Beiträge von Woopalooza

    Das tut mir unglaublich leid und ich weiss nur zu gut, wie es sich anfühlt, einen Hund jung zu verlieren. Du musst Dir keine Vorwürfe machen, Du wolltest das Beste für Dein Mädchen und ihre Lebenszeit war abgelaufen - mit oder ohne Narkose.
    Sie ist jetzt da, wo wir alle eines Tages hingehen und sie wird dort nicht einsam sein. Und wenn Du eines Tages Dich auf den Weg dorthin machst, wird sie Dich erwarten, in Deine Arme stürzen und Ihr seid nie wieder getrennt.

    Ich wünsche Dir alle Kraft der Welt für die kommende Zeit und dass Du die Hoffnung nicht verlierst, sie wieder zu sehen.

    Das hast du sehr schön geschrieben. Da kommen mir direkt wieder die Tränen. Ja, die Vorstellung, dass sie gerade den Hundehimmel aufmischt ist wunderschön. Wenigstens wird sie dort oben auch nicht mehr läufig und hat ihre Probleme. Somit kann sie es dort oben richtig genießen.

    Ich wünsche dir viel Kraft und vielleicht schickt deine Maus dir ja ein kleines Zeichen, dass sie gut angekommen ist.

    Zum einen haben wir Rosen auf ihr Grab gelegt als wir sie beerdigt haben, diese sehen nach nun fast 2 Wochen immernnoch fast wie neu aus. Genauso haben wir ihr einen Weihnachtsstern? Heißen die roten Blumendinger so? Drauf gepflanzt. Ist ja nicht unbedingt was für draußen. Auch dieser sieht trotz Eiseskälte noch wie neu aus. Und vor ein Paar Tagen hat sie mir ,glaube ich, ein Hundekind geschickt, welches so gruselig viele Ähnlichkeiten mit ihr als Baby hat. Also vom Verhalten her. Ersetzen wird sie nie jemand können. Aber es wird halt anders. Und ohne Hündchen fehlt einfach was. Gerade weil ich aktuell in Elternzeit bin und demnach nur zuhause. Der kleine Pico hat mir wieder ein Lächeln auf die Lippen gezaubert. Trotzdem fehlt Tara mir einfach nur schrecklich

    Du musst aber unterscheiden. Eine kurze Narkose um was zu naehen, ist eine andere Sache als eine lange, tiefe Narkose fuer z.B. eine Kastration.


    Es tut mir sehr leid, was deiner Huendin passiert ist! :( :

    Ok, da habe ich nicht drüber nachgedacht. Klingt auch eigentlich logisch. Ich bin natürlich auch froh, dass der Boxerhündin damals nichts passiert ist. Nicht, dass ihr denkt, dass ich mich da nun drüber ärgere.


    Dieses Geschehen mit Tara hängt mir nun einfach wie ein Schock in den Knochen.

    Oh je, ich kann das sehr gut nachvollziehen.

    Meine erste Schäferhündin musste mit 2,5 Jahren wegen Gebärmuttervereiterung kastriert werden und hat das leider auch nicht überlebt.

    Ich wünsche dir viel Kraft für die nächste Zeit.

    Mein Beileid.

    Das tut mir sehr Leid. Das ist doch einfach nur schrecklich oder? So junge Hunde. Man denkt sich nichts schlimmes, will nur helfen und dann so was.

    Hatten irgendwelche Hunde aus ihrer Verwandtschaft ebenfalls Probleme mit Narkose oder Krankheiten die dafür anfällig machen könnten? Verkürzte Schnute, Herzprobleme ect?

    Das weiß ich leider nicht. Bekannt ist nichts. Die Eltern sind auch fitte, kleine Wirbelwinde.


    Tara hatte halt immer diesen Husten, der je älter sie wurde, häufiger kam und länger dauerte. Aber da habe ich mich nicht groß Gedanken gemacht, weil sie ja immer sehr aktiv war und das mit dem Rückwärtsniesen plausibel klang für mich.


    Im Nachhinein fallen uns natürlich Sachen auf, die sich an ihr verändert haben...Schlecht gefressen obwohl „Hochleistungssportlern“, hat sich öfter mal verkrümelt, oft unter unser Bett. Sie war abends oft unruhig und wusste nicht wohin. Keine Ahnung. Ich weiß, dass man sie hätte obduzieren lassen müssen um Klarheit zu haben, aber meine Prinzessin sollte nicht auseinander genommen werden.


    Ich hoffe, dass sie irgendwas hatte und ihr so vielleicht noch viel erspart geblieben ist.

    Wie heisst Deine Kleine?

    Sie heißt Tara. Sie war immer so lustig. Und bei allen Hunden der Boss. Kleiner Hund, riesengroßer Charakter. Wie du sagst, mein Kopf weiß eigentlich, dass keiner Schuld ist. Andere würden vielleicht bei dem Arzt die Schuld suchen. Das habe ich nicht, weil er mir auch nicht das Gefühl gegeben hat, etwas falsch gemacht zu haben. Aber innerlich tut es mir einfach nur leid, dass ihr Leben so enden musste. Mein einziger Trost ist, dass sie in meinem Arm eingeschlafen ist. Und unsere Geschichte so geendet hat, wie sie begonnen hat. In meinen Armen mit sehr viel Liebe.

