Beiträge von MrsTwini

    Vielleicht ist sie deswegen generell unsicherer und hat Angst, wenn ihr nicht als Anker für solche Momente zur Verfügung steht? Nur eine Idee.

    Genau das vermute ich eigentlich auch am ehesten. Ich hab nur absolut keine Ahnung wie ich ihr verständlich machen könnte, das keine Gefahr besteht. Bei anderen Alltagsgegenständen besteht ja eher die Möglichkeit den Hund behutsam daran zu gewöhnen.

    Kinder- und Schlafzimmer sind zu, der Rest der Wohnung steht quasi zur freien verfügung. Haben ein Babyphone mit Kamera und haben das schon mal den Nachbarn gegeben, die sie dann beobachtet haben. Sie hat erst versucht die Tür zu öffnen, ist durch den Flur gelaufen und hat sich irgendwann auf den Teppich gelegt. Ich konnte bisher keinen speziellen Auslöser festmachen, weshalb sie manchmal die Einrichtung zerstört. Mal ist es unproblematisch und mal leidet sie extrem. Wir haben jetzt extra unsere Schichten so gelegt, das sie kaum noch allein bleiben muss, um das alles nochmals besser üben zu können. aber wenn das Kind zur Kita gebracht wird oder wir einkaufen müssen, lässt es sich nicht vermeiden.


    Wir haben hier im Ort einen Tierarzt der auch Verhaltenstrainer ist. Ich denke, das wir da auf jeden Fall einen Termin machen werden.

    Sie hat dermassen massiv Gewicht verloren?


    Und immer wieder Phasen, in denen sie trotz eurer Anwesenheit stark hechelt?


    Im Sommer ist es schwieriger als im Winter?


    Ich würde den Hund medizinisch mal auf den Kopf stellen, etwas mehr als nur ein Blutbild.


    Stress (auch solchen der durch Schmerz ausgelöst wird) kann zu ganz komischen Ängsten führen.

    Sie hat insgesamt 8kg verloren, allerdings war es insgesamt schwer ein Futter zu finden was keine Durchfälle verursacht, seit wir barfen ist das deutlich besser geworden und sie nimmt wieder zu, wenn auch nur langsam.


    In unserer Anwesenheit hechelt sie nur stark wenn sie merkt das man das Haus ohne sie verlassen möchte oder aber eine Fliege in der Wohnung gelandet ist.


    Es wurde ein Blutbild gemacht, es wurden die Zähne überprüft, Bewegungsapparat und Rücken wurden gecheckt, eine Kotprobe wurde genommen.. laut Tierarzt ist alles top.. Kann natürlich sein das etwas übersehen wurde.

    Wie alt ist sie denn?

    Marfil wird auf 6-7 Jahre geschätzt.


    Da es Saisonale Unterschiede gibt, könnte vielleicht etwas gesundheitliches rein spielen, dass im Sommer schlimmer für sie ist?

    Wir haben ein organisches Problem durch den Tierarzt ausschließen können, da wir sie einmal durchchecken lassen haben. Sie hat innerhalb kürzester Zeit einiges an Gewicht verloren, womöglich durch Stress. Mittlerweile sind aber 4kg mit Mühe wieder drauf, zu dünn ist sie noch immer..

    Wie ist sie denn sonst so? Ist sie unsicher im Alltag, kommt sie zur Ruhe, wenn ihr Zuhause seid, irgendwelche anderen Auffälligkeiten?

    Im Alltag und vor allem draußen ist sie ein absolut souveräner und entspannter Hund. Sie läuft gut an der Leine, begegnet sämtlichen Menschen und Hunden neutral bis freundlich und lässt sich auch durch laute Geräusche oder Situationen mit vielen Menschen nicht aus der Ruhe bringen. In der Wohnung ist es sehr tagesformabhängig. Meistens liegt sie auf ihrem Platz und döst und fällt wirklich kaum auf. Dann gibt es aber Tage an denen sie scheinbar keine Ruhe findet und uns ständig hinterherlaufen möchte.. Sonst ist sie wirklich verschmust und einfach ein netter Hund.

    Was haben die Hundetrainer denn gesagt?

    Einer hat den Kennel empfohlen und gezeigt wie man den Hund vernünftig dran gewöhnt, hat aber leider nicht viel verändert. Außerdem Möglichkeiten die Bindung zu stärken und ihr so Sicherheit zu vermitteln. Der andere meinte wir sollen sie in unserer Abwesenheit einfach anleinen und/oder ihr einen Maulkorb anziehen. Halte davon allerdings nicht viel, so das wir da nicht viel mitnehmen konnten..

    Hallo. :smiling_face:

    Wir haben seit etwas über einem Jahr einen Hund aus dem Auslandstierschutz (Bardino-Mix). Im ersten halben Jahr war alles prima und sie war wirklich ein 6er im Lotto; ruhig, verschmust, super sozialisiert, gelehrig, schlau und einfach ein absolut dankbarer Hund. Dann fing es an, das sie Probleme mit dem Alleinsein bekam, obwohl dies kleinschrittig mit ihr geübt wurde und vorher kein Problem war. Wir arbeiten beide im Schichtdienst so das sie maximal 2 Std allein bleiben muss, alle paar Wochen könnten es auch 4 Std. sein. Schon bevor man überhaupt das Haus verlässt, fängt sie an zu Hecheln und ist sichtlich gestresst. An einem Tag zerlegte "Marfil" dann 2 unverschlossene Türen weil sie eine halbe Stunde allein bleiben musste. Marfil erhält ausreichend lange Spaziergänge und geistige Beschäftigung (hauptsächlich Tricks mit Clicker lernen und Dummyarbeit). In der Wohnung fing sie an uns überall hin hechelnd zu folgen, wir haben sie dann konsequent wieder auf ihren Platz geschickt. Wenn sie allein ist frisst und trinkt sie nicht, weshalb der Kong oder Kausnacks in unserer Abwesenheit nicht genutzt werden. Die gesamte Problematik besteht auch hauptsächlich in den Sommermonaten, im Winter zeigt sie sich deutlich ausgeglichener. Zudem hat sie panische Angst vor Fliegen, wenn sich mal eine in die Wohnung verirrt uriniert sie unter sich und versucht die Wohnung zu verlassen (sie kann Türen öffnen). Wir waren bei 2 verschiedenen Hundetrainern, die sich allerdings auch keinen Rat wussten. Ein (offener) Kennel in der Wohnung bringt ebenfalls keine Entspannung..

    Vielleicht hat jemand hier noch Tipps die etwas mehr Entspannung für das gestresste und nervöse Tier bringen.. sie ist mein erster Hund und ehrlicher Weise überfordert mich das alles manchmal. :crying_face: