Beiträge von Aussie_Shadow

    Ähm ja, sind wir wieder beim Thema Lesen und Verstehen Anton...

    Bitte nochmal durchlesen, nachdenken falls soviel Grips da ist und dann erst kommentieren oder am besten sein lassen, wenn es nur ums beleidigen geht :)

    Weder habe ich geschrieben, dass ich dem Hund Gewalt zufüge, noch, dass ich meine Kinder schlage. Aber gut, sinnfreie und haltlose Kommentare kommen immer gut an :D

    Gibt zig Länder, tausende Kulturen, aber ich bin mir sicher, dass Ihre Sichtweise die einzig Richtige ist und es nur so Sinn macht. Wir wurden früher etwas strenger erzogen, dennoch liebevoll. Aber anscheinend ist das nicht möglich. Komisch dass die ganzen älteren Semester, die heutzutage leben, nicht alle durchgeknallt sind.

    Aber genau das meine ich mit dem engstirnigen denken. Ich spreche ihre Art der Erziehung ja nicht ab und heiße es auch nicht gut, dass die Kinder in der Schule früher geschlagen wurden, aber die sind dadurch doch nicht kaputt gegangen? Warum wollen Sie mir also unbedingt Ihre Sichtweise aufdrängen.

    Bleiben wir doch einfach beim Hund?

    Was wird denn verharmlost? Wir haben ein Problem und wollen Input. Wir haben das Problem als solches erkannt und wollen dem entgegenwirken.

    Mit dem Problem stehen wir nicht alleine da, da es anscheinend nicht nur unseren Welpen betrifft, sondern auch viele andere jungen Hunde. So speziell scheint unser "Fall" daher nicht zu sein. Es gibt Kinder, die schreien stundenlang und andere sind einfach ruhig.

    Heisst nicht, dass das Kind unbedingt Probleme hat. Aber falls Sie eine Kristallkugel haben, die besagt, dass unser Hund später ein Riesenproblem haben wird, dann glaube ich Ihnen natürlich...

    Jeder darf natürlich seine Meinung haben und äußern, davon nehme ich euch natürlich nicht aus :) daher danke für die Einwände.

    Wie gesagt, wir suchen mach Möglichkeiten, diesem Verhalten entgegenzuwirken, am besten auf non-violente Weise.

    Bitte dennoch Kommentare von oben herab zu unterlassen.

    Ich weiss, es ist das Internet und daher schwierig, aber dennoch, möchte nicht, dass das hier in eine Diskussion wie mit Vegetariern und Fleischessern ausartet.

    Ich finde es super putzig, wie Menschen denken, nur weil sie etwas mehr Erfahrung haben, wäre ihre Meinung absolut. Genauso wie mit dem Barfen. Immer wurde gesagt, das ist mit die beste Art einen Hund zu ernähren. Neuste Studien ergeben anscheinend das Gegenteil, daher bitte, gutgemeinte Ratschläge ja, Besserwisserei nein, muss nicht sein, dann lieber gar nicht posten :) danke

    Grausam ist es und abschreckend, hat also seine Wirkung. Bei mir gabs ganz selten mal auch auf die Löffel, hatte ich aber verdient, in dem Moment wars natürlich schlimm, aber man hats nicht nochmal gemacht, wie gesagt, sowas muss im Rahmen bleiben, um Gottes Willen, es soll niemand blau und blutig geschlagen werden und wenn es vermieden werden kann, dann sollte man das auch tun...

    Um beim Hund zu bleiben... man braucht sich auch nicht wirklich über normal oder unnormal unterhalten, jeder Hund ist anders, aber man dem hoffentich irgendwie entgegenwirken, dass er lernt, dass es für uns nicht "normal" ist und nicht gewünscht wird.

    Er verhält sich ja bis auf das Beissen mehr oder weniger normal, wobei das beissen ja auch nicht wirklich unnormal ist. Er kaut auf Sachen herum, was auch normal ist in dem Alter und kommt halt einfach etwas schwerer zur Ruhe. Wir haben daher soweit alles zurückgefahren was möglich ist. Noch weniger und ich muss ihn den ganzen Tag in eine Box sperren um es überspitzt auszudrücken...

