Beiträge von Jules1502

    Das sehe ich genauso

    Hallo ihr lieben,

    Ich habe gestern noch die Spitznothilfe kontaktiert und die setzten ihn auf ihre Website. Außerdem waren wir nochmal bei einem anderen Trainer der uns einen neuen Ansatz was das alleine bleiben angeht vorgeschlagen hat.

    Die 700€im Monat sind keine Fixkosten abermals ist so grob der Betrag den wir jeden Monat bei TA lassen. Ratenzahlung machen sie leider nicht.

    Diesen Monat waren es sogar 950€ da der Kleine die Katzen auch angesteckt hat und jetzt alle drei zum Ultraschall mussten wegen sehr massiven Atemwegsproblemen . Was er diesmal hat keine Ahnung aber die Lunge ist bei ihm und dem Kater geschädigt und es geht den beiden bis auf der Katze ziemlich schlecht. Besonders dem Kater. Wir warten jetzt auf den Abstrich und hoffen das dabei was sinnvolles rauskommt. Mein armer Kater röchelt nurnoch und weder Schleimlöser noch Hustensaft bringen irgendwas...

    Ich kann einfach nicht mehr. :loudly_crying_face:

    Einen Behindertenausweis werde ich versuchen zu beantragen.

    Vielen Dank nochmal für eure Unterstützung.

    Ja mein Lebensgefährte und ich haben unsere Schichten aktuell noch so gelegt das immer einer Zuhause ist oder eben meine Mutter. Aber die fällt bald flach. Von der Spitznothilfe habe ich schon gehört. Eventuell können die ja helfen?

    Wir haben alle Freunde und Bekannten gefragt . Aber keiner kann helfen. Meine Tante hat sogar einen Bauernhof und einen Hund und ich habe auch sie schon gefragt aber ihr lieber Benno ist leider komplett unverträglich und akzeptiert nur seine eigene Familie. War mir bisher auch unbekannt. Auch unsere Trainerin fragt überall. Möglichkeiten gibt es aber die Tierarztkosten schrecken die Leute ab, was ich durchaus verstehen kann. Wobei er sich ja auch besser gemacht hat als jemals erwartet wurde. Vielleicht hört das ja irgendwann auch auf und er bleibt gesund. Ich kann aber verstehen wenn die Leute da erstmal sagen das es nicht geht. Ich denke es gibt genug Leute die irgendwann an dem Punkt angekommen sind das sie die Tierarztkosten auffressen und wer möchte sich das denn bitte freiwillig antun?

    Es ist echt einfach nurnoch zum verzweifeln.

    Ich danke euch allen für eure Worte.

    Eben habe ich mit der Trainerin telefoniert und sie wird ein Kennenlernen vereinbaren.

    Ich weiß nicht ob ich das wirklich kann und ihn abgeben kann. Ich habe immer gedacht ich werde alles verkraften können aber ich es fühlt sich nicht danach an als würde ich das schaffen. Vielleicht ist es auch gerade alles ein bisschen viel.

    Mein Partner ist natürlich auch mit den Nerven am Ende und todtraurig.

    Ich bin gespannt was die TÄ sagt und ob sie ihn wirklich nehmen würde.

    Am Freitag weiß ich was gesundheitlich jetzt alles bevorstehen wird und wir werden sehen.

    Ich habe jeden unserer Pflegis geliebt aber bei dem Kleinen ist es anders. Er ist mir ungewöhnlich schnell und stark ans Herz gewachsen und so schnell Teil unserer Familie geworden egal wie schwer es manchmal ist. Wir haben auch noch zwei Katzen. Eine von beiden hat auch sehr viel erlebt und sich bis zum Einzug von unserem kleinen Bär nicht anfassen lassen. Seit er hier ist taut sie auf und schläft auch immer bei ihm. Sie hat Hunde schon immer geliebt aber bei den Beiden ist es anders.

    Auch für meine kleine Mieze wäre es einfach ein Weltuntergang.

    Ich hätte wirklich nie gedacht das ich mal so eine Entscheidung treffen muss.


    Ihr seid alle wunderbar und vielen lieben dank für eure Worte und Unterstützung. Das hilft. Wirklich.

    Den Vermieter selbst stört es nicht und wir haben grundsättlich auch sehr sehr nette Nachbarn mit sehr viel Geduld. Wir haben von Anfang an mit denen immer gesprochen aber jetzt nach 6 Monaten haben die eben auch kein Verständnis bzw keine Ruhe mehr. Der Kleine ist eben auch noch ein Mittelspitz. Die bellen sowieso ja schon sehr sehr gerne.

    Ich habe bereits in der Zeitung inseriert um eine günstige Betreuung zu finden aber das was hier in der Umgebung angeboten wird können wir uns zusätzlich zu den Tierarztkosten und meinem Ausfall nicht leisten.

    Du hast recht. Ich frage eigentlich nie nach Hilfe. Man musste mich quasi immer zwingen Hilfe anzunehmen. Nun brauche ich sie und finde keine...

    Also wenn ich es richtig verstanden habe, war er ein Pflegehund, den Du jetzt aber richtig adoptiert hast?

    Gibt es in solchen Fällen nicht die Möglichkeit, dass die TS-Organisation die Behandlungskosten übernimmt? Sorry, wenn ich so naiv nachfrage, ich habe keine Ahnung von den Gepflogenheiten.

    Normalerweise ja , normalerweise ist das auf Pflegestellen so. Wir waren aber ja nie Pflegestelle für ihn, sondern haben ihn direkt übernommen, da die Hunde von Vermehrern ja sowieso meist keine Chance mehr bekommen. Zumindest meiner Erfahrung nach.

    Danke erstmal für eure lieben Worte. Ich bin einfach so traurig. Ich fand es immer schlimm wenn Menschen ihre Tiere abgeben weil sie krank sind denn die Tiere suchen sich die Krankheiten ja nicht aus. Ich weiß auch noch nicht genau wie es bei mir weitergeht. Wird es "nur" eine größere OP oder doch Chemotherapie . Es stehen noch einige Tests aus. Trotzdem macht mir die Vermieter Geschichte und meine mum Sorgen und natürlich auch mein Arbeitsausfall der definitiv feststeht.

    Eigentlich weiß ich das es für ihn das Beste ist wenn er zu der Tierärztin geht. Selbst wenn ich jetzt nicht krank wäre. Ich gebe mir nur wegen der Vermieter Geschichte jetzt die Schuld weil ich denke ich habe zu wenig getan, zu wenig gekämpft und zu wenig Geld. Ich hätte ihn nie nehmen sollen wenn ich die Verantwortung nicht tragen kann. Versteht ihr? Ich tue dem Kleinen nur weh wenn er gehen muss..Es ist einfach furchtbar. Vor allem kann und will ich garnicht ohne Hund leben. Egal wie schwer es manchmal ist.

    Entschuldigt meine emotionalen Ausbrüche hier, ich bin einfach nur verzweifelt. Man bindet sich anders an einen Pflegi als an "seinen eigenen "Hund.


    Danke das es euch gibt :sparkling_heart:

    Hallo ihr lieben,

    Ich weiß es ist ein sensibles Thema und auch ganz bestimmt nicht einfach für mich.

    Seit einigen Monaten haben mein Lebensgefährte und ich wieder einen Hund der von Tag 1 krank war. Wir hatten schon viele Pflegis bei uns und haben uns eigentlich entschieden jetzt aufzuhören mit der Pflegestelle. 24 h nachdem unser letzter Pflegi glücklich vermittelt wurde bekamen wir einen Anruf von einer Freundin aus unserer Orga , die fragte ob wir einen vom Veterinäramt vom Vermehrer beschlagnahmten Hund heute noch aufnehmen können.

    Wir haben natürlich sofort zugesagt und für uns beschlossen das er bleibt. Kaum war er bei uns angekommen war sofort klar das was nicht stimmt. Er ist ein wundervoller kleiner Kerl der wirklich sehr sehr viel Pech hatte.

    Mittlerweile haben wir die Darm Problematik einigermaßen im Griff, sind aber wir kämpfen dafür ständig mit etwas neuem. Zwingerhusten hier, Lungenentzündung, Darmentzündung, Clostridien,Gardinen, Bindehautentzündung, Mandelentzündung und und und.

    Meine gesundheitliche Situation hat sich vor 2 Wochen nun auch geändert da ich eine Krebs Diagnose bekommen habe. Wir sind seit 6 Monaten immer wieder in der Tierklinik und bei unterschiedlichen Spezialisten und zahlen um die 700€ im Monat für Behandlungen etc. Das wird bald nicht mehr möglich sein. Zumindest nicht auf Dauer. Da er eben so Pflegebedürftig ist und große Probleme mit dem alleine bleiben hat( was ich ihm nicht verübeln kann) überlegen wir ob es für uns auf Dauer so noch tragbar sein wird mit seiner gesundheitlichen und meiner gesundheitlichen Situation. Unsere Trainerin erzählte uns nun vor 2 Tagen das sie mit einer Tierärztin befreundet ist und die einen jungen kleinen Hund sucht und die ihn wahrscheinlich auch nehmen würde. Ich möchte ihn wirklich nicht hergeben. Mir zerreißt es auch das Herz aber unter den gegebenen Umständen weiß ich momentan nicht wie wir das hinbekommen sollen. Meine Mutter hat von Anfang an immer mal wieder auf ihn aufgepasst und auch zwei befreundete Pärchen. Die fallen jetzt alle aus. Meine Mutter muss am Herzen operiert werden und die beiden Pärchen fallen aufgrund ungeplanter Schwangerschaft aus.

    Es ist wirklich zum Mäuse melken. Ich habe noch nie ein Tier abgegeben und ich konnte mir bis heute auch nie vorstellen das ich auch mal nur darüber nachdenken würde. Nur weiß ich momentan keinen anderen Weg. Langfristig ( und ich weiß jeder Hund/Tier kann krank werden) können wir uns diese Tierarztkosten mit meiner Gesundheit nicht leisten, da ich auch jobtechnisch erstmal ausfallen werde.

    Ich bin so am Boden zerstört. Ich liebe unser kleines Bärchen und wir haben schon in so kurzer Zeit so viel miteinander druchgestanden egal wie schwierig es war. Er ist nicht einfach, hat unglaublich viel Angst und bellt nun auch sehr sehr viel. Hinzu kommt auch das sich der Vermieter aufgrund des bellens schon beschwert hat und gesagt hat das es nicht mehr lange so weitergehen kann.(die sind hier eigentlichsehr entspannt). Nicht weil wir ihn hier versauern lassen aber selbst nach 6 Monaten machen ihm alltägliche Dinge noch große Angst auch wenn es in kleinen Schritten immer besser wird. Aber auch das ist für MICH völlig okay weil ich weiß das wir das hinbekommen werden.

    Für den Vermieter verständlicherweise eben nicht

    Habt ihr eine Idee?

    Ich möchte den Kleinen nicht hergeben müssen.

    Ich kann ihn nicht abgeben.

    Help. :loudly_crying_face: