Beiträge von san94

    Ich hab hier auch keine Probleme mit Futteraggression und ja, es kommt auch mal vor, dass ein Hund kein Futter bekommt, aber die Anderen schon.

    Meine Hündin hatte kürzlich z.B. einen Magen-Darm-Infekt und musste einen Tag fasten. Ist dann halt mal so, ich füttere auch nicht getrennt, sondern alle gemeinsam in der Küche ohne irgendein umfangreiches Ritual wo alle sitzen müssen und gleichzeitig an den Napf dürfen. Ich stelle dem jeweiligen Hund den Napf hin, dabei gilt die Regel, dass ich nicht angesprungen oder irgendwie bedrängt werde und wenn ich meine Hand vom Napf genommen habe, dann fängt der jeweilige Hund an zu fressen. Hier wird auch niemand hektisch beim fressen, wenn man die Hunde berührt, sich ein anderer Hund in der Küche bewegt oder sowas. Die fressen alle ganz in Ruhe.


    Das war hier ehrlich noch nie ein Thema. Weder mit Gasthunden, noch mit meinen eigenen Hunden. :ka:

    Meine Hunde dürfen Kontakte haben, wenn sie denn wollen. Dabei halte ich mich weder an die „Niemals nie!!!“, noch an die „Jeder Hund braucht das!!“-Fraktion.


    Meine Hündin mag große, souveräne Rüden sehr gerne. Schäferhunde, Pinscher, Briard, Schnauzer, Beauceron, Malinois, Dobermann, etc.


    Mein kleiner interagiert sehr gerne mit meiner Hündin zeigt unterwegs aber kein wirkliches Interesse an Mensch oder Hund. Selbst Hunde die an der Leine oder im Auto völlig ausrasten werden einfach „wegignoriert“. Bei Gassibekanntschaften ist er auch sehr wenig an den anderen Hunden interessiert, die uns begleiten.


    Wobei ich die Kontakte auf Hunde aus Familie und Freundeskreis beschränke. Wo ich Hund und Halter gut kenne. Ich finde schon, dass das ein riesiger Pluspunkt an der Mehrhundhaltung ist.

    Um vielleicht noch eine Frage zu beantworten, die sich einige stellen können: morgens eine „Portion für die Routine“ zu füttern, mache ich nicht gerne. Unser Sport ist anspruchsvoll und als ehemalige Leistungssportlerin weiß ich, dass es sich mit vollem Magen eher schlecht trainiert.


    Wenn ich meine Hunde nicht hungrig trainieren möchte - diese Phasen gibt es durchaus, dass die Hunde ein sehr großes Hungergefühl haben und ich empfinde das eher als störend - dann füttere ich lieber am späten Nachmittag, Abend oder kurz nach dem Training eine sättigende Portion und mache mir Gedanken darum, wie ich das Futter des Hundes anpassen muss.

    Ich gebe maximal „Anweisungen“ wie „Nehmen Sie ihren Hund an die Leine!“. Auf Fragen wie „Ist das eine Hündin???“ wiederhole ich meine Anweisung.

    Schlagfertig oder höflich möchte ich ihn dem Moment gar nicht sein. Ich finde, kurze und prägnante Ignoranz mit wenigen Worten ist wesentlich souveräner als irgendwelche Sprüche zu verteilen. Ich bedanke mich auch nicht für ungefragten Rat bei wildfremden Leuten.

    Bei uns kommt das wie gesagt nur phasenweise vor - halt davon abhängig welchen Ausbildungsstand der Hund hat und wie viel er einfach zu fressen bekommt. Grade in so „Hochofen“-Zeiten schaffe ich gar nicht, alles weg zu trainieren, bzw. Der Hund wird bewusst zugefüttert (bei uns dann mal sowas die Köbers Light, jeder der das Futter und Volumen kennt kann sich denken, dass der Hund danach satt ist). Einen Unterschied was Stress angeht kann ich wie gesagt nicht feststellen. Weder ist der Hund im Training „Motivierter“, noch wird dann plötzlich das Fressverhalten am Napf „stressig“.

    Der Grund ist ganz simpel, dass ich meine Hunde nicht rollen möchte oder Wachstumsprobleme durch zu viel Futter riskieren möchte.


    Wenn meine Hunde die „Arbeit“ verweigern, dann stimmt da was nicht. Damit es soweit kommt, müsste da gesundheitlich richtig was im Argen liegen und mein Weg wäre dann eher der zu Tierarzt und nicht den Hund mit Futterentzug zu drangsalieren. Ehrlich, da würde ich mir richtig arge Sorgen machen und wäre wohl direkt im Notdienst!

    Das Thema ist ja "Futterration ausschließlich im Training" und nicht "Teil der Ration im Training füttern"....
    Das Erste finde ich tierschutzrelevant.

    Hat jemand schon mal erlebt/mitbekommen, wenn ein Hund der mit "Futter nur gegen Leistung" im Alltag und/oder Sport trainiert wurde, dann wieder die normale Ration 1-2xtgl. aus dem Napf erhält, und "nur noch zusätzliche leckerlis" beim Training? Wie wirkt sich das auf das vorherige Training aus? Wenn er sich nicht mehr zwischen Stillen des Hungers und anpöbeln des blöden Nachbarsrüden entscheiden muss? Oder zwischen der perfekten Konzentration beim Obedience (auch aus Hunger) oder dem kurzen Blick zur Seite, weil da ein Hund bellt? Oder, oder, oder....

    Ich kenne nur Hunde, die ihr Futter nur im Rahmen des Sports erhalten. Also keine Hunde bei denen damit ein Problemverhalten trainiert werden soll.


    Ehrlich gesagt wirken diese Hunde nicht gestresst auf mich. Aber dabei wird dem Hund ja auch kein Futter vorenthalten, das wäre ja völlig kontraproduktiv wenn ich eine hohe Leistung von einem Sporthund möchte und ihm andererseits das Futter vorenthalte - er seinen Bedarf also nicht decken kann und in einen Stressmodus schaltet. Zumindest ich mag meine Hunde während der Ausbildung ruhig, konzentriert und zufrieden.


    Es ist halt so, dass man dann zB morgens die Portion nimmt, die sonst im Napf wäre und innerhalb weniger Minuten komplett verfüttert. Der Hund soll ja engmaschig belohnt werden. Die Übung so zu gestalten, dass der Hund sich kaum was erarbeiten kann wäre gar nicht zielführend.


    Abends kommen dann in der Regel etwaige Reste des Tagesbedarfs in den Napf.


    Bei meiner Hündin ist es zB so, dass sie während der Läufigkeit schlecht frisst. Im Training hingegen nimmt sie immer Futter und zeigt dort währenddessen kein verändertes Verhalten. Die arbeitet auch von sich auch sehr gerne mit, da brauche ich gewiss keine zusätzliche „Motivation“ durch Hunger.

    Grade beim Welpen hat sich das bei uns die erste Zeit echt einfach so ergeben. Eben ähnlich wie es Murmelchen beschreibt, weil einfach sehr sehr viel bestätigt wurde was der Hund angeboten hat. Und beim Welpen sind die Portionen ja nun auch nicht riesig… auch jetzt gibt es sehr viel im Training. Da geht in der UO schon mal 1/2 Tagesration drauf und unterwegs nochmal 1/4… ich versuche dann kleines Futter zu nehmen, damit noch was im Napf landet.


    Aber es dient halt nicht dazu, den Hund unter Druck zu setzen… es ergibt sich eben so. Bei der Methode wo der Hund hungrig sein soll, würde man ja durchaus auch immer etwas füttern, damit der Magen sich nicht darauf einstellt, dass er eine Hungerphase hat und der Hund auch ja schön hungrig bleibt. Diese Art von Training hab ich noch nie genutzt, hier startet der Tag auch durchaus mit einer Einheit UO wo es direkt sehr viel Futter gibt, weil alles so aufgebaut ist, dass der Hund sehr engmaschig Erfolg hat.

    Also ich habe es so kennengelernt, dass sich da eigentlich immer eine Lösung findet, wenn jemand die Strecke gesundheitlich nicht schafft.


    Eine Bekannte trainiert zum Beispiel mit E-Bike (damit darf sie mWn aber nicht starten), den Hund führt dann eben jemand anderes.


    Es geht beim Training ja vor allem darum, dass sie Hunde lernen artig am Rad zu laufen - nicht dass sich hier jemand ableitet, unsere DSH würden die 20km ohne Training nicht schaffen. Die Strecke ist absolut kein Thema.

    Im SV muss ebenfalls eine AD absolviert werden. Das sind 20km am Fahrrad, lockeres traben und es geht nur darum, dass der Hund das schafft und nicht darum, wer als erster ans Ziel kommt..

    Das Ziel soll sein, Qualzuchten und Extreme in der Übertypisierung zu erschweren (ob man damit alleine QZ verhindert - keine Ahnung).


    Entsprechende Ausdauerprüfungen werden bereits heute von diversen Vereinen durchgeführt.