Beiträge von Lilyyy

    Wir haben auch Bekannte, die sich so einen 4-fach-doodle Mix geholt haben. Keine Ahnung was genau "gibt nur ganz wenige Züchter, die diese besondere Rasse züchten" und ihn dann zum Therapiehund ausbilden wollen "weil, dazu sind sie extra gezüchtet". Ist ein ganz süßer Fratz, keine Frage.


    Ich hab geschwiegen und mir nur meinen Teil gedacht.


    Von allem gedoodle mal abgesehen. Was soll ich meinen Hund zum Therapiehund, welcher Art auch immer, ausbilden, wenn ich dann anschließend gar nichts in der Richtung mit ihm mache?

    Ganz sicher gibt es viele, die das für sich selbst, ihren Beruf oder ihr Hobby machen, das ist auch toll.


    Aber einfach nur, weil es ein ganz besonderer "Doodle" ist? Der dafür "gezüchtet" wurde?? Was bringt mir das für einen Mehrwert?

    Also ich habe einen reinrassigen Lappzeller zuhause. Scherz beiseite, er ist ein Mix aus Labrador und Appenzeller.


    Ich hab mich jetzt durch den ganzen langen Beitrag gelesen, puh, und hab viel gelernt. Diese Fellproblematik, die sich entwickeln kann, da hab ich noch nie dran gedacht. Dieses gedoodle versteh ich auch nicht, ist halt ein Trend, aber ich finde der Beitrag ist inzwischen total vom eigentlichen Thema abgekommen.


    Um nochmal anzumerken: auf Seite 13 wurden uns die Welpen um die es geht gezeigt. Hat das eigentlich irgendwer außer terriers4me wahrgenommen?


    also ich hab nicht wirklich den Plan in diesen Doodlesachen, da ich einfach auch nichts damit zu tun habe. Auf den Bildern sehen sie für mich aus... wie typische Doodles. Ich finde die Welpen mit Pudeleinschlag sehen alle recht ähnlich aus, süß, knubbelig, gewellte Fell, was sich erst noch entwickeln muss. Was wirklich für ein Fell am Ende rauskommt, finde ich kann man am Anfang noch gar nicht genau sagen. Charakterlich wird es halt ein Mix werden. Ich bin da auch etwas blauäugig ran gegangen, gebe ich zu. Ersthundebesitzer halt, denke jeder zahlt Lehrgeld. Ich dachte halt, ey Labbi drin, Sennenhund drin, kenne ich beides aus dem Freundeskreis, tolle Hunde, da kann nichts schief gehen. Aber halb und halb heißt halt nicht, dass alle Charakterzüge nur halb so ausgeprägt sind, sondern, dass man eine Wundertüte bekommt, wo mal die eine Rasse, mal die andere voll durchschlägt.


    Gesundheitlich kann alles, muss nichts. Ich finde dieses Gerede um Rassehunde, die Vorteile haben, weil sie ja in guten Zuchtstätten nur von gesundheitlich einwandfreien Elterntieren kommen genauso schwammig wie den Gedanken, Mischlinge sind gesünder. Wenn die Mutter eines Mischlings eine gesundheitliche Vollkatastrophe ist, dann nützt das Gemische auch nichts. Und wenn eine Rasse im Laufe der Jahrzehnte überzüchtet wurde, dann mag das auch bei gesundheitlich einwandfreien Eltern nicht immer gut gehen. Der Schweizer Sennenhund bleibt halt ein groß gezüchteter Riese, der seine Pfunde zu tragen hat. Da kann Mama topfit sein, und trotzdem bekommen die Welpen irgendwann vielleicht Probleme. Und 15 Jahre wird der wohl eher nicht. Um mal beim Beispiel von vor paar Seiten zu bleiben.


    Ich denke letztlich kann (muss natürlich nicht) jeder Hund Glück und Pech haben. Egal ob reinrassig oder Mix.


    Ich denke die Nachbarn sollten sich einfach sicher sein, dass sie mit dem was kommt, egal was es ist, umgehen werden. Charakter/Rasseeigenschaften kann man mit Erziehung ggfl. in richtige Bahnen lenken, man dran bleibt. Fell muss man halt nehmen wie es kommt, bei allem was längeres Fell hat, ist halt Pflege angesagt, darauf sollte man eingestellt sein. Wenn man das nicht will, nimmt man was kurzhaariges. Gesundheit, ja da wird es wohl einfach eine Wundertüte bleiben, egal wie man es dreht und wendet.

    Und ansonsten nimmt man sie halt wie sie kommen und hat vieles erziehungstechnisch selbst in der Hand.


    Aber ich denke, wenn sie schon da waren und die (optischen) Zuckerschnuten schon angeguckt haben, wird doch die Entscheidung eh schon gefallen sein, oder? :)


    Achso, die andere TÄ sprach von Bioresonanztests, um herauszufinden, was der Auslöser ist... das klang für mich jetzt erstmal recht esoterisch (ich hab da noch nie mit zu tun gehabt) - oder täusche ich mich und das kann Sinn machen?

    Ah, totaler Quatsch. Das habe ich ja bei der Heilpraktikerin gemacht. Eine Freundin war dort und schwärmte nur so von, alles hat sich bei ihr geregelt. Ich wusste als ich hinging gar nicht, was für einen Bluttest sie denn macht. Dachte halt ganz klassisch, Blut abnehmen, analysieren. Stattdessen hat sie einmal ins Ohr gepickst und einen winzigen Hauch Blut genommen, nichtmals ein ganzer Tropfen. Und auf damit dann ihren Bioresonanztest abgehalten. Ich brauchte das Ergebnis gar nicht bekommen um zu wissen, dass ich da Geld zum Fenster raus geworfen habe. Erstaunlicher Weise sollte er dann ausgerechnet allergisch auf Pferd und Insekten sein. also die Sachen, die am seltensten Allergien auslösen und als Diät bei Unverträglichkeiten die Wahl Nummer eins sind.

    Sind Futtermilben echt so verbreitet? Kann man das irgendwie erkennen?

    Und zuviel an Protein höre ich zum ersten Mal, was es alles gibt... aber macht auch irgendwie Sinn, getrocknet kommt natürlich viel mehr Protein auf das Gramm Fleisch. Das hab ich noch nie bedacht.

    Bei Trofu haben wir ja nun extra das von VetConcept genommen, welches nur ganz wenig Inhaltsstoffe hat. Aber reicht natürlich, wenn eins von den wenigen davon nicht passt.


    Ich sag doch, ist wirklich schwer den Übeltäter zu finden, an dem es liegt. Ich hoffe es verwächst sich auch noch. ich hab schon von vielen gehört, dass es mit dem Alter besser wurde. Bis dahin probieren wir halt weiter. Vielleicht wird es ja mit dem Lamm was. Ich werde aber mal schauen, dass ich weniger getrocknetes Zeug gebe. Vielleicht hilft das auch.

    Ich hab auch so einen Kandidaten. Wir kämpfen auch ständig mit Ohrenentzündungen. ist das eine Ohr gut, fängt das andere an. Lt. Abstrich Hefepils, also allergisch bedingt. Seit Anfang des Jahres machen wir nun Ausschlußdiät, nur Pferd. Es war über 3 Monate okay, dann hatte er wieder eine Ohrentzündung. Erst das eine Ohr, jetzt wieder das andere. Zwei Allergietests, einer beim Heilpraktiker, einer beim Tierarzt haben komplett unterschiedliche Ergebnisse gebracht und ich hab sie geistig in die Tonne gehauen. Ausschlußdiat finde ich auch anstrengend, da man bei Ohren keine direkte Reaktion bekommt. 3 Monate war wie gesagt mit Pferd alles tutti, nun geht es wieder los. Jetzt testen wir Lamm. Sein Fell glänzt wie Speckschwarte und nirgends was an Ausschlag oder Juckreiz zu sehen, Verdauung 1a, es sind wirklich nur die Ohren. Zur Zeit bekommt er eine neue Therapie, 3 Wochen lang morgens Kortisontropfen, abends Antibiotikumtropfen ins Ohr. Auf Empfehlung einer Ohrspezialistin. Wobei er auf Behandlung immer gut anspricht, damit geht es schnell weg. Es kommt halt nur wieder.


    Aber sagt mal, ich hab jetzt hier gelesen, ihr würdet auf industriell hergestellte Leckerchen verzichten. Was genau meint ihr denn damit? Unser Hund bekommt morgens VetConcept Pferd Trofu und abends Monoprotein Feuchtfutter mit Pastinake. Leckerchen gibt es ausschließlich getrocknetes Fleisch, in allen Varianten, die es gibt, aus dem Barfshop. Was kann denn da dran sein, was er nicht verträgt? Dachte immer, bei getrockneten Sachen kann man nicht viel falsch machen. Eher bei den ganzen verwurschtelten Leckerchen aus dem Tierladen, die ich bewusst nie gegeben hab, schon vorher nicht. Oder meint ihr was anderes? Bin ja für jeden Tipp dankbar.

    mrslarryxxx Ja UOS und Anker kannst du beides mit Pfeife geben. Für UOS habe ich einen Doppelpfiff, für Anker viele kurze Pfiffe hintereinander.

    Mein Hund nimmt draußen auch kein Spielzeug. Das ist biologisch gesehen für ein Tier erstmal normal, wer draußen spielt und seine Umwelt außer Acht lässt, bringt sich in potenziell Gefahr. Man kann aber auch mit Futter sehr abwechslungsreich belohnen. Mein Hund ist zusätzlich auch nicht so super gut futtermotivierbar, weshalb ich mir da schon einiges einfallen lassen muss um im Training weiter zu kommen. Mit trockenen Keksen brauche ich hier nicht ankommen. Ich verpacke z.B. Trockenfleisch in Butterbrotpapier und werfe die durch die Gegend, er liebt die dann zu zerfetzen und auszupacken. Oder ich nehme einen Lotus-Klettball, den ich werfen kann und er diesen dann selbst öffnen und sich bedienen. Ich habe auch Futterkegeln unter Signal gestellt, das kündige ich an und werfe dann immer in die entgegengesetzte Richtung vom Hund große Futterbrocken, wenn er es aufgefressen hat, werfe ich wieder in die andere Richtung, sodass er immer hin- und her hetzen kann. Manchmal pack ich eine Dose aus, die mit Nassfutter gefüllt ist und er darf sich dann aus der Dose bedienen und richtig herzhaft zulangen. Also es muss schon wirklich hochwertig sein und vorallem abwechslungsreich. Mir ist übrigens noch NIE die Erregung durch die Decke geschossen bzw. der Hund ist danach niemals angeknipst und kommt nicht mehr von irgendeinem "Jagd-High" runter, nur weil ich actionreich mit hetzen belohne. Wenn es notwendig sein sollte, dann lasse ich die Erregung (die er schon vorher mitgebracht hat wegen Umweltreizen), dann abklingen, durch gezielten Einsatz von Futter und / oder Berührungen und dann können wir ganz normal weiter gehen.

    Vorallem beim UOS belohne ich auch mit Umweltbelohnungen. Der Hund ist an der Leine und will irgendwohin? Ich gebe UOS und die Freigabe zum nächsten Busch zu rennen, wo es gut riecht. Oder ich gebe UOS und anschließend das Signal für "ableinen" und er darf in den Freilauf. Oder ich belohne mit einem anschließenden Lieblingstrick. Oder ich koche in der Küche, gebe UOS und der Hund kriegt den Teller zum ablecken... Oder kann dein Hund eine Freiverlorensuche? Dann nach UOS oder Anker den Hund in die Freiverlorensuche schicken.Da kann man sich schon viel einfallen lassen um abwechslungsreich zu belohnen.

    Wenn die Signale ausschließlich mit Futter verknüpft werden, hat man es schwerer den Hund von jagdlichen Reizen weg zu bekommen, weil Futter in dem Moment nicht unbedingt sein Bedürfnis ist. Wenn er weiß, es wartet immer die Fleischwurst auf ihn, aber er will gerade keine Fleischwurst, dann wird er sich eben gegen den Rückruf entscheiden.

    Oh wow, was es alles gibt. Da bin ich doch froh, dass mein Hund sich schon mit relativ schnöden Futter einfangen lässt. Labbimix halt.

    Aber wirklich Kreativ! Da nehme ich glatt Ideen für mich mit! Was ist eine Freiverlorensuche?

