Beiträge von LuLou

    Da ich meinen Hund eh regelmässig scheren muss, schneide ich ihm bei diesen Temperaturen die Haare an Bauch und Beinen regelmässig raspelkurz. Ein Freund hat das auch bei seinem alten Schäferhund gemacht. Sieht zwar seltsam aus, soll aber helfen.
    Eiswürfel sind hoch im Kurs sowie ein nasses Handtuch auf dem Boden, wo er sich regelmässig drauf legt.

    Wenns um 21 Uhr zur späten Runde noch heiss ist, befeuchte ich Beine und Bauch. Hilft zwar nicht ewig, dennoch scheint Louie weniger zu hecheln.

    Allgemein habe ich körperliche Auslastung ziemlich heruntergefahren an den krassen Tagen.

    Diese Aussage impliziert, dass man immer spannender sein muss als die Umwelt des Hundes. Das funktioniert nicht - jedenfalls nicht mit Hunden, die ein bisschen Bums unterm Schädel haben. Da wird man nur zu einem (vermutlich für den Hund etwas peinlichen) Objekt, was mit tausend Leckerlie und Spieli und verrückten Geräuschen bewaffnet um die Aufmerksamkeit des jagenden/mit Hunden tobenden/Unrat fressenden (ergänze um alle selbstbelohnenden Aktivitäten) Idiot wird.


    Ein gut erzogener Hund, der weiß, dass der Mensch zwar nicht interessanter, dafür aber wichtiger ist, kann das auch in der Pubertät. Wort drauf. Auch ein Ridgi oder ein - egal was.

    Ich hab nicht mit Spielzeug oder Futter rumgefuchtelt und meinen Hund damit gelockt. Beides gabs lediglich als Belohnung fürs Kommen auf meinen Ruf.

    Noch einen Hinweis zum Einfangen:

    Im Welpenkurs, in dem ich mit Louie war – Spiel gab es übrigens nicht in jeder Stunde, wenn, maximal 5-10 Minuten und in kleinen Gruppen mit ähnlichen Welpengrössen und Temperamenten – haben wir ganz gezielt konditioniert, dass ein Ruf aus dem Spiel heraus nicht zwingend bedeutet, dass der Spass vorbei ist. Die Trainerin hat uns jeweils vermittelt, wann der Welpe in einem abrufbaren Modus war, resp. er schon auf dem Weg zum Besitzer war. Wir sollten ihn dann rufen, kurz mit Spielzeug oder Snack belohnen und ihn dann wieder ruhig ins Spiel zurücklassen. War für uns eine der besten Übungen überhaupt.

    Das funktioniert bei Welpen auch noch wunderbar und so kann man es aufbauen. Ein Pubertier wird Fressen oder Interaktion mit seinem Menschen (der ist ja eh immer da) aber meist nicht mehr spannender finden als einen anderen Hund mit dem er Toben kann :woozy_face:

    Da hast du wohl recht :tropf:

    Noch einen Hinweis zum Einfangen:

    Im Welpenkurs, in dem ich mit Louie war – Spiel gab es übrigens nicht in jeder Stunde, wenn, maximal 5-10 Minuten und in kleinen Gruppen mit ähnlichen Welpengrössen und Temperamenten – haben wir ganz gezielt konditioniert, dass ein Ruf aus dem Spiel heraus nicht zwingend bedeutet, dass der Spass vorbei ist. Die Trainerin hat uns jeweils vermittelt, wann der Welpe in einem abrufbaren Modus war, resp. er schon auf dem Weg zum Besitzer war. Wir sollten ihn dann rufen, kurz mit Spielzeug oder Snack belohnen und ihn dann wieder ruhig ins Spiel zurücklassen. War für uns eine der besten Übungen überhaupt.

    Ich könnte auch ein Video hochladen, wenn jemand mir sagt wie das geht?

    Ein Video kannst Du meines Wissens via Youtube hochladen, indem du den Link reinkopierst.


    Der Tagesablauf klingt jetzt für mich nicht nach wahnsinnig viel, die vielen Kommandos könnten evt. too much sein. Übe mal einige Tage gar nichts (ausser natürlich das Einhalten der Hausregeln) und beobachte, ob es besser wird.


    Uns half jeweils am Morgen eine etwas längere Runde bzw. hab ich mir meinen Kaffee zum Mitnehmen abgefüllt, bin mit Louie in den menschenleeren Park im Quartier geschlendert, hab mich auf eine Bank gesetzt und ihn an der Schlepp sein Ding machen lassen. Nach ca. 30min gings heim und dann war Ruhe.

    Ihm scheint es für den ganzen Tag geholfen zu haben, bereits am Morgen Energie rauslassen zu können.


    Bietet ihr eurer Hündin denn auch ein Alternativverhalten zum Schnappen an? Dass sie sich an einem Kauholz oä abreagieren könnte? Oder was Leckeres, ein Kaninchenohr oder eine Schleckmatte, die sie auf ihrer Decke kriegt. So könnte man ihr auch gleich die räumliche Begrenzung schmackhaft machen.


    Lässt sie sich von dir wegschicken?

    Schön, dass du dich für die Lockenköpfe interessierst!


    Ich kann dir nur was zu den Lagotti sagen, von denen ich mittlerweile einige kennenlernen durfte:

    - Als Schulhund könnte ich mir sie durchaus vorstellen, insofern man die territoriale Veranlagung, die durchaus vorhanden sein kann, von Anfang an in geregelte Bahnen lenkt.

    - Die Lagotti, die ich kenne, haben kaum Körpergeruch, ausser ein besonders altes Exemplar.

    - Mein Louie bleibt problemlos alleine. Als frischgebackener Junghund hat er ein einziges Mal etwas zerstört.


    Falls du weitere Fragen hast, nur zu :winken:

    Louie ist am Samstag mit der Kralle (Hinterpfote) in einer Metallgittertreppe hängen geblieben. Es hat anscheinend leicht geblutet, wie mein Freund mit berichtete. Am Sonntag hinkte er teilweise etwas, Montag war er dann beim TA. Wir sollen die Pfote 2x täglich in Wasser mit etwas Schmierseife baden, ausserdem bekommt er jetzt noch vier Tage ein entzündungshemmendes Schmerzmittel.

    Der TA meinte, die Kralle müsse raus, falls sich die Wunde entzünde (wenn die Pfote anschwillt, zu riechen beginnt oder sich der Allgemeinzustand verschlechtert).


    Wie lange dauert das wohl? Mir graut etwas davor, dass er in einigen Tagen ohne Schmerzmittel auskommen soll, da ihm die Pfote doch noch sichtbar weh tut.

    Bis jetzt sehe ich noch keine Besserung, was mich verunsichert.