    Am Wochenende besucht er eine Welpengruppe und ab und zu besuchen wir meine Mutter, die selbst 3 Hunde hat. Dort wird auch viel getobt und gespielt in einem riesigen Garten, aber auch da muss ich wieder sagen, mit dem Weg dahin und dem Spielen etc. kriegt er dann ja an sich wieder zu "wenig" Schlaf, da sind wir also beim Widerspruch ;)

    Egal, das ziehen wir nun 1-2 Wochen so durch und schauen uns an, was sich ändert und ob sich was ändert. Mir hat ein Aussiebesitzer gestern im Park auch erzählt, dass ihn seiner öfter "gebissen" hatte beim Gassigehen, dass ist irgendwann von alleine weggegangen. Also vielleicht machen wir uns einfach zu viele Gedanken...

    Danke für die zahlreichen, hilfreichen, sowie widersprüchlichen Kommentare.

    Letztlich müssen wir einen Weg finden, der passt. Viele Leute sagen nur positiv loben, beim pipimachen in der Wohnung ignorieren usw.

    Genauso wie keine "Schläge". Es erinnert mich sehr an die menschliche Erziehung. Früher wurden kleine Schläge geduldet, mal der Kochlöffel angedroht.

    Heute gibt es von allen Seiten Hiebe, wenn die Leute sowas hören, aber ganz im Ernst, aus den Leuten von damals ist auch was geworden. Es gibt wie ich finde keinen "der richtige" Weg. Sieht man ja auch hier an den Kommentaren.

    Natürlich soll ein Hund toben können usw., aber wo ist denn bitte de Grenze erreicht? Der Welpe soll mehr wie 20 Std. schlafen, ja ist klar. Ist alles schön und gut, aber wirklich umsetzbar ist das kaum bei allen Hunden.

    Schön, dass manche eine Wiese gleich um die Ecke haben und dort kurz mit dem Auto hinfahren, sodass man kaum Gassi gehen muss, das trifft aber auf die wenigsten Leute zu.


    Ich versuche momentan die 4-5 Gänge so kurz zu halten wie möglich und den Hund danach zum Schlafen zu bringen, was meistens ohne Leine nicht klappt, weil er sich dann zuviel mit anderen Sachen beschäftigt. Der Mittagsgang, der nun so zwischen 20-25 Minuten dauert, beinhaltet auch einen kurzen Freilauf von 10 Minuten.


    Zu Hause wird manchmal gespielt (Zerrspiele), gekuschelt, an den Klicker gewöhnt, das aber alles in Maßen. Höchstens 5 Minuten.


    Mit dem Kauen bin ich mir natürlich bewusst warum das so ist. Wir geben ihm sehr viel woran er gerne rumkaut, aber irgendwann verliert er auch daran die Lust und macht sich wieder an die Möbel und die Tapete ;) aber naja, das war schon fast eingeplant und ist nicht ganz so tragisch.


    Ja Turbofussel, mir ist das mit den "verrückten 5 Minuten" schon bewusst, deshalb fragte ich ja auch wie man sich am besten verhält, wenn man mit ihm in der Zeit nicht weiterlaufen kann und blutend verletzt wird. Ich sage ja nicht, dass das nicht normal ist, aber ich muss es mir ja nicht gefallen lassen, deshalb ja die Frage was andere Leute in der Situation gemacht haben. Stehen bleiben in den Himmel gucken? An der Leine Rucken? Einen Poklaps? Gassigänge noch kürzer halten? Umwege gehen? Gassigänge länger halten (Widerspruch zu den 20. Std Schlaf)...


    Wie man sieht, Erziehung ist schwierig und eine Menge Arbeit. Dessen bin ich mir bewusst und ich werde mir die Sachen rausziehen, die mir am Sinnvollsten erscheinen.

    Aber das Leute ihren Weg hier als den Einzigen darstellen möchten finde ich sehr müßig. Auch Kinder der besten Eltern sind schon Amok gelaufen, wird bei Hunden kaum anders sein...

    Danke nochmal. War vorhin mal mit ihm hier auf einer Wiese und hab ihn so für knapp 10 Minuten frei laufen lassen, ein paar Mal seinen Knoten geworfen, den er

    auch artig wiedergebracht hat und dann wieder angeleint. Hätte nicht gedacht, dass das so ablaufen wird. Mehr als 20m wollte er sich allerdings eh nicht von mir entfernen, da ist er gleich angerannt gekommen.

    Danach ging es auf dem Rückweg auch etwas besser, weil ich ihn mit dem Klicker auf Trab gehalten und abgelenkt habe.