    Was mir noch zum Üben des UOS einfällt, glaub das wurde noch nicht gesagt... am Anfang erstmal damit starten, dass du wirklich nur pfeifst, wenn du absolut sicher bist, dass der Hund (geistig) bei dir ist und auch reagiert. Wenn die Ablenkung grade im Moment des Pfiffs zu groß ist und er nicht reagiert, klappt das schnell gar nicht mehr.

    Aber ist ja im Prinzip bei jedem Rückrufaufbau so.

    Zitat

    Und außerdem braucht es auch noch einen Züchter, der die Variante "bis zum Abflug beim Züchter und der trainiert die Box etc." mitmachen würde.

    Es bedeutet einfach Mehraufwand. Ist ja gewöhnlich nicht so, dass ein Züchter die Welpen los werden will, weil er sie leid ist. Ich denke, dass man mit einem Züchter über den Mehraufwand verbunden mit einem angemessenen Obulus sprechen kann.

    Das stimmt, ich bleibe trotzdem bei meiner Meinung, dass die "3 Wochen mit neuem Besitzer einleben Variante" die schonendere ist.

    Jetzt mal unabhängig wie und ob der Züchter das andere mitmachen würde.


    Was ich aber auf jeden Fall auch machen würde... ich würde den Züchter bitten mir einen möglichst coolen/selbstbewussten/ruhigen Welpen auszusuchen. Das hilft sicher auch.

    Ich denke letztendlich ist es eh ein schlichtes Raten, was denn für den Hund am Besten ist, ob Auto oder Flug. Für den einen mag das eine besser passen, für den anderen das andere. Und wie bei den ganzen weit transportierten Tierschutzhunden verpackt der eine es halt gut und der andere schlechter. Das wird sich letztlich erst mit der Zeit zeigen.


    Ich stelle mir nur vor, wie das wäre, aus Hundesicht... weg von Mama/Geschwistern, dem Züchter und der vertrauten Umgebung, ab ins Flugzeug und am anderen Ende, nach dem ev. traumatischen Flug, steht ein fremder Mensch vor dir.

    Da finde ich die Variante, dass die TE den Hund erstmal zu Hause kennenlernt (vielleicht ginge ja auch länger als 3 Wochen?) besser, dann sieht der Hund ein zumindest einigermaßen bekanntes Gesicht, wenn er ankommt. In 3 Wochen kann man ja schon erste zarte Bande knüpfen und das Heimweh nach Mama und Geschwistern ist i.d. R. weg.


    Aber vielleicht ist das auch zu menschlich gedacht.

    Und außerdem braucht es auch noch einen Züchter, der die Variante "bis zum Abflug beim Züchter und der trainiert die Box etc." mitmachen würde.

    Ja, natürlich, letztlich ist es auch einfach nur eine Form des Rückrufes. Ob du nun Hallo, ey Alter, Monster oder mit Pfiff rufst ist letztlich egal, hat Lagarus ja schon erläutert, da wird beides gemacht. Ich nutze den Anker selbst selten, weil die Reaktion auf den ersten Pfiff in der Regel ein sofortiges zu mir wenden und herbeikommen ist. Auf lange Strecken ist es aber hilfreich, wenn Du das Ankersignal nutzt, damit der Hund nicht zwischendurch schlapp macht. Ist quasi wie beim einparken das piepen, einfach eine kleine verbale Unterstützung für den Hund.


    Ich sehe den Vorteil in der Pfeife gegenüber den verbalen Rückruf zum einen in der Lautstärke, der Emotionslosigkeit und der Nutzbarkeit von anderen.

    Bei uns ist es z.B. so, dass der Hund meinen Mann bei verbalem Ansprechen komplett ignoriert, er ist halt seltener mit ihm unterwegs und macht wohl irgendwas falsch :rolling_on_the_floor_laughing:

    Aber die Pfeife klappt auch bei ihm.


    Ich selbst nutze fast nur den verbalen Rückruf, weil er einfach gut klappt und das einfachste ist. Nur wenn es mal dringlich ist oder der Hund weiter weg ist, nutze ich die Pfeife. Der super-Rückruf sozusagen :woozy_face: