Beiträge von aGreenPen

    Hey…nach etwa einem Monat sehen wir mittlerweile vieles für uns klarer.


    Die Operation verlief gut, die Wundheilung war/ist leider kompliziert und mit mehreren Krankenhausaufenthalten und unzähligen Arztterminen verbunden.


    Das Jonglieren zwischen Begleitung zum Arzt, Besuch im Krankenhaus, Haushalt, Hund auf der Arbeit, Hund generell und den eigenen Emotionen in diesem Monat hat ein Resultat: Wir sind unfassbar erschöpft und zur Einsicht gelangt, dass es so nicht geht und wir es mit Hund nicht schaffen. Ein Hund verdient und braucht stabile und ausgeglichene Bezugspersonen und Fakt ist, das sind wir momentan in der Situation nicht.


    Wir haben die vorletzte Woche viel geredet und überlegt und uns nach einigen schlaflosen Nächten entschlossen, die kleine Maus in gute Hände zu geben. Wir haben eine tolle Familie in der Nähe gefunden, einander gegenseitig besucht und kennengelernt. Jetzt steht der Abschied kurz bevor und ich fühle mich leer und traurig, dann zwischendurch erleichtert und dann schuldig.

    Erstmal, vielen vielen vielen Dank euch allen!!!


    Wir werden uns weiter Rat von den Ärzten und auch von der Tierärztin holen, was Hygiene und die Gefahr durch Infektionen angeht. Aber gerade dieser Punkt dürfte bei so jungen Welpen schwierig werden. (Stubenrein und an der Beißhemmung arbeiten wir gerade)

    Auch der Welpe braucht Stabilität im Umfeld. Und dann müssen wir sehen, was das Beste für Tier und Mensch ist, wie die Situation mit der Behandlung laufen wird und ob wir das händeln können.

    Wir haben uns so lange auf die kleine Maus gefreut und über ein Jahr beim Vermieter gebettelt.

    Gersi

    Das Sitten wird wohl das große Problem. Unsere Familien wohnen zu weit weg. Die Freunde sind berufstätig, das wird schwierig.


    Wir überlegen, was die praktikable Lösung ist.

    Was meiner Freundin schon Angst macht (neben der Diagnose überhaupt): Ein Welpe versteht ja nicht, dass „Mutti“ mit geschwächtem Immunsystem nicht vollen Kontakt haben darf und sehr vorsichtig sein muss.


    Ob das in einem Haushalt möglich ist, eher nicht.😕

    Hallo,

    Vielleicht habt ihr Erfahrungen mit der Situation.

    Meine Freundin und ich haben seit 2 Wochen ein süßes Beaglemädchen. Sie heißt Luna und ist 10 Wochen alt. Sie hält uns ziemlich auf Trapp, aber das ist schön so. Welpenblues ist ganz normal.

    Vor drei Tagen kam dann der Schlag ins Gesicht: Bei meiner Freundin wurde Brustkrebs diagnostiziert. Mit Chemo, OP und Bestrahlung wird das heftig.

    Die Ärztin sieht in diesem Zusammenhang ein Haustier, gerade einen Welpen, kritisch.

    Wir haben infomaterial.

    Unsere Frage: Habt ihr da Erfahrungen?