial gewesen, sondern sind sofort umgezogen. Das haben wir gar nicht erwartet. Eher, dass sie ihm mal eins überhauen oder fauchen, haben sie aber gar nicht.

    Mh... An Arbeitstagen macht ihr also gar nichts mit dem Hund? Weder morgens noch abends wird mit ihm gelaufen. :denker:


    Eigentlich wird also nur am Wochenende etwas gemeinsam mit dem Hund unternommen.


    Das empfinde ich schon suboptimal.

    Wenn er in der Betreuung ist, die auf einem eingezäunten Grundstück im Feld mit weiteren Hunden stattfindet, dann machen wir sonst nichts, weil er danach total müde ist.

    Wenn wir ihn alleine lassen, bzw. meine Mama weg ist und mein Bruder und Ich genug Freistunden hatten um uns zu kümmern, ist einer von und morgens und der andere Mittags gegangen, bevor wir wieder in die Schule zurück sind. Wenn es sehr knapp war mittags, dann eben nur kurz und abends länger.

    Wenn meine Mama im HO ist geht sie morgens und einer von uns Abends/Mittags.

    Vielleicht war das missverständlich ausgedrückt, aber wir gehen jeden Tag, außer er ist von morgens 7:30 bis 17:30 im Feld in der Betreuung, mind. zweimal mit ihm spazieren und insgesamt nie weniger als 1:30 h.

    Welche Aufgaben hat denn der Ex- Freund deiner Mutter konkret übernommen?


    War er der tragende Part?

    Er hat einen sehr großen Teil übernommen und war einer der Hauptgründe warum wir gesagt haben wir schaffen das mit einem Hund, da er um 8 gegangen ist und um 15:30 Uhr wieder hier war.


    Momentan wäre Freddy mal mind. von 8 bis 16:00 eher 17:00 Uhr alleine und dann auch nur ganz kurz im Garten und dann nochmal 2 Stunden alleine. Ich denke das ist eben auch mit Dogwalker keine Lösung

    Mich würde tatsächlich Mal interessieren wie die Woche konkret aussieht. Also, Gassizeiten und -dauer (wo und was genau das passiert), Zeit zusammen mit Menschen, Alleinbleiben, Beschäftigung ...

    Meine Mutter steht montags um 6:30 auf, füttert die Katzen und den Hund, lässt ihn raus und macht Frühstück. Dann bringt sie den Hund zur Betreuung und geht um 7:45 aus dem Haus. Mein Bruder steht um 7:30 Uhr auf, hat um 8 Uhr Schule. (Ich lasse mich mal außer vor, weil meine Routine sich noch neu einspielen muss und ich dann eh bald weg bin)


    Er kommt um 16 -17 Uhr aus der Schule, hat dann 30 - 45 Minuten zum Essen und sich fertig machen und geht dann ins Training.

    Meistens ist um 17:30 dann Abholung bei unserer Hundebetreuung. Die Person die das gemacht, fällt ja wie gesagt momentan weg, das habe dann meistens ich gemacht, ggf. mal mein Bruder, wenn das Training später war.


    Meine Mama kommt zwischen 18:30 Uhr und 19:00 Uhr nach Hause.

    Danach passiert hier nichts mehr, außer mal eine kleine Runde, wenn wir das Gefühl haben er muss nochmal.

    Vielleicht noch Wäsche, ein bißchen sortieren. Hier muss Freddy alleine unten bleiben, da die Katzen oben sind und wirklich sehr starke Angst vor ihm haben. Das findet er nicht super und muss dann doch je nachdem wie unruhig er ist, angeleint werden, damit er nichts kaputt macht.



    Wenn meine Mama zu Hause ist, momentan oft dienstags, steht sie auch um 6:30 auf, füttert die Tiere, frühstückt und fährt mit Freddy in den Wald, oft sind die beiden dann 1:30 h unterwegs.

    Dann arbeitet sie von 8:30/9 Uhr an bis halb 1/ halb 2 (kommt immer drauf an) bis zu einer Mittagspause. Zu dem Zeitpunkt schläft Freddy oft noch. Dann macht sie Essen und setzt sich oft mal 10 Minuten mit Freddy in den Garten. Danach versucht sie, ein paar Minuten die Augen zuzumachen.

    Dann geht es weiter mit der Arbeit bis 17:30 / 18:00 Uhr. Sie kann hier vielleicht eine halbe Stunde früher Schlussmachen, um den Hund abzuholen, wenn er in der Betreuung ist, muss aber dann danach nochmal mehr arbeiten und ist leider auch sehr an den Rechner gebunden.


    Also gehen entweder ich (meistens) oder mein Bruder Nachmittags, gegen 16/17 Uhr, sofern dass die Schule/Training zulässt. Momentan, wenn es so heiß ist, gehen wir nicht mehr als 30 Minuten, meistens eher 15 und dann noch 15 Minuten Tricks hinterher. Wenn es kälter ist, oft auch mal 45 Minuten bis zu einer Stunde.


    Dann Essen wir zu Abend wenn mein Bruder vom Training kommt und gehen meistens gegen 22 Uhr nach oben und machen unten das Licht aus.

    Wir würden ihn gerne mit nach oben nehmen, das geht aber wegen der Katzen einfach nicht.


    Freitags ist es ein bißchen offener, da geht dann auch mal meine Mama Nachmittags, kann aber trotzdem nicht weg, da sie oft noch arbeitet.


    Am Wochenende sind die Spaziergänge morgens oft zu zweit und mit weiteren Hunden, manchmal bis zu 2 Stunden.

    Danach schläft er eine Weile, wird aber oft gegen 2 Uhr sehr unruhig. Dann übe ich oft mit ihm Tricks.


    Wenn wir weg sind, sind wir meistens drei bis fünf Stunden weg und können den Hund leider zu vielen Freunden, aufgrund von starken Allergien nicht mitnehmen. Dann ist er alleine. Mein Bruder geht eigentlich jeden Abend nochmal bis mind. 22 Uhr, eher 00:00 Uhr mit seinen Freunden raus und schläft morgens bis 13 Uhr und ist am Wochenende dann auch oft lange weg. Ich arbeite jetzt auch am Wochenende. Einen Tag zu Freunden fahren, die weit weg wohnen geht dann eben nicht, weil die Allergien bei uns im Freundeskreis doch sehr präsent sind und dann der Hund nicht mitkann.


    Wir schenken ihm, wenn er zu Hause ist wahrscheinlich einfach zu viel Aufmerksamkeit und haben ihn zu sehr daran gewöhnt, dass immer jemand nach ihm schaut. Daran müssen wir sicher arbeiten, das lässt sich hier aber schwer als Teil der Routine aufschreiben, weil ich es einfach nicht richtig einschätzen kann, wie viel Zeit das in Anspruch nimmt. Auch lassen wir ihn eigentlich wenig allein im Erdgeschoss, was wir wohl mehr machen sollten, denn dann verlagern sich Haushaltsaufgaben oft an den Ende des Tages und sind so doppelt anstrengend.


    Naja, das war jetzt ewig lang, erstmal danke fürs lesen und ich hoffe es verschafft ein bißchen Klarheit. Mag sein, dass ich etwas vergesse, ich lese nachher nochmal darüber, habe jetzt ziemlich Kopfschmerzen und muss mich mal hinlegen :)

    LG

    Vielen Dank für die Perspektive und die nette und verständnisvolle Nachricht. Das klingt ja tendenziell schon mal sehr ähnlich, wie bei uns. Ich zeige ihr nachher sowieso alles, aber diese Nachricht merke ich mir auf jeden Fall!

    Ganz lieben Dank und liebe Grüße🥰

    Bei mir hat es wirklich wunder gewirkt einfach Mal was für mich zumachen. Abstand und Entspannung ist wichtig und richtig, dann flammt meiner Erfahrung nach auch wieder ganz neue Freude am Hund auf.


    Sie könnte sich überlegen wann sie sich Zeit nur für sich freischaufelt, wann sie Zeit hat um aktiv quality time mit eurem Rüden zu verbringen und welche Aktivitäten sich durchaus auch mit Hund verbinden lassen (bspw. Freunde treffen, in ein Restaurant gehen,...). Natürlich sollte der Hund dafür einigermaßen erzogen sein aber das kann man ja schrittweise trainieren :-)


    Ich sehe bei euch ehrlich gesagt nicht, dass ihr keine Lust auf den Hund habt oder ihr nicht bereit dafür seid wie einige geschrieben haben (wissen kann ich es natürlich nicht)... Sondern eher, dass ihr durch das massive Zerdenken, betüddeln, Umherkreisen etc. den Hund zu einen Stressfaktor gemacht habt der er eigentlich gar nicht sein müsste ☺️

    Ich werde ihr das auf jeden Fall mal zeigen und auch empfehlen!


    Und auch vielen Dank für die Einschätzung. Ich habe auch nicht das Gefühl, dass wir keine Lust auf den Hund haben, denn eigentlich haben wir viel Spaß an ihm, sofern wir eben nicht total gestresst sind. Aber vielleicht müssen wir uns einfach nochmal mehr damit beschäftigen, ihn alleine und in Ruhe zu lassen.


    Wir nehmen uns das alles auf jeden Fall zu Herzen. Vielen Dank für die Hilfe und das Verständnis!

    Wenn ihr euch auf eure gemeinsamen Familienstärke besinnt, findet ihr bestimmt eine Lösung, ohne dass Freddy gehen muss. Ich wünsche euch aus ganzem Herzen sehr viel Glück!🍀🍀🍀




    ,

    Vielen Dank für die liebe Nachricht und den Tipp❣

    Ich hänge auch an dem Punkt, dass der Hund anscheinend den ganzen Tag betüddelt wird und nie alleine zu sein scheint. Klar, acht Stunden ohne Gassi ist zu lang. Aber bei mir entsteht der Eindruck, dass Ihr Euch den größten Teil Eures Problems selbst macht, weil Ihr glaubt, ein Hund müsse den ganzen Tag seinen Privatentertainer haben ...?

    Ist sicher ein Punkt über den wir uns vielleicht nochmal Gedanken machen müssen. Vielen Dank für die Perspektive.

    Kann der Hund denn gar nicht alleine bleiben?


    Daher mein Tipp: prüft erstmal ob ihr nicht mehr von euch erwartet als der Hund braucht


    Und Dogwalker suchen. Wo seid ihr denn so ungefähr?

    Hi,

    vielen Dank für die nette Nachricht. Freddy kann alleine bleiben, wir lassen ihn aber selten mehr als 3 Stunden alleine, das ist er also nicht gewöhnt.


    Auch das ist ein sehr guter Punkt, über den wir sicher ernsthaft nachdenken müssen. Das werden wir auch tun, also schonmal vielen Dank für die Anregung. Vielleicht machen wir einfach wirklich zu viel.


    Wir sind in Mainz :)


    LG

    Woher kommt ihr denn so ca? Vielleicht ergibt sich hier was zwecks Betreuung/Sharing

    Hi,

    erstmal vielen Dank für die respektvolle und nette Nachricht. Wir kommen aus Mainz. Vielleicht ist ja jemand in der Nähe.

    Nachdem wir zusammen ein paar Nachrichten durchgegangen sind, müssen wir uns vielleicht doch nochmal damit auseinandersetzen, ob wir nicht zu viel machen.

    An einem Tag werden wir mind. sicher immer noch nach einer Lösung suchen müssen, weil 8 - 9 Stunden ohne Gassi einfach zu lang sind und das HO bei meiner Mutter als Anwältin, quasi ohne Pause und fast wie ihm Büro läuft.


    Nochmal vielen Dank und LG