    Nein, nicht zwingend.

    Eine Narkose ist immer ein Risiko. Leider klären viele Tierärzte da nicht umfänglich auf. Ja, bei unerkanntem Herzfehler oder ähnlichem ist das Risiko von Komplikationen höher. Aber es kann eben immer vorkommen, dass es zu Nebenwirkungen kommt, die am Ende tödlich enden können.

    Es kommt leider immer wieder vor.

    Wenn ich überlege, wie viele Hunde aus meiner Familie schon in Narkose gelegt werden mussten wegen diverser Eingriffe und alle haben es problemlos überstanden. Selbst die 6 jährige Boxerhündin meiner Mutter wurde schon 2 mal narkotisiert, einmal sogar mal eben so zwischen Tür und Angel, weil ihr Ohr genäht werden musste. Die hat es auch ohne Probleme überstanden. Warum dann ausgerechnet meine Tara? Das ist einfach nur unfair. Dieser Gedanke, dass sie, ohne Tag X, ohne dass ich, die sie so sehr geliebt hat und es noch tut, sie zur OP geschleppt hat, noch leben würde...Das quält mich massiv. Ich hatte immer Angst, dass ihr etwas passieren kann und dann fahre und bringe ich sie noch höchstpersönlich zum Sterben.


    P.S.: Ich wünsche es natürlich keinem anderen Hund. Auch wenn ich mich frage, warum ausgerechnet sie es sein musste.

    Danke für eure lieben Antworten. Es ist einfach nur schrecklich, weil es so unverhofft kam. Klar, wäre sie irgendwann in den Himmel gezogen aber ich dachte, dass wir davor noch ganz viele Jahre zusammen haben. Und auf die Jahre habe ich mich so gefreut. Sie war so ein toller Hund. Vom Körper her klein aber vom Kopf her ganz groß. Aber kein Schoßhund, sondern eine richtige Wildsau.


    Dem Tierarzt ging das auch sehr nahe. Er fand sie auch so toll. Und wir haben vorher noch drüber gesprochen, weil ich gesagt habe, dass sie dann aber wirklich wieder aufwachen soll.


    Ich begreife es einfach nicht. Hatte sie vorher vielleicht schon einen Herzfehler? Dieses Husten war vielleicht doch mehr? Abends hat sie selbst nach langen Spaziergängen oft nicht viel gefressen. Da dachte ich aber, dass es eventuell an der Kaustange lag, die sie nachmittags bekommen hat. Ein gesunder, junger Hund würde doch so einen Routineeingriff problemlos überstehen oder?

    Guten Abend,


    vor kurzer Zeit war der bisher schlimmste Tag in meinem Leben.


    Meine Yorkiemix-Hündin (2 Jahre alt) sollte kastriert werden, weil sie vor, während und nach der Läufigkeit extrem verstört, unruhig und komplett anders drauf war. Außerdem hatte sie immer Probleme mit Scheinträchtigkeit.


    Am Morgen, bevor es los ging. War alles gut. Wir haben gekuschelt, sind zum Tierarzt, sie hat sich über jeden gefreut und konnte es kaum erwarten, dass es endlich los geht und sie befummelt wird. Sie war immer sehr aufgeschlossen, freundlich, furchtlos und vorallem sehr aktiv. Ist viel gerannt und hatte Spaß am Leben.


    Die Narkose wurde ihr gesetzt und sie ist friedlich in meinem Arm eingeschlafen.


    Dass das letzte mal war, dass ich sie lebendig zu Gesicht bekommen habe, hätte ich mir in meinen schlimmsten Träumen nicht vorstellen können.


    Nach 1,5 Stunden rief mich der Tierarzt an und sagte, dass die OP gut lief, alles ok war, sie aber während sie langsam wieder zu sich kam und das Köpfchen schon hob, einen Herzschlag hatte und nicht reanimiert werden konnte. Sie hat es nicht überlebt.


    Für mich ist eine Welt zusammen gebrochen. Sie war mir heilig und ich habe sie so sehr geliebt. Ich komme einfach nicht mit dem Gedanken zurecht, dass ich sie nie wieder sehen werde. Und ich verstehe nicht, wieso so etwas passieren musste.


    Sie war augenscheinlich kerngesund. Hat zwar immer häufiger gehustet, aber da sagten mir schon 2 verschiedene Ärzte, dass es womöglich der Gaumenlappen ist, der bei kleinen Hunden oft zu groß ist. Das Herz klang immer gut.


    Der Tierarzt konnte sich auch nicht erklären, wie das passieren konnte. Und ich verstehe es auch einfach nicht. Hätte ich sie nicht kastrieren lassen wollen, würde sie noch leben. Mir tut das alles so Leid.